Gemeinde-Kolorit

Reimlers Teich

23.09.2022 (Text und Foto Gemeinde Hille)

Die neuen Natur - und Erlebnisräume 

Hille. Die neuen Natur- Erlebnis-Räume am Reimlers Teich – der zweite Bauabschnitt Auf den beiden Flächen rund um Reimlers Teich wird aktuell fleißig gearbeitet. Voraussichtlich Ende September sollen die bautechnischen (Erdarbeiten, Wege und Flächenbau, Bänke, Trockenmauer) Arbeiten von der Firma Lohmeier abgeschlossen sein. Im Oktober geht es dann mit den Pflanzarbeiten weiter. Am Donnerstag, 15.09.2022 wurde die Himmelsschaukel von der Diakonie Stiftung Salem installiert und nun nimmt das Gelände immer mehr Form an.

In der Zwischenzeit gab es einen Workshop zur Ideensammlung in der Verbundschule Hille. Hier waren alle Altersgruppen vertreten und es war ein sehr inspiratives Treffen. Es kamen sehr viele Vorschläge, wie man den Naturerlebnisraum weiter gestaltet könnte, zum Beispiel mit einem Insektenhotel, ein Barfusspfad, ein Naturfenster für Fotos und noch vieles mehr.

Der Wunsch nach einer gemeinsamen Pflanzaktion wurde ebenfalls geäußert und diesen Wunsch wollen wir gerne erfüllen. Im Oktober müssen die eingeplanten Pflanzen gesetzt werden und dies werden wir mit den Schülern der Verbundschule zusammen erleben. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Der neu gestaltete Ortskern wird von den Bürger*innen aller Altersklassen sehr gut angenommen. Das grüne Klassenzimmer wird von den Lehrer*innen der Grund- und der Verbundschule mit ihren Schülern genutzt. Wir wollten eine Begegnungsstätte für Jung und Alt schaffen und dies ist uns auch gelungen. Mit den beiden zusätzlichen Flächen schaffen wir noch mehr Möglichkeiten.

Die Kosten für dieses Projekt werden zu 100 % gefördert und das Geld kommt aus dem EUFörderprogramm REACT-EU „Grüne Transformation“, als Teil der Reaktion auf die COVID-19-Pandemie. Der Ortskern von Hille wird somit zu einem Ort mit ökologischen, pädagogischen, sozialen und touristischen Aspekten.

Die Himmelsschaukel wird zum Abschluss der Arbeiten aufgestellt.

Durchfahrt

15.09. 2022 (Foto und Text Gemeinde Hille)

Kreuzungsbereich Griepshop/Boselweg wieder frei

Ab 13.09.2022 - Durchfahrt wieder frei
Der Durchlass ist gesetzt, die Versorgungsleitungen sind wieder an Ihre Netze angebunden, die Fahrbahndecke ist wieder hergestellt. Aus diesem Grund ist der Kreuzungsbereich Griepshop/Boselweg in Rothenuffeln, ab morgen Dienstag, 13.09.2022, für den Verkehr wieder freigegeben.

Heimatpreis der Gemeinde

09.09.2022 (Text und Foto Gemeinde Hille und HH))

Glückliche Gewinner bei der Heimatpreisverleihung

Am gestrigen Donnerstag wurde im Bürgerhaus in Rothenuffeln der dritte Heimatpreis der Gemeinde Hille verliehen. Der vom Land Nordrhein-Westfalen initiierte Preis trägt der Tatsache Rechnung, dass man hier gern daheim ist, seine Heimat hat. In einer Zeit, in der mancher seine Heimat verlassen muss, erfährt der Begriff und das, wofür er steht, an Wert. Der Heimatpreis hebt die Bedeutung von Heimat einerseits und Ehrenamt andererseits hervor. Ehrenamtlich Engagierte sind die Menschen, die häufig "nicht reden, sondern machen“, wie der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Detlef Hartmann, es auf den Punkt brachte.

Im Bürgerhaus Rothenuffeln fand die Verleihung des Heimatpreises statt

Die siebenköpfige Jury hatte die nicht ganz einfache Aufgabe, aus fünf Vorschlägen drei für besonders preiswürdig befundene Projekte auszuwählen. Das bestätigte Jurymitglied Dr. Pia Steffenhagen-Koch vom Bündnis ländlicher Raum im Mühlenkreis. Ausgezeichnet wurden ein alteingesessener Verein bzw. eine Gruppe von Vereinsmitgliedern, die die Tradition des Plattdeutschsprechens seit 1982 analog vor Publikum pflegen, ein nicht ganz so alt eingesessener Verein (gegründet 2017), der sich digital betätigt und eine neu entstandene Gruppe von gleichartig Interessierten. Unabhängig von der Prämierung ist Hauptgewinner des ehrenamtlichen Engagements die Gemeinde Hille mit allen Einwohnerinnen und Einwohnern.

Den 3. Preis erhielten die „Teichleute“ um Heinz –Dieter Rüter für ihr Engagement bei Instandhaltung & Betreuung der Naherholungsanlage „Reimlers Teich“. Der Erhalt der Wasserqualität und Erhalt der Aufenthaltsqualität an diesem neu geschaffenen Ort der Begegnung im Herzen der Ortschaft Hille liegt den Herren am Herzen.

Die Teichleute erhielten den dritten Preis

Die Laienspielgruppe des Heimatvereins „Zwischen Berg und Bruch“ Oberlübbe / Unterlübbe e.V. rund um Anette Kanning belegte den 2. Platz. Dank des plattdeutschen Theaters bleibt die plattdeutsche Sprache auf den Zungen und in den Ohren. Der Schar der Akteure ist es trotz Pandemie gelungen, jüngere Nachwuchsschauspieler zu gewinnen und wie üblich vor ausgebuchten Rängen zu spielen.

Die Laienspielgruppe freute sich über den zweiten Preis

Der 1. Preis ging in diesem Jahr an das Hiller WebBlatt e.V. für ein lokales Internetmagazin von Hillern für Hiller. Die Plattform bietet allen die Möglichkeit, Beiträge zu veröffentlichen. Sie ersetzt nicht das Gespräch über den Gartenzaun oder im Supermarkt oder wo man sich sonst so trifft, sondern ergänzt es auf moderne Weise. Das WebBlatt ist 24/7 zugänglich und fördert damit den Zusammenhalt durch Informationsaustausch zwischen allen Generationen.

Der erste Preis ging an den Verein HillerWebBlatt e.V. für das lokale Internetmagazin www.hillerwebblatt.de 

Foto v.l. 1. Reihe: Detlef Hartmann, Stellvertreter des Bürgermeisters, Aleksej Heinz, Frank Ovesiek, Hanna Hartmann, 2. Reihe Henning und Claudia Südmeier

Wie erst kürzlich bekannt wurde, wird das Heimatförder-Programm des Landes NRW über dieses Jahr hinaus fortgeführt, es wird also auch im nächsten Jahr wieder einen Heimatpreis der Gemeinde Hille geben.

Info

05.09.2022 (Text, Foto Gemeinde Hille)

Sporthalle Unterlübbe wieder nutzbar

Die Sporthalle in Unterlübbe war für ca. 10 Wochen gesperrt, da diese
einen neuen Hallenbelag bekommen hat. Der alte Hallenboden war mehr als
25 Jahre alt und an mehreren Stellen marode, der Betrieb des
Impfzentrums hatte ihm dann noch weiter zugesetzt. Die Kosten für die
Sanierung belaufen sich auf rund 220.000 €, einen Teilbetrag hat der
Kreis Minden-Lübbecke übernommen. Seit Montag, 05.09.2022, kann die
Sporthalle von den Sportlern wieder genutzt werden.

Info:

05.09.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto Pixabay)

Sperrmüllabfuhr und Sammlung der Haushaltskältegeräte in der Gemeinde Hille

 

Im Gebiet der Gemeinde Hille wird eine Sperrmüllabfuhr und Abfuhr der Haushaltskälte-

geräte am Mittwoch, 14. September 2022, durchgeführt.

 

Die Abfuhr wird an diesem Tagin sämtlichen Ortschaftender Gemeinde Hille erfolgen.

 

Das eingesetzte Entsorgungsfahrzeug sammelt dieSperrmüllgegenstände sowie die Haushalts-

kältegeräteein, die verwertbaren Bestandteile aus dem Sperrmüll werden der Wiederverwertung

zugeführt, die Haushaltskältegeräte werden gesondert entsorgt.

 

Der Sperrmüll und die Haushaltskältegeräte sind zur Abholung bei der Gemeindeverwaltung,

Bürgerberatung, anzumelden. Die Anmeldung für die Sperrgutabfuhr kann telefonisch unter den Telefon-Nrn. 0571/40 44 234 oder –235, per Mail mit dem auf der Homepage der Gemeinde Hille zur Verfügung gestellten Vordruck „Sperrgutanmeldung“ (https://www.hille.de/Startseite/schnell-geklickt/Formulare/) sowie persönlich beim Bürgerservice der Gemeinde Hille erfolgen.

 

Bei der telefonischen Anmeldung zur Sperrgutabfuhr sowie der Anmeldung per Mail wird eine entsprechende Gebührenrechnung über die erworbenen Wertmarken ausgestellt und per Post übersandt.

Die Anmeldung muss bis zum 09.09.2022 erfolgen.

Sollten für die bereitgestellten Sperrmüllgegenstände bzw. Haushaltskältegeräte eine nicht ausreichende Anzahl an Wertmarken erworben worden sein, werden diese nicht abgefahren. Weiterhin erfolgt keine Abfuhr sofern die Gebührenrechnung der Wertmarken nicht vor der Abfuhr beglichen wurde.

 

Für Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Kühl- und Gefrierschränke, Geschirrspüler, Computerschrott und Kleingeräten wie Fön, Toaster, Rasierapparate etc. besteht die Möglichkeit, diese bei der Sammelstelle der Gemeinde Hille auf dem Gelände der Pohlschen Heide kostenlos abzugeben.

Weitergehende Hinweise können aus dem Abfuhrplan der Gemeinde Hille für das Jahr 2022 unter den Überschriften „Sperrmüll/Kühlgeräte“ und „Elektroaltgeräte“ entnommen werden.

 

Der Sperrmüll und die Haushaltskältegeräte sind zur Abholung bei der Gemeindeverwaltung  (Bürgerberatung) anzumelden.

24.08.2022 (Text und Fotos Schulsternwarte des Kreises)

Zukunftsprojekt für Jugend und Wissenschaft

Spatenstich für neue Schulsternwarte des Kreises

Fröhliche Gesichter und eine Riesenportion Erleichterung stand allen zum offiziellen Baubeginn am 8. August ins Gesicht geschrieben. Vor allem natürlich beim Verein Schulsternwarte Minden-Lübbecke als Bauherrn. Die ehrenamtlichen Vorstands-Mitglieder hatten bis zuletzt gebangt, gerechnet, telefoniert, neu konzipiert und kalkuliert: Reicht das Budget von 230.000 Euro bei den plötzlich explodierenden Baupreisen für dieses einmalige Projekt, eine schulübergreifende Sternwarte im Kreis, mit Top-Technik zum Lernen und Forschen? Wichtige Bau-Komponenten, etwa die Container, waren über Nacht 50 Prozent teurer geworden.

„Wir haben viele Jahre auf diesen Zeitpunkt hingearbeitet und wollten das unbedingt realisieren“, so Vereinsvorsitzender Michael Meister. „Wir freuen uns daher riesig über das Go und den Zuspruch vom Hauptfördergeber, dem Land bzw. vom Bezirk Detmold, die Sternwarte nun umsetzen zu können - wenn auch in reduzierter Form, um im Budget zu bleiben.“

Michael Meister dankte gleichzeitig allen Förderern und Ehrenamtlichen in mehreren Teams, ohne die das Projekt so nicht umzusetzen sei.

Die Sternwarte ist nun unter anderem nicht mehr als Kuppel-, sondern als Schiebedach-Variante konzipiert. Und sie erhält aus Kostengründen nur zwei und nicht wie geplant fünf Container als Lehr- und Aufenthaltsräume. Doch das reicht locker für einen Lehrbetrieb mit einer Klasse oder Gruppe, und die 30 digitalen Arbeitsplätze bleiben. „Wir haben mit dieser Bauform, einer Schiebedach-Sternwarte, nun immerhin auch die Möglichkeit, deutlich mehr Personen direkt am Teleskop den Blick in d

Die Schulsternwarte ist so in dieser Form einmalig: ein hochmodernes, wissenschaftliches Angebot an alle Schulen des Kreises, mit 30 digitalen Arbeitsplätzen, die direkt auf Ergebnisse des Teleskops zugreifen, damit Schülerinnen und Schüler spannende Infos zum Universum deuten und verarbeiten können. Die Sternwarte unterstützt künftig den Unterricht im Fach Physik oder anderen Naturwissenschaften weiterführender Schulen. Das Vereins-Team „Schule“ mit mehreren Lehrkräften bereitet schon seit vielen Monaten Materialien für die astronomische Bildung vor, buchbar in Kursen für die jeweiligen Altersklassen und passend zu den Lehrplänen.

„Wir sind bestrebt, Lernorte weiter zu entwickeln“, so Landrätin Anna Katharina Bölling anlässlich des Spatenstichs. „Wir sind sehr froh, hier in Hille am Badesee einen hervorragenden Standort für die Schulsternwarte gefunden zu haben, mit wenig Lichtverschmutzung.“ Und weiter: „Ich finde es wunderbar: Kinder und Jugendliche können hier ganz praxisnah lernen und mitwirken.“

Froh zeigt sich auch Hilles Bürgermeister Michael Schweiß, der bei der Anfrage um Unterstützung der Gemeinde Hille keine Sekunde gezögert hat: „Das ist hier in Hille eine wunderbare und einmalige Sache – ein echtes Alleinstellungsmerkmal für uns und den Kreis, mit echter Strahlkraft.“ Denn: „Die Schulsternwarte richtet sich ja an alle Lernenden im Kreisgebiet. Wir schaffen hier ganz neue Perspektiven.“

Und auch wenn in diesen Zeiten Lieferengpässe Vorhersagen erschweren: „Wir hoffen, dass wir im ersten Halbjahr 2023 zur neuen Schulsternwarte einladen können“, so die vorsichtig optimistische Einschätzung von Michael Meister.


Schulsternwarte Minden-Lübbecke

Sternwarte

Foto 1 , erster Spatenstich

Foto 2, Oliver Wetter präsentiert das neue Modell

Foto 3, das neue Modell der Sternwarte

Technikzentrum

24.08.2022 (Text und Foto Technikzentrum Minden - Lübbecke)

Das Technikzentrum lädt ein 

Technikzentrum auf Holz- und Ressourcentagen 2022 Anlässlich der 12. Holz- und Ressourcentage 2022 der KAVG im Mindenerwald vom 27. – 28.08.2022 stellt das Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V. aus HilleSüdhemmern die neuentwickelte Tüftelbox C vor. Sie enthält 25 spannende Experimente, UpcyclingIdeen, Bauanleitungen und ein Müllquiz, sämtlich Übungen zum brandaktuellen Themenbereich Umwelt/Recycling/Nachhaltigkeit. So können sich Kinder und Jugendliche aller Altersstufen spielerisch mit dem Themenbereich auseinandersetzen. Auch die bewährten Tüftelboxen A (Klasse 4 – 6) und B (Schwerpunkt Berufsorientierung Klasse 7 – 10) können am Stand des Technikzentrums praktisch erprobt werden

Die neue Tüftelbox C wird vorgestellt

Hinweis

26.09.2022 (Text Gemeinde Hille, Bürgermeister Michael Schweiß))

TRINKWASSERNOTSTAND IN HILLE

Trinkwassernotstand in Hille Am Donnerstag, 25.08.2022 wurde für das Versorgungsgebiet des Wasserbeschaffungsverbandes „Am Wiehen“ der Trinkwassernotstand ausgerufen. Die Ordnungsbehörde hat hierzu am 25.08.2022 eine Ordnungsbehördliche Verordnung zur Nutzung von Trinkwasser in der Gemeinde Hille herausgegeben. Diese ist unter www.hille.de einzusehen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Trinkwasserentnahme und der derzeitigen Heißwetterperiode mit extremer Trockenheit, deren Ende noch nicht genau absehbar ist, ist es zu einer Situation gekommen, die zu einem kompletten Ausfall der Trinkwasserversorgung führen könnte. Daher sind alle Bürger*innen angehalten den Konsum von Trinkwasser auf ein Minimum zu beschränken. Das bedeutet, dass es zurzeit untersagt ist, zum Beispiel den Rasen zu sprengen oder den privaten Pool zu füllen etc.. Genaue Informationen finden Sie in der oben genannten Verordnung. Wird der Gemeinde ein solcher Verstoß gemeldet oder die Gemeinde sieht es auf Kontrollfahrten selber, dann werden die Bürger*innen im ersten Schritt freundlich darauf hingewiesen, dies zu unterlassen. Es wird geprüft, ob diese Ermahnung eingehalten wird, sollte dies nicht der Fall sein, dann kann dies mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 € geahndet werden. Die Verordnung tritt am 27.08.2022 in Kraft. Trinkwasser ist für alle ein wichtiges Lebensmittel, nur gemeinsam können wir diese Situation verbessern. Seien Sie solidarisch.

Der Bürgermeister Michael Schweiß

Schule

22.08.2022 (Gemeinde Hille)

Anmeldungen an den Grundschulen der Gemeinde Hille

Anmeldetermine an den Grundschulen in der Gemeinde Hille Die Gemeinde Hille weist auf die Anmeldung zu den Grundschulen für das Jahr 2023/2024 hin. Schulpflichtig werden alle Kinder im Geburtszeitraum vom 01.10.2016 - 30.09.2017. Die Eltern können ihre schulpflichtigen Kinder an einer beliebigen Grundschule in der Gemeinde Hille anmelden, wobei ein Anspruch auf Aufnahme nur an der der Wohnung nächstgelegenen Grundschule besteht. Diese nächstgelegene Grundschule wurde den Eltern der schulpflichtigen Kinder von der Verwaltung bereits schriftlich mitgeteilt.

Die Aufnahme an den Schulen erfolgt zu folgenden Zeiten: Grundschule Hille Donnerstag, 22.09.2022 12:00 Uhr Die Schule bittet darum, dass alle Eltern mit ihren Kindern zur angegebenen Zeit erscheinen, da mit den Kindern in Kleingruppen ein Schulspiel durchgeführt werden soll. Ein Ausweichtermin kann mit der Schule vereinbart werden. Grundschule Nordhemmern Montag, 19.09.2025 08:00 - 15:00 Uhr Donnerstag, 22.09.2022 08:00 - 12:00 Uhr Für die Anmeldung werden keine festen Termine vergeben.

Die Anmeldegespräche erfolgen in der Reihenfolge des Erscheinens. Grundschule An der Bergkante Hauptstandort Oberlübbe Montag, 26.09.2022 12:00 Uhr Grundschule An der Bergkante Teilstandort Rothenuffeln (evang. Bekenntnisschule) Dienstag, 27.09.2022 12:00 Uhr Die Schule bittet darum, dass alle Eltern mit ihren Kindern zur angegebenen Zeit erscheinen, da mit den Kindern in Kleingruppen ein Schulspiel durchgeführt werden soll. Ein Ausweichtermin kann mit der Schule vereinbart werden.

Die Anmeldung ist zusammen mit dem schulpflichtigen Kind vorzunehmen, die Geburtsurkunde und der Impfpass des Kindes sind mitzubringen. Die Eltern haben die Möglichkeit, sich vor der Anmeldung über die jeweilige Schule zu informieren und erhalten Hinweise zu Fördermöglichkeiten vor der Einschulung. Diese Informationsveranstaltungen finden in den Schulen an folgenden Tagen statt: Grundschule Hille Dienstag, 13.09.2022 um 19:30 Uhr Grundschule Nordhemmern Mittwoch, 14.09.2022 um 19:30 Uhr

Die Informationsveranstaltung für die Grundschule an der Bergkante findet im Bürgerhaus Rothenuffeln statt: Grundschule An der Bergkante Montag, 12.09.2022 um 19:30 Uhr Hauptstandort Oberlübbe Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Corona-Pandemie für die Anmeldung und die Informationsveranstaltung die aktuellen Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen gelten. Es wird empfohlen einen Mund- / Nasenschutz zu trag

Am ersten Schultag gibt es dann die Schultüten, die eine bunter als die andere.

Kultur

17.08.2022 (Text und Fotos Susanne Steuber)

Kultur an der Mühle Südhemmern

Kabarett unter Dampf war das Motto der Kulturaktion, die vom Stadttheater Minden,

der Museumseisenbahn und der Mühlengruppe Südhemmern organisiert wurde.

Das Projekt wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.

Die Letzte Veranstaltung der Reihe fand am 12.08. an der Mühle Südhemmern statt.

Es war ein wunderbarer Sommerabend mit einem grandiosen Sonnenuntergang.

Die Besucher*innen wurden mit Essen und Getränken von der Mühlengruppe  versorgt. Das Catering wurde

von der Kochgruppe des Sportvereins gemacht.

Die Kooperationen haben sehr gut funktioniert. Das Kabarettprogramm mit Thomas Philipzen war inhaltlich gehaltvoll. Die Gesellschaft wurde insgesamt aufs Korn genommen und es konnten sich viele wieder finden und herzhaft lachen. Manchmal  blieb das Lachen auch im Halse stecken. Die musikalischen Einlagen von Tony Kaltenberg machten das Ganze sehr lebendig und kurzweilig. Insgesamt war es eine Superveranstaltung. Alle Akteure und Frau Krauledat Theaterintendantin waren glücklich und zufrieden.   

 

Ein wunderbarer Sonnenuntergang war die Krönung des Abends.

Wasser

17.08.2022 (Text und Foto Susanne Steuber)

Trinkwasser, eine kostbare Ressouce

Am 10.08. fand eine Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Rothenuffeln für SPD Genoss*innen und interessierte Bürger*innen, zum Thema: "Trinkwasser eine kostbare Ressourc" , statt. Die 20 Anwesenden Personen waren sehr aktiv dabei und hatten einige Fragen und Anmerkungen.

Prof. Weinig FH Minden referierte über Zusammenhänge zu Wasservorkommen in Hille, und zum Wassermanagement der Wasserversorger und dem nachhaltigen Umgang mit Wasser in unserer Region. Mit Hilfe eines Handouts stellte Prof. Weinig die Inhalte verständlich dar.

Die Wassersituation im Juli 2022 ist folgende: viele heiße Tage und mangelnder Niederschlag. Mehrere Hitzewellen führten zu Dürreverhältnissen und Waldbrandgefahr. Im Durchschnitt lag die Temperatur bei 18,9 Grad Celsius und damit über dem Mittelwert. Im Juli lag der Niederschlag mit 38l/qm deutlich unter dem Durchschnitt. Die Sonnenscheinstunden von 243 lagen ebenfalls hoch. Der individuelle Wasserverbrauch liegt bei 125l/E. zuzüglich virtuelles Wasser aus Industrie und Landwirtschaft.

Wasserverbrach: Der virtuelle Wasserverbrauch liegt bei 4691l/E – Quelle: Deutscher Naturschutzring. Der individuelle Wasserverbrauch liegt bei 125l/E.

Das Problem von Wasserknappheit liegt an der nicht angepassten Infrastruktur, z.B. Entwässerung von Landflächen zur ackerbaulichen Nutzung, Nadel, anstelle Laubwald und an der Bevölkerungsdichte. Die Fläche pro E beträgt in NRW 3600qm/E in Niedersachsen 2000qm/EW. Problemlösung: Vorsorgen, z.B. Laubwälder pflanzen. Die Waldflächen im Kreis Minden-Lübbecke sind sehr gering, 12,4% in NRW 26,7%. Quelle: NRW, LANUV

Einfluss auf den Wasserhaushalt durch Wasserverbrauch, Niederschlagswassernutzung durch Regenwasserzisternen, Gründächer, Entsiegelung von Flächen, Art des Waldes. 

Folgende Maßnahmen können getroffen werden:                                                          

  Verbesserung der Grundwasserneubildung durch mehr Laubwald, Umbau der technischen Infrastruktur, Niederschlagswasserbewirtschaftung, z.B. Versickerung, Regenwassernutzung, Veränderung der Preisstruktur für Trinkwasser, Brauchwasser, Abwasser. Wasserrecycling in der Produktion, Kläranlagenablauf für landwirtschaftliche Bewässerung. Der Umbau der Wasserinfrastruktur ist erforderlich und möglich. Für die Einführung dieser Maßnahmen müsste die Wassersatzung der Gemeinde Hille angepasst werden.

 

                                                                             

 

Das Thema "Sauberes Trimkwasser" interessierte alle Gäste

Natur

03.08.2022 (Text und Foto Gemeinde Hille)

Dankeschön für die aktive Mithilfe bei der Straßenreinigung

Eine saubere Gemeinde trägt maßgeblich dazu bei, dass sich alle Hiller*innen und unsere Gäste bei uns wohlfühlen.

Wir wollen uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die aktiv dabei helfen, die Gemeinde sauber zu halten. Sie kümmern sich darum, dass bei Bedarf Wildkraut, Gras, Moos und sonstige Pflanzen von den Gehwegflächen entfernt werden. Sie beseitigen Dinge, die von Passanten weggeworfen wurden (z. B. leere Zigarettenschachteln, Getränkeflaschen etc.).
Die Gemeinde Hille würde das ohne die Hilfe engagierter Bürger und ohne weiteren Personal- und Finanzeinsatz gar nicht alles schaffen.
Hierbei geht es nicht um öffentliche Plätze sondern viel mehr um die Gehwege, die Beete und die Grünflächen vor dem eigenen Haus. In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde hier und da mal unterstützt, aber für die Pflege der angrenzenden Gehwege und die Grünflächen ist jeder Anlieger selbst verantwortlich.
Dies gilt jeweils bis zur Straßenmitte an allen Gemeindestraßen. Einschränkungen gibt es nur an den Bundes,-Landes-, und Kreisstraßen, den sogenannten Ortsdurchfahrten. Dort müssen die Gehwege, Grünflächen und Beete bis zur Straßengosse gereinigt werden. Ab dem Bordstein (bzw. der Straßengosse) ist der Straßenbaulastträger oder die Gemeinde zuständig.

Wir freuen uns über jeden der seinen Teil dazu beiträgt. Skater, Fahrradfahrer und Fußgänger sind froh, wenn die Gehwege/Fahrradwege sauber sind. Wer weiß, vielleicht treffen Sie bei der Arbeit auch noch einen netten Nachbarn, der gerne einen kleinen Schnack mit Ihnen hält.

Umfassende Informationen finden Sie in der Straßenreinigungssatzung und bei Fragen wenden Sie sich gerne an Eike Nagel, Tel.: 0571-40 44 212, Mail: e.nagel@hille.de.

Bleiben Sie sauber, Ihre Mitmenschen freuen sich darüber.

 

Straße zum Wohlfühlen

Energie

31.07.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto HH)

Wegweisung zur Energieberatung

Sie haben einen Idee im Kopf, zum Thema Energie einsparen, z. B. neue Fenster im Eigenheim oder das Dach neu zu isolieren?

Unser Klimamanager kann Ihnen genau sagen, welche Schritte wann erforderlich sind und wo es eventuell Fördermöglichkeiten gibt.
Damit Sie für Ihre individuellen Anforderungen gut vorbereitet sind, bieten wir ein kostenloses Beratungsgespräch im Rathaus an.
Senden Sie eine kurze E-Mail mit Ihrem Vorhaben an Paul Peters, p.peters@hille.de und dann wird sich Herr Peters zwecks Terminvereinbarung bei Ihnen melden.

 

 

Hier wird die Sonnenenergie genutzt

Renaturierung

22.07.2022 (Text Gemeinde Hille, Fotos Gemeinde Hille und HH)

Entstehung eines Ortes mit vielen Möglichkeiten

Nach der Renaturierung und Umgestaltung von Reimlers Teich im vergangenen Jahr, geht es nun in die nächste Runde. Rund um das Hofgut von Oeynhausen sollen zwei Natur-Erlebnis-Räume geschaffen werden.

Am Mittwoch, 20.07.2022 fand hier der erste Spatenstich für die zukünftigen Arbeiten statt. Die Kosten in Höhe von 345.000,- € kommen aus dem EU-Förderprogramm REACT-EU „Grüne Transformation", als Teil der Reaktion auf die COVID-19-Pandemie. Diese Summe wird zu 100 % gefördert.

Erster Spatenstich: v.l. r Hermann Buhrmester (Orstvorsteher von Hille), Anastaia Kavanek und Amalia Wohlonen -Kavanek (Enkeltöchter des Verpächters), Michael Schweiß (Bürgermeister der Gemeinde  Hille), Thomas Köhler (Planungsbüro 0.9) Ute Hildebrand (Fachbereichsleiterin Planen und Bauen der Gemeinde Hille). Mathis Nispel (Lohmeier Grün GmbH & Co.KG),Dagnar Meinert (Bauhofleiterin) 

Der Bürgermeister Michael Schweiß (Parteilos) weist darauf hin, dass dieses Projekt ein Gemeinschafts-Projekt ist, welches mit Hilfe von vielen Bürger*innen umgesetzt und auch von diesen genutzt werden soll. Die Projektentwicklung bis zum Spatenstich wurde von Dirk Esplör, Geschäftsführer der Biologischen Station Minden –Lübbecke, Guido von Fürstenberg, Fördermittelberater, Hermann Böhne, Heimatverein Hille , Hermann Burmester, Ortsvorsteher Hille, Dipl. Ing. Thomas Köhler, Planungsbüro Hanke und Dagmar Meinert, Baubetriebshofleiterin aktiv bearbeitet. Der Bürgermeister dankte insbesondere der Familie Kavanek-Wohlonen, Besitzerin des Hofguts von Oeynhausen, welche die gärtnerische Umgestaltung jederzeit positiv begleiten. Anastasia Kavanek hatte unter anderem die Idee, auf dem Gelände eine Obstbaumwiese und eine Blumenwiese anzupflanzen, sowie eine Trockenmauer zu bauen. Dieser Vorschlag hat die Bezirksregierung besonders überzeugt und die Entscheidung zur Bewilligung der hohen Fördersumme stark unterstützt. Herr Schweiß freut sich über einen neuen ökologischen Ort der Begegnung im Herzen von Hille. Dort ist vieles möglich, ein Platz um Kontakte zu pflegen, Pflanzenkunde zu betreiben oder nur die Seele baumeln lassen.

Bürgermeister Michael Schweiß stellt den Gästen die Planungen vor.

Für Ute Hildebrandt ist diese neu gestaltete Fläche ein weiterer „Grüner Juwel" in der Gemeinde Hille. Dieser zweite Baustein der grünen Infrastruktur soll das Bewusstsein für heimische Pflanzen wecken, damit wir irgendwann weg vom Kirschlorbeer kommen, sagt Ute Hildebrandt. Jung und Alt trifft sich hier, das macht dieses Projekt zu einem großartigen Projekt. Es soll zukünftig Workshops für Schulklassen auf dem Gelände geben, um den Kindern und den Jugendlichen unsere Natur zu erklären. Junge Leute sollen in Entwicklungsprozesse einbezogen werden und Raum für eigene Ideen haben. Frau Hildebrandt bedankt sich nochmal bei allen Beteiligten. Sie betont, dass die Gemeindeverwaltung solche Projekte allein nicht schaffen kann und dass es wichtig ist, dass die Bürger*innen sich einbringen. Die Zusammenarbeit und Kooperation machen eine Gemeinde aus.
Auf der nordwestlichen Seite von Reimlers Teich werden Staudenbeete und heimische Gehölze gepflanzt. Die pädagogisch-soziale Aufgabe erfüllen eine Balancierstation und Sitzbänke.
Der zweite Natur-Erlebnis-Raum liegt zwischen dem Gut und dem Neubaugebiet in der Loge. Auf der einen Morgen großen Fläche ist eine Himmelsschaukel , Sitzsteine und eine Trockenmauer vorgesehen. Geplant sind eine Obstbaumwiese mit alten, einheimischen Sorten (Boskop, Klarapfel etc.), Wildblumen und Beete mit sonnenhungrigen Stauden (Mauerpfeffer, Thymian), Schautafeln, eine lange Weißdornhecke, Schotterrasen und Wege, zudem eine Boulebahn und ein Fahrradständer. Zusätzlich werden insektenfreundliche Staudenflächen mit Mulchwegen und kleinen Hecken entstehen. Diese spezielle Beetgestaltung verdeutlicht insektenfreundliche Pflanzkonzepte: es gibt auch heimische Heckenelemente und Bodendeckerstauden, die schön und pflegeleicht zugleich sein können und alternativ zu den sogenannten Schottergärten oder fremdartigen Pflanzen angelegt werden können.

Hier wird sich demnächst viel verändern.

Der Ortskern von Hille wird somit zu einem Ort mit ökologischen, pädagogischen, sozialen und touristischen Aspekten. Die Bewohner*innen der beiden Altenheime, die Gäste der Tagespflege, die Jungen und Mädchen aus den beiden Kindertagesstätten, sowie die Schüler*innen der Grundschule und der Verbundschule können diesen Platz fußläufig erreichen. Die umgestalteten Bereiche bieten somit vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zum Beispiel für Umweltbildungsprojekte, aber auch einen Platz zum Spielen und zum Entspannen.
Nicht nur Einheimische werden das tierische Gewimmel am und im Wasser und auf den Beeten spannend und lehrreich finden.

Der Plan: So soll es einmal aussehen.

Die Bauarbeiten werden von der Firma Lohmeier aus Hille umgesetzt. Die Arbeiten sind Ende des Jahres 2022 fertiggestellt. Aber auch das ehrenamtliche Engagement ist bei den Pflanz- und Pflegearbeiten eingeplant. Vorbildlich ist dabei die neu gegründete Gruppe „Die Teichleute": die 8-köpfige Männergruppe um Dieter Rüter kümmert sich um den schon gestalten „Reimlers Teich". Die rüstigen Rentner fischen das Laub und Algen aus dem Wasser, reinigen die Wege und erinnern Besucher daran ihren Müll in den bereitgestellten Mülleimern zu entsorgen.

Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen an Reimlers Teich vorbeizuschauen und die Seele baumeln zu lassen. Ganz nebenbei lässt sich auch die Bebauung der beiden Natur-Erlebnis-Räume mit verfolgen.
Ute Hildebrandt und Dagmar Meinert stehen für Fragen zu diesem Projekt gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie neugierig.

Gesucht

08.07.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto HH)

Mitteilung der Gemeinde Hille

Neue Schiedspersonen gesucht

 

Hille. Die Gemeinde Hille sucht neue Schiedspersonen für den Schiedsamts-Bezirk II (Hille + Eickhorst) und für den Schiedsamts-Bezirk III (Hartum, Holzhausen, Nordhemmern + Südhemmern). Der Gang zu einer Schiedsperson ist nicht immer vorgeschrieben, aber oft der schnellste Weg, um eine privatrechtliche Auseinandersetzung unbürokratisch und kostensparend zu lösen. Dabei kann es sich um Hausfriedensbruch, Beleidigung, Verletzung des Briefgeheimnisses, leichte und fahrlässige Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung handeln oder um nachbarrechtliche Streitigkeiten an der Grundstückgrenze.
Um nicht am Ende des Klageweges mit einem erstrittenen Urteil vor einem Scherbenhaufen zu stehen, teilen viele Menschen diese Auffassung, dass es besser ist, sich zu vertragen als zu klagen. Eine einvernehmliche und auf Dauer tragfähige Lösung fördert eine gute Nachbarschaft und stellt somit ein Stück Lebensqualität dar.
Vor der Schiedsperson wird ausschließlich mündlich verhandelt, sie nimmt sich Zeit und hört genau zu. Da die Schiedsperson in ihrem Amtsbezirk wohnt, kennt sie sich oftmals mit den örtlichen Gegebenheiten besser aus als das Amtsgericht. Eine Schiedsperson arbeitet ehrenamtlich, ist zwischen 30 und 70 Jahren alt und ihrer Persönlichkeit nach zur Streitschlichtung besonders befähigt. Sie wird vom Rat der Gemeinde Hille auf die Dauer von 5 Jahren gewählt und nach der Wahl von der Leitung des Amtsgerichts Minden bestätigt. Die Bewerber*innen brauchen keine besonderen juristischen Vorkenntnisse zu haben, denn sie werden in regelmäßigen Fortbildungen geschult. Wer sich vorstellen kann, als Schiedsperson in der Gemeinde Hille tätig zu sein, wende sich bitte an den Fachbereich Sicherheit und Ordnung, Herrn Hartmann, Tel.: 0571/40 44-228 oder d.hartmann@hille.de

Eingang zum Rathaus. Die Besucher werden mit Blumen empfangen. (Sommer 2022 )

Zensus

27.06.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto HH)

Ist eine Hausnummer am Gebäude verpflichtend?

Ja, zu Ihrer eigenen Sicherheit.

Im Zuge der aktuell laufenden Zensus-Befragung wird immer wieder festgestellt, dass an einigen Gebäuden die Hausnummern nicht angebracht, nicht lesbar oder nicht sichtbar sind. Dies nehmen wir zum Anlass, alle Bürger*innen noch einmal zu sensibilisieren, die Hausnummern sichtbar zu machen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit ist es besser, wenn Sie die Hausnummer sichtbar machen, denn im Notfall ist das Auffinden für Rettungskräfte, wie Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei extrem wichtig. Hier geht wertvolle Zeit verloren, wenn die Hausnummer nicht ersichtlich ist. Jedes Haus, ist auf eigene Kosten, mit der dem Grundstück zugeteilten Hausnummer zu versehen. Diese Nummer muss von der Straße aus erkennbar und lesbar sein.
Nachlesen kann man dies in der ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Hille (§ 10), welche man auf der Homepage der Gemeinde Hille findet.

Sicherheit geht vor, daher prüfen Sie bitte noch heute die Sichtbarkeit Ihrer Hausnummer.

 

 In den letzten Jahren kamen auch beleuchtete Hausnummern auf den Markt. Sie sind mit Solarzellen ausgestattet, so dass sie keinen Stromanschluss benötigen. Auch in der Dunkelheit sind die beleuchteten Hausnummern gut zu lesen.

Ein Beispiel: Diese beleuchtete Hausnummer ist auch in der Dunkelheit gut zu erkennen.

Kunstrasenplatz

Erster Spatenstich für den Kunstrasenplatz auf dem Sportplatz in Hille

Der Sportplatz an der Verbundschule in Hille wird saniert.

Nach knapp zwei Jahren geht ein Traum für die Nutzer des Sportplatzes in Erfüllung. Am Montag, 20.06.2022 wird der erste Spatenstich für den Kunstrasenplatz vorgenommen.
Der Sportverein SC Hille stellt im August 2020 einen Antrag auf Umwandlung des Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz. Aus dem Beschluss des Rates vom 03.09.2020 wird ein Förderantrag aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020 + 2021" gestellt. Aufgrund der Fördermöglichkeiten wird die Sanierung der Leichtathletikanlagen direkt in die Kosteinschätzung mit einbezogen. Die erste Kostenschätzung liegt bei 1,163 Mio €.
Das Ing.-Büro Nagel aus Bad Oeynhausen wird beauftragt, eine Entwurfsplanung und eine Kosteneinschätzung nach DIN 276 zu erstellen.
Eine Förderung für 2020 wird abgelehnt. Der Förderantrag für 2021 wird bewilligt, allerdings als Klassifizierung der Maßnahme als Tiefbaumaßnahme mit einer Förderung von max. 750.000 €. Am 21.07.2021 findet die Übergabe des Förderbescheides durch die Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) statt.

Nach Besichtigung verschiedener Kunstrasenplätze wird für die Ausschreibung die Kostenschätzung noch einmal angepasst. Die gesamte Maßnahme liegt nach eine konkreten Kostenschätzung bei 1,246 Mio. €. Nach derzeitigem Stand und Auswertung der Ausschreibungsergebnisse werden die Kosten eingehalten. Im Rahmen einer Ausschreibung setzt sich die Firma Rathert Sportanlagenbau aus Höxter durch. Dem Bau des Kunstrasenplatzes also nichts mehr im Weg.
Unser Dank geht an alle, die an diesem Projekt beteiligt sind, insbesondere Frau Schmoll und Herrn Nagel vom Ing.-Büro Nagel, Herr Fickert von der Firma Rathert Sportanlagen, dem SC Hille, insbesondere Friedrich Rohlfing, dem TV Hille und dem CVJM Hille, den Ratsvertretern, den Mitgliedern im Bauausschuss mit dem Vorsitzenden Uwe Habbe sowie im Ausschuss für Generationen, Bildung, Sport und Kultur mit dem Vorsitzenden Hans-Dieter Riechmann. Der Grundschule und der Verbundschule sind wir ebenfalls sehr dankbar für die großartige Unterstützung.

Der Sportplatz steht den Nutzern ab Montag, 20.06.2022 für ca. 8 Wochen nicht zur Verfügung. Wir bitten hier um Verständnis.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das Ergebnis.

Im Bild von v.l.

Bernd Küchhold, Fachbereichsleiter, Friedrich Rohlfing, Vors. des SC Hille, Gerd Fickert, Bauunternehmer, Bürgermeister Michael Schweiß, Dirk Nagel, Architekt und Achim Stein, Mitglied im Vorstand des SC Hille

Bilderfolge:

Verkehrssicherheit

Verkehrssicherheitstag der Grundschule Nordhemmern

Am Ende dieses Schuljahres konnte in und an der Grundschule Nordhemmern nach einigen Jahren Pause endlich wieder ein Verkehrssicherheitstag durchgeführt werden. Der sommerliche, sonnige Mittwochvormittag war für alle vier Jahrgänge halbstündlich durchgetaktet. Einige Lehrerinnen und helfende Eltern begleiteten die einzelnen Klassen, während der andere Teil der Lehrerinnen und Eltern den unterschiedlichen Stationen zugeordnet waren.

On Tour

16.06.2022 (Text NABU Kreis Minden-Lübbecke, Foto Lothar Meckling)

Fahrradtour zu den Naturschutzgebieten der Weseraue

Der NABU Minden-Lübbecke lädt für Mittwoch, den 26. Juni zusammen mit dem ADFC, der Biologischen Station Minden-Lübbecke und der Stadt Petershagen zu einer Fahrradexkursion zu den Natur-Highlights  im Vogelschutzgebiet Weseraue ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Parkplatz Hohoffstr./Nachtigallenstr. in Petershagen.

Auf der linken Weserseite geht es durch die Auenlandschaft mit den Naturschutzgebieten Mittelweser und Häverner Marsch, weiter über Müsleringen nach Schlüsselburg. Im Scheunenviertel Schlüsselburg ist eine Rast vorgesehen. Über Wasserstraße und eine kleine Teilstrecke durch den Loccumer Klosterforst führt die Tour auf der rechten Weserseite zurück in Richtung Heimsen. Nach Querung des reizvollen Wiesengebietes Borg ist der nächste Anlaufpunkt die Döhrener Marsch. Von dort geht es in das ehemalige Abgrabungsgebiet und heutige Naturschutzgebiet Windheimer Marsch. Die Strecke beträgt ca. 45 km und endet am Cafe Windheim No.2 mit dem Storchenmuseum.

An interessanten Punkten werden Informationen zum Naturraum Weseraue und den dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gegeben.

Die Teilnehmerzahl ist auf 45 begrenzt, eine Anmeldung ist unbedingt nötig. In dem Kostenbeitrag von 10 € pro Person, Kinder bis zehn Jahre sind frei, ist ein kleiner (vegetarischer) Imbiss in der Mittagspause enthalten. Anmeldungen bitte bis zum 23.6. unter NABU Infozentrum Moorhus unter 05741 2409505 oder kontakt@moorhus.eu.

--

NABU Kreisverband Minden-Lübbecke e.V.

Frotheimer Str. 57a

32312 Lübbecke

Heimsen im Mühlenkreis

Geld für Sportstätten

11.06.2022 (Text und Foto Biamca Winkelmann MdL)

500.000 Euro für den Sport im Mühlenkreis

„Moderne Sportstätte 2022“ unterstützt elf Maßnahmen

Düsseldorf/Minden-Lübbecke. Um die Sportvereine in NRW weiter nach vorne zu bringen, wurde jetzt von der Landesregierung die Förderentscheidungen des Programmaufrufs II des Förderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ freigegeben. Der Kreis Minden-Lübbecke erhält für seine Vereine 500.000 Euro.

„Mit dem Start des Förderaufrufs II gehen die guten Nachrichten für die sportbegeisterten Menschen im Mühlenkreis weiter“, sagt die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann. „Im Fokus dieser Förderung stehen Angebote im Freien – sowohl im öffentlichen Raum als auch auf öffentlichen und privaten Sportstätten. So können die Vereine ein noch größeres Sportangebote schaffen und mehr Menschen von ihren Sportarten begeistern.“

Gefördert werden elf Projekte in acht Kommunen des Mühlenkreises. Bianca Winkelmann dazu: „Mit dem Erhalt der Förderbescheide können die Verantwortlichen mit den Arbeiten beginnen. Ich freue mich sehr, dass das Land in nie da gewesener Form die Vereine darin unterstützt, moderne und bedarfsgerechte Sportstätten zu schaffen. Zum einen haben es die Ehrenamtlichen verdient und zum anderen können die Vereine ihre wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft auch nur dann wahrnehmen, wenn Sportstätten auf einem modernen Stand sind.“

Zum Hintergrund: Mit „Moderne Sportstätte 2022“ hat die NRW-Koalition das größte Sportförderprogramm aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat – Gesamtvolumen: 300 Millionen Euro. Für den Programmaufruf II stehen 27 Millionen Euro zur Verfügung. Erstmals sollen Sportstätten und Bewegungsräume mit bewegungsaktivierender Infrastruktur geschaffen werden.

Landtagsbüro:

Platz des Landtags 1

40221 Düsseldorf

Telefon:

Fax:

(0211) 884-2542

(0211) 884-3346

Wahlkreisbüro:

Marienglacis 35

32427 Minden

Telefon:

Fax:

(0571) 82904-10

(0571) 82904-12

E-Mail:

bianca.winkelmann@landtag.nrw.de

Nachhaltigkeit

10.06.2022 (Text und Foto Gemeinde Hille)

Ideenausstellung zum Thema Nachhaltigkeit in der Gemeinde Hille eröffnet

Projekt der Klasse 10e der Verbundschule Hille zeigt was Schüler*innen sich ausgedacht haben.

Am 09.06.2022 wurde die Ausstellung der Schüler*innen der Verbundschule Hille feierlich eröffnet. Herr Hartmann (Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters) begrüßte die Schüler*innen kurz und bedankt sich für die Mühe, die in diesen Arbeiten steckt. Herr Hartmann nannte Hans Karl von Karlowitz, der im Jahr 1713 bereits formulierte, dass nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung, durch Säen und Pflanzen nachwachsen kann. Somit entstand die Kernidee der Nachhaltigkeit. Das Thema Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf das Holz, sondern auf fast alle Lebensbereiche. Zwei Schüler aus jeder Gruppe stellen kurz und knapp Ihre Ideen vor.

Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Ideen vor.

Im Zuge einer Unterrichtsreihe (Arbeitslehre) hat die Lehrerin Frau Ursula Fischer mit den Schüler*innen der Klasse 10e der Verbundschule Hille ein Projekt mit dem Thema Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Die Jugendlichen sollten sich Gedanken machen, wie man die Gemeinde Hille nachhaltiger gestalten könnte. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Ideen. Bessere ÖPNV-Anbindungen, ein Second-Hand-Shop, die Dachbegrünung der Verbundschule Hille sowie ein Bio-Laden mit heimischen Produkten und noch einiges mehr. Die Schüler*innen haben ihre Ideen anhand von Mustern und Power-Point Präsentationen ausgearbeitet und wir geben diesen Ideen eine Bühne.
Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, sich diese Ideensammlung im Foyer des Rathauses anzuschauen. Bedenken Sie dabei bitte, dass im Rathaus weiterhin Maskenpflicht gilt.

Die Klasse 10e der Verbundschule Hille hatte ein Projekt zum Thema Nachhlatigkeit ausgearbeitet.

Herr Hartmann begrüßt diese Ideensammlung sehr und gibt den Schülern mit auf den Weg, dass es in der Gemeinde ein Projekt gibt, wo sich Jugendliche einmischen dürfen. Alle Jugendlichen sind herzlich eingeladen, sich dort einzubringen. Dieses Angebot ist unverbindlich und hier können Schüler*innen ihre Ideen, Wünsche und Anregungen wertfrei vorstellen. Sollte Interesse bestehen, steht Gerald Marcks (Jugendförderung) gerne zur Verfügung, Tel.: 0571-40 44-282 oder per Mail g.marcks@hille.de.

Kommen Sie gerne ins Rathaus und schauen Sie sich die Ideen der Klasse 10e an!

 

Badesaison 2022

04.06.2022 (Text und Foto HH)

Saisonbeginn am Naturbadesee Mindenerwald

Hille. Traditionsgemäß wurde am 1. Juni die Badesaison am Naturbadesee eröffnet. Vom 1. Juni bis 31.August ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr eine Badeaufsicht vorhanden. Sie wurde auch in diesem Sommer vom DRK Hille übernommen.

Auch an den Fahnen lässt sich erkennen, was Sache ist. Weht die grüne Fahne, ist die Aufsicht gegeben. Weht jedoch die rote Fahne, so ist keine Aufsicht vorhanden.

Blick auf die Liegewiese und den Badesee

 Liegewiese, Spielplatz und der künstlich aufgeschüttete Sandstrand wurden für die Eröffnung vorbereitet. Der Badesee ist, wie auch in den vorangegangenen Jahren, geteilt. Der hintere Teil ist den Wasservögeln und weiteren Tieren vorbehalten und in dem vorderen Teil dürfen sich die Schwimmer tummeln. Diese Aufteilung dient der Wasserqualität. Es werden regelmäßig Wasserproben genommen und bei der Wasserqualität gab es in den Vergangenheit keine Beanstandungen.

Der Spielplatz lädt die Kinder zum Kettern und Toben ein.

In dieser Saison wird am Badesee auch für das leibliche Wohl gesorgt. Schon im Mai eröffneten Torsten Becker und Tanja Jathe das Bistro auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Unter den großen Eichen wurden Tische und Stühle zu lockeren Sitzgruppen aufgestellt und auch ein kleines Zelt lädt zum Verweilen ein. Auf der Speisekarte stehen nicht nur Eis, Pommes und Currywurst, sondern auch besondere Gerichte wie z.B. Matjesfilet mit Zwiebelringen, Gurkensalat und Kartoffelröstis. Verschiedene Getränke zählen ebenfalls zum Angebot.

Die Speisekarte ist auch ohne Brille gut zu lesen.

Die heißen Sommertage können kommen, der Badesee bietet Abkühlung und lässt auch schon Urlaubsstimmung aufkommen. Nicht nur Hillerinnen und Hiller besuchen den Naturbadesee, sondern es stellen sich auch Gäste aus den umliegenden Städten und Gemeinden ein.

Hier wird für den kleinen und großen Hunger gesorgt.

Natur

Info am Rande ... Hille ganz vorn!

Hier einmal eine Nachricht vom Kreis Minden-Lübbecke,
die besagt, dass die Gemeinde Hille der Spitzenreiter des
Storchennachwuchs ist!
"Hille 9 x gut", wenn das selbst die Storche bestätigen ;-)

Stadtradeln-Botschafter macht Station in Hille

Rainer Fumpfei fährt ein letztes Mal quer durch Deutschland für die weltgrößte Fahrradkampagne

Auf seiner Tour durch acht Bundesländer machte der STADTRADELN-Botschafter Station in der Gemeinde Hille. Bürgermeister Michael Schweiß hieß Rainer Fumpfei am späten Nachmittag des Himmelfahrtstages im Kurpark in der Ortschaft Rothenuffeln willkommen.

Mit seiner Tour unterstützt Fumpfei in diesem Jahr in bewährter Manier die Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN und wirbt dafür, das Auto im Alltag öfter stehen zu lassen.

In der Gemeinde Hille beteiligen sich in diesem Jahr 315 Aktive. Bisher wurden durch das Erradeln von 44.644 Kilometern (Stand Donnerstagabend) 7 Tonnen CO2 vermieden.

Der Aktionszeitraum dauert noch bis zum 5. Juni; Interessierte können sich bis dahin noch registrieren und teilnehmen. https://www.stadtradeln.de/hille

Musikschule

Vorspieltage der Musikschule der Gemeinde Hille

In der kommenden Woche präsentieren die Musikschüler*innen der Musikschule Hille in kurzen Konzerten ihr Können der Öffentlichkeit.
Die Konzerte finden im Dorfgemeinschaftshaus Oberlübbe (Maschweg 16, 32479 Hille) oder in der Grundschule Hille (Schlandorfstraße 26) statt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Termine im Überblick:
30.05.2022, 18:30 Uhr Holzblasinstrumente und Klavier
02.06.2022, 18:00 Uhr Blechblasinstrumente und Schlagzeug
03.06.2022, 15:00 Uhr Hillinos - Musikalische Früherziehung
03.06.2022, 16:30 Uhr Blockflöte

Niemand will ihn in seiner Nähe haben, aber alle brauchen ihn

Immer wieder gibt es Beschwerden zu Altglas-/Alttextilcontainern

Die Altglasentsorgung über den Altglascontainer ist sehr wichtig, denn Altglas ist der wichtigste Rohstoff für die Glasindustrie. Glas lässt sich zu 100 Prozent recyceln, wenn es richtig sortiert im Altglascontainer landet.
Daher ist es lobenswert, wenn die ausgedienten Gläser oder die ungeliebte Jeans ordnungsgemäß im Altglascontainer/Alttextilcontainer entsorgt werden.
Die Einwurfzeiten sollten hierbei zwingend beachtet werden, damit keine Lärmbelästigung für die Anwohner entsteht. Diese Einwurfzeiten sind an den Altglascontainer aufgedruckt, diese sind werktags von 08:00 – 13:00 Uhr und von 15:00 – 19:00 Uhr. In den Nachtstunden, sowie an Sonn- und Feiertagen ist das Einwerfen von Altglas verboten.



Das Ablegen von wildem Müll ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Verwarn- oder Bußgeld geahndet werden. Die unsachgemäße Ablage von wildem Müll führt zu Ungezieferbefall, ganz besonders Ratten. Durch die fachgerechte Entsorgung entstehen hohe Kosten, die die Allgemeinheit mittragen muss.

Bitte entsorgen Sie weiterhin das Altglas- bzw. die Alttextilien über die Container, aber achten Sie auf die Einwurfzeiten.
Ihre Mitmenschen werden es Ihnen danken.

Die „Teichleute" pflegen mit herzblut

Aus Spaß wird Ernst, sagt Dieter Rüter, Cheforganisator aus den Reihen
der Teichleute. Die Teichleute, so nennt sich die Gruppe, die sich
ehrenamtlich um die Erhaltung der guten Wasserqualität von Reimlers
Teich kümmert.

„Wir müssen das Laub aus dem Teich holen, sonst verschlammt der Teich
durch den massiven Laubeinfall der umstehenden Bäume wieder", sagten
sich die Teichfreunde und aus dem spaßigen Spruch wurde dann sehr
schnell Ernst.

Denn die ehrenamtlichen Helfer, die sich alle untereinander kennen,
gründeten eine WhatsApp-Gruppe und begannen, in Absprache mit der
Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert und dem Ortsvorsteher Hermann
Burmester, die Laubentfernung. Im Laufe der Zeit findet jeder der
Teichleute Gefallen daran und sie leisten einen wichtigen Beitrag für
das Gemeinwohl und für den Erhalt dieses Projektes.

Durch eine 100-prozentige Förderung durch das Land NRW war die
Renaturierung von Reimlers Teich im Jahr 2021 möglich und so entstand
ein Lebensraum für Amphibien und Insekten.
Das Projekt wurde im August 2021 vollendet. Im Oktober vergangenen
Jahres kam zur Wiedereröffnung die damals amtierende
NRW-Umweltministerin nach Hille.

Zur weiteren Gestaltung im Zuge der ökologischen Aufwertung, gehören
Staudenflächen, ein grünes Klassenzimmer, Stitzbänke und Schautafeln.
„Dies ist ein toller neu geschaffener Dorfplatz für Begenungen und
ein Ort zum Verweilen und Beobachten, mitten im Herzen von Hille", so
der Ortsvorsteher Hermann Buhrmester.

Damit das so bleibt, investieren die ehrenamtlichen Helfer Zeit in die
Pflege des Projektes. Sie kümmern sich darum, dass das Laub aus dem
Teich gefischt wird und dass die Wege immer sauber sind. Das machen sie
alle aus Überzeugung, denn Ihnen liegt dieses Projekt sehr am Herzen.

„Ich schenke gerne ein wenig Rentnerzeit zur Erhaltung dieses Areals,
weil es unseren Ort sehr aufwertet", so die Worte von Hermann Stübe.

Die anderen Kollegen Burkhard Bracht, Dieter Rüter, Hans-Joachim
Squarra, Reinhard Borcherding und Wilhelm Hoppmann sorgen auch für die
soziale Kontrolle. „Manche Besucher schmeißen Steine ins Wasser
und/oder hinterlassen ihren Müll neben den Mülleimern, diese sprechen
wir freundlich an", sagt Burkhard Bracht.

Zum Erhalt der Wasserqualität und um ein Umkippen des Teichs zu
verhindern, appelliert die Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert erneut
an das Verantwortungsbewusstsein von Besuchern der Teichanlage.
„Niemand sollte hier seine überzähligen Goldfische und Kois
einsetzen. Sie vermehren sich rasend schnell und reichern durch ihre
Ausscheidungen den Nährstoffgehalt im Wasser an, was wiederum zu
Algenwachstum und Sauerstoffmangel führt. Außerdem verführt der
Fischbestand zum Füttern. Der Futtereintrag, meistens Brot, erhöht
ebenso den Nährstoffgehalt.

„Die Teichleute" freuen sich über weitere helfende Hände. Hier kann
sich jeder melden, der Lust hat dieses Areal zu pflegen. Vort Ort
können die Aktiven einfach angesprochen werden. Dieter Rüter oder
Hermann Burmester (Ortsvorsteher) stehen gerne zur Verfügung, wenn man
mit anpacken möchte. Auch die Gemeinde Hille stellt gerne den Kontakt
her.

Radtouren

06.05.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto Pixabay)

STADTRADELN – in 12 Tagen geht es los

 

Beim Radfahren für das Klima zählt jeder Kilometer.

Bisher haben Einzelpersonen, Familien, Gruppen und Vereine in der Gemeinde Hille 17 Teams angemeldet, manche mit Unterteams. Aktuell sind 213 Personen auf diese Teams verteilt.

Auch der Präsident des ADAC hat zum Radfahren aufgerufen. Jeder Kilometer, der mit dem Rad zurückgelegt wird, kommt der eigenen Gesundheit und der Umwelt zu Gute.

Unter www.stadtradeln.de können sich Interessierte jeden Alters und mit jeder Art von Fahrrad anmelden. Wer in Vorjahren schon mitgeradelt ist, kann seinen Account reaktivieren.

Der Zeitraum, in dem die Kommunen des Mühlenkreises daran teilnehmen, erstreckt sich vom 16. Mai bis 5. Juni 2022.

 

Heimatpreis

04.05.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto HH))

Vorschläge willkommen – Gemeinde lobt zum dritten Mal den Heimatpreis aus

 

Die Gemeinde Hille vergibt in diesem Jahr erneut den vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Heimat-Preis. Mit ihm werden ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise in Teilbereichen der Gemeinde Hille oder in der Gemeinde Hille insgesamt um Heimat und Gemeinschaft verdient machen. Auch wenn pandemiebedingt viele Aktivitäten ruhen mussten, hat der eine oder die andere Ehrenamtliche sicherlich Begonnenes fortgeführt oder Neues begonnen.

Von jedermann vorgeschlagen werden können Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder örtliche Vereine.

 

Berücksichtigt werden begonnene, laufende oder bereits abgeschlossene Projekte zur Schaffung, Stärkung und zum Erhalt lokaler Identität und Gemeinschaft. Das Kulturgut muss dabei im Mittelpunkt stehen und das Projekt nachhaltig und nachahmenswert sein. Weitere Kriterien sind die allgemeine Zugänglichkeit und keine Gewinnerzielungsabsicht.

Der Antragsvordruck steht auf der Internetseite der Gemeinde Hille unter www.hille.de/Leben&Lernen/Heimatförderung/Heimatpreis digital  zur Verfügung und kann auf Wunsch in Papierform zugesandt werden. Ansprechpartnerin ist Anke kleine Siemer, Tel. 0571 4044 367.

 

Die Anträge können ausschließlich vom 15. April bis 31. Mai 2022 eingereicht werden.

 

Das Preisgeld beträgt 5.000,00 Euro. Bei drei Platzierten werden 2.500,00 Euro für den 1. Platz, 1.500,00 Euro für den 2. Platz und 1.000,00 Euro für den 3. Platz vergeben. Bei zwei Platzierten sind es 3.000,00 Euro und 2.000,00 Euro. Auch ein einziger Preisträger ist möglich.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury.

 

Im vergangenen Jahr wurden der Förderverein Alte Brennerei e.V. für die Einrichtung einer Museumsscheune auf dem Grundstück des Hofgutes von Oeynhausen, der Heimatverein Holzhausen II e.V. für die Erneuerung des Kopfsteinpflasters an der historischen Schmiede, Pflege und Erhalt des Gebäudes und des dazugehörigen Grundstücks und Herr Gerhard Neuhaus für den Erhalt und Schutz der Eulen- und Steinkauzpopulation ausgezeichnet.

 

 

Freundliche Grüße

 

Anke kleine Siemer

Gemeinde Hille

FB 1 – Zentrale Dienste

Am Rathaus 4, 32479 Hille

Fon: 0571 / 4044 -367 Fax: - 400

Internet: www.hille.de

Mail: A.kleineSiemer@Hille.de

Achtung: im Büro am Di & Do

Das Rathaus in Hartum

Musikschule

28.04.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto HH)

Instrumentenvorstellung der Musikschule Hille

 

Instrumente zu unterrichten, ist die Spezialität der Lehrkräfte der Musikschule der Gemeinde Hille. Hier wird allen Interessenten - ob jung oder alt - kompetent, engagiert und erfahren, vor allem aber begeisternd das Musizieren näher gebracht.

Am Samstag, 07.05.2022 findet von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr in der Grundschule Hille, Schlandorfstr. 26, eine Instrumentenvorstellung statt.

Dort können Informationen über das vielfältige Angebot der Musikschule im Bereich Instrumentalunterricht eingeholt werden. Dies besteht aktuell aus den Instrumenten Violine, Viola, Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Bariton, Posaune, Tuba, Klavier, Keyboard, Schlagzeug sowie Piano- und Knopfakkordeon.

Die Lehrkräfte der Musikschule stehen gern zur Information und Beratung bereit und freuen sich auf viele Besucher*innen.

Einfach mal reinschnuppern, alte Kenntnisse auffrischen oder ein Instrument von Grund auf erlernen. Bei der Musikschule der Gemeinde Hille ist jede*r willkommen!

Für Fragen stehen Susanne Finke (0571/4044-250) oder Kirsten Schiemann (0571/4044-249) im Rathaus in der Ortschaft Hartum gern zur Verfügung. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage unter www.hille.de/musikschule zu finden.

 

Vielen Dank und einen schönen Tag.

 

Viele Grüße

Yvonne Gieseking

 

Gemeinde Hille

Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Marketing

Tel.-Nr. 0571 4044 267

mail: y.gieseking@hille.de

Am Rathaus 4

32479 Hille

 

Weitere Informationen gibt es im Rathaus

Jugendförderung

28.04.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto Pixabay

Im Sommer-Freizeitprogramm der Jugendförderung der Gemeinde Hille ist für jeden etwas dabei!

 

Der Clique einen selbst gebackenen Auflauf servieren? Erforschen, wie eine an den Straßenrand geworfene Plastikflasche den Weg an einen Strand in Südostasien findet? Kreativ sein mit Weidenruten oder Blütenfarbe? Nichts leichter als das, denn die Jugendförderung der Gemeinde Hille bietet Kindern und Jugendlichen ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten an. Jugendförderer Gerald Marcks hat zur Unterstützung Fachleute und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen verpflichtet und für manche Angebote die Jugendförderung der Gemeinden Stemwede und Hüllhorst mit ins Boot geholt.

So sind am 14. Mai Jungen von acht bis zwölf Jahren zur Jungen-Challenge mit Spielen und Pizzaessen eingeladen. Im Müllerhaus Südhemmern programmieren an mehreren Tagen Jugendliche am PC Spiele, und am 9. September geht es in den Freizeitpark in Oelde mit Erlebnisfarm, Klettern und Waldspielplatz. Bei „Teens on Tour“ geht es in diesem Jahr nach Bremen, Osnabrück, Hamburg und Oldenburg, mitkommen dürfen Jugendliche von zwölf bis 15 Jahren. Sie gestalten das Programm gemeinsam. Am Ende der Sommerferien steht eine Kinderfreizeit in Cuxhaven im Terminkalender, und am letzten Tag der Ferien geht es zum Jump House in Bremen.

Im Naturschutzgebiet Großes Torfmoor in Hille/Gehlenbeck gibt es jede Menge zu entdecken. Die Tour am 12. Juli steht unter dem Titel „Dem Klima auf der Spur“  und vermittelt, welche Rolle Moore als Kohlendioxidspeicher und für Fauna und Flora spielen. Bei einer Rallye am 14. Juli, die am Nabu Besucherzentrum am Freibad in Gehlenbeck startet, geht es um achtlos weggeworfenen Müll und seine Reise ins Meer. Eine Moorexpertenrallye für Neun- bis Zwölfjährige führt Ende Juli durchs Große Torfmoor.

Wer lieber kreativ sein möchte, für den oder die ist das Bürgerhaus in Rothenuffeln das perfekte Ziel. Dort steht im Juli das Bode & Grips Mobil für Zehn- bis 13-Jährige, dort erarbeiten Mädchen in dem mehrtägigen Musik-Workshop „Traumtänzerinnen“ die Choreografie zu einer selbst erdachten Geschichte, die auch öffentlich vor Publikum aufgeführt wird, und doch kochen und backen Kinder in „Küchenzauber I“ und „Küchenzauber II“ leckere Gerichte, die sie später natürlich auch verspeisen dürfen.

Im Erste-Hilfe-Kurs „Kleine große Helden“ erlernen Kinder die praktischen Grundlagen für Notfälle, beispielsweise das Absetzen eines Notrufs und die stabile Seitenlage. Das Bürgerhaus ist zudem der Ort für die Hörspielwerkstatt Ende Juli und die Kreativaktionen „Phantasievolles aus Papprollen“, „Lichtobjekte aus Weiden“ und „Blütenfarbe und Beerentinte aus der Pflanzenwerkstatt“, wo aus Gemüse, Gewürzen, Blüten und Blättern Farben für ein eigenes Kunstwerk hergestellt werden.

Das komplette Kursprogramm steht auf der Homepage der Gemeinde Hille (www.hille.de) und ist unter www.unser-ferienprogramm.de/hille zu finden. Auf den Webseiten können sich die Teilnehmer*innen nicht nur informieren, sondern sich auch direkt anmelden. Weitere Auskünfte erteilt Jugendförderer Gerald Marcks, Telefon 0571 / 4044282.

 

 

Vielen Dank und einen schönen Tag.

 

 

Viele Grüße

Yvonne Gieseking

 

Gemeinde Hille

Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Marketing

Tel.-Nr. 0571 4044 267

mail: y.gieseking@hille.de

Ein Wunsch! Hoffentlich bald Ferien und Ferienspiele der Gemeinde Hille

Landtagswahl

09.04. 2022 (Text Gemeinde Hille, Foto HH)

Landtagswahl am 15. Mai 2022

Die Wahlbenachrichtigungsbriefe für die Landtagswahl am 15. Mai 2022 werden an die Wahlberechtigten in der Gemeinde in diesen Tagen versandt. Jeder, der glaubt wahlberechtigt zu sein und bis zum 24. April 2022 keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich umgehend im Wahlbüro der Gemeinde (Tel. 0571 40 44 248) im Rathaus melden, wenn er nicht Gefahr laufen will, sein Wahlrecht nicht ausüben zu können. Wahlscheine und Briefwahlunterlagen können bis spätestens 13. Mai 2022 (18.00 Uhr) im Rathaus der Gemeinde beantragt werden.

Nur in Fällen plötzlicher nachgewiesener Erkrankung werden Wahlscheine noch bis zum Wahltag (15.00 Uhr) ausgestellt. Die Anträge auf Ausstellung eines Wahlscheines können schriftlich (nicht telefonisch) oder per Fax gestellt werden. Einen entsprechenden Antrag enthält die Rückseite der Wahlbenachrichtigung.

Auch die Antragstellung per E-Mail ist möglich.

Hierfür sollte der auf der Homepage der Gemeinde (www.hille.de) bereitgestellte Vordruck verwendet werden, der in Kürze freigeschaltet wird. Alternativ kann ein Antrag auch mit dem Smartphone über das Einlesen des QR-Codes, der auf der Wahlbenachrichtigung abgedruckt ist, gestellt werden. Auch eine persönliche Antragstellung im Rathaus ist im Rahmen der allgemeinen Öffnungszeiten möglich, hiervon sollte auf Grund der allgemeinen pandemischen Lage aber nur in Ausnahmefällen Gebrauch gemacht werden. In diesen Fällen besteht die Möglichkeit, direkt vor Ort zu wählen. Eine vorherige Terminabsprache ist nicht erforderlich, es kann allerdings zu Wartezeiten kommen. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang, ein Mund-Nasen-Schutz ist zu Tragen, ein eigener Schreibstift sollte nach Möglichkeit mitgebracht werden. Wer für einen anderen einen Wahlschein beantragt, muss durch schriftliche Vollmacht nachweisen, dass er hierzu berechtigt ist.

Briefwahlunterlagen werden nur an den Wahlberechtigten persönlich oder eine schriftlich besonders bevollmächtigte Person ausgehändigt.

Für die Wahl hat die Gemeinde insgesamt 15 Wahllokale eingerichtet. Gegenüber der letzten Bundestagswahl haben sich hinsichtlich der Wahllokale keine Änderungen ergeben, das zuständige Wahllokal kann der Wahlbenachrichtigung entnommen werden. Weitere Informationen können der Homepage der Gemeinde Hille (www.hille.de) entnommen werden (Rubrik „Bürgerservice / Wahlen“)

Musikschule

09.04. 2022 (Foto und Text Gemeinde Hille, HH)

Pressebericht Vorspiel Wöbking, Samstag, 02.04.2022

Gemeinsames Vorspiel der Musikschule Hille und des Musikschulverbandes Espelkamp-Rahden-Stemwede

Beim Vorspiel musizieren alle Schülerinnen und Schüler beider Musikschulen gemeinsam.
Foto: Christian Wöbking

Espelkamp. Samstag, 02.04.2022. Christian Wöbking begrüßt seine Schülerinnen und Schüler und die anwesenden Zuhörer. „Ich freue mich, nach dieser langen pandemiebedingten Pause endlich wieder ein Vorspiel mit meinen Schülerinnen und Schülern durchzuführen,“ so Wöbking.

Im Konzert vom Samstag, 02.04.2022 im Musikschulgebäude des Musikschulverbandes Espelkamp-Rahden-Stemwede spielen alle Schüler*innen Wöbkings. Sowohl die Schüler*innen, des Musikschulverbandes, als auch die, der Musikschule Hille. „Alle haben sich gut auf das Vorspiel vorbereitet und wollen sich heute, teils zum ersten Mal, präsentieren“ (Wöbking).

Den Anfang machen die Schüler*innen die erst im September 2021 angefangen haben: Schüler*innen der Musikklasse vom Söderblom-Gymnasium und die Bläserklasse des Jahrgangs 5 der Verbundschule Hille. Krankheitsbedingt gibt es leider ein paar Ausfälle zu beklagen, die die anderen Schüler*innen aber souverän auffangen.

Es spielen nach und nach alle Schüler*innen Wöbkings vor. Es ist beinahe das Ganze Portfolio der Blechbläserzunft zu hören: Trompeter*innen reihen sich an Waldhornisten, Baritonspielern und Posaunist*innen. Einzig die Tuba ist nicht vertreten. Durch die Bläserklasse der Verbundschule sind auch ein paar Schüler*innen des Kollegen Peter Tiessen (Holzblasinstrumente) mit dabei, die Christian Wöbking im Ensemble mit betreut.

Die Altersstruktur ist ebenso bunt gemischt: „Die ersten Schüler*innen fangen schon mit sechs Jahren an, aber durch die erwachsenen Bläserklassen in der Musikschule Hille kommen auch immer wieder erfahrenere Menschen zu den Blechbläsern,“ meint Wöbking.

Kindermusik wie „Meet the Flintstones“ und „Hey, Pippi Langstrumpf“ oder auch Klassiker wie „Over the Rainbow“ und „Scarborough Fair“ sind ebenso zu hören, wie auch die „populäre“ Klassik mit „Te Deum“ (Marc-Antoine Charpentier) oder „In meinem kleinen Apfel“ (Wolfgang Amadeus Mozart). Die Titelauswahl trifft Christian Wöbking gemeinsam mit seinen Musikschüler*innen.

 

 

Jugendförderung

21.03.2022 ( Text Gemeinde Hille, Foto HH)

Noch freie Plätze für Angebote der Kinder- und Jugendförderung in den Osterferien zu vergeben

 

Im Rahmen der Angebote der Kinder- und Jugendförderung in den Osterferien sind für die  Veranstaltungen Selbstbehauptungskurs, Kreatives aus der Osterwerkstatt, Hip Hop Streetdance und Roboter programmieren noch freie Plätze zu vergeben.

 

Diese Veranstaltungen und weitere Angebote die im Verlauf des Jahres stattfinden, können einfach online auf dem Anmeldeportal der Kinder- und Jugendförderung www.unser-ferienprogramm.de/hille gebucht werden. Dort sind auch alle Informationen zu den Veranstaltungen einzusehen.

 

Der Link zum Programm und zur Anmeldung ist auf der Homepage der Gemeinde Hille unter www.hille.de/Leben-Lernen/Familie-Jugend-Senioren/ Jugendförderung zu finden.  

 

Telefon Durchwahl (0571) 4044-282

Telefax: (0571) 4044-400

Auskunft erteilt: Gerald Marcks

 

Heimatpreis Gemeinde

17.03.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto HH)

Vorschläge willkommen – Gemeinde lobt zum dritten Mal den Heimatpreis aus

 Die Gemeinde Hille vergibt in diesem Jahr erneut den vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Heimat-Preis. Mit ihm werden ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise in Teilbereichen der Gemeinde Hille oder in der Gemeinde Hille insgesamt um Heimat und Gemeinschaft verdient machen. Auch wenn pandemiebedingt viele Aktivitäten ruhen mussten, hat der eine oder die andere Ehrenamtliche sicherlich Begonnenes fortgeführt oder Neues begonnen.

Von jedermann vorgeschlagen werden können Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder örtliche Vereine.

 

Berücksichtigt werden begonnene, laufende oder bereits abgeschlossene Projekte zur Schaffung, Stärkung und zum Erhalt lokaler Identität und Gemeinschaft. Das Kulturgut muss dabei im Mittelpunkt stehen und das Projekt nachhaltig und nachahmenswert sein. Weitere Kriterien sind die allgemeine Zugänglichkeit und keine Gewinnerzielungsabsicht.

Der Antragsvordruck wird rechtzeitig auf der Internetseite der Gemeinde Hille unter www.hille.de/Leben&Lernen/Heimatförderung/Heimatpreis digital  zur Verfügung stehen und kann auf Wunsch in Papierform zugesandt werden. Ansprechpartnerin ist Anke kleine Siemer, Tel. 0571 4044 367.

 

Die Anträge können ausschließlich vom 15. April bis 31. Mai 2022 eingereicht werden.

 

Das Preisgeld beträgt 5.000,00 Euro. Bei drei Platzierten werden 2.500,00 Euro für den 1. Platz, 1.500,00 Euro für den 2. Platz und 1.000,00 Euro für den 3. Platz vergeben. Bei zwei Platzierten sind es 3.000,00 Euro und 2.000,00 Euro. Auch ein einziger Preisträger ist möglich.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury.

 

Im vergangenen Jahr wurden der Förderverein Alte Brennerei e.V. für die Einrichtung einer Museumsscheune auf dem Grundstück des Hofgutes von Oeynhausen, der Heimatverein Holzhausen II e.V. für die Erneuerung des Kopfsteinpflasters an der historischen Schmiede, Pflege und Erhalt des Gebäudes und des dazugehörigen Grundstücks und Herr Gerhard Neuhaus für den Erhalt und Schutz der Eulen- und Steinkauzpopulation ausgezeichnet.

 

Verleihung des Heimatpreises  am 26.08.2021 im Bürgerhaus Rothenuffeln. Rosi Ullrich, Gerhard Neuhaus und Hermann Böhne nahmen die Urkunden entgegen. (v.l.) 

Plattdeutsch

15.03.2022 (Text und Foto Gemeinde Hille)

Plattdüütsk hört in Kinnermund

 Plattdeutsche Bücher für Kinder Gemeindebücherei in Hartum startet mit Unterstützung von Helga Wittenfeld neues Projekt „Plattdüütsk hört in Kinnermund“ – mit diesem Slogan wirbt der Verein zur Förderung der Plattdeutschen Sprache im Mühlenkreis Minden-Lübbecke für den Erhalt des Plattdeutschen. Nicht nur mit Aktionen in Kindergärten und Grundschulen, sondern auch in öffentlichen Büchereien. Seit Kurzem können sich Kinder auch in der Gemeindebücherei an der Turnhalle in Hartum plattdeutsche Bücher und CDs ausleihen. Vereinsmitglied Helga Wittenfeld füllte zwei Kästen mit insgesamt 60 Bilderbüchern, Vorlese- und Liederbüchern sowie Fachliteratur für Erzieher*innen und Lehrer*innen und sieben Hörspiel-CDs, die nun mittwochs von 15 bis 18 Uhr ausgeliehen werden können. „Die plattdeutsche Sprache ist regional geprägt.

In Hamburg wird ein anderes Plattdeutsch als in Herford gesprochen, und hier in der Gemeinde Hille variiert es manchmal von Dorf zu Dorf.“ Die pensionierte Lehrerin und ehemalige Leiterin der Grundschule bedauert, dass es kein Kinderbuch in Hiller Platt gibt. Darum hat sie einige Bilderbücher „übersetzt“ und das hiesige Plattdeutsch neben den Originaltext geschrieben. Helga Wittenfeld, eine gebürtige Hillerin, bezeichnet sich selbst als Muttersprachlerin, die bis zur Einschulung kein Hochdeutsch beherrschte. Das lernte sie dann schnell, doch die Leidenschaft fürs Plattdeutsche ist geblieben. 2008 gründete sie an der Grundschule Hille eine Plattdeutsch-AG, die noch heute existiert und von den Jungen und Mädchen gerne besucht wird.

"Mein Ziel ist es,  Plattdeutsch als ein Stück dörfliche Kultur zu erhalten", so Helga Wittenfeld.

„Mein Ziel und auch das des Vereins ist es, Plattdeutsch als ein Stück dörflicher Kultur zu erhalten und die Pädagog*innen in Kitas und Grundschulen zu ermuntern, mit den Schüler*innen diese Regionalsprache zu sprechen.“ Darum hat sie auch Fachliteratur zusammengestellt, die in den Kästen in der Gemeindebücherei auf Interessent*innen mit Grundkenntnissen in Plattdeutsch warten. Die Kinderbücher stammen aus dem Nachlass einer Frau, die plattdeutsche Kinderliteratur sammelte. Zudem wurden Titel dank der finanziellen Unterstützung der Osthus-Hendrik-Stiftung gekauft.

Die Ausleihe plattdeutscher Kinderbücher in der Gemeindebücherei ist zunächst bis zum Beginn der Sommerferien begrenzt. „Wir testen, ob das Angebot angenommen wird. Läuft es gut, werden die Medien auch nach den Ferien zur Verfügung stehen“, sagen die Leiterinnen der Gemeindebücherei, Regina Frese und Sybille Herzog-Friedrich. Weitere Informationen zum Verein gibt es im Internet unter www.platt-ev.de, ein Onlinewörterbuch mit Hiller Platt ist unter www.hillerplatt.de in Arbeit. (www.hille.de) Helga Wittenfeld hat zwei Kästen mit plattdeutscher Kinderliteratur und Fachbüchern für Pädagog*innen in der Gemeindebücherei in Hartum gefüllt.

Helga Wittenfeld stellt ein Bilderbuch vor. (Foto: Gemeinde Hille) 

Verabschiedung

Das HillerWebBlatt sagte Danke

28.02.2022, Rathaus Hartum

 An diesem Tag hing vor der Tür zu Gerhard Uphoffs Büro ein Plakat mit der Aufschrift: „Ich habe fertig“. Der 28. 02. 2022 war sein letzter Arbeitstag.

Gerd Uphoff, Fachbereichsleiter und stellvertretender Verwaltungschef, hatte sich rund 50 Jahre für die Gemeinde Hille engagiert.

Mit einem Blumenstrauß bedankte sich das HillerWebBlatt für die gute Zusammenarbeit und wünschte ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.

Statistiken

02.03.2022 (Text und Foto Gemeinde Hille)

Ein Plus von 15 Personen Die Einwohnerstatistik für die Gemeinde Hille:

Zu- und Wegzüge, Sterbefälle und Nationalitäten

15.602 Menschen waren zum Stichtag 31. Dezember 2021 in der Gemeinde Hille mit ihrem Hauptwohnsitz gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 15 mehr (Stichtag 31. Dezember 2020: 15.587). Die Zahlen basieren auf der eigenen Fortschreibung der Gemeinde.

Einwohner in den Ortschaften

Die meisten Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz verzeichnet Hille (3.958), gefolgt von Rothenuffeln (2.469) und Oberlübbe (2.084). Auf den Plätzen folgen Hartum (1.653), Nordhemmern (1.242), Südhemmern (1.136), Eickhorst (1.086), Holzhausen II (1.057) und Unterlübbe (917). Drei Dörfer mussten im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2021 einen Einwohnerschwund verzeichnen: Südhemmern (-17), Oberlübbe (-49) und Hartum (-20). Die höchsten Zuwächse konnten Rothenuffeln (+30) sowie Hille (+29) und Unterlübbe (+19) verbuchen.

Zu- und Wegzüge

 2021 standen 701 Zuzügen 609 Wegzüge gegenüber, 2020 war das Verhältnis 687 zu 622. Warum die Menschen ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde anmelden beziehungsweise weshalb sie ihr den Rücken kehren, hält die Verwaltung nicht fest. Gründe für den Zuzug könnten die Ausweisung neuer Bauplätze, das Arbeitsplatzangebot, die Unterbringung in einem der beiden Alten- und Pflegeheime in Hille oder die Zuweisung von Flüchtlingen sein. Dagegen weiß man, aus welchen Kommunen die Neubürger*innen kommen. Im vergangenen Jahr waren 219 zuvor in der Stadt Minden gemeldet, 40 in der Stadt Lübbecke, 33 in der Stadt Bad Oeynhausen und 19 in der Stadt Petershagen; alle anderen kommen aus Rahden (6), Hüllhorst (6), Stemwede (8), Preußisch Oldendorf (8), Porta Westfalica (13) und Espelkamp (13) sowie aus Städten und Gemeinden außerhalb des Mühlenkreises. Die höchsten Zuwächse konnte Hille verzeichnen: 215 Zuzügen standen 154 Wegzüge (plus 61) gegenüber. Ähnlich gut steht Rothenuffeln mit plus 41 Personen da (111 Zuzüge, 70 Wegzüge). Auch die kleinste Ortschaft in der Gemeinde, Unterlübbe, zählte zum Stichtag 14 Männer und Frauen mehr (54 Zuzüge, 40 Wegzüge)

Geburten

 Von Anfang Januar bis Ende Dezember 2021 wurden in der Gemeinde insgesamt 134 Kinder geboren (2020: 121): In Eickhorst 9, in Hartum 5, in Hille 34, in Holzhausen und Nordhemmern jeweils 12, in Oberlübbe 20, in Rothenuffeln 23, in Südhemmern 7 und in Unterlübbe 12. Es waren 70 Jungen und 64 Mädchen, von denen 126 die deutsche Staatsangehörigkeit haben, 7 eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen. Ein Kind erhielt die doppelte Staatsbürgerschaft. (www.hille.de) Im Müllerhaus in Südhemmern gaben sich im vergangenen Jahr 13 Paare das Jawort.

Auf der anderen Seite ist Oberlübbe der Spitzenreiter bei den Wegzügen: Nur 74 Personen wählten das Dorf als Hauptwohnsitz, 111 zogen im vergangenen Jahr fort. Hartum weist ein Minus von sieben auf (76 Zuzüge, 83 Wegzüge), Eickhorst ein Minus von drei (63 Zuzüge, 66 Wegzüge). Die Menschen zog es unter anderem nach Minden (142), Lübbecke (66), Espelkamp (39) und Porta Westfalica (32).

Sterbefälle

Fast unverändert blieb die Zahl der Sterbefälle in den vergangenen zwei Jahren. Im vergangenen Jahr waren es 175 (53 Prozent Männer, 47 Prozent Frauen), ein Jahr zuvor 174. Im Rathaus in Hartum wurden 99 Sterbefälle beurkundet. Die meisten Verstorbenen gehörten der Altersgruppe 77 bis 92 Jahre an (63). Vier Personen wurden 96, 98, 100 beziehungsweise 105 Jahre alt, der Jüngste war 48. Während 2021 in neun Monaten die Sterbefälle im einstelligen Bereich lagen, stachen die Sommermonate heraus. Im Juni starben 17 Menschen, im Juli 11 und im August 15. In den beiden Alten- und Pflegeheime in Hille starben insgesamt 17 Prozent der im Rathaus beurkundeten Sterbefälle.

Trauungen

Wer in der Gemeinde Hille heiraten will, kann das im Trauzimmer im Rathaus, in der Kulturscheune in Rothenuffeln, im Müllerhaus in Südhemmern oder in Privaträumen tun. 85 Paare gaben sich in 2021 (2020: 64) das Jawort: 44 im Rathaus, 13 im Müllerhaus und 27 in der Kulturscheune. Zudem fand eine Nottrauung statt. Das Fachwerkhaus im Kurpark Rothenuffeln mit seinem heimeligen Ambiente ist der Favorit bei Heiratswilligen, allerdings vollzog der Standesbeamte 2020 coronabedingt dort nur sechs Trauungen – es war fast ganzjährig geschlossen. Wegen der Einschränkungen durch die Pandemie kam 2021 der Mai, gemeinhin der beliebteste Hochzeitsmonat, kaum für Trauungen in Frage. Im vergangenen Jahr fanden im Wonnemonat nur sieben Eheschließungen statt. Stattdessen standen die Sommermonate und der Frühherbst (Juni 10, Juli 13, August 11, September 13) hoch im Kurs.

Staatsangehörigkeiten

In der Gemeinde lebt ein buntes Völkergemisch, die Männer, Frauen und Kinder kommen aus mehr als 60 Staaten, wie aus Syrien, der Türkei und Rumänien, aus Somalia, Eritrea und Ghana, aus Schweden, Österreich, der Russischen Föderation und den Niederlanden – insgesamt 613 Menschen aus allen Erdteilen besitzen hier einen Wohnsitz. Zum Beispiel 29 aus Afghanistan, 47 aus dem Irak, 24 aus Italien, 43 aus Polen, 50 aus Rumänien, 116 aus Syrien und 54 aus der Türkei sowie zwölf aus den Niederlanden und sechs aus Brasilien. Gemeldet sind aber auch „Einzelkämpfer“, beispielsweise aus Vietnam, Neuseeland, Lettland und Frankreich. 228 der ausländischen Männer und Frauen sind Flüchtlinge und leben in den Wohnanlagen in Hille (60) und Holzhausen (6) sowie in PriGeburten Von Anfang Januar bis Ende Dezember 2021 wurden in der Gemeinde insgesamt 134 Kinder geboren (2020: 121): In Eickhorst 9, in Hartum 5, in Hille 34, in Holzhausen und Nordhemmern jeweils 12, in Oberlübbe 20, in Rothenuffeln 23, in Südhemmern 7 und in Unterlübbe 12. Es waren 70 Jungen und 64 Mädchen, von denen 126 die deutsche Staatsangehörigkeit haben, 7 eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen. Ein Kind erhielt die doppelte Staatsbürgerschaft. (www.hille.de) Im Müllerhaus in Südhemmern gaben sich im vergangenen Jahr 13 Paare das Jawort. 

Müllerhaus in Südhemmern

Jugendförderung

 23.02.2022 (Text und Foto Gemeinde Hille)

Bequem online anmelden

Jahresprogramm und Ferienveranstaltungen der Jugendförderung im Internet zu finden

Einfacher und bequemer geht es kaum: Wer das Jahresprogramm und das Ferienprogramm der Jugendförderung der Gemeinde Hille einsehen beziehungsweise sich für Angebote anmelden möchte, kann das seit einem Jahr per Internet tun. Ein Besuch im Rathaus ist nicht mehr erforderlich. Auf der Homepage der Gemeinde Hille ist eine Onlineanmeldung unter dem Link www.unser-Ferienprogramm.de möglich. Das Jahresprogramm ist unter www.hille.de/Leben-Lernen/Familie-Jugend-Senioren/ Jugendförderung zu finden.

Der Link www.unser-ferienprogramm.de/hille führt direkt zum Eltern- und Anmeldeportal für die geplanten Ferienveranstaltungen. Nach erfolgter Registrierung können die Veranstaltungen ausgewählt werden. Ausschlaggebend für eine Teilnahme ist die Reihenfolge der Anmeldung. Sollte eine Veranstaltung ausgebucht sein, wird eine Warteliste angeboten. Alle Informationen zu den Veranstaltungen können im Veranstaltungskalender eingesehen bzw. als PDF heruntergeladen werden. Sollten sich kurzfristig Änderungen ergeben, erfolgt eine entsprechende Information.

Auch der Nachweis über die gebuchten Veranstaltungen und die Rechnung können als PDF - Dokument herunterladen werden. Der Rechnungsbetrag ist per Überweisung zu begleichen. Bestätigungen für eine Teilnahme an den gewählten Veranstaltungen werden von der Kinder- und Jugendförderung zugesendet. (www.hille.de)

 

Foto: Gemeinde Hille

Niederschlagswasser

21.02.2022 (Pressemitteilung der FWG - Fraktion, Volker Weber)

Die FWG - Fraktion und die Interessengemeinschaft  Niederschlagswasser führten Gespräche 

Auf Einladung der Interessengemeinschaft (IG) Niederschlagswasser ist es zu einem Treffen mit der FWG-Fraktion gekommen. Im Rahmen dieses Treffens hat sich die Fraktion über den aktuellen Stand der Klage eines Mitgliedes der IG gegen die Gemeinde Hille informiert. Fraktionsvorsitzender Ulli Borcherding: „Die uns von der IG zur Verfügung gestellten Informationen bezüglich der Niederschlagswasser-Einleitung von einzelnen Bürgern, ohne dass dafür Gebühren entrichtet worden sind, scheinen sehr plausibel.“  IG-Mitglied Gerhard Ahrensmeier: „Es ist für mich sehr bedauerlich, dass der Bürgermeister das Urteil des Gerichtes in Minden nicht akzeptieren kann, es ist eindeutig, dass die bisherige Berechnung der Niederschlagswassergebühren nicht rechtmäßig ist.“ Der inzwischen 80-jährige Ahrensmeier ist tief enttäuscht über den Umgang des Bürgermeisters mit den Hiller Bürgern, insbesondere, da sich das gesamte Verfahren schon seit über sieben Jahren hinzieht. Auch das dieses gesamte Verfahren, insbesondere der Widerspruch gegen das Urteil des Gerichtes in Minden, vom Bürgermeister im Rat nicht dargelegt und zur Diskussion gestellt wurde, löst bei allen Beteiligten des Gesprächs äußerste Verwunderung aus.

 Edgar Kurlbaum von der Interessengemeinschaft: „Der gesamte Rat schaut sich das Verhalten des Bürgermeisters seit Jahren an und es passiert nichts! Ich bin sowohl vom Rat als auch von den von mir gewählten Ratsvertretern aus Oberlübbe und dem Rest der Bergkante maßlos enttäuscht! Insbesondere ist festzustellen, dass diese kontinuierliche Fehlberechnung zulasten von über 45 % der Gebührenzahler geht.“ Fraktions-Mitglied Volker Weber: „Ich erinnere auch daran, dass unser Bürgermeister vor der Wahl Transparenz und Bürger-Nähe versprochen hat, davon ist in dieser gesamten Angelegenheit nichts zu spüren.“ Die Mitglieder der Interessengemeinschaft bedanken sich noch mal für das Interesse der FWG-Fraktion für deren Anliegen, von den anderen Fraktionen hätte sich bisher keiner dafür interessiert. Selbstverständlich steht die IG auch für die anderen Fraktionen und für alle Hiller Bürger für Informationen gerne zur Verfügung. Das gesamte Urteil kann bei dem Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler Gemeinschaft per E-Mail angefordert werden E-Mail-Adresse: borcherding-hille@t-online.de . Da inzwischen aus Sicht der IG erneut fehlerhafte Bescheide an die Bürger versandt worden sind, wird ein vorformuliertes Widerspruchsformular angeboten, was ebenfalls per E-Mail angefordert werden kann: IGNW2016@web.de

 

Die Gesprächsrunde mit dem Fraktionsvorsitzenden der FWG Ulli Borcherding  (mitte)

Kunstrasenplatz

20.02.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto Pixabay)

Kunstrasenplatz wird gebaut- Bauausschuss stimmt neuer Kostenschätzung zu

Hille.  Mehrheitlich stimmte kürzlich der Bauausschuss dem Bau eines Kunstrasenplatzes und der Modernisierung der Leichtathletikanlagen auf der Sportanlage an der Verbundschule Hille zu. Der Beschluss war erforderlich, weil sich zwischenzeitlich die Kosten und damit der Eigenanteil der Gemeinde Hille erhöht haben. Der Förderbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem „Innovationspakt zur Förderung von Sportstätten 2020/2021“ in Höhe von 750.000 Euro liegt bereits seit Sommer 2021 im Rathaus vor. Die Sportanlage westlich der Verbundschule wurde 1997 angelegt und wird regelmäßig genutzt: Von der Verbundschule und der Grundschule Hille für den Schulsport, von den Fußballvereinen SC Hille und CVJM Hille sowie vom TV Sachsenroß Hille.

Auch der jährliche Leistungsnachweis der Feuerwehren im Mühlenkreis findet hier statt, und Sportvereine buchen ihn für die Abnahme des Sportabzeichens.

Es gibt neben dem Rasenplatz eine Laufbahn sowie Anlagen für Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und Diskuswerfen. Die Sportanlage steht allen Vereinen in der Gemeinde Hille offen, den Schlüssel für das Zauntor gibt es im Rathaus in Hartum. Doch die vielfache Nutzung der Anlage ist nicht der Grund für die anstehenden Baumaßnahmen. Auch Maikäfer haben die Grünfläche für sich entdeckt und legen dort ihre Eier ab. Die Larven bleiben drei bis fünf Jahre im Boden und arbeiten sich dann an die Oberfläche vor, wo sie von hungrigen, resolut pickenden Rabenvögeln erwartet werden. „Die Fläche sieht dann aus wie ein Acker. Vertreiben lassen sich die Vögel nicht“, sagt Verwaltungsmitarbeiter Bernd Küchhold, der den Bauausschuss über den aktuellen Stand der Planungen informierte. Der mitgliederstarke SC Hille stellte darum den Antrag auf Bau eines Kunstrasenplatzes, den die Käfer nicht durchdringen können und der ganzjährig, also auch nach Regenfällen und im Winter, bespielbar ist. Im Zuge dieser Maßnahme lässt die Gemeinde die Leichtathletikanlage modernisieren. Das Ingenieurbüro Nagel in Bad Oeynhausen kalkulierte im Dezember 2020 die Kosten auf 1,163 Millionen Euro, die Gemeinde stellte einen Antrag auf Förderung der Maßnahme, die 2020 noch 100 Prozent betrug. Doch schon 2021 deckelte das Land die Fördersumme auf 90 Prozent der Kosten und stufte die Maßnahme in Hille als Tiefbau ein, für die es nur 750.000 Euro Zuschuss geben würde. Doch der ursprüngliche Kostenansatz ließ sich nach Auskunft von Bernd Küchhold nicht halten. Es mussten die Ergebnisse einer Baugrunduntersuchung berücksichtigt werden, die Sportplatzrinne, die die Tartanbahn entwässert, darf aus Gründen der Sicherheitstechnik nicht offen bleiben; es wird ein geschlossenes und damit teureres System gefordert. 

Zudem läßt die Gemeinde Leerrohre für eventuell in Zukunft erforderliche Leitungen verlegen.

Und der SC Hille wünschte sich einen Ballfangzaun und überdachte Sitzplätze für Trainer und Auswechselspieler. Damit stiegen die geschätzten Kosten auf 1,455 Millionen Euro. Der Bauausschuss stimmte der Maßnahme Anfang Juli 2021 zu, beauftragte aber die Verwaltung und den SC Hille als Hauptnutzer des Fußballfelds nach Bekanntwerden des neuen Kostenansatzes alles noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und nach Einsparpotential zu suchen. Am 12. Januar 2021 lagen die Ergebnisse vor, und ein einvernehmlicher Kompromiss wurde geschlossen, dem Ende Januar nun auch der Bauausschuss zustimmte. Der Sportverein verpflichtet sich zu Eigenleistungen (u. a. Entfernen von Gehplatten und Pflastersteinen, Abbrucharbeiten) und kunstrasenplatz erklärt sich bereit, auf Kunstrasen im Abstellbereich der mobilen Tore und eine Beregnungsanlage zu verzichten. Auch überdachte Wechselkabinen werden von der Wunschliste gestrichen. Der Bau eines Ballfangzauns wird verschoben, wobei die Vorarbeiten für eine spätere Montage schon jetzt erfolgen sollen. Die Aufbauhöhe wurde verändert, zudem soll versucht werden, Ersatzteile für die Sportplatzrinne zu bestellen, um diese auszubessern, anstatt sie komplett zu erneuern. Die geschätzten Kosten verringern sich somit um rund 209.000 Euro auf 1,246 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde läge bei knapp 500.000 Euro. Allerdings werde, sagt Bernd Küchhold, erst das Ausschreibungsverfahren konkrete Zahlen bringen. Geplanter Baustart ist Ende Juni mit Beginn der Sommerferien, die Bauzeit wird voraussichtlich etwa drei Monate dauern – das hängt natürlich auch vom Wetter ab. (www.hille.de) Kunstrasen wird auf dem Sportplatz an der Verbundschule Hille verlegt. 

Foto: Pixabay

Förderungen

21.02.2022 (Fotos und Text Gemeinde Hille)

Gemeinderat beschließt Förderrichtlinien für Investitionen von Vereinen

Hille. Der RSV Mindenerwald wollte das Dach seines Vereinsheim sanieren, der Heimatverein Südhemmern eine Lüftungsanlage in der Heimatstube einbauen und der Verein Glück teo Eickhorst einen neuen Verkaufsraum errichten – sie alle beantragten Zuschüsse bei der Gemeinde Hille und erhielten diese auch im vergangenen Jahr. Doch wer bekommt in Zukunft Geld und wieviel und bei welchen Voraussetzungen? Um eine klare Linie zu schaffen, entschied der Ausschuss für Generationen, Bildung, Sport und Kultur auf Antrag der SPD-Fraktion im Juni 2021, von der Verwaltung Richtlinien für die Förderung von investiven Maßnahmen von Vereinen in der Gemeinde Hille erarbeiten zu lassen. Diese Richtlinien liegen nun vor und wurden kürzlich sowohl vom Ausschuss als auch vom Gemeinderat rückwirkend zum 1. Januar 2022 beschlossen. Nachzulesen sind sie auf der Homepage der Gemeinde Hille unter www.hille.de, wo auch die Formblätter für eine Antragstellung und den Verwendungsnachweis zu finden sind und heruntergeladen werden können. Ziel der Richtlinie soll es sein, eine verbindliche Grundlage für den Umgang mit Förderanträgen von eingetragenen und gemeinnützigen Vereinen mit Sitz in der Gemeinde zu schaffen. Jährlich wird ein Budget für investive Maßnahmen von der Gemeinde zu Verfügung gestellt. 

Zu den Investitionen zählen Neubau, Umbau, Erweiterung, Grundsanierung, Modernisierung und Ergänzung vereinseigener Gebäude und Anlagen sowie von Objekten, die ein Verein pachtet und für mindestens 10 Jahre selbst nutzt wie beispielsweise der Heimatverein Hartum das sich in Privatbesitz befindliche Heimathaus an der Mindener Straße. Zuschüsse für Eigenleistung gibt es nicht, sondern nur für Material- und Personalkosten von beauftragten Firmen. Auch für Einrichtungsgegenstände ab 800 Euro Anschaffungswert können Förderanträge gestellt werden. Als Gegenleistung erwartet die Gemeinde, dass sich die Immobilie auf ihrem Gebiet befindet und das geförderte Projekt mindestens zehn Jahre Bestand hat. Einen Rechtsanspruch auf eine Bezuschussung gibt es nicht. Was die Vereine bei ihren Planungen besonders interessieren dürfte, ist die Förderhöhe. Sie beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 10.000 Euro pro Einzelmaßnahme. Sollte der Fördertopf bei Antragstellung (bis 31. Oktober für das Folgejahr) bereits leer sein, behält es sich die Gemeinde vor, den Fördersatz anzupassen. (www.hille.de) 

Das Vereinsheim: Der RSV Mindenerwald erhielt 1.500 Euro Zuschuss für die Erneuerung des Dachs auf seinem Vereinsheim. Foto: Gemeinde Hille

Das Müllerhaus: Für die Lüftungsanlage in der Heimatstube im Obergeschoss des Müllerhauses wünschte sich der Heimatverein Südhemmern eine finanzielle Förderung -  und bekam 2.400 Euro. Foto: Gemeinde Hille

Schulstatistik

20. 02. 2022 (Text Gemeinde Hille, Foto  Pixabay)

Verbundschule Hille die erste Wahl für Grundschulabgänger

Fachausschuss über aktuelle Schulstatistik informiert

Hille. Die Grundschülerzahlen bleiben in den nächsten Jahren relativ konstant, die Fünfzügigkeit der Gesamtschule und die Zweizügigkeit des Gymnasiums – beide unter dem Dach der Verbundschule Hille vereint – sind auch in Zukunft gesichert, schulorganisatorische Maßnahmen wie beispielsweise die bauliche Erweiterung eines Standorts sind kurzfristig nicht erforderlich – die aktuelle Schulstatistik 2021/22 wurde kürzlich von Verwaltungsmitarbeiter Bernd Küchhold dem Ausschuss für Generationen, Bildung, Sport & Kultur in seiner Sitzung vorgestellt. Und das Beste kam fast ganz zum Schluss: 90 Prozent aller Grundschulabgänger*innen aus der Gemeinde Hille, die zum Schuljahr 2021/22 auf eine weiterführende Schule wechselten, entschieden sich für die Verbundschule Hille. Zum Schuljahr 2020/21 waren es 75,7 Prozent. 2001 waren es nur 52 Prozent (nur Gesamtschule). Insgesamt werden im laufenden Schuljahr 1.421 Jungen und Mädchen an der Verbundschule unterrichtet, damit hat sich die Anzahl im Laufe der vergangenen Jahre bei gut 1.400 Schüler*innen eingependelt. 270 von ihnen besuchen das Gymnasium. 58,3 Prozent der Verbundschüler*innen wohnen in der Gemeinde Hille (828), die anderen kommen schwerpunktmäßig aus Minden, Espelkamp, Rahden, Lübbecke und Petershagen. 

Das Anmeldeverfahren der Grundschulen für das Schuljahr 2022/23 ist mittlerweile abgeschlossen.

In der Grundschule Hille wurden 43 Kinder angemeldet, es können zwei Klassen gebildet werden. In Nordhemmern sind es 35 Kinder (zwei Klassen), in der Grundschule an der Bergkante 65 (drei Klassen). Davon entfallen auf den Standort Oberlübbe 38 Einschüler*innen (zwei Klassen) und auf Rothenuffeln 27 (eine Klasse). Damit werden im kommenden Schuljahr 143 Kinder eingeschult (Vorjahr: 123). Der größte Grundschulstandort bleibt weiterhin der in Nordhemmern, die Schule besuchen zur Zeit 182 Kinder (Schuljahr 2027/28: 177), gefolgt von Hille (aktuell 140, 2027/28: 115). Während die Grundschule in Oberlübbe als Hauptstandort der Grundschule An der Bergkante augenblicklich 115 Schüler*innen zählt, sind es nach jetzigen Berechnungen im Schuljahr 2027/28 139.

Die kleinste Einrichtung bleibt nach wie vor der Teilstandort Rothenuffeln mit 95 Jungen und Mädchen (2027/28: 85).

Wer im vergangenen Jahr aus einer der vier Grundschulen entlassen wurde, musste sich für eine weiterführende Schule entscheiden. 58,3 Prozent wählten die Gesamtschule als weiterführende Schule, 39,4 Prozent die Schulform „Gymnasium“. Der kleine Rest wird an einer Realschule oder Sekundarschule in einer anderen Kommune unterrichtet. 198 Grundschüler*innen wechseln im Schuljahr 2021/22 nach dem Unterricht in die Offene Ganztagsgrundschule (OGS), 128 sind für die Randstundenbetreuung angemeldet. Am gefragtesten ist die OGS in der kleinsten Schule, in Rothenuffeln, wo gut die Hälfte der Schüler*innen (49) angemeldet ist. 44 Prozent der Kinder in Oberlübbe (44) werden in der OGS betreut, in Hille sind es 38 Prozent (53) und in Nordhemmern knapp 29 Prozent (52). (www.hille.de) Bildzeile: Vom Kindergarten in die Schule: 143 Kinder werden im kommenden Schuljahr eingeschult. Foto: Pixabay

Kulturpreis

21.02.2022 (Mitteilung der Gemeinde Hille)

Westfalen Weser Kulturpreis würdigt herausragendes Engagement für regionale Kultur

Mit dem Westfalen Weser-Kulturpreis würdigt der Energieversorger kulturelle Aushängeschilder der Region und prämiert ab 2022 jährlich herausragendes Engagement und besondere kreative Leistungen für die Kultur in und aus der Region.

Ausgezeichnet werden sollen die Kulturschaffenden auch als Botschafter*innen der Kommunen. Jede Kommune im Geschäftsgebiet von Westfalen Weser hat daher das Vorschlagsrecht für einen Wettbewerbsbeitrag von Kulturschaffenden, der per Ratsbeschluss ausgewählt wird.

Wenn Sie sich oder jemand Anderen zur Nominierung vorschlagen möchten, tun Sie das per Briefpost an die Gemeinde Hille, Am Rathaus 4 in 32479 Hille oder per Mail an Info@hille.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an Anke kleine Siemer (Tel. 0571 4044 367, a.kleinesiemer@hille.de) oder Dietrich Nobbe (Tel. 0571 4044 254, d.nobbe@hille.de).

Bitte begründen Sie Ihren Vorschlag!

Beschreiben Sie Innovation / Kreativität einerseits und regionalen Bezug / lokale Verwurzelung andererseits.

Wie / warum bringt die vorgeschlagene Person / Personengruppe / bringen Sie mit ihrem Tun die Kultur in der Region weiter?

Handelt es sich um kontinuierliches Engagement oder ein Projekt aus den vergangenen zwei Jahren (2020 und 2021)?

Noch bis zum 4. März können sowohl ehrenamtlich als auch professionell engagierte Personen oder Personengruppen vorgeschlagen werden oder sich selbst vorschlagen.

 

Sternwarte

04.02.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto Stefan van Lier; Schulsternwarte Minden-Lübbecke)

Funkelnde Sterne über dem Badesee im Mindenerwald

Stefan van Lier fotografiert Milchstraße, geplante Sternwarte ermöglicht praxisnahe Astronomie.

Hille. Hinter den Bäumen leuchtet gelb der Mond, im Wasser des Badesees in Mindenerwald spiegeln sich die Bäume, und am Himmel glänzen Abermillionen Sterne: Stefan van Lier vom Verein Schulsternwarte Minden-Lübbecke hat dieses wunderschöne, stimmungsvolle Foto im Januar 2022 gemacht. Und gibt damit einen Vorgeschmack auf die astronomischen Spektakel, die schon bald von der neuen Sternwarte am Badesee zu beobachten sein werden. Denn der Verein plant einen Neubau nördlich des Gewässers, bestehend aus zwei Gebäudeteilen: Einem ebenerdigen Seminargebäude mit Unterrichtsraum, der Platz für 32 Personen und damit auch für Schulklassen bietet (Präsentationstechnik ermöglicht visualisierte Vorträge und LiveVideobeobachtungen) und einem Nebenraum für Vorbereitung und Lagerung. Zudem wird ein Beobachtungsturm errichtet, auf dessen oberer Plattform eine Sternwartenkuppel installiert wird. Insgesamt soll der Neubau laut Homepage des Vereins Schulsternwarte Minden-Lübbecke (www.sternwarte-minden.de) 200.000 Euro kosten, finanziert u.a. durch Spenden und einer Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 122.000 Euro.

Bis Ende dieses jahres soll die neue Sternwarte betriebsbereit sein.

Bis Ende dieses Jahres soll die neue Sternwarte betriebsbereit sein und damit Schüler*innen und privaten Sternenguckern die Möglichkeit geben, Astronomie praktisch und mit moderner Technik zu erleben. Die Wahl des Vereins fiel auf das dünn besiedelte Mindenerwald, wo kaum Lichtverschmutzung durch Straßenlaternen, Werbebeleuchtung und Hauslicht herrscht. Der Badesee ist von den umliegenden Kommunen aus schnell erreichbar und daher interessant für einen praxisnahen Schulunterricht. Bislang hatte die Sternwarte ihren Standort auf dem ehemaligen Destillerieturm der Kornbrennerei Strothmann im Weingarten in Minden. Aufgrund teurer, vom Verein nicht finanzierbarer Brandschutzauflagen und der Lichtverschmutzung über Minden suchten die Sternwartenbetreiber einen neuen Standort und fanden ihn in Hille nahe der L 770. Hier können nach Auskunft des Vereins in klaren Nächten Nebel und Galaxien beobachtet werden, die im Mindener Innenstadtbereich unsichtbar bleiben. (www.hille.de) Die Milchstraße leuchtet über dem Badesee in Mindenerwald. Foto: Stefan van Lier / Schulsternwarte Minden-Lübbecke

Sterne funkeln über dem Badesee im Mindenerwald  (Foto: Stefan van Lier, Schulsternwarte Minden-Lübbecke)

Rat und Tat

02.02.2022 (Text Gemeinde Hille, Foto Diakonie Stiftung Salem

Hilfe in Krisensituationen

Die Diakonie Stiftung Salem und die Gemeinde Hille unterstützen Menschen in schwierigen Lebenslagen Die Diakonie Stiftung Salem und die Gemeinde Hille starten ein neues Unterstützungsangebot für Menschen in schwierigen Lebenslagen: Beim Rat-und-TatTelefon finden ab sofort alle Menschen unkompliziert Unterstützung, die im Alltag vor Problemen stehen, sich einsam fühlen oder allein nicht mehr weiter wissen. „Ich glaube, dass ein solches Angebot bisher fehlt und sich hier gut etablieren wird“, sagt Bürgermeister Michael Schweiß. Über eine zentrale Rufnummer oder per E-Mail können alle Bürger*innen der Gemeinde Hille das Rat-und-Tat-Telefon erreichen. Ratsuchende sind hier sowohl bei eher alltäglichen Schwierigkeiten als auch bei tiefgreifenden Problemen an der richtigen Adresse. Einsamkeit und soziale Probleme können ebenso Thema sein, wie Gewalterfahrungen, finanzielle Schwierigkeiten oder Suchtprobleme. „Das Rat und Tat Telefon ist entstanden, weil der demographische Wandel, also veränderte Lebensstrukturen, oftmals die Menschen im ländlichen Raum an die Grenzen ihrer Ressourcen bringt“, sagt Nicola-Darja von der Ahe-Kruse vom ambulant betreuten Wohnen „Ausblick“ der Diakonie Stiftung Salem, die das Beratungsangebot vorrangig betreut. Sie möchte allen Ratsuchenden ganz unkompliziert und direkt weiterhelfen. „Die Hilfe ist so niedrigschwellig wie möglich angelegt. Der Mensch wird damit in den Mittelpunkt gerückt“, erzählt sie. Aus Erfahrung weiß von der Ahe-Kruse, dass jeder Mensch auch unerwartet in eine Krise geraten kann. Als Beispiel nennt sie den jungen Mann, der nach einem massiven Streit nicht mehr in seiner Familie leben kann, aber auch nicht weiß, wie er alleine zurechtkommen soll. Oder die Seniorin, deren Lebenspartner in ein Pflegeheim umzieht, und die ihren Alltag plötzlich allein und mit finanziellen Einschnitten bewältigen muss. Natürlich lösen die Berater*innen nicht alle Probleme im Alleingang. „Ziel unserer Arbeit ist es, tragfähige Netzwerke zu schaffen“, sagt Sebastian Siek, Leiter des Geschäftsbereichs Wohnen, Assistenz & Lernen bei der Diakonie Stiftung Salem. Schon jetzt steht das Team im Kontakt zu vielen Initiativen, Firmen und Vereinen vor Ort. Das Rat-und-Tat-Telefon soll aber auch den Kontakt zu bestehenden Hilfsangeboten rat_und_tat erleichtern – denn in der Region gibt es bereits ein gut ausgebautes Netz an qualitätsvollen Hilfen unterschiedlichster Art.

Die Hilfe muss ankommen !

Doch damit diese Hilfen ankommen, müssen Ratsuchende die richtigen Stellen auch kennen. Gerade für ältere oder sozial isoliert lebende Menschen kann das ein großes Problem sein. Zudem gebe es gerade auf dem Dorf eine Hemmschwelle, Hilfe auch anzunehmen, wie Nicola-Darja von der Ahe-Kruse erklärt. Mit dem Rat-und-Tat-Telefon wird der Zugang für alle Ratsuchenden nun deutlich leichter. „Wir sind dankbar, dafür mit der Diakonie einen erfahrenen Partner an unserer Seite zu haben“, sagt Fachbereichsleiter Detlef Hartmann von der Gemeinde Hille. Das Projekt, das in der Region in dieser Form bisher einmalig ist, ist zunächst auf ein Jahr ausgelegt. Danach will die Gemeinde den Projekterfolg evaluieren. Das Rat-und-Tat-Telefon ist für alle Bürger*innen der Gemeinde Hille kostenlos. Die Berater*innen sind über die Mailadresse srv-hille@diakonie-stiftung-salem.de der über die Rufnummer (0571) 88804 4360 zu erreichen. Außerhalb der Beratungszeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Das Team meldet sich dann schnellstmöglich zurück. Bürgermeister Michael Schweiß und Fachbereichsleiter Detlef Hartmann übergeben das Diensttelefon für das neue Rat-und-Tat-Telefon an das Team der Diakonie Stiftung Salem. Foto: Diakonie Stiftung Sale

Das Team "Rat und Tat" vor der Gemeindeverwaltung in Hartum.

Natur

02.02.2022 (Text und Foto Gemeinde Hille)

Baum- und Gehölzschnitt am Badesee

Baum- und Gehölzschnitt am Badesee Ziegeleistraße teilweise komplett gesperrt / Arbeiten des Baubetriebshofs beginnen am 2. Februar Zu Baumpflegearbeiten und Gehölzschnitt rund um den Badesee in Mindenerwald und im angrenzenden Naherholungsgebiet rücken ab Mittwoch, 2. Februar 2022, Mitarbeiter des Baubetriebshofs der Gemeinde Hille aus. Zeitweise wird dafür ein Abschnitt der Ziegeleistraße komplett gesperrt, auch Fußgänger und Fahrradfahrer können den Weg dann nicht passieren. Die Maßnahme erfolgt in Abstimmung mit der Biologischen Station und soll nach etwa zwei Wochen abgeschlossen sein. Die Bäume am Parkplatz Lavelsloher Weg werden, um Lichtraumprofile zu schaffen, aufgeastet, Totholz, welches aus den Bäumen fallen könnte, wird entfernt.

Am Ufer des Badesees werden Sägen eingesetzt.

Auch am Ufer des Badesees kommen die Sägen zum Einsatz. Hier würden, sagt Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert, die Gehölze auf den Stock gesetzt, damit sie von unten wieder austreiben könnten. „Sie verjüngen sich, gleichzeitig wird die Beschattung und das Zuwachsen und Versanden des Gewässers gemindert.“ Vollständig entfernt würden die schnellwachsenden Erlen, die im Schwimmbereich die Sicht auf die Wasserfläche behinderten. „Hier steht die Gemeinde Hille in der Verkehrssicherungspflicht.“ An der Ziegeleistraße und am Wanderweg entlang des Badesees entfernen die Gemeindearbeiter Totholz aus den hohen Eichen – mit Hilfe eines Hubsteigers. Zudem fällen sie, die sich stark vermehrenden und überalterten Pappeln und die durch die Hitzesommer der vergangenen Jahre abgestorbenen Birken. Baumfäll- und Gehölzschnittarbeiten finden zudem am Rundwanderweg im Naherholungsgebiet statt; Büsche überwachsen den Weg und verengen ihn. Geplant ist, nach Auskunft von Dagmar Meinert, im Frühjahr einen Blühstreifen entlang der eingezäunten Wiese anzulegen. „Der 200m lange Streifen wurde bereits gefräst und bei passendem Wetter wird das Saatbeet vorbereitet.“ (www.hille.de) Machen sich ein Bild vor Ort: Dirk Esplör (links) und Sascha Traue von der Biologischen Station am Badesee in Mindenerwald. Foto: Gemeinde Hille Die gefräste Fläche vor der Wiese, wo im Frühjahr ein Blühstreifen angelegt wird. 

Auf der gefrästen  Fläche vor der Wiese soll im Frühjahr ein Blühstreifen angelegt werden.

Dirk Esplör (links) und Sascha Traue von der Biologischen Station machen sich vor Ort sachkundig.

Treckersperren

25.01.2022 (Foto und Text Mitteilung der Gemeinde Hille)

Sieben neue Treckerschleusen

Hindernisse blockieren beliebte Schleichwege von Pkw-Fahrern Treckerschleusen auf Wirtschaftswegen blockieren Schleichwege von Autofahrer*innen und sorgen daher für mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen, können aber von landwirtschaftlichen Fahrzeugen überfahren werden. Sechs dieser Hindernisse gibt es bereits in der Gemeinde Hille, ab Montag, 17. Januar, werden die
nächsten sieben gebaut.

„Treckerschleusen haben sich bewährt“, sagt Fachbereichsleiterin Ute Hildebrandt und verweist auf das 2018 vom Rat der Gemeinde beschlossene Straßen- und Wegekonzept, in dem Wirtschaftswege, die dafür in Frage
kommen, aufgeführt sind. Mit ihnen könne der KFZ-Verkehr von Straßen, die dafür nicht ausgelegt seien, ferngehalten und somit deren Substanz geschützt werden, was wiederum die Kosten für die Instandhaltung verringere.“ Das Straßen- und Wegekonzept beinhaltet die Reduzierung von Kosten und gleichzeitig die Aufrechterhaltung eines bedarfsgerechten Wegenetzes.

„Diese Art von Verkehrslenkung kommt bei Autofahrer*innen, die diese Wege als Abkürzung nutzen, häufig nicht gut an, doch es gibt überall gut ausgebaute Alternativen, die sie nutzen können.“ Auch wenn es schwer sei, lieb gewonnene Gewohnheiten abzulegen.

Treckerschleusen bestehen aus zwei farblich reflektierenden, 22 Zentimeter hohen Betonpollern, die in die Fahrbahn eingelassen werden, flankiert von rotweißen Warnpfosten. Zudem weisen Verkehrsschilder auf das Hindernis hin.

Bislang wurden nach Auskunft von Vorarbeiter Ralf Kolanowski vom Baubetriebshof der Gemeinde Hille sechs Treckerschleusen auf folgendenStraßen errichtet:
Fiefhüser Weg und Alter Markt in Hille, An der Bahn in Hartum, Am Weihenfeld in Oberlübbe, Am Kirchacker zwischen Eickhorst und Unterlübbe und Am Eckerngarten in Rothenuffeln. „Am kommenden Montag beginnen die Arbeiten für die nächsten sieben. Abhängig von der Witterung sind sie voraussichtlich Ende Januar abgeschlossen.“

Und hier werden die Treckerschleusen gebaut:

Breede und Klöpperstätte in Holzhausen,
Blumenstraße und Ellerbusch in Rothenuffeln,
Heidbredenweg in Hartum
sowie Am Kompostwerk und Geestmoordamm in Hille.
(www.hille.de)

Machen Schleichwege der Pkw-Fahrer dicht:

Treckerschleusen wie hier an der Straße an der Bahn in Hartum. Foto: Gemeinde Hille

Friedhöfe

24.01.2022 (Pressetext der Gemeinde Hille, Foto Gemeinde Hille)

Pressetext:

Laub harken und Beerdigungen vorbereiten

Der Baubetriebshof ist ganzjährig auf den Friedhöfen im Einsatz / Zukünftig der Natur mehr Raum geben

Für neun Friedhöfe mit insgesamt ca. 120.000 Quadratmetern Fläche, neun Friedhofskapellen, 600 Bäumen, zahllosen Gehölzen und Wegen sowie jährlich rund 160 Beerdigungen ist der Baubetriebshof der Gemeinde Hille zuständig. Von Anfang Januar bis Ende Dezember gibt es immer etwas zu tun – so viel, dass Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert für jeden Friedhof einen Mitarbeiter benannt hat, der neben seinen fachlichen Bauhoftätigkeiten auch für die Umsetzung der Bestattungen und für die sonstigen Friedhofsarbeiten auf der Anlage zuständig ist. Unterstützung gibt es von vier Mini-Jobbern auf den Friedhöfen in Unterlübbe, Oberlübbe, Eickhorst, Holzhausen, Nordhemmern und Südhemmern.

Arbeit auf Friedhöfen gibt es zu jeder Jahreszeit

Mitarbeiter des Baubetriebshofs pflanzen auf dem Holzhauser Friedhof eine Hecke und Bäume. Foto: Gemeinde Hille

Ein Friedhof ist auch immer eine parkähnliche Anlage mit Büschen und Laubbäumen. Und die tragen Laub, das im Herbst abfällt. Von Oktober bis Mitte Dezember sind Bauhofmitarbeiter*innen damit beschäftigt, die Blätter per Hand mit Harken oder maschinell mit Mähern und Absaugern von Wegen, Rasenflächen und vor den Kapellen zu entfernen und in Mulden oder auf Haufen zu entsorgen, die später abgefahren werden. „Das ist erforderlich, um die Verkehrssicherheit der Friedhofsbesucher*innen zu gewährleisten und die Grasnarbe zu schützen“, sagt der stellvertretende Baubetriebshofleiter Andreas Schossau. Trotz aller Bemühungen gebe es aber immer mal wieder Beschwerden über auf Grabstätten gefallenes Laub.

„Die Bäume wegen des Laubabwurfes zu fällen ist keine Alternative, obwohl das oftmals gefordert wird. Die Bäume spenden Schatten, dienen dem Klimaschutz und sind Lebensraum für Vögel, Insekten und Tiere. Sonstige Beschwerden nehmen wir natürlich gerne entgegen und Probleme können vor Ort im persönlichen Gespräch gelöst werden, empfiehlt Dagmar Meinert.“

Zu den Herbst- und Winterarbeiten gehören außerdem Baumschnitt, Gehölzkontrolle und Neuanpflanzungen, während im Frühjahr und Sommer die Pflege und Unterhaltung von Grünflächen und Wegen vorrangig sind. Das Mähen des gemeindeeigenen Rasens und der aufgegebenen und wieder eingesäten Grabstellen steht regelmäßig an, wobei die relativ kleinen Grabstätten am zeitaufwendigsten sind. Zum einen werden es immer mehr, zum anderen können sie nicht mit großem Gerät bearbeitet werden, sondern nur mit Rasenmäher und Freischneider.

Die Friedhöfe sind mit einem Netz aus überwiegend gesplitteten Wegen durchzogen, die von Unkraut befreit und vor Beerdigungen auch geharkt werden müssen. „Wir setzen aus Naturschutzgründen seit einigen Jahren keine Spritzmittel mehr ein, sondern rücken dem Unkraut mit einem Heißluftgerät zu Leibe“, erklärt Andreas Schossau. Die thermische Unkrautbekämpfung sei ebenfalls zeitaufwendig, weil der Arbeiter mit dem Gerät langsam über die Fläche streichen müsse. „Nur dann platzen die Pflanzenzellen, die Pflanze vergiftet sich quasi selbst und die Wurzeln sterben ab.“

Zudem geht die Gemeinde innovative Wege im Umweltschutz und schafft für Fauna und Flora neuen Lebensraum auf den Friedhöfen. Vor einem Jahr wurde eine magere, sandige Fläche im Süden des Holzhauser Friedhofs sich selbst überlassen, es entstand eine Wiese mit Wildblumen. „Das Experiment war erfolgreich, aber um einen intensiveren Blüheffekt und eine größere Pflanzenvielfalt zu erzielen, ist geplant die Fläche mit regionalem Saatgut einzusäen“, sagt Dagmar Meinert. Auf dem südlichen Teil des Friedhofs in Oberlübbe sei eine Obstbaumwiese geplant. „Zukünftig müssen wir auch auf Friedhöfen Natur zulassen in Form von Laubhaufen, Benjeshecken und Blühstreifen als Unterschlupf für Igel und Totholz für Pilze und Kleintiere.“

Der Baubetriebshof kümmert sich außerdem um die Friedhofskapellen. Immerhin würden, berichtet Eike Nagel als Sachbereichsleiter Friedhofswesen, bei rund 80 Prozent der Beerdigungen Trauerfeiern in den Kapellen abgehalten. „Die Zahlen sind nicht rückläufig.“ Darum werden die Gebäude laufend gewartet und kontrolliert: Es werden unter anderem Dachrinnen gesäubert, Anstriche getätigt, die Räume gereinigt, Heizungen pünktlich aufgedreht, Glockenanlagen kontrolliert und im Winter wegen der Frostgefahr das Wasser abgestellt.

Im Laufe der Jahre haben neue Bestattungsformen wie Partnergrabstätten, anonyme Urnengräber und pflegeleichte Rasenreihengräber Einzug auf den Friedhöfen gehalten, für die vom Baubetriebshof Flächen bereitgestellt und angelegt werden. Bei Beerdigungen auf bereits genutzten Grabstätten kümmern sich die Bauhofarbeiter*innen in Zusammenarbeit mit den Bestattungsunternehmen um deren Vorbereitung, sie räumen in der Regel die Grabstelle frei und heben die Gruft aus, vereinbaren bei Bedarf mit den Hinterbliebenen einen Ortstermin und richten nach der Beerdigung das Grab her. Problematisch könne es allerdings, warnt Eike Nagel, bei einer kompletten Grababdeckung mit Zierkies oder einer Steinplatte werden. „Soll hier irgendwann noch eine zweite Person bestattet werden, ist der Nutzer für die Entfernung der Abdeckung zuständig.“

Aus diesem Grund empfiehlt er auch Nutzern, wenn sie denn einen Baum pflanzen wollen, den Griff zu einer kleinwüchsigen Art. Gebe es eine Hecke, müsse diese mindestens alle zwei Jahre gestutzt werden. „Ansonsten ist es die Aufgabe jedes Nutzers, ein Grab so zu pflegen und von Unkraut freizuhalten, dass es dem Ort gemäß ein würdiges Aussehen besitzt.“ Aufgabe der Gemeinde sei es, den Friedhofsbesucher*innen einen verkehrssicheren Zugang zu den Grabstätten zu ermöglichen, beispielsweise nach Schneefall im Winter oder bei Sturmschäden.

Ein Vorschlag des Senior*innenbeirates wird gerade nach und nach umgesetzt: Die Absenkung der Abfallmulden auf den Friedhöfen, um Senior*innen den Zugang und damit die Arbeit zu erleichtern. (www.hille.de)

27.01.2022 Pressemitteilung der Gemeinde Hille

„Sammlung von schadstoffhaltigen Abfällen aus Haushaltungen und Kleingewerben“

 

Am Samstag, dem 29. Januar 2022 wird auf dem Parkplatz des Bauhofes der Gemeinde Hille (neben dem Feuerwehrgerätehaus) in der Ortschaft Hartum in der Zeit von 9.00 Uhr - 11.00 Uhr von der KreisAbfallVerwertungsGesellschaft (KAVG) des Kreises Minden-Lübbecke die erste Sammlung schadstoffhaltiger Abfälle aus Haushaltungen und Kleingewerben für das Jahr 2022 durchgeführt. Ein Sammelmobil steht zur Annahme der schadstoffhaltigen Abfälle bereit.

 

Bei dieser Sammlung können u.a. folgende schadstoffhaltige Abfälle entsorgt werden:

 

Abbeizmittel, Batterien (auch Rückgabemöglichkeit im Handel), Bremsflüssigkeit, Chemikalien, Farben/Lacke (soweit sie nicht ausgehärtet sind), Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Klebstoffe, Laugen (z. B. Natronlauge, Salmiakgeist), Lösungsmittel (z. B. Nagellackentferner), Motorreiniger, ölverschmutzte Lappen und Ölfilter, Pflanzenschutzmittel, Fotochemikalien (Entwickler- oder Fixierbäder), Quecksilberthermometer, Säuren, Schädlingsbekämpfungsmittel, Spraydosen mit Restinhalt, Verdünnung . Die Sondermüllabfälle sollten in verschlossenen Behältern abgegeben werden. Altmedikamente können beim Sammelmobil des AML abgegeben werden. Ebenfalls könnenSpritzenundKanülenin verschlossenen Behältern abgegeben werden, dies gilt auch für Arztpraxen.

 

Weiterhin können CD’s, Tonerkartuschen und Druckerpatronen abgegeben werden, die dann der Wiederverwertung zugeführt werden.

 

Die Abgabe des Sondermülls aus Haushaltungenist in haushaltsüblichen Mengenkostenlos, d.h. ein PKW (auch Kombi) voll oder ein kleiner Anhänger.

Für Kleingewerbebetriebeist die Abgabe des Sondermülls kostenpflichtig. Die Zahlung kann in bar oder auf Rechnung erfolgen.

 

A l t ö l  wird an der Sammelstellenur gegen Bezahlung (1,00 Euro/L) angenommen. Altöl kann auch bei den Händlern abgegeben werden, da sie verpflichtet sind, Altöl entweder gegen Vorlage des Kaufbeleges oder beim Kauf bis zur Menge des dort gekauften neuen Öls zurückzunehmen.

 

 

Nicht angenommen werden:

Farb- und Lackdosen sowie Malerutensilien, die eingetrocknet sind, gehören in den Hausmüll.

Restentleerte Farbdosen und Wandfarbeneimer gehören in die „Gelbe Tonne“.

 

Leere Spraydosen aus dem Körperpflege- oder Lebensmittelbereich tragen den „Grünen Punkt“

und gehören ebenfalls in die “Gelbe Tonne“.


Zerkleinerter Gipskarton oder ähnliche Gipsprodukte sind auf dem Gelände des Entsorgungszentrums „Pohlsche Heide“ zu entsorgen.

 

Weitere Informationen können aus dem Abfallkalender 2022 der Gemeinde Hille entnommen werden.

Eine gute Möglichkeit schadstoffhaltige Abfälle am Bauhof der Gemeinde Hille  in Hartum abzugeben. (Foto Pixabay)

09.12.2021 ( Text und Foto Gemeinde Hille, HH)

Digitale Energieberatung

Pressetext: Digitale Energieberatung zu Immobilien und Fahrzeugen Gemeinde Hille bietet auf ihrer Homepage einfach zu bedienendes Informationsportal an Sie wissen nicht, ob Sie Ihre alte Ölheizung gegen eine moderne Luftwärmepumpe austauschen sollen? Oder ob sich für das neue E-Auto eine Ladesäule in Ihrer Garage lohnt? Oder ob der Austausch der Fenster in Ihrem Haus wirklich Energie einspart? Und wenn ja, wie viel? Fachkundige Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um Immobilien und Mobilität gibt es seit kurzem auf der Website der Gemeinde unter www.hille.de. Wer dort den Button „Infoportal Energieeffizienz und Förderung“ anklickt, wird umfassend und professionell informiert. „Klimaschutz beginnt im Kleinen und damit bei jedem Einzelnen“, sagt Paul Peters, Klimaschutzmanager der Gemeinde Hille. Darum habe die Gemeinde Hille mit einem Fachbüro ein digitales Energieberatungsprogramm entwickelt, in dem es um die Modernisierung von privaten und gewerblichen Gebäuden sowie Fahrzeuge gehe. „Das Portal gibt wichtige Tipps und umfassende Hilfestellung, vor allen Dingen bei der Suche nach Fördermöglichkeiten.“ Allerdings ersetze es keine individuelle Energieberatung, sondern biete grundlegende Informationen über energieeffiziente Maßnahmen. Wer einen zertifizierten Energieberater gemäß BAFA und KfW suche, werde im Internet unter www.energie-effizienz-experten.de fündig. Auch die Verbraucherzentrale in Minden helfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter. Gegliedert ist das Infoportal in fünf Themenbereiche, die alle übersichtlich und nutzerfreundlich dargestellt und einfach zu bedienen sind: Förderung, Energieeinsparung simulieren, Energieberater finden, Heizung modernisieren und Baubegleitung anfordern. „Die unkomplizierte Aufmachung nimmt die Schwellenangst und regt die Nutzer*innen fast spielerisch an, über Klimaschutz in den eigenen vier Wänden nachzudenken“, sagt Paul Peters. Wer beispielsweise den Button „Förderung“ anklickt, weil er sein Haus energiesparend aufrüsten möchte, muss einige Informationen wie die Objektadresse, Alter und Größe der Immobilie sowie die geplanten Maßnahmen eingeben und erhält postwendend alle in Frage kommenden Förderprogramme, die wiederum mit ausführlichen Auskünften hinterlegt sind. (www.hille.de) Dieses 80 Jahre alte Wohnhaus in Hartum wurde kernsaniert und zu einem Energieeffizienzhaus (A+) mit einer Photovoltaikanlage umgebaut. Foto: Gemeinde Hille

18.11.2021. Pressemitteilung der Gemeinde Hille, Text Gisela Burmester, Foto HH

Urkundenübergabe im Rathaus

 

Hille ist neues Mitglied im Förderverein NRW-Stiftung

 

Hille: Der Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung erhält Verstärkung im Kreis Minden-Lübbecke: Ende September 2021 ist die Gemeinde Hille beigetreten. Bei einem Besuch im Rathaus überreichten Marianne Thomann-Stahl und Karl-Heinz Haseloh am 17. November 2021 die Mitgliedsurkunde an Bürgermeister Michael Schweiß.

 

Seit 35 Jahren fördert die NRW-Stiftung gemeinnützige Vereine und Initiativen bei ihrem Einsatz für den Naturschutz und den Erhalt historischer Baudenkmäler und wertvoller Kulturgüter. Unterstützung erhält die Stiftung dabei von ihrem Förderverein. „Wir heißen die Gemeinde Hille herzlich willkommen und freuen uns, im Kreis Minden-Lübbecke eine weitere Kommune in unseren Förderverein aufnehmen zu können,“ betont Marianne Thomann-Stahl. Die frühere Regierungspräsidentin von Detmold gehört seit 2020 dem Vorstand des Fördervereins an. „Da auch die Stadt Minden ihren Beitritt signalisiert hat, gehören bald alle Kommunen im Kreisgebiet zum Förderverein NRW-Stiftung“, freut sich auch Karl-Heinz Haseloh. Als ehrenamtlicher Regionalbotschafter vertritt er seit 2012 die NRW-Stiftung und ihre Interessen zum Schutz von Natur, Heimat und Kultur in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford.

 

Bürgermeister Schweiß ergänzt: „Der Einsatz der NRW-Stiftung ist auch hier bei uns in Hille erkennbar. Mit unserer Mitgliedschaft unterstützen wir die wichtige Arbeit der Stiftung.“ Die NRW-Stiftung engagiert sich beispielsweise seit 1987 für den Schutz der Weißstörche in Minden-Lübbecke. Dafür hat die Stiftung im Bereich der Weser- und Bastauniederungen über 450 Hektar Feuchtwiesen erworben.

 

Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3.400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Der Förderverein der NRW-Stiftung wurde 1988 gegründet. Ihm gehören mehr als 7.800 Einzel- und Familienmitglieder, rund 250 ehrenamtliche Vereine, knapp 100 Unternehmen und mehr als 280 Städte, Kreise und Gemeinden an.

 

Marianne Thomann-Stahl, Vorstandsmitglied Förderverein NRW Stiftung, Bürgermeister Michael Schweiß und Karl-Heinz Haseloh, Regionalbotschafter der NRW Stiftung für den Mühlenkreis.  (v.l.)

Die Urkunde findet einen Ehrenplatz im Rathaus.

12.11.2021 (David Merschjohann, HH)

Die Großgemeinde Hille fiel nicht vom Himmel

Sie trat am 1. Januar 1973 begleitet von Streitigkeiten in Kraft  

Hille. Der Heimat- und Gartenbauverein Hille hatte kürzlich zu einer Veranstaltung in die Alte Brennerei eingeladen. David Merschjohann sprach zum Thema “Die Schwierigkeiten der Gründung einer Gemeinde Hille (1973).“

Frau Mehwald, 2. Vorsitzende des Vereins, gegrüßte die Gäste und stellte den Referenten kurz vor. Der Paderborner David Merschjohann hat an der Paderborner Uni Deutsch und Geschichte studiert und inzwischen seine Doktorarbeit am Historischen Institut der Uni Paderborn eingereicht. Das Thema der Arbeit:“ Die kommunale Gebietsreform in NRW (1966 -1975) unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raumes – die Region Ostwestfalen-Lippe.“

Frau Mehwald, zweite Vorsitzende des Vereins, stellte den Referenten des Abends, David Merschjohann, vor.

Die Großgemeinde Hille existiert erst seit dem 1. Januar 1973 und wurde mit dem Bielefeldgesetz eingeführt. Begleitet wurde die Gründung von Meinungsverschiedenheiten und Streitereien, denn es gab zwei Vorschläge, zum einen die Großgemeinde Hille mit den 9 Dörfern Rothenuffeln, Oberlübbe,Unterlübbe, Eickhorst, Hille, Südhemmern, Nordhemmern, Hartum und den westlichen Teil von Holzhausen II und zum anderen die Großgemeinde am Wiehen mit den Dörfern an der Bergkannte, Rothenuffeln, Oberlübbe, Unterlübbe, Eickhorst und Nettelstedt. Bei allen Überlegungen spielte das Moor eine gewichtige Rolle, denn man nahm an, dass das Moor eine Verflechtung der Dörfer nicht zulassen werde.

In seinem Vortrag ging David Merschjohann anhand von drei Fragen auf die Problematik ein.

- Ich möchte erstens nach den allgemeinen Ursachen der Gebietsreform fragen.

- Zweitens möchte ich den Neugliederungsprozess des Landkreises Minden  und damit auch der Gemeinde Hille skizieren

- Drittens möchte ich nach den Folgen der Entscheidungen fragen.

Der Referent stellt drei Fragen zur Gebietsreform 1973

Zur ersten Frage führte der Referent aus, dass die kommunale Gebiets - und Verwaltungsreform in NRW nach Ansicht des damaligen NRW Innenministers notwendig war, weil die kleinteilige Gebietsstruktur zu einer nicht ausreichenden Verwaltungskraft führte.

In der zweiten Frage ging es um die Neuregelung des Landkreises Minden und damit auch um die Neugliederung der Gemeinde Hille. Es wurden verschiedene Ideen in die Diskussion eingebracht. Sowohl Mindens Oberkreisdirektor Horst Rosenbusch, die Regierungskommission in Düsseldorf und Innenminister Weyer stellten Vorschläge vor. Diese Vorschläge stimmten darin überein, dass aus den 76 Gemeinden in Zukunft fünf Großgemeinden gebildet werden sollten.

Drei Gemeinden an der Bergkannte, Rothenuffeln, Oberlübbe und Unterlübbe waren mit dem Vorschlag des Innenministers nicht einverstanden, sie schlugen vor, eine eigenständige Gemeinde „Am Wiehen“ zu bilden. Sie sollte aus den Dörfern Rothenuffeln, Oberlübbe, Unterlübbe, Eickhorst und Nettelstedt bestehen, denn eine bestimmte Einwohnerzahl musste vorhanden sein.

Auch die Parteipolitik spielte bei der Gebietsreform eine Rolle. Zur damaligen Zeit war Hille unter Bürgermeister Walter Rohde (FDP) eine Hochburg der FDP und da der Innenminister auch der FDP angehörte, konnte Einfluss genommen werden.

Die Alte Brennerei ist ein geeigneter Veranstaltungsort, um geschichtliche Themen zu erörtern.

Nach vielem Hin und Her hatten schließlich die Landtagsabgeordneten das letzte Wort und sie folgten mehrheitlich dem Vorschlag des Innenministers. Mit Inkrafttreten des Bielefeldgesetzes am 1. Januar 1973 gab es die Großgemeinde Hille in der bis heute gültigen Zusammensetzung.

Der Referent fragte, ist die Entscheidung des Landtages richtig gewesen?

Diese Frage können die Hiller Bürgerinnen und Bürger am besten selbst beantworten. Fakt ist jedenfalls, so der Referent, dass die Gebietsreform unumgänglich und notwendig war. Fakt ist auch, dass die Bürgerinnen und Bürger beim Besuch des Rathauses eine funktionierende Verwaltung vorfinden. Dies war das Ziel der Gebietsreform und dieses Ziel wurde erreicht. 

Da zu den Gästen dieser Veranstaltung auch einige Hiller Kommunalpolitiker zählten, die schon zu Zeiten der Gebietsreform in die Kommunalpolitik mit eingebunden waren, schloss sich an diesen Vortrag eine lebhafte Diskussion an. 

Zukunft Glasfaser

26.11.2021 (Text und Foto Greenfiber , HH)

Hille geht gemeinsam in das Digitale Zeitalter

Hille. Nach positiver Entscheidung über das Hiller Zukunftsprojekt gehen die Gemeinde Hille und GREENFIBER konkrete Schritte zum Glasfaserausbau an. Noch kann jeder Haushalt einen Glasfaseranschluss beantragen.

23. November 2021 Hille „Danke für die viele Arbeit“ könnte die Überschrift des ersten Arbeitstreffens zum Hiller Glasfaserprojekt nach der erfolgreichen Vorvermarktung lauten. Denn nachdem feststeht, dass die ganze Gemeinde Teil von Europas schnellstem Internet wird, gibt es für alle Beteiligten viel zu tun. Gemeinsam mit Thomas Roskam, Technischer Leiter GREENFIBER freuten sich Bürgermeister Michael Schweiß, sein Stellvertreter Gerhard Uphoff und Sachbereichsleiter Bernd Küchhold über das sehr gute Ergebnis.

Doch viel Zeit zum Feiern bleibt den Partnern nicht. Denn der Gemeinderat hatte bereits im Vorfeld einen klaren Umsetzungsplan abgestimmt. Dieser sieht eine enge Kooperation vor. In Kürze werden Gemeinde und GREENFIBER eine gemeinsame Gesellschaft zum Ausbau des Glasfasernetzes gründen. Damit das schnelle Netz in kommunaler Hand bleibt, hält die Gemeinde dabei die Mehrheit. „Das Glasfasernetz ist Struktur- und Zukunftssicherung,“ unterstreicht Bürgermeister Schweiß die Dimension des Vorhabens. „Von dieser Infrastruktur profitieren die Haushalte, die Schulen und die Gewerbebetriebe gleichermaßen.“ Daher sei es immer die Intension der Gemeinde gewesen, das Glasfaserprojekt für ganz Hille anzugehen. „Wir wären sonst auch in arge Erklärungsnot gekommen,“ so der Bürgermeister. „Wie wollen sie Menschen z.B. am Holzhäuser Damm erklären, dass die eine Seite als gefördertes Gebiet Glasfaseranschlüsse bekommt und die andere Straßenseite nicht?“

Gerade den Schulen eröffnen sich mit den Breitbandanschlüssen ganz neue Lernformen und Angebote. Daher werden die Schulstandorte priorisiert an das Glasfasernetz angeschlossen. Aber auch für den breiten Branchenmix der Gewerbetreibenden ist der nun erfolgte Start in die Ausbauphase eine gute Nachricht. „Unsere Unternehmen sind weltweit vernetzt. Da bedeutet eine moderne Infrastruktur eine Standortsicherung,“ ist sich Bernd Küchhold

sicher.

Thomas Roskam skizzierte bereits die nächsten Schritte. „Derzeit sitzen wir an der Detailplanung. Wenn die abgeschlossen und abgestimmt ist, rollen die ersten Bagger.“ Denn schon bald soll ganz Hille glasfaserschnell sein. Zunächst kommen die Erdarbeiten. Sichtbares Zeichen sind die orangen Leerrohre, die dann in ganz Hille aus der Erde ragen werden. Danach folgt die Errichtung der Verteiltechnik und erst zum Schluss der Anschluss der Haushalte. „Daher kann zwischen den Tiefbauarbeiten und dem Freischalten schon etwas Zeit vergehen“, wirbt der Techniker um Verständnis. „Aber wir arbeiten mit vollem Engagement und liegen derzeit gut im Zeitplan.“

Auch nach dem Ende der Vorvermarktung gehen bei GREENFIBER und der Gemeinde Anfragen ein. Für diese Interessenten gibt es gute Nachrichten. Denn ein eigener Hausanschluss ist weiterhin problemlos möglich. Bis zum Ende der Ausbauarbeiten beträgt der Baukostenzuschuss nun € 500. Auch das ist immer noch deutlich weniger als die tatsächlich anfallenden Kosten.

Auch privat freut sich Bürgermeister Schweiß auf den Glasfaseranschluss. „Mein Haus ist jetzt gut gerüstet. Über Geschwindigkeiten muss ich mir auch in Zukunft keine Gedanken mehr machen.“ Von dieser Investition werden auch seine Kinder profitieren. Das Digitale Zeitalter hat in Hille endgültig begonnen.

Gemeinsam wird Hille glasfaserschnell!

(v.l.) Thomas Roskam, Technischer Leiter Greenfiber, Bürgermeister Michael Schweiß, Stellvertreter Gerhard Uphoff und Fachbereichsleiter Bernd Küchhold 

Ergebnis Glasfaserausbau

05.11.2021 (Text Greenfiber, Foto HH)

Ein klares Ja zum flächendeckenden Glasfaserausbau in Hille!

04. November 2021 Hille Die Hürde für das kommunale Glasfasernetz für ganz Hille war hoch. Vierzig Prozent aller Haushalte mussten sich für das glasfaserschnelle Netz entscheiden, damit das Projekt kostendeckend realisiert werden kann. So hatten es die Partner, die Gemeinde Hille und GREENFIBER ausgerechnet und gemeinsam festgelegt. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde daher vor Ort engagiert um jeden einzelnen Hausanschluss geworben. Mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt. Die hohen Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen! Nach Erfassung nahezu aller eingegangenen Anträge können Bürgermeister Michael Schweiß und GREENFIBER Geschäftsführer Paul Gummert grünes Licht geben: Die 40%-Hürde wurde mit Bravour genommen. Viele Haushalte hatten sich von den Möglichkeiten und Konditionen eines schnellen, stabilen und sicheren Glasfaseranschlusses überzeugen lassen. Sicherlich auch dank des einmaligen Angebots von nur € 100 Euro Baukostenzuschuss.

„Es ist eine große Freude und natürlich auch eine Erleichterung, dass wir dieses Zukunftsprojekt jetzt tatsächlich realisieren können“, so Bürgermeister Schweiß. „Die vielen Hausanschlüsse sind eine gelungene Abstimmung für die Zukunft unserer Gemeinde.“ Auch Paul Gummert zeigte sich sehr zufrieden. „Von Anfang an sind wir hier auf großes Interesse gestoßen. Vor allem aber haben alle Entscheidungsträger:innen großartig zusammengearbeitet.“ Nun kann das größte kommunale Infrastrukturprojekt seit vielen Jahren realisiert werden. Strom, Gas, Wasser und bald schon das schnellste Internet Europas versorgen dann ganz Hille. Bisher hatte GREENFIBER in der Kommune -wie überall im Mühlenkreis- lediglich die als unterversorgt geltenden Gebiete an das Glasfasernetz anschließen können. Das war Bürgermeister Schweiß und dem Hiller Gemeinderat jedoch zu wenig. „Glasfaser ist Grundversorgung. Die muss für alle bereitstehen.“ So das Gemeindeoberhaupt. Nach intensiver Beratung beschloss der Gemeinderat über alle Fraktionen hinweg die Zusammenarbeit mit GREENFIBER. In einem gemeinsamen Unternehmen, das die beiden Partner nun gründen, behält die Gemeinde die Mehrheit. So entsteht ein Glasfasernetz in kommunaler Trägerschaft. Auch wenn die Konditionen sich ändern, kann auch jetzt noch ein Glasfaseranschluss beantragt werden. Der Baukostenzuschuss, also jener Betrag, den Interessenten selbst beisteuern, liegt nun bei € 500 pro Hausanschluss. Dies gilt für die gesamte Bauphase und ist weiterhin ein Bruchteil der tatsächlich anfallenden Kosten.

Allzu viel Zeit zum Feiern lassen sich die Projektpartner in Hille nicht. „Die Planungsarbeiten sind weit fortgeschritten,“ erklärt Paul Gummert. Von Buddeln bis Googlen vergeht dann noch etwas Zeit. Bis Ende 2022 soll dann ganz Hille das Digitale Zeitalter betreten haben.

Pressekontakt: Für Rückfragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

GREENFIBER Internet & Dienste GmbH, Am Markt 6, 21335 Lüneburg Hinrich Bernzen, Telefon 0172 4160444, hinrich.bernzen@greenfiber.de https://greenfiber.de Presse@greenfiber.de

Die wesentlichen Schritte sind getan, wie geht es weiter?

Stand: Glasfaser Ausbau

02.11.2021 (Text und Foto Greenfiber, HH)

Hille schaut zuversichtlich in die glasfaserschnelle Zukunft

01. November 2021. Hille Erste Vermarktungsfrist für den Ausbau des kommunalen Glasfasernetzes beendet. 40% aller Haushalte notwendig. Hille und GREENFIBER sind optimistisch, das Ziel erreicht zu haben. Noch werden letzte Anträge angenommen.

Intensive Wochen liegen hinter den Projektbeteiligten. Gemeinsam wollen die Gemeinde und GREENFIBER das größte Infrastrukturprojekt seit vielen Jahren umsetzen: Ein flächendeckendes Glasfasernetz in kommunaler Hand für ganz Hille. Damit dies gelingt, mussten 40 % der Hiller Haushalte einen Antrag auf einen Glasfaseranschluss abgegeben haben. Dieses Ziel scheint erreichbar zu sein. Noch halten sich die Partner etwas bedeckt, geben sich aber durchaus positiv. „Wir arbeiten derzeit noch die am Wochenende reichlich eingegangenen Anträge ein,“ so GREENFIBER Geschäftsführer Paul Gummert. Für alle Nachzügler:innen hat Gummert eine gute Nachricht. „Noch bis zum Ende der Woche können bereits ausgefüllte Anträge abgegeben werden. Damit wollen wir wirklich allen die Chance geben, zu diesen einmaligen Konditionen Teil der glasfaserschnellen Zukunft Hilles zu sein.“

Noch wird für das schnelle Internet in der Gemeinde Hille geworben

In den kommenden Tagen werden sich die beiden Partner zusammensetzen, um die kommenden Schritte zu besprechen. Sollte die Quote erreicht worden sein, geht das Projekt in die nächste Phase, der Ausbau beginnt. Wer sich bisher noch nicht für einen Hausanschluss entschieden hat, kann dies auch weiterhin tun. Für einen Baukostenzuschuss von nun € 500 wird das Glasfaserkabel bis in jedes Haus verlegt. Dieses Angebot gilt jedoch nur bis zum Ende der Ausbauphase.

Bis Ende der Woche wollen Gemeinde und GREENFIBER das endgültige Ergebnis der ersten Vermarktungsphase verkünden. Dann steht fest, ob ganz Hille das Digitale Zeitalter betritt.

Pressekontakt:

Für Rückfragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

GREENFIBER Internet & Dienste GmbH, Am Markt 6, 21335 Lüneburg

Hinrich Bernzen, Telefon 0172 4160444, hinrich.bernzen@greenfiber.de

https://greenfiber.de Presse@greenfiber.de

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20.10.2021 (Gemeinde Hille, HH)

Die Ministerin kam nicht mit leeren Händen nach Hille

Sie hatte einen Förderbescheid für ein neues Projekt mitgebracht

Hille. Große Freude herrschte unter den Gästen, die sich am 14. Oktober 21 anlässlich der Eröffnung der Anlage „Reimlers Teich“ am Hofgut eingefunden hatten. Es gab viel Applaus, als die Ministerin Ursula Heinen-Esser  einen Förderbescheid über 340.000 Euro an Bürgermeister Michael Schweiß überreichte.

Anlass zur Freude, die Ministerin (2.v.l.) überreichte den Förderbescheid.

Diese Förderung ist für das Projekt „Natur-Erlebnis-Räume“ am Hofgut von Oeynhausen vorgesehen. Es wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID - 19 – Pandemie gefördert. Die Förderung erfolgt im Rahmen des REACT EU Förderprogramms „Grüne Infrastruktur“ des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung.

Erste Pläne wurden schon angedacht, so die Gemeinde in einer Pressemitteilung.  

Eine Fläche von 1000 qm nord-westlich wurden von der Gemeinde gepachtet und eine weitere Fläche von 2500 qm südlich des Hofguts werden demnächst noch dazu gepachtet. Diese Flächen wurden bisher  landwirtschaftlich genutzt und sollen jetzt eine ökologische Aufwertung erfahren.

Blick auf die neu gestaltete Anlage

Sie sollen im Rahmen des Projekts naturnahe umgestaltet und den umliegenden Einrichtungen, Verbundschule, Kindergärten und Seniorenheimen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem bieten die Natur-Erlebnis-Räume den Bürgerinnen und Bürgern  der Gemeinde Hille eine attraktive Naherholung an. Im Umfeld des historischen Hofgutes und des neugestalteten „Reimlers Teich“ ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten artenreiche Biotope zu entwickeln.

Die Gemeinde hat dem HillerWebBlatt Vorentwürfe zur Verfügung gestellt, die hier im Anhang vorgestellt werden.

 

Konzept Süd

Konzept Nord - West

Skizze zum Projekt

 
 

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20.10.2021 (Gemeinde Hille, HH)

Ein großer Tag für die Gemeinde Hille

Ministerin Heinen-Esser kam zu Eröffnung des Projektes „Reimlers Teich“

Hille. Bürgermeister Michael Schweiß (unabhängig) konnte neben der Ministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) zahlreiche Gäste begrüßen, die zu der ökologisch hochwertigen Sanierung des Teiches beigetragen hatten. Er lobte alle Mitarbeiter, da das Projekt schnell fertiggestellt werden konnte. (Durchführungszeitraum 04.12.2020 bis 31.08.2021). Vom Land NRW wurden  318.000 Euro in das Projekt „Grüne Infrastruktur“ investiert.

Herzlich willkommen im grünen Klassenzimmer am Reimlerschen Teich

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die neue ökologische Neugestaltung das Areal Reimlers Teich aufwerte. Es soll ein Treffpunkt für Jung und Alt sein, die Gemeinschaft fördern und durch das grüne Klassenzimmer und die Schautafeln ein Lernort für Kindergarten- und Schulkinder sein.

Es wurden mehrere Grußworte gesprochen. In allen klang die Freude und der Dank für die schnelle Vollendung diese Projektes mit.

(v.l.) Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, Bürgermeister Michael Schweiß, Ute Hildebrandt, Leiterin des Fachbereichs Planen und Bauen der Gemeinde Hille und Anastasia Kavanek-Wolohnen, Enkelin der Eigentümerfamilie des Hofgutes.

Die Ministerin führte in ihrem Grußwort aus: (Zitat)

Der Rückgang der biologischen Vielfalt und der Klimawandel sind die größten Herausforderungen der nächsten Jahre. Deswegen ist es wichtig, nicht nur in großen Städten und Ballungsräumen, sondern auch in ländlichen Gemeinden naturnahe Räume zu schaffen, in denen Starkregen versickert, hohe Sommertemperaturen gedämpft und Artenvielfalt gefördert wird.  Grünflächen aufwerten und mit dem Umland zu vernetzen, entspricht der Idee der grünen Infrastruktur. Genau das passiert hier in Hille. So profitiert die Natur durch neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen und die Menschen erhalten Möglichkeiten zur Erholung. Ich freue mich über das Engagement der Gemeinde Hille und aller beteiligten Akteure für die grüne Infrastruktur.“

Hier sind Lernen und Erholen angesagt.

Auch die Enkelin des Hofbesitzers, Anastasia Kavanek - Wohlonen sprach ein Grußwort. Sie sagte, dass ihre Familie auf dem Hofgut am Teich lebe und es für sie und ihre Familie selbstverständlich gewesen sei, die Naturschutzpläne des Landes und der Gemeinde voll zu unterstützen.

Um auch gleich die Pflanzenwelt im Teich zu bereichern, ließen Anastasia und ihre Freundinnen eine Seerose in das Wasser gleiten.

 

Unter den Augen der Ministerin wurde die Seerose in den Teich gesetzt, begleitet mit dem Wunsch, üppig zu wachsen und zu blühen. 

Hinweis

Ortsdurchfahrt in Hille gesperrt

Die Mindener Straße in der Hiller Ortsdurchfahrt ist ab Dienstag, 21. September, zwischen der Dorfstraße und der Brennhorster Straße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Für den Kfz-Verkehr, insbesondere den LKW- und Schwerlastverkehr, sind weiträumige Umleitungen ausgeschildert. Die Geschäfte und Dienstleister sowie das Alten- und Pflegeheim sind nur noch eingeschränkt erreichbar. Grund für die Einschränkungen ist die Erneuerung des maroden Mischwasserkanals in der Mindener Straße auf einer Länge von rund 240 Metern. Die Bauarbeiten erfolgen in offener Bauweise und sollen am 30. November abgeschlossen sein. Das teilt die Gemeinde Hille mit (www.hille.de).

Info

Begegnungsorte in den Dörfern schaffen“
Ute Hildebrandt ist die neue Fachbereichsleiterin Planen und Bauen


Eine Kommune gestaltet das Lebens- und Wohnumfeld seiner Bürger*innen, beeinflusst das Miteinander von Jung und Alt, stellt Infrastruktur zur Verfügung, schafft Begegnungsorte –Dinge, die Ute Hildebrandt wichtig sind und zu Projekten und Ideen inspirieren. Die 54-Jährige leitet seit dem 1. August 2021 den Fachbereich Planen und Bauen, dessen Chef Helmut Spilker nach 49 Jahren in den Ruhestand ging. Sie ist die Vorgesetzte von gut 40 Mitarbeiter*innen, gemeinsam arbeiten sie für die Bereiche Wasser, Abwasser, Straßen, Planung und Baubetriebshof. Dieses große Spektrum möchte Ute Hildebrandt nutzen, um die Gemeinde Hille zu entwickeln, sie will versuchen, „neu und anders zu denken und das Zusammenleben von Menschen im planerischen Raum zu verbessern“.

Und das heißt: Wie kann generationenübergreifendes Wohnen aussehen? Welche Wohnformen kann eine Kommune alten Menschen anbieten? Wie können Investoren für neue Wohnformen gewonnen werden? Wie und wo können Begegnungsorte in den Dörfern geschaffen werden?
Welche Infrastruktur und Lebensqualität braucht es, um die Gemeinde für Jung und Alt attraktiv zu machen? Wie können die Gewerbetreibenden gestärkt werden? „Wir müssen die strategischen Ziele unserer Kommune ernst nehmen und offen sein für neue Ideen.“ Auf diesem zukunftsweisenden Weg möchte die neue Fachbereichsleiterin ihre Kollegen*innen im Rathaus sowie die Politik mitnehmen. „Wir müssen Hand in Hand arbeiten und die Themenbereiche stärker verbinden.“

Beispielhaft nennt sie den Klimawandel. „Klimaschutz ist teuer, trotzdem muss es in der Gemeinde bezahlbaren Wohnraum geben“, sagt sie. Und schlägt vor, Anträge der Fraktionen in den Fachausschüssen zusammenzufassen, abzugleichen und Lösungen zu finden, die allen Beteiligten möglichst gerecht werden. Die Entwicklung innovativer Konzepte und die Moderation neuer Projekte gehörten immer zu Ute Hildebrandts beruflichen Schwerpunkten. Sie hat sie von der Pike auf gelernt, ihr Talentprofessionalisiert und ihr Können in zahlreichen Arbeitsfeldern gezeigt.
Nach dem Abitur absolvierte die gebürtige Barkhauserin ein duales Studium in der Stadtverwaltung Porta Westfalica, das sie als Diplom-Verwaltungswirtin abschloss. Bevor sie zur Stadt Minden ging, arbeitete sie in Hausberge in der Kämmerei sowie im Schul- und Bauamt. „Durch die Kundenkontakte im Mindener Sozialamt habe ich viel über Menschen und mich selbst erfahren und gelernt, belastungsfähig zu sein.“ Dankbar ist sie bis heute für das engagierte Kollegenteam und die gute Zusammenarbeit.

Lebt seit 16 Jahren in Holzhausen: Ute Hildebrandt ist die neue Leiterin des FachbereichsPlanen und Bauen. Foto: privat

Mitte der neunziger Jahre wechselte Ute Hildebrandt die Aufgaben in der Stadtverwaltung, war zuständig für Rats- und Gremienarbeit, kümmerte sich um Städtepartnerschaften und arbeitete in der Beschwerdestelle. „Ein super Querschnitt durch viele Arbeitsfelder war das.“
Sie heiratete, bekam zwei Töchter und zog mit ihrem Ehemann, der als Lehrer eine Stelle in Gummersbach fand, in den Oberbergischen Kreis.
Bürgermeister Michael Buhre holte Ute Hildebrandt 2004 zurück ins Mindener Rathaus, wo sie zehn Jahre im Stab des Bürgermeisters als Personalentwicklerin arbeitete und ein Personalentwicklungskonzept für die Stadt Minden schrieb. „Eines der Ziele im Konzept war durch eine Neuausrichtung der Auswahlverfahren, den richtigen Mitarbeiter für die jeweilige Stelle zu finden.“ Fortbildung, Ausbildung, Personalführung, leistungsorientierte Bezahlung und Gesundheitsförderung – hierfür entwickelte sie Konzepte, die schrittweise in den Abteilungen umgesetzt wurden.
Später entschied sie dann, sich für das neugegründete Quartiersmanagement zu bewerben. Ute Hildebrandt erhielt den Zuschlag und begann ab 2017 mit der durch ein NRW-Städtebauförderprogramm geförderten integrativen Stadtteilarbeit, baute Büros und Teams auf, sorgte für die Einrichtung von Verfügungsfondsund die Einbindung der Menschen vor Ort durch Quartiersbeiräte. „Insgesamt 55 Projekte konnten mit dem Geld aus den vom Land geförderten Fonds realisiert werden.“
Und nun stellt sie sich neuen Herausforderungen in der Gemeinde Hille. Neben dem großen Themenfeld „Generationenübergreifendes Planen, Leben, Wohnen“ ist ihr der Klimaschutz wichtig. „Es muss und wird auch hier etwas passieren, die Konsequenzen des Klimawandels werden bald spürbar sein.“

Ute Hildebrandt macht sich Gedanken über die langfristige und ausreichende Versorgung der Menschen mit Wasser, sie möchte wissen, ob der Energieverbrauch und die Betriebskosten der Kläranlage gesenkt werden können und Gebühren stabil bleiben, sie will nach Fördertöpfen für städtebauliche und klimarelevante Themen suchen.
Das schafft sie nicht allein. „Es ist wichtig, dass alle Fachbereiche intensiv zusammenarbeiten und die Bürger*innen häufiger nach ihren Ideen gefragt werden“, sagt Ute Hildebrandt, die auch den Gemeinderat für ihre Ziele begeistern möchte. „Für eine lebenswerte Gemeinde, in der sich alte und junge Menschen wohlfühlen, brauchen wir eine faire, konstruktive und parteiübergreifende Diskussionskultur.“ (www.hille.de)

Heimatpreis

01.09.2021 (Text und Fotos HH )

Die Gewinner des Heimatpreises der Gemeinde Hille stehen fest

Hille-Rothenuffeln: Im Bürgerhaus Rothenuffeln standen kürzlich Dank, Lob und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt. Bürgermeister Michael Schweiß hatte die drei Gewinner des Heimatpreises 2021 eingeladen und überreichte ihnen die Urkunden. Weitere Gäste, die sich im Bereich der Heimatpflege engagieren, gratulierten den Preisträgern.

Den ersten Preis, der mit je 2.000 Euro dotiert war, teilten sich der Förderverein Alte Brennerei in Hille und der Heimatverein Holzhausen II. Mit dem dritten Preis wurde Gerhard Neuhaus als Einzelbewerber für sein Projekt „Eulen und Steinkäuze in Hille“ bedacht. Dieser Preis betrug 1.000 Euro.

 Der Bürgermeister dankte den Preisträgern für ihren Einsatz im Bereich der Heimatpflege und des Naturschutzes. Ihre ehrenamtliche Arbeit bereichere die Gemeinde und das Zusammenleben in den Dörfern.

Rosi Ullrich, Gerhard Neuhaus und Hermann Böhne nahmen die Urkunden entgegen. (v.l.)

Das Land NRW hat diesen Preis eingeführt. Es stellt in jeden Jahr 5.000 Euro bereit, damit sich mehr Ehrenamtliche für die Pflege ihrer Heimat einsetzen und damit Vereine und Einzelpersonen eine finanzielle Unterstützung bekommen, um ihre Ideen und Pläne umzusetzen.

Gerhard Neuhaus stellte seine Arbeit vor und berichtete, dass er sich über 30 Jahre für die Steinkäuze einsetzt. Diese kleinste Eulenart war vom Aussterben bedroht. Er beobachtet die Tiere, hängt Niströhren auf, beringt und zählt sie. Alles wird dokumentiert. Der Erfolg seiner Arbeit wird sichtbar, denn inzwischen leben im Hiller Gebiet zwölf Brutpaare.

Für den „Förderverein Alte Brennerei Hille“ nahm Hermann Böhne die Urkunde entgegen. Der Verein hat eine leerstehende Scheune auf dem Hofgut von Oeynhausen im Hiller Ortskern gepachtet um hier alte landwirtschaftliche Maschinen und Geräte ausstellen. „Das Preisgeld können wir gut gebrauchen, denn wir müssen die Scheune noch herrichten und z.B. erst einmal eine Beleuchtung installieren“, führte Herman Böhne aus, der sich gemeinsam mit Karl-Heinz Hucke für das Projekt einsetzt.

Den Preis für den Heimatverein Holzhausen II nahm die Vorsitzende Rosi Ullrich entgegen. Sie führte aus, dass die Corona – Pandemie dem Verein schlechte Zeiten beschert habe. Es konnten keine Veranstaltungen durchgeführt werden und somit brachen auch die Einnahmen weg. Deshalb freue sie sich ganz besonders über diesen Preis. Der Verein habe in diesem Jahr das Kopfsteinpflaster erneuert und zwei Sitzgarnituren für den Vorplatz der Handwerksscheue angeschafft und demnächst müsse ein morscher Balken ausgewechselt werden. „Um das alles zu finanzieren, hätten wir viele Torten verkaufen müssen“, sagte die Vorsitzende.

Die Urkunde, das offizielle Dokument für die Verdienste um die Heimatpflege.

Dr. Volker Tiemann, Gemeindeheimatpfleger und Mitglied der Jury, wies darauf hin, dass es der Jury nicht leicht gefallen sei, die Gewinner zu benennen. Insgesamt gab es 9 Bewerbungen. Er machte denen Mut, die in diesem Jahr nicht berücksichtigt werden konnten, sich im nächsten Jahr erneut zu bewerben.

Glasfaser

Hille macht sich fit für die digitale Zukunft“ - Das neue Glasfaserprojekt startete am 01. September.

Nach einstimmigem Ratsbeschluss geht der Ausbau des kommunalen Glasfasernetzes in die Vermarktungsphase. 40 % Hausanschlüsse sind das Ziel. GREENFIBER eröffnet Beratungsbüro. Gute Nachrichten auch für den geförderten Ausbau.

31. August 2021 - Hille
Nun soll es in Hille mit dem glasfaserschnellen Zukunftsprojekt schnell gehen. Erst vor kurzem hatte der Gemeinderat grünes Licht für den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes gegeben. Und bereits ab dem 01. September startete die Vorvermarktungsphase. Das Ziel ist klar:
Nur wenn sich 40% aller Haushalte bzw. Gewerbetreibenden für einen Anschluss entscheiden, kann das neue kommunale Netz gebaut werden. In Hille sind dies etwas weniger als 1.500 Haushalte bzw. Gewerbetreibende. Eine echte Herausforderung. Aber Bürgermeister Michael Schweiß ist sich sicher, das gesteckte Ziel zu erreichen: „Hille macht sich fit für die digitale
Zukunft. Je mehr Bürger*innen mitmachen desto schneller refinanziert sich das kommunale Netz.“

́Viele für Alle ́ lautet daher die Devise.

Die Dimensionen des Glasfaserausbaus sind durchaus beeindruckend. Derzeit baut GREENFIBER in einem von Bund und Land geförderten Projekt die unterversorgten Gebiete im Mühlenkreis aus. 195 km Kabeltrasse werden dafür alleine in Hille verlegt. Doch das ist der Gemeinde nicht genug. Alle Haushalte sollen vom neuen Netz profitieren. „Wir wollen in Hille keine Rosinenpickerei“, so Bürgermeister Schweiß. Für den so genannten eigenwirtschaftlichen Ausbau sind noch einmal 75 km Glasfaserleitungen eingeplant. Hinzu kommen zusätzliche Verteiltechnik und möglichst viele Hausanschlüsse. Damit das so kommt, ist in der Vorvermarktungsphase bis Ende Oktober das Angebot besonders gut: Der Baukostenzuschuss pro Hausanschluss beträgt
pauschal € 100 und damit einen Bruchteil der tatsächlich anfallenden Kosten.

Für das Projekt sind die Gemeinde Hille und das Infrastrukturunternehmen GREENFIBER eine Partnerschaft eingegangen. Die Mehrheit der gemeinsamen Kooperationsgesellschaft liegt bei der Gemeinde. So ist auch auf lange Sicht sichergestellt, dass das Glasfasernetz in kommunaler Hand bleibt. Das ist allen Beteiligten wichtig. Denn die Versorgung mit einem schnellen und sicheren
Breitband-Internet ist – da sind sich alle Experten einig – schon bald ein ebenso wichtiger Teil der Grundversorgung, wie Gas, Wasser oder Strom.

GREENFIBER eröffnet Beratungsbüro am WEZ. Gute Nachrichten auch für den geförderten Ausbau

Auch dauerhaft wird GREENFIBER sich vor Ort engagieren. Nach erfolgreichem Bau betreibt das Unternehmen das Hiller Glasfasernetz mit allen seinen Möglichkeiten. Das bedeutet: Schnelles Internet, IPTV, Telefonie und eine sichere Cloudspeicherung aus einer Hand. Um möglichst viele
Bürger*innen vor Ort beraten und informieren zu können, eröffnete GREENFIBER pünktlich zum Start der Vorvermarktungsphase am 01. September ein Beratungsbüro am WEZ in der Brennhorster Straße 12. Zudem sollen an verschiedenen Orten - so dies die Corona-Situation erlaubt – Informationsveranstaltungen durchgeführt werden. Der flächendeckende Ausbau bedeutet auch für die Gebiete im geförderten Ausbau eine gute Nachricht. Der Baukostenzuschuss von € 100 gilt bis Ende Oktober für ganz Hille. Und das sogar rückwirkend. GREENFIBER hat zugesichert, dass auch für alle Hausanschlüsse, bei denen der Baukostenzuschuss zwischenzeitlich € 500 betrug, nur € 100 berechnet wird.

Weitere Informationen unter www.greenfiber.de/hille, per Mail unter info@greenfiber.de und telefonisch unter 0800 / 822 0 228

Heimatpreis 2021 – Preisverleihung

Pandemiebedingt fand die Preisverleihung für den von der Gemeinde Hille ausgelobten Heimatpreis für das Jahr 2021 wie schon im Vorjahr im kleinen Teilnehmerkreis statt.
Die Jury hatte bei neun Vorschlägen die Qual der Wahl. Schließlich vergab sie zwei erste Preise und kürte einen dritten Platz.
Bürgermeister Michael Schweiß würdigte in seiner Laudatio die Leistungen der Preisträger und hob allgemein die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gemeinde Hille hervor.
Die Erstplatzierten sind
der Heimatverein Holzhausen II e. V. für die Pflege und den Erhalt der historischen Schmiede und des umgebenden Geländes - insbesondere die Erneuerung des Kopfsteinpflasters
und der Förderverein „Alte Brennerei“ e.V. für die Einrichtung einer Museumsscheune auf dem Grundstück des Hofgutes von Oeynhausen (Reimlerscher Hof).
Der dritte Platz wurde Herrn Gerhard Neuhaus für den Erhalt und die Pflege der Eulen- und Steinkauzpopulation in der Gemeinde Hille und im gesamten Kreisgebiet zuerkannt.
Neben Urkunden und Trophäen ist der Heimatpreis mit einem vom Land NRW zur Verfügung gestellten Preisgeld verbunden.


Bildunterschrift:
Bürgermeister Michael Schweiß zeichnet die Preisträger aus.
(Nur für das Foto haben die Prämierten die Masken abgenommen.)

Wahl des Seniorenbeirates der Gemeinde Hille für den Zeitraum 2021 bis 2025

Der amtierende Seniorenbeirat der Gemeinde Hille ist seit 2014 im Amt. Da sich seine Wahlzeit grundsätzlich an der jeweiligen Legislaturperiode des Gemeinderates orientiert, hätte eine Neuwahl eigentlich im Herbst vergangenen Jahres stattfinden sollen. Wie in so vielen Lebensbereichen hat
auch hier die Pandemie das Geschehen beeinflusst. Die Gesundheit der an der Wahl Beteiligten, die alle 60 Jahre und älter sind, ist ein sehr hohes, schützenswertes Gut. Die Verschiebung der Wahl war deshalb geboten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür hat der Rat der Gemeinde Hille geschaffen.
Nun ist ein neuer Termin bestimmt: Die Wahl des Seniorenbeirates für den Zeitraum 2021 bis 2025 findet am Donnerstag, 07.10.2021 im Bürgerhaus Rothenuffeln, Griepshop 7, 32479 Hille, statt.

Es ist, wie schon in der Vergangenheit, eine Delegiertenwahl vorgesehen. Der Beirat wird bei diesem Verfahren nicht von Seniorinnen und Senioren direkt, sondern von Delegierten gewählt.
Diese Delegierten werden von Wohlfahrtsverbänden, Organisationen, Vereinen, Kirchen und bestehenden Seniorengruppen der Gemeinde Hille entsandt. In der Wahlordnung ist festgelegt, welche Institutionen wie viele Personen in die Delegiertenversammlung als Wahlversammlung entsenden können. Daneben wird auch anderen Interessengruppen von Senioren, die keiner der v. g. Institutionen angehören, die Möglichkeit eröffnet, stimmberechtigte Delegierte zu entsenden.
Diese Institutionen müssen nachweislich überwiegend und regelmäßige Seniorenarbeit leisten und aus mindestens 10 Mitgliedern im Alter von mindestens 60 Jahren mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde Hille bestehen.

Kandidat*innen für den Seniorenbeirat können aus der Mitte der Vereine vorgeschlagen werden. Darüber hinaus ist auch eine Kandidatur durch Einzelpersonen, die keiner Institution angehören, möglich.

Zugangsvoraussetzung sowohl für die Entsendung in die Delegiertenversammlung als auch für eine Kandidatur für den Seniorenbeirat ist grds. die Vollendung des 60. Lebensjahres am Wahltag und der Hauptwohnsitz in der Gemeinde Hille.

Interessenten an der aktiven Mitwirkung in der Delegiertenversammlung oder an einer Kandidatur können sich im Rathaus der Gemeinde Hille an Katrin Becker, Tel. 0571 4044 252, email k.becker@hille.de oder Anke kleine Siemer, Tel. 0571 4044 367, email a.kleinesiemer@hille.de wenden. Eine Meldung muss bis spätestens 23.09.2021 erfolgen.

Sirenen

12.08.2021 (HH, Foto B.Förster)

Sirenen – ein ohrenbetäubender Lärm,

oder ein Frühwarnsystem,  das Leben retten kann?

Hille-Hartum. Am ersten Samstag im Monat, Punkt 13 Uhr heulen in unserer Gemeinde die Sirenen. Das laute und schrille Signal ist für viele Menschen unangenehm und kann schlimme Erinnerungen wecken. Wenn jedoch am ersten Samstag im Monat die Sirenen in Hille heulen, ist das zum Glück nur ein Probealarm, denn im Ernstfall müssen die Sirenen funktionieren und d.h. sie müssen im Vorfeld regelmäßig ausprobiert werden.

Ein Infoflyer des Kreises Minden-Lübbecke "Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall" liegt im Hartumer Rathaus aus. Hier können sich die Bürgerinnen und Bürger informieren.

Sirenen sind ein Frühwarnsystem, sie weisen die Bürgerinnen und Bürger auf Gefahren hin, z.B. auf große Brände, Unwetter, Stürme, Starkregen und weitere Katastrophen. Wie wichtig das Katastrophen – Frühwarnsystem ist, hat uns das Hochwasser im Westen von NRW vor Augen geführt.

In diesem Zusammenhang taucht die Frage auf: “Wie ist es eigentlich in Hille um das Frühwarnsystem bestellt“? Das HillerWebBlatt sprach mit Bernhard Förster, Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Hille, und erfuhr, dass das Frühwarnsystem in den Händen der Gemeinde und des Kreises liegt. In allen neun Dörfern sind einsatzbereite Sirenen vorhanden. In Rothenuffeln wird in diesem Jahr am Feuerwehrgerätehaus eine neue digitale Sirene installiert. Damit sie auch im ganzen Ort gehört werden kann, wird sie auf einen 16 Meter hohen Mast gestellt.

Am Feuerwehrgerätehaus in Rothenuffeln wird eine neue Sirene installiert.

Weiter wies Bernhard Förster darauf hin, dass im Rathaus Info – Flyer ausliegen. Sie befassen sich mit dem Konzept „Warnung der Bevölkerung im Kreis Minden – Lübbecke“. Mit den Sirenen können die Bürgerinnen und Bürger zwar schnell vor einer Gefahr gewarnt werden, aber sie müssen die Sirenensignale auch richtig deuten.

In dem Flyer des Kreises werden Infos zu den Sirenensignalen gegeben.

Warnung vor Gefahren: Eine Minute Heulton, an- und abschwellend. (Durchsagen im Radio beachten)

Entwarnung nach Ende der Gefahr: Eine Minute Dauerton, die Gefahr ist vorbei

Alarmierung der Feuerwehr: Eine Minute Dauerton, zweimal unterbrochen

Unter folgendem Link www.warnung.nrw/sirenen können die Sirenensignale auch angehört werden.

In dem Flyer des Kreises wird auch auf wichtige Verhaltensempfehlungen bei Gefahren hingewiesen.

 

Wenn Gefahr besteht,  bitte

- Bewahren Sie Ruhe

- Informieren Sie Ihre Nachbarn

- Suchen Sie ein Gebäude bzw. Ihre Wohnung auf

- Rufen Sie Ihre Kinder sofort ins Haus

- Schließen Sie Fenster und Türen

- Helfen Sie Kindern und hilfsbedürftigen Menschen

- Schalten Sie Klimaanlage und Belüftungen aus

- Beachten Sie die Durchsagen im Lokalradio „Radio Westfalica“

 - Frequenzen: 95,7, 95.10.106,6 MHz

 - oder über Kabel/Satellit/Internet-Stream

 Umfassende Informationen zu Gefahren werden über die allgemeinen Medien verbreitet, Radio, Notfall-Informations- und Nachrichten -App (NINA) .

Zusammenfassend sagte der Leiter der Hiller Feuerwehr: „Probealarm ist wichtig, auch wenn er stört. Im Ernstfall müssen die Sirenen funktionieren, denn sie können lebensrettend sein. Dabei besteht mein Wunsch, dass der Ernstfall in unsere Gemeinde erst gar nicht eintritt.

Die neue digitale Sirene, die demnächst die Bürgerinnen und Bürger in Rothenuffeln vor Gefahren warnen wird.

Fördergeld

25.07.2021 (HH)

Ministerin hatte Förderbescheid im Gepäck

Die Verlegung des Kunstrasens und die Erneuerung der Leichtathletikanlagen für den Sportplatz an der Verbundschule kann jetzt realisiert werden.

Hille. Eine fröhliche und erwartungsvolle Stimmung herrschte unter den Besuchern des Sportlerheims des SC Hille, das am Rande des Sportplatzes an der Verbundschule zu finden ist. Am Nachmittag des 21. Juli waren Bürgermeister Michael Schweiß (Unabhängig), Gerhard Uphoff von der Gemeindeverwaltung, Vertreterinnen und Vertreter der Hiller Sportvereine und der nahegelegenen Schulen zusammengekommen, um hohen Besuch zu empfangen. 

Bürgermeister Michael Schweiß (2.v.r.)und Friedrich Rohlfing, Vorsitzender des SC  Hille, (1.v.r.) begrüßten den hohen Besuch, Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann (1.v.l.) und Minsterin Ina Scharrenbach (2.v.l.). 

Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, Ina Scharrenbach, und die Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann (CDU) besuchten auf einer Rundreise durch den Mühlenkreis auch Hille. Im Gepäck hatte die Ministerin den Bewilligungsbescheid für die Anlage eines Kunstrasenplatzes und die Renovierung der Leichtathletikanlagen auf dem Sportplatz an der Verbundschule. Das ganze Projekt wird 1,163 Millionen € kosten. Davon übernimmt das Land NRW 750.000 € und den Rest die Gemeinde Hille.

Von dieser hohen Investition profitieren besonders die Schülerinnen und Schüler sowie die Mitglieder der Sportvereine. Der SC Hille hatte sich in Zusammenarbeit mit den anderen Sportvereinen besonders intensiv für die Realisierung dieses Projektes eingesetzt.

Bürgermeister Michael Schweiß (Unabhängig), nahm den Bewilligungsbescheid entgegen und dankte der Ministerin. In seiner Begrüßung erinnerte er an die Opfer der Flutkatastrophe im Westen unseres Landes und stellte der Ministerin die Gemeinde Hille und ihre Sehenswürdigkeiten vor.

Bürgermeister Michael Schweiß unterschreibt den Bewilligungsbescheid.

Auch Ina Scharrenbach gedachte in ihrer Ansprache der Flutopfer und wies darauf hin, dass sich der Katastrophenschutz sehr wohl vorbereitet hatte, die Naturgewalten jedoch übermächtig waren. Diesen Bewilligungsbescheid überreiche sie besonders gern, denn das Projekt hier in Hille sei eine Investition in die Zukunft. Kinder und Jugendliche werden sich darüber freuen.

Die Landtagsabgeordnete bedankte sich, dass so viel Geld in ihren Wahlkreis fließen soll. Hier werde nicht nur über die Förderung des ländlichen Raumes gesprochen, sondern hier folgen auch Taten.

Zum Abschluss des Besuches erkundigte sich die Ministerin, wann denn mit dem Bau begonnen werde. Von Seiten der Verwaltung war zu vernehmen, möglichst bald, denn für den 1. August 2022 sei schon die Einweihung geplant.

 

Das gesamte Begrüßungskomitee freut sich über den Bewilligungsbescheid.

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Hillerine

12.07.2021 (HH)

Neue Ideen aus der Talentfabrik Südhemmern

Karin Ressel stellt die neue Tüftelbox vor

Hille-Südhemmern. Karin Ressel, Geschäftsführerin des Technikzentrums des Kreises Minden-Lübbecke, hatte zu einem Pressegespräch eingeladen. Es fand im Technikzentrum, in der Zigarrenfabrik in Südhemmern, Fischerstadt 36, statt. Sie stellte ihre neue Idee, die Tüftelbox, der Öffentlichkeit vor. Bei dieser Box geht es um 25 gute Ideen für Kinder und Jugendliche zur Berufsorientierung.

Karin Ressel stellt ihre Idee, die Tüftelbox vor.

Bürgermeister Michael Schweiß ließ es sich nicht nehmen, bei dieser Vorstellung mit dabei zu sein. Für ihn ist  es wichtig, den jungen Menschen bei der Berufswahl Hilfestellung zu geben. Nach den Worten der Geschäftsführerin soll die Tüftelbox aus Südhemmern deutschlandweit zum Einsatz kommen.

Bürgermeister Michael Schweiß informierte sich.

Im Laufe der Vorstellung war zu erfahren, dass die Tüftelbox, die Karin Ressel  mit ihrem Team erstellte, 25 Übungen und Experimente enthält. Sie hilft den Kindern und Jugendlichen ihre Talente und Fähigkeiten auf spielerische Art und Weise zu entdecken. In der Box befinden sich auch die Dinge, die zum Tüfteln benötigt werden, ein Heft mit Anleitungen sowie ein Auswertungsformular für Lehrkräfte. Die Box gibt es in zwei Ausführungen, zum einen für die 4. bis 6. und zum anderen für die 7. bis 10. Klasse.

Ausgaben für die 4. bis 6. Klasse und für die 7. bis 10. Klasse wurden vorgestellt.

 „Kinder und Jugendliche können beim Tüfteln nicht nur etwas lernen, sondern das Tüfteln soll auch Spaß machen“, so Karin Ressel und hat sich dazu eine Geschichte ausgedacht. Deshalb gibt es diesbezüglich auch eine ganz besondere Aufgabe. Da kommt dann der Hillerich, das Maskottchen der Gemeinde Hille, ins Spiel.

Hillerich ist einsam, er sucht eine Frau, eine Hillerine. Das ist für einen Storch nicht einfach und deshalb soll ihm durch die Tüftelbox geholfen werden. In jeder Tüftelbox befindet sich auch ein Päckchen Claytex. (Das ist eine formbare Masse, so ähnlich wie Knetgummi.) Daraus können die Tüftler eine Hillerine formen und nach Südhemmern in die Talentfabrik schicken. Sie nehmen dann am Wettbewerb teil. Wer die schönste Hillerine einreicht, gewinnt mit den Eltern ein Wochenende in Hille.

Die Tüftelbox hält nicht nur 25 gute Ideen für Kinder und Jugendliche bereit, sondern sorgt auch für die eine oder andere Überraschung.

Tüftelbox

12.07.2021 (Text Karin Ressel, Foto HH)

Hillerich sucht Frau

Hiller Maskottchen ist einsam und sucht sein Glück

 Der Hillerich und viele andere Störche leben in Hille hoch oben auf Fabrikschornsteinen und in speziellen Storchennestern. Hillerich ist das Maskottchen und fühlt sich einsam. Er wünscht sich eine Hillerine.

Hillerich ist einsam und traurig

Da ist er den Menschen sehr ähnlich. Allerdings kann er selbst noch keinen Computer nutzen und damit auch nicht die Datingportale.

Daher setzt er die Hoffnung auf die Post, die seine Botschaft in ganz Deutschland verbreitet und ganz viele Kinder und Jugendliche helfen sollen, die passende Frau für ihn zu finden. 

Er ist sehr wählerisch und nicht jede Frau passt zu ihm.

Daher bittet er um viele Vorschläge. Bei seiner Auswahl hilft ihm die Talentfabrik, die sich auf das Matching von Personen spezialisiert hat. Dort sind auch IT-affine Menschen, die die deutschlandweiten Vorschläge aufbereitet dem Hillerich präsentieren und ihm bei der Auswahl helfen.

Zwei Hillerinen wurdem ihm schon vorgestellt.

Die auserwählte Hillerine, gewinnt mit seiner Schöpfer*in und deren Eltern ein Wochenende in Hille, um gleich zu testen, ob sich der Hillerich und die Hillerine wirklich gut vertragen.

Um bei der Aktion mitmachen zu können, wird eine Tüftelbox benötigt, die das entsprechende Material beinhaltet.

Die Talentfabrik hofft, dass damit die Einsamkeit des Hillerichs bald beendet sein wird.

Auch die Gemeinde Hille beteiligt sich an der Suche.

Daher kommt Bürgermeister Schweiß am 6. Juli 2021 persönlich vorbei, um sich mit der Tüftelbox ebenfalls auf den Weg zu machen.

 

 

Karin Ressel

Talentfabrik gGmbH

ressel@tzml.de

Vereine erhalten Zuschüsse

Gemeinde unterstützt Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen

35.000 Euro stehen im Haushaltsplan 2021 der Gemeinde Hille für die Vereinsförderung bereit.Aus diesem Topf erhalten fünf Vereine Geld für die Instandsetzung bzw. Erweiterung undModernisierung ihrer Räumlichkeiten. Das beschloss der Ausschuss für Generationen, Bildung,Sport & Kultur in seiner jüngsten Sitzung.

RSV Westfalia Mindenerwald: Der Sportverein muss die Dachabdichtung seiner 1997 inEigenregie errichteten Versammlungsstätte am Rahdener Postweg erneuern. Im vergangenen Jahrregnete es an einigen Stellen durch, und der Schneesturm im Februar 2021 wehte große MengenSchnee auf den Dachboden. Die Arbeiten wollen die Vereinsmitglieder selbst erledigen, dieMaterialkosten liegen voraussichtlich zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Für die Dachsanierungseines Sportheim erhält der RSV von der Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 1.500 Euro.

Es regnet rein: Das Dach des Sportheims in Mindenerwald ist undicht.

Foto: Gemeinde Hille

Heimatverein Südhemmern: Die Heimatstube im Obergeschoss des Müllerhauses Südhemmernist an heißen Tagen aufgewärmt wie ein Backofen, frische Luft strömt nur durch die Gaubenfensterein. Darum will der Heimatverein für rund 3.900 Euro eine Lüftungsanlage installieren lassen. Inder Heimatstube erleben die Besucher*innen an den Mühlentagen altes Handwerk wie Weben,Spinnen und Seildrehen, gezeigt von Vereinsmitgliedern, und können sich in einer Ausstellung überländliches Leben in früheren Zeiten informieren. Der Heimatverein kann sich über 2.400 Euro ausdem Fördertopf der Gemeinde freuen.

Eine Lüftungsanlage soll in der Heimatstube, die im Müllerhaus in Südhemmern untergebracht ist,eingebaut werden.

Foto: Gemeinde Hille

Heimatverein Nordhemmern: Der Verein kümmert sich seit dem Jahr 2000 um das alte Spritzenhaus an der Nordhemmer Kapelle, renovierte es und baute es um – größtenteils in Eigenleistung und mit finanzieller Unterstützung ortsansässiger Firmen. Dafür wurde ein Nutzungsvertrag mit der Gemeinde Hille, der das Gebäude gehört, abgeschlossen. Das Spritzenhaus soll als Ortstreffpunkt und eventuell auch als Kirchcafé sowie als dorfgeschichtliches „Gedächtnis“ in Wort und Bild dienen. Nach den Arbeiten im Innen- und Außenbereich geht es nun an die Einrichtung des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses mit Mobiliar und Geräten für die Küche, das Dorfarchiv und den Gemeinschaftsraum. Der Heimatverein bekommt von der Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro.

Verein der Heimat- und Mühlenfreunde Glück teo Eickhorst: Die Eickhorster Windmühle istdank des Vereins für die Eickhorster*innen ein Ort für kulturelle Veranstaltungen, Brauchtum undDorfgeschichte geworden und an den kreisweiten Mühlentagen geöffnet. Angesichts desPublikumsandrangs wollen die Mühlenfreunde nun einen neuen Verkaufsraum inFachwerkbauweise errichten. Kostenpunkt: Etwa 53.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt, so diePlanung, über Eigenmittel und –leistung, Landesförderung, Spenden und einen Zuschuss derGemeinde in Höhe von 10.000 Euro. Den bewilligte nun der Fachausschuss.

Heimatverein Hartum: Der Heimatverein unterhält seit 1996 das Heimathaus an der MindenerStraße in Hartum. In dem alten Fachwerkhaus fallen laufend Instandsetzungsarbeiten an, unteranderem musste der marode Ofen, der nicht mehr vom Schornsteinfeger abgenommen worden war,ersetzt, der Untergrund erneuert und der Boden im Nebenraum ausgebessert werden. Ein Vorhangvor der großen Dielentür hält die Wärme besser im Haus. Zudem war eine zweite Tür als Fluchtwegan der Rückseite des Gebäudes erforderlich. Mit 2.500 Euro bezuschusst die Gemeinde die Baumaßnahmen.

Der Heimatverein Hartum erhält für Sanierungsarbeiten im Heimathaus einen Zuschuss von der Gemeinde.

Foto: Gemeinde Hille

Um dem Fachausschuss zukünftig einen Leitfaden bei der Entscheidung über Förderanträge von Vereinen an die Hand zu geben, wird die Verwaltung einen Kriterienkatalog erarbeiten, der am 1. Januar 2022 in Kraft treten soll. Den entsprechenden Antrag stellte die SPD-Fraktion, der Beschluss wurde jetzt einstimmig gefasst. (www.hille.de)

Sommerferienangebote 2021

 

Es sind noch einige Plätze für das Sommerferienprogramm der Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde Hille zu vergeben. Die jeweiligen Angebote sind auf der Homepage der Gemeinde Hille online einzusehen. Plätze für Veranstaltungen müssen ebenfalls online gebucht werden. Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vor Veranstaltungsbeginn.

Der Link zum Ferienprogramm www.unser-ferienprogramm.de/hille ist auf der Homepage der Gemeinde Hille unter www.hille.de/Leben-Lernen/Familie-Jugend-Senioren/Jugendförderung zu finden.

Instrumentenvorstellung der Musikschule Hille

Instrumente zu unterrichten, ist die Spezialität der Lehrkräfte der Musikschule der Gemeinde Hille. Hier wird allen Interessenten - ob jung oder alt - kompetent, engagiert und erfahren, vor allem aber begeisternd das Musizieren näher gebracht.

Am Samstag, 26.06.2021 findet von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr in der Grundschule Hille, Schlandorfstr. 26, eine Instrumentenvorstellung statt.

Dort können Informationen über das vielfältige Angebot der Musikschule im Bereich Instrumentalunterricht eingeholt werden. Dies besteht aktuell aus den InstrumentenVioline, Viola,Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Blockflöte,Querflöte, Klarinette, Saxophon,Trompete, Horn, Bariton, Posaune, Tuba,Klavier, Keyboard,Schlagzeug sowie Piano- und Knopfakkordeon.

Die Lehrkräfte der Musikschule stehen gern zur Information und Beratung bereit und freuen sich auf viele Besucher*innen.

Einfach mal reinschnuppern, alte Kenntnisse auffrischen oder ein Instrument von Grund auf erlernen. Bei der Musikschule der Gemeinde Hille ist jede*r willkommen!

Für Fragen stehen Susanne Finke (0571/4044-261) oder Angelika Lüders (0571/4044-250) im Rathaus in der Ortschaft Hartum gern zur Verfügung. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage unter www.hille.de/musikschule zu finden.

Musikschule setzt aufs Internet

Zwei digitale Projekte mit Mini-Konzert und Singspiel

Die Musikschule der Gemeinde Hille setzt auch in Coronazeiten musikalische Zeichen: Mit zwei digitalen Projekten, die nun auf der Website www.hille.de unter „Leben & Lernen/Musikschule“ präsentiert werden.

Kein Präsenzunterricht oder nur eingeschränkt, keine öffentlichen Auftritte und Schülervorspiele – da sind Ideen gefragt, um trotzdem noch gemeinsam Musik machen zu können. Beispielsweise mit dem Internetorchester, das Christian Wöbking, Leiter der Musikschule der Gemeinde Hille, und Annalena Hansch vom Musikschulverband Espelkamp-Rahden-Stemwede für einen digitalen Auftritt gründeten. 14 Musikschüler*innen und Lehrkräfte intonieren auf einem Video die „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven. Das vierstimmige Stück wurde von Christian Wöbking (Trompete) eingespielt und den zehn Kindern und Jugendlichen sowie Annalena Hansch (Querflöte), Peter Tiessen (Saxofon) und Aleksandra Ramolla (Klavier) als Basis für ihre eigenen musikalischen Beiträge zur Verfügung gestellt. Zudem entstanden Einzelvideos von den Teilnehmer*innen, die der Musikschulleiter zu einem digitalen Konzert zusammenfasste, bei dem vier Saxofone, drei Querflöten, drei Trompeten und jeweils ein Klavier, eine Gitarre, eine Posaune und eine Klarinette zu hören sind – daran hätte auch Beethoven seine Freude.

Christian Wöbking leitet die Musikschule der Gemeinde Hille.

Foto: Gemeinde Hille

Musikschullehrerin Aleksandra Ramolla studierte mit Musikschüler*innen das digitale Singspiel „Das unverschämte Pianoforte“ ein. Darin wechseln sich Klavierstücke mit Wortbeiträgen ab, erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das mit einem kleinen Klavier allerhand erlebt. Die Szenen stellten Anton und Aleksandra Ramolla zu einem sehenswerten Video zusammen.

Noch sind keine öffentlichen Veranstaltungen der Musikschule erlaubt, doch die Zeiten des digitalen Unterrichts sind nach Auskunft von Christian Wöbking vorbei. „Glücklicherweise darf unter Einhaltung der Coronaregeln wieder Präsenzunterricht stattfinden. Und hoffentlich schon bald kann die Musikschule dann wieder zu Vorspielen und Konzerten mit Publikum einladen. Darauf freuen wir uns alle.“ (www.hille.de)

Zusammenarbeit

Mitglieder des Verwaltungsvorstandes der Gemeinde Stemwede per Rad in Hille zu Gast


Im Rahmen des kreisweiten STADTRADELNS 2021 waren am 31. Mai Vertreter des Verwaltungsvorstandes der Gemeinde Stemwede im Hiller Rathaus zu Gast. Angeführt von Bürgermeister Kai Abruszat nutzten er und seine Kollegen Jörg Bartel und Dieter Lange die Gelegenheit, um sich mit Bürgermeister Michael Schweiß und seinen Mitarbeitern über aktuelle Themen in Bezug auf den Klimaschutz auszutauschen.

Die Stippvisite war Teil einer Rundreise durch das Kreisgebiet, die in Petershagen startete und über die Rathäuser in Minden, Hille, Hüllhorst und Bad Oeynhausen am Abend in Porta Westfalica endete.

Mit der Aktion möchte die Gemeinde Stemwede ein Zeichen für die Förderung der Fahrradmobilität setzen und damit auch einen Beitrag für den Klimaschutz leisten.

Foto: Das Wetter passte beim „Klimaradeln“ der Stemweder Verwaltungsspitze: Von Links: Paul Peters (Klimaschutzbeauftragter der Gemeinden Hille und Stemwede), Jörg Bartel, Dieter Lange und BM Kai Abruszat (alle Gemeinde Stemwede), sowie BM Michael Schweiß und Bernd Küchhold (beide Gemeinde Hille)

Wegebau

Splitt auf zwölf Gemeindestraßen aufgebracht

Belag hatte sich aus ungeklärten Gründen auf Teilbereichen gelöst

Weil sich der vor knapp zwei Jahren auf Gemeindestraßen aufgebrachte Splitt teilweise gelöst hatte, standen jetzt Reparaturarbeiten an. Die Nachbesserung war auf insgesamt zwölf Straßen in Hille, Eickhorst und Hartum erforderlich. Die Ursache für die Schäden sei, sagt Niklas Weng, unbekannt. Der für die Straßenunterhaltung in der Gemeinde Hille zuständige Straßenbaumeister hatte für die Arbeiten zwei Tage angesetzt.

20 Tonnen Bitumen und 168 Tonnen Splitt in kleiner Körnung verteilte die von der Gemeinde beauftragte Firma WSI aus Paderborn auf folgenden Straßen: Bollacken, Osterheider Straße, Drostenheider Weg, Sportplatzweg, Gerstenstraße, Schelfhornweg, Düpeweg und Dammbruchweg in Hille, Neustadt in Eickhorst sowie Rothenuffelner Straße, Zum Fange, Bruchfeld und Alter Schulweg in Hartum. Vorarbeiter Ralf Kolanowski und Rainer Wittemeyer vom Baubetriebshof der Gemeinde Hille koordinierten und begleiteten vor Ort die Maßnahme

Der Reparaturzug splittet Teile des Düpewegs in Hille.

Foto: Gemeinde Hille

Nach der Reinigung der Fahrbahnen mit einer Kehrmaschine spritzt der Reparaturzug heißes Bitumen in einer dünnen Schicht auf die beschädigten Bereiche. Im selben Arbeitsgang wurde ein 2/5er Diabas-Splitt aufgestreut und mit an dem Fahrzeug hinten angebrachten Walzen mit dem Bitumen verklebt.

Da nach Auskunft von Niklas Weng immer etwas mehr Split als erforderlich aufgebracht wird, damit eine geschlossene, feste Deckschicht entsteht, fegt in etwa 14 Tagen das Unternehmen den losen Splitt auf; er kann wiederverwertet werden.

Während es sich jetzt um eine Reparatur auf kleineren Flächen handelte, werden im September wieder großflächig Gemeindestraßen gesplittet. (www.hille.de)

IT-Infrastruktur

Rat beschließt Kooperation für den Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes in der Gemeinde Hille

Ohne Gegenstimme hat der Rat der Gemeinde Hille in seiner Sitzung am 31.05.2021 im Bürgerhaus Rothenuffeln eine Kooperation mit der Fa. GREENFIBER Holding GmbH beschlossen mit dem Ziel, die Gemeinde Hille flächendeckend mit einem Glasfasernetz zu erschließen. Die Kooperation steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass die vom Rat noch festzulegende Anschlussquote in der Vorvermarktung erreicht wird, die Kommunalaufsicht der wirtschaftlichen Betätigung zustimmt und beihilferechtliche Fragestellungen im Rahmen eines sog. Private-Investor-Tests geklärt werden. Hier muss nachgewiesen werden, dass die öffentliche Hand keine unzulässigen Beihilfen leistet.

Vor der Beschlussfassung wurden die zu beachtenden rechtlichen und wirtschaftlichenFragestellungen vorgestellt und erläutert.

Ziel ist die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft (GmbH) durch die Kooperationspartner, diedas Glasfasernetz errichten lässt und als Netzeigentümer dann weiterverpachtet.

Rund 40% aller Haushalte in der Gemeinde werden im Rahmen des geförderten Ausbaus an das Glasfasernetz angeschlossen, weitere 10% der Haushalte im Bereich der Ortschaften Eickhorst/Unterlübbe sind über einen eigenwirtschaftlichen Ausbau versorgt. Insoweit profitieren noch gut die Hälfte aller Hiller Haushalte von dem Projekt.

Ziel der Kooperationspartner ist es, die Gründung der gemeinsamen Gesellschaft Anfang Juli zubeschließen, um dann aktiv in die Vorvermarktung einsteigen zu können. Kommt die erforderlicheAnzahl an Verträgen zustande, könnten noch in diesem Jahr die Bagger rollen, so derGeschäftsführer der Fa. GREENFIBER.

Sowohl die Vertreter der Verwaltung als auch die Ratsmitglieder betonten in ihren Statements die Wichtigkeit eines flächendeckenden Glasfasernetzes für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde Hille.

Badesaison

26.05.2021 (HH)

Saisonstart am Badesee Mindenerwald

Endlich geht es wieder los und viele Stammgäste freuen sich schon

Hille. Am 1. Juni startet die Badesaison am Badesee. Sie wird, wie auch in den anderen Jahren, Ende August wieder beendet werden. Das HillerWebBlatt sprach mit dem Bereichsleiter Detlef Hartmann und erfuhr, dass von Seiten der Gemeinde auf dem Gelände des Badesees alle Vorbereitungen getroffen wurden. So wurden z.B. die Spielgeräte überholt und neue aufgestellt. In den nächsten Tagen wird noch frischer Sand aufgebracht.

Noch herrscht Ruhe am Badesee, aber am 01. Juni geht der Badespaß richtig los!

Das Rote Kreuz Hille wird auch in dieser Saison die Badeaufsicht führen. Auch wenn sich in der Vergangenheit zum Glück kein Unfall ereignet hat, ist es für die Badegäste beruhigend zu wissen, dass bei einem Unfall Hilfe vor Ort ist.

Auch die Wasserqualität ist in diesem Jahr wieder in Ordnung. Sie war auch in den anderen Jahren ohne jede Belastung und wird im Laufe der Badesaison immer wieder kontrolliert, so Detlef Hartmann.

Der Mann aus dem Rathaus wies auch darauf hin, dass die Corona-Schutzmaßnahmen nach wie vor beachtet werden müssen. Abstandhalten sei wichtig und mehr als 400 Personen dürfen sich nicht auf dem Badesee- Gelände aufhalten.

Auf die Frage des HillerWebBlattes, ob es in diesem Sommer auch wieder Gastronomie am Badesee geben werde, führte der Bereichsleiter aus, dass darüber zurzeit noch Gespräche mit Gerry Collmoor geführt werden. Gerry Collmoor hatte in der letzten Badesaison einen Pavillon am Badesee aufgebaut und Getränke und kleine Gerichte angeboten. Bei den Gästen kam das Angebot gut an. Ob das in diesem Jahr auch wieder möglich sein wird, ist noch offen.

Die Spielgeräte wurden überholt.

Der Badesee im Hiller Norden ist beliebt. Er wird nicht nur von Hillerinnen und Hillern, sondern auch von Gästen aus Espelkamp und dem benachbarten Niedersachsen besucht. Gastronomie am Badesee wäre zwar zu begrüßen, aber viel wichtiger sind schönes Badewetter, blauer Himmel und Sonnenschein.

Badezeit

Ab ins Wasser

Saisoneröffnung am Badesee in Mindenerwald / DRK Hille übernimmt Rettungsdienst

Sonnenschein, blauer Himmel, ein leichter Wind – besser könnte das Wetter zum Saisonstart amNaturbad in Mindenerwald nicht sein. Vom 1. Juni bis 31. August ist der Badesee täglich von 10bis 18 Uhr unter Aufsicht geöffnet. Der Eintritt ist frei, wegen der Corona-Pandemie habenmaximal 400 Personen Zutritt zum Gelände.

Rettungsdienst und Badeaufsicht werden vom DRK-Ortsverein Hille übernommen. Die DRK’lerhaben nicht nur ein Auge auf das Geschehen im Wasser, sondern schließen auch die Sanitärräumeauf: Umkleideräume, Toiletten und Duschen (kaltes Wasser) stehen kostenlos zur Verfügung. FürSauberkeit sorgt die „gute Fee“ Susanne Hoppmann. Die Verwaltungsmitarbeiterin ist auch zurStelle, wenn Freikirchen dort in coronafreien Zeiten ihre Taufen zelebrieren und wennWasserproben entnommen werden. Die zwei in diesem Jahr entnommenen Proben waren nachAuskunft von Fachbereichsleiter Detlef Hartmann einwandfrei.

Der 16.700 Quadratmeter große, 1992 in Betrieb genommene Badesee ist in drei Bereicheunterteilt: Nichtschwimmer, Schwimmer und Renaturierungsfläche, wo das Schwimmen verbotenist. Der künstlich angelegte See misst an seiner tiefsten Stelle rund drei Meter und wirdausschließlich durch Niederschläge gespeist. Weil es keinen Grundwasserzufluss gibt, hat derWasserstand in den Hitzesommern gelitten, weil die Verdunstung extrem hoch war. „DerWasserstand ist leider noch relativ niedrig“, sagt Detlef Hartmann.

Rein ins Wasser: Die Saison am Naturbadesee in Mindenerwald beginnt.

Foto: Gemeinde Hille

Pünktlich zum Saisonstart bringen Mitarbeiter des Baubetriebshofs der Gemeinde Hille frischenSand auf den Strand auf, in den Wochen zuvor schnitten sie Büsche zurück und säuberten dasGelände. Startklar ist auch der kleine Spielplatz direkt am Badesee. Das Piratenschiff mussteallerdings abgebaut werden: Das Holz war morsch, Nägel ragten heraus, eine Reparatur war nichtmehr möglich. In der Tischlerei der Diakonischen Werkstätten Minden entstand als Ersatz einMotorikparcours, auf dem die Kinder klettern und balancieren können.

Auf dem neuen Motorikparcours können die Kinder balancieren und klettern.

Foto: Gemeinde Hille

Auch für hungrige Besucher*innen ist gesorgt. An einem Verkaufswagen können sie sich mitSprudel, Eis, Süßigkeiten und Bratwürstchen eindecken. Der Kiosk in der Nachbarschaft ist nochnicht geöffnet. Wer Beachvolleyball spielen möchte, muss einen Ball mitbringen, das Netz kann beider Badeaufsicht ausgeliehen werden. Auch eigene Spielgeräte wie Federball oder Minigolf dürfenzum Einsatz kommen, vorausgesetzt, sie stören keine anderen Badegäste. Nicht erlaubt sind aufdem Gelände Hunde, Alkohol und Grillen, Luftmatratzen und Gummitiere dürfen ausSicherheitsgründen nicht mit ins Wasser genommen werden.

Die Gemeinde Hille lässt sich den Gratis-Freizeitspaß für die Bürger*innen einiges kosten: Nämlich jährlich 23.000 Euro. (www.hille.de)

Renaturierung

Reimlers Teich

Nun kann die Tonschicht aufgebracht werden

Baubetriebshof hat die Vorarbeiten zur Renaturierung von Reimlers Teich erledigt

Die Renaturierung von Reimlers Teich geht in die nächste Runde. In Kürze wird der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Lohmeier aus Holzhausen Naturton auf den Boden und die Uferbereiche zur Abdichtung des seit Monaten trocken gelegten Gewässers aufbringen.

Die Gemeinde hat ihre Aufgaben fürs erste erledigt. Leerpumpen, Abfischen durch den Fischereiverein Lübbecke und Entschlammung, Bodenmodellierung und das Aufbringen von Füllsand gehörten nach Auskunft von Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert zu den Vorarbeiten, die in Eigenregie erledigt werden mussten und Bedingung für die 100-prozentige Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen waren. Für die naturnahe Umgestaltung des von der Gemeinde gepachteten Teichs im Hiller Dorfkern fließen 313.000 Euro aus dem Programm „Grüne Infrastruktur“.

Die Bauhofmitarbeiter Ralf Kolanowski und Rainer Wittemeyer waren für die Umsetzung der Vorarbeiten verantwortlich
Foto: Gemeinde Hille

Bei der Ausschreibung der nun anstehenden Teichbauarbeiten machte der Betrieb Lohmeier das Rennen. Die Fachleute werden die Sandschicht profilieren und damit unterschiedliche Uferzonen schaffen, die eine Wassertiefe zwischen 30 Zentimetern und 2,10 Metern haben – so entsteht Lebensraum für Amphibien und Insekten.

Anschließend wird, das ist einer der wichtigsten Schritte bei diesem Projekt, das gesamte Teichareal mit Teichbauelementen aus Ton versiegelt, indem eine Walze die Masse gut verdichtet. Darauf kommt eine 20 Zentimeter dicke Schicht aus Kies und Schotter zum Schutz der empfindlichen Abdichtung. „Der Ton muss immer feucht sein, sonst bekommt er Risse, und das Wasser versickert“, sagt Dagmar Meinert. Mitte Juli sind diese Arbeiten, so die Planung, beendet. Auch der Einbau von Naturton ist eine Voraussetzung für die Landesförderung.

Im Teichbecken wurde vom Baubetriebshof Füllsand aufgebracht. Als nächstes erfolgt die Abdichtung mit einer Tonschicht.

Foto: Gemeinde Hille

In den kommenden Wochen werden auch Hermann Böhne vom Heimatverein Hille und Gärtner Gerhard Tiemann die Ärmel hochkrempeln. Sie wollen auf der Nordseite des Teichs ein Holzpodest bauen, von dem aus das Treiben in und auf dem Wasser beobachtet werden kann. Diese Aufgabe übernehmen sie ehrenamtlich.

Zur weiteren Neugestaltung gehören zudem Staudenflächen, ein Grünes Klassenzimmer, Sitzbänke und Schautafeln. (www.hille.de)

Gemeinderat

Wohnung wird notdürftig saniert

Gemeinderat will Substanz der Wohnung im ehemaligen Sportlerheim in Oberlübbe erhalten

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die sanierungsbedürftige Wohnung im Obergeschoss des ehemaligen Sportlerheims in Oberlübbe notdürftig instand zu setzen. Für eine Vermietung käme sie in dem Zustand aber nicht mehr in Frage. Die Verwaltung hatte aus Kostengründen für den Abriss des Obergeschosses und ein neues Dach plädiert.

Im Erdgeschoss des gemeindeeigenen Gebäudes am Maschweg sind Umkleiden, Duschen und WC untergebracht, die der TuS „Eintracht“ Oberlübbe nutzt. Der Sportverein möchte nun die Sanitäranlagen von Grund auf sanieren, hat dafür Geld aus dem NRW-Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten und steht in den Startlöchern. Damit stellt sich auch die Frage, was mit den Wohnräumen im Obergeschoss passieren soll. Sie müssen in jeder Hinsicht modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden, um sie weiterhin vermieten zu können.

Der Gemeinderat verschob im März eine Entscheidung, zunächst sollte sich der Bauausschuss ein Bild vor Ort machen. Das passierte im April, danach kam eine neue Idee ins Spiel: Die Wohnung ist zu erhalten, eine vollständige Sanierung erfolgt aus Kostengründen zunächst aber nicht. Das bedeutet, dass weder eine Außentreppe gebaut – die Wohnung ist über eine innen liegende Treppe in der Umkleide im Erdgeschoss erreichbar – noch energetisch nachgerüstet wird.

Dieser Variante stimmte der Gemeinderat nun zu. Die Politiker*innen möchten damit einen Substanzverfall verhindern und stellten für die dringend notwendigen Arbeiten, wie beispielsweise den Austausch der Fenster, 50.000 Euro im Haushalt 2021 ein. In dem Beschluss nicht enthalten ist ein Nutzungskonzept. Zudem stimmten sie dem Vorschlag der Verwaltung zu, einen Teil der Regenwasserkanäle zu sanieren und dafür 15.000 Euro bereit zu stellen.

Die Renovierung der maroden Wohnung im ehemaligen Sportlerheim in Oberlübbe wird auf ein Mindestmaß begrenzt.

Foto: Gemeinde Hille

Eine umfassende Modernisierung der Wohnräume mit einer Veränderung der Zugangssituation sowie die energetische Sanierung auf einen aktuellen Standard hätten nach der Kalkulation der Verwaltung 274.000 Euro gekostet; ein Tilgungszuschuss aus einem Förderprogramm in Höhe von knapp 110.000 Euro hätte den Eigenanteil der Gemeinde erheblich verringert. Geplant waren u. a. der Bau der Außentreppe, ein Wärmeverbundsystem für das gesamte Gebäude, Dachsanierung, neue Fenster, eine neue Elektroinstallation sowie die Sanierung der Sanitäranlagen einschließlich der Versorgungsleitungen. Bei einer angenommenen Miete in Höhe von 5,70 Euro pro Quadratmeter betrüge die Finanzierungsdauer rund 20 Jahre. Auch eine Kostenschätzung für die Abriss-Variante hatte die Verwaltung vorgelegt. Die Abtragung des Obergeschosses und Errichtung eines neuen Dachs hätten mit 62.000 Euro zu Buche geschlagen. (www.hille.de)

Grundlage

Alle Kinder haben die gleichen Rechte“

Grundschüler gestalten Schilder und stellen sie an Fußweg in Rothenuffeln auf

Der schmale Fußweg zwischen der Grundschule Rothenuffeln und dem Kurpark ist um eine Attraktion reicher: Die weite Sicht über die Felder und die Ruhebänke kennt jeder, nun stehen dort seit dem vergangenen Samstag auch bunt angemalte Schilder mit wichtigen Botschaften, die die großen und kleinen Spaziergänger*innen innehalten lassen. Was sie lesen? Die zehn wichtigsten, von der UNO verabschiedeten Kinderrechte. Gestaltet wurden die Schilder von Jungen und Mädchen im Grundschulalter in einer Aktion, zu der die Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde Hille zusammen mit dem Kinderschutzbund Ortsverband Minden-Bad Oeynhausen und der Grundschule in Rothenuffeln eingeladen hatte. Sie fand im Bürgerhaus Rothenuffeln coronakonform statt.

Schutz vor Gewalt, Zugang zu Medien, Gesundheit, Bildung, Gleichheit, Schutz der Privatsphäre und Würde, besondere Fürsorge und Förderung bei einer Behinderung, Spiel und Freizeit, freie Meinungsäußerung und Beteiligung sowie Schutz im Krieg und auf der Flucht – auch Kinder besitzen Grundrechte. Und sollten sie kennen. Dafür sorgten Kinder- und Jugendförderer Gerald Marcks und Antje Schumann-Waltke vom Kinderschutzbund. In einem ersten Workshop wurden die einzelnen Kinderrechte mit Spielen und verschiedenen Übungen erarbeitet. Nach der Mittagspause – zur Stärkung gab’s Pizza – planten die Teilnehmer*innen eine erste Gestaltung der Kinderrechtsschilder.

Bei der zweiten Zusammenkunft ging es um die Gestaltung der einzelnen Kinderrechteschilder. Gerald Marcks hatte Hartfaserplatten, Holzpfähle, Metallständer, Farbe, Stifte und Papier besorgt. Auf jede Hartfaserplatte wurde ein Kinderrecht geschrieben, dazu zeichneten die Kinder kleine Figuren und griffen zum Pinsel. Ergänzend dazu entstand jeweils ein Bild, das das Kinderrecht ohne viele Worte erklärt. Wie zum Beispiel die anrührende Zeichnung von Greta zu „Gleichheit“: Zwei sprechende hellhäutige Menschen, dazwischen ein Dunkelhäutiger – er schweigt.

Auch Kinder haben Rechte: Die bunten Tafeln am Fußweg zwischen dem Kurpark und der Grundschule in Rothenuffeln listen die zehn wichtigsten auf.

Fotos: Gemeinde Hille

Am dritten Tag des Projektes marschierten alle zum Fußweg, buddelten Löcher für die Pfähle, brachten die Schilder in Position und pflanzten drumherum Blumenzwiebeln.

Die Kinder hatten jede Menge Spaß bei der Aktion „Pfad der Kinderrechte“.

Foto: Gemeinde Hille

Alles in allem war es eine gelungene Aktion, da waren sich Kinder und Veranstalter einig. Daher möchte Gerald Marcks das Projekt in Oberlübbe und Nordhemmern mit den dortigen Grundschulen fortsetzen. (www.hille.de)

Verkehr

Weitere Treckerschleusen geplant

Eckpunkte des Wirtschaftsplans 2021 des Straßen- und Abwasserbeseitigungsbetriebs der Gemeinde Hille

620.000 Euro und damit 15.000 Euro mehr als 2020 stellt der Straßen- und Abwasserbetrieb der Gemeinde Hille in seinen Wirtschaftsplan 2021 für die Unterhaltung von Gemeindestraßen ein.

Das Gemeindegebiet umfasst 102 Quadratkilometer und verfügt daher über ein entsprechend großes Netz an Straßen und Wegen. Gossen, Gehwege, Straßenlaternen und Buswartehäuschen müssen vom Baubetriebshof instandgehalten, Blühstreifen an Wegen gepflegt und der Winterdienst durchgeführt werden. Auch die Ausbesserung von Gehwegen und das Schneiden von Sichtdreiecken gehört zu seinen Aufgaben. Ein weiterer Punkt ist die Unterhaltung von Fahrbahndecken (u. a. Splitten, was Fachfirmen übernehmen).

Der Straßen- und Abwasserbetrieb ist in zwei Sparten aufgeteilt: In der Sparte „Abwasserbeseitigung“ sind Ausgaben und Einnahmen sowie Investitionen für die Kläranlage in Hartum und die Kanalisation inklusive Pumpstationen aufgelistet. Der Sparte „Infrastrukturvermögen“ sind Gemeindestraßen, Straßenbeleuchtung, Brücken und Durchlässe zugeordnet.

In dem jährlichen Wirtschaftsplan, in dem Kämmerer Dietmar Rohde alle Zahlen zusammenträgt, sind für beide Sparten Erträge und Aufwendungen sowie Investitionen und Kredite für laufende und geplante Maßnahmen und auch Personal- und Verwaltungskosten aufgelistet. So sind im Bereich „Infrastruktur“ für die Unterhaltung von Gräben 40.000 Euro eingestellt. „Das Regenwasser muss abfließen, damit keine Staunässe entsteht“, verweist Dietmar Rohde auf diese wichtige Aufgabe des Baubetriebshofs.

135.000 Euro sind für die Umstellung der Straßenlaternen auf LED eingeplant. Durch die in den letzten Jahren bereits regelmäßig erfolgte Umstellung auf sparsame LED Beleuchtung können im Jahr 2021 zusätzliche 20.000 Euro eingespart werden. Das Budget für den Winterdienst wurde angesichts des Kälteeinbruchs Anfang dieses Jahres um 13.000 auf 28.000 Euro aufgestockt. Und weil das Niederschlagswasser von den Straßen über die Kanalisation abfließt – die wiederum der Sparte „Abwasserbeseitigung“ zugeordnet ist – werden 211.600 Euro von der Sparte „Infrastruktur“ auf die Sparte „Abwasser“ gebucht.

Neben den laufenden Einnahmen und Ausgaben gibt der Wirtschaftsplan auch Auskunft über geplante Investitionen in der Sparte „Infrastruktur“ in diesem Jahr, für die insgesamt 1,76 Millionen Euro ausgegeben und Kredite in Höhe von 791.000 Euro aufgenommen werden sollen: Beispielsweise für die Erschließungsstraße in dem neuen Gewerbegebiet Am Gleisbogen in Hille, die Deckenerneuerung bei den Gemeindestraßen Friedensweg und Zum Wolfshagen in Nordhemmern, die Planungskosten für den Ausbau der Mindener Straße im Hiller Ortskern und neue Treckerschleusen.

Verkehrsberuhigung zwischen Unterlübbe und Eickhorst: Auch in diesem Jahr werden neue Treckerschleusen auf Gemeindestraßen gebaut.

Foto: Gemeinde Hille

Sie sind vorgesehen in Holzhausen (Breede, Klöpperstätte), Hartum (Heidbredenweg), Hille (Geestmoordamm, Am Kompostwerk) und Rothenuffeln (Blumenstraße, Verlängerung Ellerbusch). Sperrpfosten werden Am Knick in Nordhemmern aufgestellt.

In die Sparte „Abwasserbeseitigung“ fließen die Gebühren der Bürger*innen für die Entsorgung ihres Schmutzwassers (2,4 Millionen Euro), Regenwassers (knapp 812.000 Euro) beziehungsweise Schmutzwassers über Druckentwässerung (423.000 Euro) sowie die für die Straßenentwässerung aus der Sparte „Infrastruktur“. Die Stadt Petershagen überweist 60.000 Euro, weil die Friedewalder*innen ihr Abwasser in die Kanalisation der Gemeinde einleiten. Der Klärschlamm, der auf der Kläranlage in Hartum anfällt, muss auf der Deponie Pohlsche Heide entsorgt werden. Kostenpunkt: 306.000 Euro. Das Klärwerk ist ein Stromfresser, und auch die technischen Anlagen wie die Pumpstationen verbrauchen Energie; hier sind 281.000 Euro kalkuliert. Für die Unterhaltung, Wartung und Instandsetzung von Gebäuden und Grundstücken sind knapp 303.000 Euro in den Wirtschaftsplan eingestellt.

Wie jedes Jahr wird auch 2021 viel Geld in der Erde verbuddelt: Für die Erneuerung von Mischwasserkanälen in der Mindener Straße in Hille (500.000 Euro, für einen neuen Regenwasserkanal im Bergweg in Oberlübbe (Restzahlung 60.000 Euro), die Erschließung des Gewerbegebiets Am Gleisbogen in Hille (195.000 Euro),den Bau einer Stahlhalle inklusive Photovoltaikanlage auf der Kläranlage (878.000 Euro),Baumaßnahmen an Pumpstationen (300.000 Euro) und für den Baubeginn einer Anlage zur Säuberung des Regenwassers im Gewerbegebiet Glinst in Hille (650.000 Euro). Der Wirtschaftsplan des Straßen- und Abwasserbeseitigungsbetriebs 2021 ist auf der Homepage der Gemeinde Hille einsehbar. (www.hille.de)

Dieses Verkehrsschild weist auf eine Treckerschleuse hin.

Foto: Gemeinde Hille

Das Ziel: Weniger Wahlplakate

Gemeinde stellt keine Plakattafeln auf / Freiwillige Selbstbeschränkung für Parteien und Wählergruppen angestrebt 

Wenige Wochen vor Wahlen hängen sie an Bäumen und Straßenlaternen, stehen an Kreisverkehren und verkehrsreichen Straßen und lenken wohl auch Autofahrer ab: Wahlplakate.

Ihre Flut will die FDP-Fraktion zumindest auf Gemeindegebiet eindämmen und stellte daher den Antrag, die Gemeinde Hille mit der Bereitstellung von Plakatständern zu beauftragen. Diese Forderung lehnte der Haupt- und Finanzausschuss kürzlich in seiner Sitzung mehrheitlich ab.

In ihrem Antrag an die Verwaltung bezog sich die FDP-Fraktion auf die Stadt Rahden, wo das Modell bereits erfolgreich praktiziert werde. Für die Gemeinde Hille wünschten sich die Liberalen für jede für eine Wahl zugelassene Partei und Wählergruppe einen Plakatständer in DIN A0 – also für Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen.

Die Verwaltung hatte im Vorfeld mehrere Probleme ausgemacht: Geeignete gemeindeeigene Flächen, Herstellung und Aufstellen der Ständer, deren Verteilung und Größe sowie eine Privilegierung der Wahlwerbung, die ein generelles Verbot der Plakatierung nicht zulässt. Als Standort hätte in jedem der aktuell 15 Wahlbezirke eine öffentliche, prominente Fläche gefunden werden müssen – unter Berücksichtigung des Abstands zu Nachbargrundstücken und Sichtdreiecken für den Fahrzeugverkehr. Eine Plakattafel würde rund 500 Euro kosten, für Aufstellen und Abbau würden nach jeder Wahl 2.700 Euro an Personalkosten anfallen (zwei Mitarbeiter*innen, jeweils eine Stunde Arbeitszeit pro Standort für Aufbau und späteren Abbau).

Und dann wäre da die Gleichbehandlung der Parteien und Wählergruppen: Wie groß sollen die Tafeln sein? Erhalten große Parteien mehr Fläche als kleine oder wird allen dieselbe Größe zur Verfügung gestellt? Immerhin traten bei der Bundestagswahl 2017 23 Parteien und bei der Europawahl 2019 40 an. Und würden sich alle Parteien freiwillig auf die Plakattafeln beschränken? Ein gemeinsames Vorgehen könnte nach Ansicht der Verwaltung schwierig werden. Letztendlich wurde vom Ausschuss ein Beschluss gefasst, dass die im Gemeinderat vertretenen Parteien und Wählergruppen eineeinvernehmliche Regelung bei der Plakatierung anstreben sollen mit dem Ziel, die Plakatflut einzudämmen (freiwillige Selbstbeschränkung).

Luca-Schlüsselanhänger im Rathaus erhältlich


Viele Gewerbetreibende in der Gemeinde Hille setzen inzwischen die Kontaktverfolgungs-App Luca ein. Wer die Luca-App auf seinem Handy installiert hat, kann sich dann einfach mit seinem Smartphone bei allen Einzelhändlern oder Gastronomiebetrieben, die das System nutzen, einchecken. Damit entfällt das Ausfüllen von Kontaktformularen. Die Daten werden bei Bedarf verschlüsselt an das Gesundheitsamt übertragen, so dass im Infektionsfall Nachverfolgungen einfacher möglich sind.

Wer kein Smartphone besitzt oder nutzen will, kann im Bürgerservice der Gemeinde telefonisch (0571 4044 234 oder -235) oder per E-Mail (@hille.de) einen analogen Schlüsselanhänger anfordern. Eine entsprechende Anleitung für die Einrichtung und Verwendung wird beigefügt. Voraussichtlich ab Mitte nächster Woche soll das System dann auch im Rathaus selbst für Besucher zur Verfügung stehen.

Moor

Frühjahrsspaziergang im Großen Torfmoor

Ein Besuch im Naturschutzgebiet lohnt sich, doch die Besucher*innen müssen sich an die Vorschriften halten

Natur- und Landschaftsführer Rainer Eschedor ist immer wieder erstaunt bei seinen Wanderungen durchs Naturschutzgebiet Großes Torfmoor: Begegneten ihm vor Corona meist ältere Menschen und zwar am Wochenende, so sind es jetzt alle Altersklassen an jedem Tag der Woche. „Bei schönem Wetter sind häufig alle sieben Parkplätze am Rand des Naturschutzgebiets voll mit Autos.“ Dieser hohe Besucherdruck kann für das sensible Hochmoor mit seiner spezialisierten Fauna und Flora, das nur von Regenwasser gespeist wird und keine Verbindung zum Grundwasser hat, gefährlich werden – nämlich wenn sich Besucher*innen nicht an die für Naturschutzgebiete geltenden Regeln halten. Die wichtigsten lauten: Auf den Wegen bleiben, Hunde an die Leine nehmen, keine Pflanzen entnehmen, keine Tiere stören, Abfall wieder mitnehmen und keine Stöcke ins Wasser oder Moor werfen. Natürlich sind auch motorisierte Fahrzeuge nicht erlaubt.

Bildunterschrift:

Blick über das Große Torfmoor mit dem Wiehengebirge im Hintergrund.

Foto: Gemeinde Hille

Rainer Eschedor erlebt immer wieder Episoden, die ihn zum Eingreifen veranlassen. Das darf er, denn er ist nicht nur zertifizierter Natur- und Landschaftsführer, sondern unterstützt den Kreis Minden-Lübbecke auch ehrenamtlich als Naturschutzwacht. Wer im Moor herumstapft oder seinen Hund dort frei laufen lässt, wird von ihm angesprochen, ermahnt und über den Lebensraum „Hochmoor“ informiert. Ein begehrtes Ziel ist das Große Torfmoor mit seiner weiten Landschaft, den Gewässern und Aussichtstürmen mittlerweile für Hochzeitspaare, Konfirmanden und Eltern mit Babys geworden. Häufiger, als ihm lieb ist, erwischt Rainer Eschedor Hobbyfotografen und ihre Modelle abseits der Wege auf den Heide- und Grasflächen, wo sie Pflanzen zertreten und Tiere aufscheuchen.

Dabei geht es dem Hochmoor nach den Hitzejahren 2018, 2019 und 2020 sowieso nicht gut. Kaum Regen und hohe Verdunstung ließen den Wasserpegel extrem sinken. „Er lag zwischenzeitlich bei bis zu 50 Zentimeter unter dem mooreigenen Wasserstand. Das Defizit ist noch nicht aufgeholt, obwohl sich das Moor dank der letzten beiden niederschlagsreichen Winter gut erholt hat“, sagt Rainer Eschedor. Besonders die Flora habe gelitten: 2018 sei der Sonnentau in der Frühjahrshitze verbrannt, 2019 habe es kaum Wollgras gegeben, und manche Moorteiche wie der ehemalige Torfstich am Stellerieger Damm fielen so trocken, dass sich Binsen ansiedelten, die sich nun trotz eines ansehnlichen Wasserstands ausbreiten wie Unkraut. Immerhin stecken dort einige Sumpfcallas ihre Blätter aus dem Wasser – ein gutes Zeichen.

Bildunterschrift:

Die seltene Sumpfcalla.

Foto: Rainer Eschedor

Wer in diesen Tagen einen Spaziergang durchs Große Torfmoor macht, kann mit ein wenig Glück Kraniche im Gelände erkennen, Kiebitze, Möwen und Wildgänse beobachten, Brachvogel und Lerchen hören. Die Moorschafe, die die Flächen beweiden und dabei die jungen Birken abknabbern, sind erst ab Mai im Gelände. Verblüht ist bereits die Besen- und die Glockenheide, doch wer die Augen offen hält, entdeckt das Schmalblättrige und das Scheidige Wollgras in voller, wenn auch unscheinbarer Blüte. Umso auffallender sind später die Wattebausch ähnlichen Fruchtstände.

Trotzdem lässt sich das Große Torfmoor in seiner ganzen Vielfalt erleben: Mit der neuen App „Lauschtour“. An 15 Punkten sind per Handy kurze Wortbeiträge, Bilder und Töne abrufbar. Ein Moorfrosch quakt, Kiebitze rufen, Libellen wie dieMoosjungfer sind zu sehen. Die „Lauschtour“ ergänzt den 2005 eingeweihten Moorerlebnispfad, der, weil morsch oder nicht genutzt, teilweise zurück gebaut wurde. (www.hille.de)

Mehr Umweltschutz

Verwendung von Recyclingpapier in Rathaus, Grundschulen und Verbundschule

Natur- und Umweltschutz sollen im Rathaus und in den sich in der Trägerschaft der Gemeinde Hille befindlichen Schulen nach Ansicht der Grünen-Fraktion eine größere Rolle spielen. In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde über deren Antrag abgestimmt, in den Einrichtungen zukünftig grundsätzlich Recyclingpapier zu verwenden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Die heutigen Recyclingpapiere hätten, heißt es in dem Antrag an die Verwaltung, längst nichts mehr mit den grauen Seiten aus den Anfangsjahren zu tun. Die DIN-Normen des Umweltzeichens Blauer Engel stellten sicher, dass das Papier problemlos in Druckern und Kopiergeräten verwendet sowie archiviert werden könne. Das Papier muss folgende Kriterien aufweisen: FSC-Siegel und Zertifizierung Blauer Engel, hergestellt aus 100 Prozent Recyclingfasern, prozesschlorfrei gebleicht (PCF), alterungsbeständig nach DIN 6738 und zertifiziert für professionelle Trockentonersysteme nach DIN/EN 12281.

Damit werde, so die Grünen, sichergestellt, dass das Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft stamme und umweltschonend produziert werde. Auf diese Weise könnten Frischfasern, Strom und Wasser in der Herstellung eingespart werden.

Nicht nur die Politik, sondern auch die Verwaltung begrüßte den Vorschlag. Im Rathaus wurde das Recyclingpapier bereits in Kopiergeräten und Druckern in einem Kurzversuch getestet – Probleme traten nicht auf. Sollte das auch langfristig der Fall sein, steht der Umsetzung des Antrags nichts mehr im Weg. Zumal die jährlichen Mehrkosten gering sind: Der Kauf von Recyclingpapier fürs Rathaus sowie die vier Grundschulen und die Verbundschule schlägt mit plus 500 Euro zu Buche. (www.hille.de)

Warnton beim Abbiegen

Zehn Großfahrzeuge der Feuerwehr sollen mit Abbiegeassistenz-Systemen nachgerüstet werden

Immer wieder werden Fahrradfahrer oder Fußgänger beim Überqueren einer Kreuzung, wo die Ampel für sie auf grün steht, verletzt oder gar getötet, weil sie sich im toten Winkel eines abbiegenden Lkw bewegen – der Fahrer sieht sie nicht, ein Zusammenprall ist die Folge. Mit diesem Problem haben auch die Fahrer*innen von großen Feuerwehrlöschfahrzeugen zu tun. Hier ist die Situation besonders gefährlich, wenn sie zu einem Einsatz rausfahren, denn die Nerven sind angespannt, der Stresspegel ist hoch. Um den Feuerwehrleuten ihre Arbeit wenigstens in diesem Punkt zu erleichtern und natürlich um Radfahrer und Fußgänger zu schützen, hat der Bund ein Programm aufgelegt, mit dem die Nachrüstung von Großfahrzeugen mit Abbiegeassistenz-Systemen gefördert wird.

Das Programm stellte Bernhard Förster, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hille, kürzlich dem Feuerschutzausschuss vor. Pro Fahrzeug steuert der Bund 1.500 Euro bei, die Einbaukosten liegen bei 2.380 Euro. Somit verbleibt für die Gemeinde ein Anteil in Höhe von 8.800 Euro. Den Antrag auf Förderung wird die Gemeinde bis zum 15. Oktober 2021 einreichen.

Insgesamt zehn Löschfahrzeuge sollen mit dem System ausgestattet werden: Die LF 10 an den Standorten Südhemmern, Eickhorst und Oberlübbe, die LF 20 in Hille und Holzhausen II, der RW in Hille, das GW-L2 in Hartum und das HLF 20 in Rothenuffeln sowie die MLF in Nordhemmern und Unterlübbe. Das Abbiegeassistenz-System beinhaltet ein Radarsystem, die Erkennung und Meldung von seitlichen Objekten im toten Winkel, eine Warnung bei mobilen Objekten (Lkw, Pkw, Motorräder, Fahrräder, Fußgänger), eine akustische und visuelle Warnung und die ABE (allgemeine Betriebserlaubnis) nach Paragraf 22 STVZO. Ab 2024 ist ein Abbiegeassistenz-System für alle neu zugelassenen Großfahrzeuge, darunter auch die der Feuerwehr, Vorschrift. (www.hille.de) 

Gemeinde - Feuerwehr

Feuerschutzausschuss vertagt Entscheidungen

Die drei Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) der Löschgruppen Rothenuffeln, Unterlübbe und Nordhemmern sind rund 20 Jahre alt und haben bis zu 145.000 Kilometer auf dem Tacho. Verschleiß- und Abnutzungserscheinungen sind laut Bernhard Förster, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hille, nicht mehr zu übersehen, aufwendige Reparaturen fallen immer wieder an, das Alter setzt den Fahrzeugen zu. Und die Löschgruppe Holzhausen II benötige, so der Wehrführer, ein neues wasserführendes Fahrzeug, dessen Tank 3.000 bis 4.000 Liter fasse, damit Gebäudebrände im wasserarmen Norden der Gemeinde effektiv bekämpft werden könnten. Ob beziehungsweise wann die Verwaltung die Aufträge für den Kauf neuer Fahrzeuge vergeben kann, steht nach der letzten Sitzung des Feuerschutzausschusses noch nicht fest: Endgültige Beschlüsse wurden nicht gefasst, die Entscheidung wurde verschoben. Die nächste Sitzung des Ausschusses findet im August 2021 statt.

Bis dahin soll, so der Wille der Politik, im Rahmen eines Arbeitskreises geklärt werden, wie es mit der zukünftigen Brandschutzbedarfsplanung und erforderlichen Standorten der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde weitergeht. Dem Arbeitskreis gehören Bürgermeister Michael Schweiß, Fachbereichsleiter Detlef Hartmann, Leiter der Feuerwehr, Bernhard Förster und seine beiden Stellvertreter Andreas von Behren-Krüger und Sven Bredebusch, Kirsten Gardini als Vorsitzende des Ausschusses sowie je 1 Vertreter aus den Fraktionen an.

Die Politik will angesichts der erheblichen Investitionen erst auf der Basis der im Arbeitskreis ermittelten Ergebnisse u.U. mit externer Unterstützung ihre Entscheidungen fällen. Die Kosten für ein MTF sind mit 55.000 Euro kalkuliert, das Löschfahrzeug würde 400.000 Euro kosten.

In diesem Zusammenhang schlug die Verwaltung in Absprache mit der Feuerwehr dem Feuerschutzausschuss erneut vor, einen Beschluss über die Nutzungsdauer von Feuerwehrfahrzeugen zu fassen. Das würde Planungssicherheit bringen, Ersatzbeschaffungen könnten rechtzeitig auf den Weg gebracht, die Investitionen im Haushalt berücksichtigt werden. Die Haltefrist von Großfahrzeugen solle, so lautete der Beschlussvorschlag bereits im Herbst 2019 und nun auch aktuell,  auf 25 Jahre festgesetzt werden, die für Mannschaftstransportfahrzeuge auf 20 Jahre.

Auch bei diesem Tagesordnungspunkt mochten sich die Politiker noch nicht festlegen.

Informationen erhielt der Fachausschuss von Bernhard Förster über den Wunsch der Löschgruppe Eickhorst nach einer Garage für das neue MTF am örtlichen Feuerwehrgerätehaus. Eine Unterstellmöglichkeit für das im Dezember 2020 in Dienst gestellte Fahrzeug gibt es bislang nicht. Bei der nächsten Sitzung des Ausschusses wird der Wehrführer Kostenkalkulation, konkrete Angebote und Bauplanung vorstellen. (www.hille.de)

Bürgerbus

Der Bürgerbus – eine Erfolgsgeschichte

In coronafreien Zeiten nutzen monatlich 550 Fahrgäste die Linie 526

Seit gut zehn Jahren rollt der Bürgerbus durch die Gemeinde Hille, viele Bürger*innen kennen das weiße Fahrzeug mit der orange-grauen Beschriftung und wissen: Er hält im Stundentakt auch in entlegeneren Straßen und Ortsteilen der Gemeinde, in die kein anderer Linienbus fährt und steuert Haltestellen an, an denen sie in andere Linien umsteigen können um nach Minden, Lübbecke und Rahden sowie in die weitere Region zu kommen. Auch bringt er sie nach Hille und Hartum, wo sich Geschäfte, Betriebe, Dienstleister und Ärzte konzentrieren. Wer zum Rathaus will, wird direkt vor der Tür abgesetzt. Bei den beiden Seniorenheimen in Hille und nahe der Apotheke in Rothenuffeln hält der Bürgerbus ebenfalls. 

Der Bürgerbus ist ein Linienbus der MKB Die Linie trägt die Nummer 526. Es gibt einen detaillierten Fahrplan, in dem alle 49 Haltestellen namentlich und als Plan, die Abfahrtszeiten und Tarife – es gelten die der Minden-Herforder Verkehrsgesellschaft (MHV) – aufgeführt sind. Jetzt, in Coronazeiten, ist er  nur im Bürgerbus erhältlich, ansonsten liegt er unter anderem im Rathaus, in Apotheken und Läden aus. 

Im Dezember 2009 wurde der Bürgerbusverein Hille gegründet. Grundidee ist es, in der Gemeinde Hille eine Nord-Süd-Busverbindung anzubieten und damit die Alltagsmobilität der Einwohner*innen sicher zu stellen, denn die Linie 605 nach Minden und Rahden beziehungsweise die Linie 513 nach Minden und Lübbecke verkehren nur in Ost-West-Richtung.

Bildunterschrift:

Der Bürgerbus Hille startet am Rathaus in Hartum, Manfred Sudek sitzt am Lenkrad.

Foto: Gemeinde Hille

Mitfahren dürfen nach Auskunft von Karl-Heinz Haseloh, Vorstandsmitglied des Bürgerbusvereins, große und kleine sowie alte und junge Menschen. So schätzen Senioren*innen und Personen mit Behinderungen den Fahrservice genauso wie Schüler*innen und Menschen ohne Führerschein. Acht Fahrgäste finden in dem Transporter Platz, auch ein Rollator oder Rollstuhl wird mitgenommen.

Der Bürgerbus fährt im Stundentakt normalerweise montags bis freitags von kurz nach 7.00 bis 16.30 Uhr, geparkt wird er am Rathaus in Hartum, wo die erste Tour beginnt. Pandemiebedingt erfolgt der Start akuell um 8.10 Uhr. Täglich kommen 325 Kilometer auf den Tacho, das macht aufs Jahr hochgerechnet 78.000 Kilometer. Bis auf Südhemmern – hier hält die Linie 605 mit Haltestellen in Hille und Hartum und entsprechendem Anschluss an den Bürgerbus – werden alle Dörfer im Gemeindegebiet angefahren. 

Das Besondere am Bürgerbus sind nicht nur ein den klassischen ÖPNV ergänzender Streckenverlauf und die geringe Anzahl an Sitzplätzen, sondern seine Fahrer*innen: Sie setzen sich ehrenamtlich hinters Lenkrad. Aktuell sind es 21 Männer und eine Frau, die meisten sind Rentner, elf von ihnen sind seit der ersten Fahrt am 2. August 2010 dabei. 

Einer von ihnen ist Dieter Gartmann, der sich zudem um die technische Sicherheit des Fahrzeugs kümmert, dafür sorgt, dass beispielsweise neue Reifen aufgezogen werden und der TÜV-Termin eingehalten wird. Die Betriebskosten übernimmt die MKB. Dieter Gartmann ist mit Leib und Seele Busfahrer, lernt er doch ständig neue, interessante Menschen kennen. Seine ruhige, ausgeglichene, freundliche Art kommt bei den Fahrgästen an. Manche schütten ihm ihr Herz aus, berichten von ihren Sorgen und Problemen, vertrauen ihm. „Für sie bin ich eine Art Kummerkasten“, sagt Dieter Gartmann.

Er und seine Kolleg*innen werden manchmal auch beschenkt, bekommen als Dankeschön Süßigkeiten oder selbst gekochte Marmelade. Dieter Gartmann erinnert sich an eine vor dem Bürgerkrieg im Nahen Osten geflohene Frau, die ihm ein süßes, noch warmes Gebäck überreichte – gebacken nach einem Rezept aus ihrer Heimat. Eine andere geflüchtete Mutter, die ihr Kind zur Schule brachte,  bat ihn quasi um einen Deutschkurs während der Fahrt. Er solle viel mit ihr sprechen, damit sie die fremde Sprache lerne. „Heute kann sie fließend Deutsch“, freut er sich, ihr auf diese unkomplizierte Art geholfen zu haben.

In normalen Zeiten zählt der Bürgerbusverein nach Auskunft von Karl-Heinz Haseloh durchschnittlich 550 Fahrgäste im Monat, im ersten Coronajahr 2020 war es ein Drittel weniger. In den Anfangsjahren nutzten lediglich 40 Menschen monatlich den Bus – der Service musste sich erst noch herumsprechen.

Das Projekt „Bürgerbus“ steht und fällt mit den Fahrern. Nur wenn sich genug Männer und Frauen ehrenamtlich engagieren (sie benötigen lediglich den Führerschein Klasse B, früher Klasse 3), kann der Fahrdienst aufrecht erhalten werden. Wer Interesse hat, kann sich an Karl-Heinz Haseloh, Telefon 05703/1719, wenden. Der informiert nicht nur über den Bürgerbus, sondern auch über dessen Förderverein. „Bei uns wird Geselligkeit groß geschrieben. Der Förderverein organisiert Grillabende, Ausflüge und andere Unternehmungen.“ (www.hille.de)

Storche

18 Storchenpaare brüten

Auch das neue Lidl-Nest in Hille ist wieder besetzt

22 Storchennester gibt es in der Gemeinde Hille, verteilt auf acht Dörfer, und in 18 von ihnen wird definitiv gebrütet, für drei gibt es einen Brutverdacht, auf einem wurde möglicherweise ein Kurzbesucher gesichtet.

Die Storchenpopulation stets im Blick hat seit langem Dr. Alfons Bense vom Aktionskomitee „Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke“. Regelmäßig dokumentieren er und seine Mitstreiter das Geschehen auf und an den Horsten. Sie beobachten, ob alte Bekannte oder Neulinge ein Nest besetzen, notieren Ringnummern, säubern die Nisthilfen im Frühjahr und polstern sie aus, sie zählen, wenn möglich, die Eier, halten Brutbeginn und Schlupf fest und beringen die Jungvögel. Auch den ein oder anderen Misserfolg müssen sie  hinnehmen, seien es Konkurrenzkämpfe, die eine Brut verhindern, unbefruchtete Eier oder tote Jungtiere.

Zahlreiche Storchenpaare beziehungsweise einzelne Störche sind standorttreu und brüten bereits seit Jahren im selben Nest oder besetzen eins im Nachbarort, das zeigen die Ringnummern. Aber immer wieder tauchen auch unberingte Vögel auf – für die Storchenschützer ist es dann unmöglich, sie zu identifizieren. 

Die meisten Horste finden sich in der Ortschaft Hille. Das bekannteste dürfte das Nest auf dem Schornstein der alten Brennerei im Dorfkern sein; dort ist eine Kamera installiert, die einen Blick auf das Brut- und Aufzuchtgeschäft erlaubt. Auf Hille I Kornbrennerei brütet nach Auskunft von Alfons Bense ein unberingtes Paar auf vier Eiern. Gebrütet wird auch in Hille II-Horstbohlen, Brennhorst-Zanders und  Neuenbaum II-Brunschütte sowie in Mindenerwald- Heuer, Neuenbaum I-Schütte und Wittloge-Schafstall. Und worüber sich Alfons Bense besonders freut: Es gibt ein neues Paar, das auf einer geschnittenen Eiche am Haus Horstbohlen 140 gebaut hat – und, so die Hoffnung, dort auch Nachwuchs großzieht. Dem Nest in Hille IV-Birkenfeld stattete ein Storch möglicherweise nur einen Kurzbesuch ab. 

Eine unerwartete Neuansiedlung war im vergangenen Jahr auf einer der großen Eichen am Lidl in Hille zu beobachten. Auf dem gekappten Baum baute ein Storchenpaar – ein Männchen und wechselnde Weibchen – ein Nest. Offenbar herrscht auch bei den Störchen Wohnungsnot, sodass die Eiche trotz des Verkehrs- und Kundengewusels am Boden eine gute Wahl schien. Der Standort wurde auch in diesem Jahr akzeptiert. Alfons Bense erkannte das Männchen aus dem Vorjahr wieder, das beringte Weibchen ist neu. Möglicherweise begannen die beiden Ende März mit der Brut. 

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Das neue Nest am Lidl in Hille wurde von einem Storchenpaar besetzt. Möglicherweise brütet es auch. Foto: Barbara Tiedermann

Ob es in Eickhorst-Budde zu einer Eiablage gekommen ist, ist noch unbekannt, immerhin hat ein Paar das Nest in Beschlag genommen. 

Auf Storchennachwuchs hofft Alfons Bense dagegen in Hartum-Adebars Ruh an der Kläranlage, Unterlübbe III-Priess & Horstmann und Holzhausen II-Rohlfing sowie Nordhemmern II-Becker, Rothenuffeln-Ritterbruch nahe der Bastau, Hartum II-Kopfpappel und Südhemmern-Peithmann in den Bastauwiesen, Nordhemmern I-Rüter/alte Molkerei, Unterlübbe II-Kühme & Eskate in Köhlterholz, Unterlübbe IV-Fisser-Hülsmeier in Köhlte und Holzhausen I-Koch – hier hat das Brutgeschäft im Laufe des März‘ begonnen.

Im vergangenen Jahr flogen in der Gemeinde Hille insgesamt 45 Jungstörche aus. Oftmals waren es drei oder vier aus einem Nest, beispielsweise in Holzhausen-Pfahlnest Koch, in Nordhemmern-Rüter und Unterlübbe-Pfahlnest Kühme & Eskate. Im Horst auf dem Schornstein der alten Brennerei in Hille hätte es fast einen Totalausfall gegeben: Aus fünf Eiern schlüpfte nur ein Jungtier, das dann auch ausflog.

Zur Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen mussten 2020 zwei bereits flügge gewordene Störche gebracht werden. Das Nesthäkchen aus dem Holzhauser Nest Koch war in ein starkes Regenschauer geraten, landete auf dem Boden und kam aus eigener Kraft nicht wieder hoch. Noch nicht fit genug fürs Fliegen war zudem ein Tier aus Brennhorst. Dort schlüpften vier kleine Störche, ein Ei und später ein totes Junges wurden von den Eltern aus dem Nest geworfen. 

Das Aktionskomitee dokumentierte in 2020 im Kreisgebiet 91 Horstpaare und 194 ausfliegende Jungstörche (2019: 175) – jeweils neue Rekorde

Gemeindepreis

Vorschläge willkommen – Gemeinde lobt erneut Heimatpreis aus

Die Gemeinde Hille vergibt in diesem Jahr erneut den vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Heimat-Preis. Mit ihm werden ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise in Teilbereichen der Gemeinde Hille oder in der Gemeinde Hille insgesamt um Heimat und Gemeinschaft verdient machen. Auch wenn in den vergangenen 12 Monaten viele Aktivitäten ruhen mussten, hat der eine oder die andere Ehrenamtliche sicherlich Begonnenes fortgeführt oder Neues begonnen.

Von jedermann vorgeschlagen werden können Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder örtliche Vereine. 

Berücksichtigt werden begonnene, laufende oder bereits abgeschlossene Projekte zur Schaffung, Stärkung und zum Erhalt lokaler Identität und Gemeinschaft. Das Kulturgut muss dabei im Mittelpunkt stehen und das Projekt nachhaltig und nachahmenswert sein. Weitere Kriterien sind die allgemeine Zugänglichkeit und keine Gewinnerzielungsabsicht.

Der Antragsvordruck wird rechtzeitig auf der Internetseite der Gemeinde Hille unter www.hille.de/Leben&Lernen/Heimatförderung/Heimatpreis digital  zur Verfügung stehen und kann auf Wunsch in Papierform zugesandt werden. Ansprechpartnerin ist Anke kleine Siemer, Tel. 0571 4044 367.

Die Anträge können vom 1. Mai bis 15. Juni 2021 eingereicht werden.

Das Preisgeld beträgt 5.000,00 Euro. Bei drei Platzierten werden 2.500,00 Euro für den 1. Platz, 1.500,00 Euro für den zweiten Platz und 1.000,00 Euro für den 3. Platz vergeben. Bei zwei Platzierten sind es 3.000,00 Euro und 2.000,00 Euro. Auch ein einziger Preisträger ist möglich.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury.

Im vergangenen Jahr wurden der Heimatverein Nordhemmern e.V. für die Restaurierung und Renovierung des ehemaligen Spritzenhauses in der Ortschaft Nordhemmern, der Heimatverein Südhemmern e.V. für die Vorführungen historischer Handwerkskunst in der Heimatstube Südhemmern und Frau Regina Frese für die langjährige Organisation und Leitung der Gemeindebücherei Hartum ausgezeichnet.

Feldahorn

Arztbesuch für den alten Feldahorn

Baumkontrolleurin Sibylle Michels erstellt und pflegt Baumkataster der Gemeinde

Könnte er sprechen, hätte er sicherlich viel zu erzählen: Der Feldahorn auf dem Hartumer Friedhof ist zwischen 80 und 120 Jahre alt und mit rund 19 Metern einer der höchsten Bäume auf dem Gelände. Dass es ihm auch im hohen Alter gut geht, er fest im Erdreich steht und ein Pilzbefall früh entdeckt wird, darum kümmert sich Sibylle Michels. Sie ist Sachverständige für die Verkehrssicherheit von Bäumen, kurz gesagt eine Baumkontrolleurin, die im Auftrag der Gemeinde Hille das Baumkataster der Gemeinde erstellt und pflegt.

Die Forstwirtin, die nach ihrer Ausbildung Forstwissenschaft studierte, sich 2004 selbstständig machte und dann auf Baumkartierung spezialisierte, arbeitet seit Dezember 2013 für die Kommune. „Ich erfasse alle auf gemeindlichen Flächen wachsenden Bäume, dokumentiere unter anderem Art, Höhe und Stammdurchmesser und schaue, ob sie verkehrssicher sind.“ Beeinträchtigen beispielsweise Pilze die Standfestigkeit oder hat ein Sturm die Krone erheblich beschädigt, muss ein Ast entfernt oder gar der komplette Baum gefällt werden, informiert sie Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert, die entsprechende Maßnahmen einleitet. 

Aktuell sind 6.385 Bäume im Kataster dargestellt. Sie stehen an Straßen, im Kurpark Rothenuffeln, an Kitas und Schulen, auf Friedhöfen und an Feuerwehrgerätehäusern. Meist handelt es sich um Linden, Obstgehölze, Eichen, Buchen, Ahorn und Hainbuchen, selten ist die Esskastanie mit nur drei Vertretern in Nordhemmern, Oberlübbe und Hartum. In Hartum ist sie der Nachbarbaum vom Feldahorn und wird bewohnt von einem Ameisenvolk, das in einer Höhlung im Stammfuß haust. Ist darum die Standfestigkeit des gewaltigen Baums gefährdet? Sibylle Michels greift zu ihrem Schonhammer und klopft die Rinde ab. „Hohl klingt es nicht, da ist also keine Gefahr im Verzug.“

Alte Exemplare wie der Feldahorn und die Esskastanie werden einmal jährlich kontrolliert, junge Bäume alle drei Jahre und stark geschädigte Bäume wie die Eiche am WEZ in Hille alle sechs Monate. Welcher Baum und wie viele pro Monat zu überprüfen sind, legt Sibylle Michels in einem Arbeitsplan Anfang eines Jahres fest. Mal nimmt sie einen im Frühjahr unter die Lupe, um die Krone zu begutachten, mal im Sommer, wenn er voll belaubt ist, mal im Herbst, wenn sich die Pilze zeigen – so erhält sie einen Gesamteindruck vom Zustand. Den Stammumfang misst sie mit dem Messband, mit dem Schonhammer sucht sie nach Hohlräumen, Stammfuß und Krone bewertet sie nach Augenmaß, mit ihrem Schraubenzieher stochert sie in Höhlungen auf der Suche nach Fäulnis, und alle Daten trägt sie in den Laptop ein. Und immer arbeitet sie eng mit dem Baubetriebshof zusammen.

Seit einigen Jahren machen ihr nicht so sehr Baumkrankheiten und stürmische Wetterkapriolen Sorgen, sondern der Klimawandel. „Der Stammumfang des Feldahorns liegt wie bereits bei der letztjährigen Kontrolle bei 2,60 Meter, dabei hätte er etwas zunehmen müssen. Die langen Trockenphasen der Hitzesommer setzen ihm zu.“ Der Wassermangel mache Bäume krankheitsanfällig oder lasse sie absterben. Umso mehr bedauert sie es, wenn kerngesunde Laubbäume auf Privatgrundstücken abgeholzt werden. „Sie zu erhalten, muss Priorität haben, denn durch den Klimawandel werden noch unzählige Bäume verloren gehen.“

Bildunterschrift:


Sibylle Michels misst den Stammumfang des Feldahorns auf dem Hartumer Friedhof.
Foto: Gemeinde Hille

Schulstandorte sind sicher

Wahl der Grundschulabgänger fällt vorrangig auf Verbundschule Hille

Gute Prognosen für die Schulen in der Gemeinde Hille: Die Grundschülerzahlen bleiben in den nächsten Jahren konstant, daher sind die vier Grundschulstandorte gesichert. Gleiches gilt für die Zweizügigkeit des Gymnasiums und die Fünfzügigkeit der Gesamtschule. Und: In der Verbundschule Hille gibt es auch in den kommenden Jahren ausreichend Plätze für Schüler und Schülerinnen aus der Gemeinde Hille.
Fachbereichsleiter Gerhard Uphoff stellte kürzlich den Politikern und Politikerinnen im Ausschuss für Generationen, Bildung, Sport & Kultur die Schulstatistik 2020/2021vor.
Demnach wählten für das laufende Schuljahr 75,7 Prozent aller Grundschulabgänger aus der Gemeinde Hille die Verbundschule als weiterführende Schule.
Auf Basis der durchschnittlichen Übergangsquote von knapp 52 Prozent werden in der Gesamtschule für das Schuljahr 2021/22 67 Viertklässler aus der Gemeinde Hille angemeldet. Insgesamt 125 Kinder – auch aus angrenzenden Städten und Gemeinden – werden für den fünften Jahrgang angenommen. Laut Statistik sinken im Schuljahr 2026/27 die Anmeldungen für die Grundschulen in der Gemeinde zwar auf unter 500 und damit vier Jahre später auch die für die Gesamtschule, doch die stets hohe Nachfrage aus den Nachbarkommunen sichert die Fünfzügigkeit.

Von den 129 Schülern, die Ende dieses Schuljahrs eine Grundschule in der Gemeinde Hille verlassen, werden sich, so die Prognose, 41,6 Prozent (54 Kinder) für ein Gymnasium entscheiden. Von ihnen werden 75 Prozent (40) das Gymnasium der Verbundschule besuchen. Zehn Schüler aus den Nachbarkommunen komplettieren den Jahrgang. Ausgehend von rund 50 Anmeldungen je Schuljahr kann das Gymnasium auch in den nächsten Jahren zweizügig laufen.
Eingependelt hat sich die Schülerzahl an der Verbundschule bei rund 1450. Im aktuellen Schuljahr kommen 58 Prozent der Schüler aus der Gemeinde Hille (836), aus Espelkamp 188, Minden 119, Lübbecke 111, Petershagen 96 und Rahden 65.
An den vier Grundschulstandorten der Gemeinde Hille werden, so die Prognose, für das Schuljahr 2021/22 129 Jungen und Mädchen angemeldet: In Hille 31 (zwei Klassen), in Nordhemmern 49 (zwei Klassen), in Oberlübbe 24 und in Rothenuffeln 25 (jeweils eine Klasse). Ein Spitzenwert wird dann 2022/23 mit 143 Einschülern erreicht, in 2026/27 sind es dann nur noch 114 Kinder.

Die Statistik zeigt auch, wie sehr die Betreuung im Offenen Ganztag nachgefragt wird. Im laufenden Schuljahr sind in den Grundschulen Hille, Nordhemmern und An der Bergkante mit den Standorten Rothenuffeln und Oberlübbe insgesamt 200 Kinder angemeldet, das entspricht einer Quote von knapp 39 Prozent. (www.hille.de)

Irritation über geheime Wahlen

Gemeinderat bestätigt Feuerwehrleiter Bernhard Förster und Stellvertreter Andreas von Behren-Krüger in ihren Ämtern

Die Alten sind die Neuen: Der Gemeinderat wählte erneut Bernhard Förster zum Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Hille und Andreas von Behren-Krüger zu seinem Stellvertreter. Die Amtszeit dauert, so schreibt es das Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetz vor, sechs Jahre.

Wider Erwarten fand die Wahl nicht öffentlich und zudem in zwei Wahlgängen statt – beantragt hatten das FWG und CDU. Auf Bernhard Förster entfielen 16 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen. Von den 30 Ratsmitgliedern votierten 20 für von Behren-Krüger, 2 stimmten mit Nein, 8 enthielten sich der Stimme.

Für die beiden Feuerwehrmänner waren die Anträge ein Schlag ins Kontor. Sie deuteten sie, so Bernhard Förster, als Diskussion um ihre Person, wo es doch grundsätzlich um die Belange der Feuerwehr und ihre Leitung hätte gehen sollen. Dieses Misstrauensvotum werde die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat in den kommenden Jahren nicht einfach machen, besonders mit Blick auf Standortfragen sowie die Beschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung.

Im Vorfeld hatte Bürgermeister Michael Schweiß zusammen mit Kreisbrandmeister Michael Schäfer die Mitglieder der Feuerwehr um die gesetzlich vorgeschriebene Stellungnahme zu dieser Personalie gebeten – coronabedingt in diesem Jahr schriftlich. Angehört wurden die neun Löschgruppen, die drei Jugendwehren Unterlübbe, Hartum und Hille, der Musikzug Holzhausen und die Kinderfeuerwehr Moordrachen. Das Ergebnis fiel für die bisherigen Amtsinhaber einstimmig und damit erfreulich aus: Bernhard Förster und Andreas von Behren-Krüger sollten nach dem Willen der Feuerwehr für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt werden. (www.hille.de)

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Bernhard Förster (rechts) mit seinen Stellvertretern Andreas von Behren-Krüger (Mitte) und Sven Bredebusch (links). Foto: Feuerwehr

Ein Plus von 11 Personen

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In der Kulturscheune im Kurpark Rothenuffeln ließen sich im vergangenen Jahr 6 Paare trauen. Foto: Gemeinde Hille

Die Einwohnerstatistik für die Gemeinde Hille: Zu- und Wegzüge, Sterbefälle und Nationalitäten

15.587 Menschen waren zum Stichtag 31. Dezember 2020 in der Gemeinde Hille mit ihrem Hauptwohnsitz gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 11 mehr – ein Plus, das selten geworden ist. Das letzte Mal war das 2015 der Fall, als auch die Gemeinde zahlreiche Flüchtlinge aufnahm.
Die meisten Einwohner*innen verzeichnet Hille (3.929), gefolgt von Rothenuffeln (2.439) und Oberlübbe (2.133). Auf den Plätzen folgen Hartum (1.673), Nordhemmern (1.225), Südhemmern (1.153), Eickhorst (1.086), Holzhausen II (1.051) und Unterlübbe (898). Vier Dörfer mussten im Zeitraum 2019 bis 2020 einen Einwohnerschwund verzeichnen: Südhemmern (-37), Oberlübbe (-33), Rothenuffeln (-4) und Unterlübbe (-2).
Die höchsten Zuwächse konnten Hartum (+41) sowie Nordhemmern (+16) und Eickhorst (+13) verbuchen.
Die Gemeinde Hille wuchs in den Jahren 2019 und 2020 um insgesamt 115 Personen: 2019 standen 715 Zuzügen 665 Wegzüge gegenüber, 2020 war das Verhältnis 687 zu 622. Im Jahr 2018 kehrten 739 Menschen der Kommune den Rücken, nur 668 meldeten hier ihren Hauptwohnsitz an. Woher die Neubürger kommen bzw. wohin die Wegzügler gehen und auch die Gründe für ihre Entscheidungen hält die Gemeindeverwaltung nicht fest.
Ohne Zuzüge könnte die Gemeinde Hille ihre Einwohnerzahl nicht in dieser Höhe halten, denn jedes Jahr sterben mehr Menschen mit Hauptwohnsitz in einer der neun Ortschaften als geboren werden. Wie schon 2019 lag das Minus in 2020 bei 53. 121 Neugeborenen standen 174 Beerdigungen gegenüber. 73 Verstorbene gehörten zur Altersgruppe 80 bis 100 Jahre.
In der Pandemie starben bislang mit oder an Corona fünf Menschen – genauso wie in der Gemeinde Stemwede. In den Städten des Kreises Minden-Lübbecke liegen die Zahlen teilweise deutlich höher. In Minden und Lübbecke sind es jeweils 36, in Rahden 29.
Wer in der Gemeinde Hille heiraten will, kann das im Trauzimmer im Rathaus, in der Kulturscheune in Rothenuffeln, im Müllerhaus in Südhemmern oder in Privaträumen tun. 64 Paare gaben sich in 2020 das Jawort: 44 im Rathaus, 10 im Müllerhaus, 6 in der Kulturscheune und 4 privat. Vermutlich wegen der Coronabeschränkungen wurde so manche Hochzeit verschoben. Im Wonnemonat Mai gab es nur 6 Trauungen, im Juli und August waren es dagegen 11 bzw. 15.
In der Gemeinde lebt ein buntes Völkergemisch, die Männer und Frauen kommen aus 64 Staaten, aus Syrien, der Türkei und Rumänien, aus Somalia, Eritrea und Ghana, aus Schweden, Österreich, der Russischen Föderation und Großbritannien – 226 Menschen aus ganz Europa haben sich für einen Wohnsitz in der Gemeinde entschieden, 309 stammen aus Asien, 40 aus Afrika, 3 aus Nordamerika und einer aus Australien. 132 von ihnen sind Flüchtlinge und leben mit Stand 31. Januar 2021 in den Wohnanlagen in Hille (32) und Holzhausen (9) sowie in Privatwohnungen (91). 10 Syrer bilden die größte Gruppe und wohnen am Sportplatzweg in Hille. Dort sind u.a. auch 4 Personen aus Guinea, 3 aus dem Irak und jeweils 2 aus Marokko,Tadschikistan und Iran untergebracht. (www.hille.de)

Herzlich willkommen in der Gemeinde Hille

Geschenk für Neubürger:

Der Bürgerbeutel enthält alles Wissenswertes rund um die Gemeinde Hille. Foto: Gemeinde Hille

Zugezogene erhalten bei Anmeldung Bürgerbeutel mit Informationen

Die Gemeinde Hille empfängt Neubürger*innen mit offenen Armen und einer gefüllten Tasche: Dem Bürgerbeutel. Den erhält jeder Haushalt, der in die Kommune zieht und sich im Bürgerservice im Rathaus anmeldet. Orientierungshilfe in der neuen Heimat geben und über das Leben in den neun Dörfern und der Region zu informieren, ist das Ziel des Geschenks.

Grasgrün ist der Beutel und bedruckt mit Hillerich, dem Maskottchen der Gemeinde Hille. Sachbearbeiterin Anke kleine Siemer, die 2012 auf die Idee kam und damit im Rathaus auf offene Ohren stieß, füllt ihn mit einem Rabattheft des Gewerbevereins Hiller Land, mit einem Ortsplan, Broschüren, die auf Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele hinweisen sowie auf Mahl- und Backtage an den Mühlen, und dem Mühlenkreismagazin. Wer sich für die Geschichte der Wind- und Wassermühlen in der Gemeinde interessiert, wird sich über das Buch „Gemeinde Hille – unsere Heimat. 700 Jahre Mühlengeschichte“ des früheren Gemeindeheimatpflegers Gerhard Finke freuen.

Kernstück ist eine umfangreiche Mappe mit unzähligen Informationen, die Antworten auf viele Fragen der Neubürger geben und ihnen das Eingewöhnen leicht und unkompliziert machen. Es gibt Daten und Zahlen zur Kommune, kurze Porträts der neun Dörfer, Freizeitangebote in der Natur, einen Behördenwegweiser, die Kontaktdaten der Ortsvorsteher, Ortsheimatpfleger und Schiedspersonen, die Adressen von Schulen, Kindergärten, Grillhütten und Bürgerhäuser sowie alles rund um Steuern und Gebührensätze, Bürgermeister und Gemeinderat, Abfallentsorgung, Musikschule, Kirchen und Ärzte.

Eine Kommune wird durch ihre Vereine lebendig und lebenswert, das gilt auch für die Gemeinde Hille. Daher werden auf elf Seiten alle Vereine und Gruppen mitsamt der Ansprechpartner*innen aufgelistet. Ein Hillerich-Kugelschreiber und ein Anstecker mit dem Storch runden den Inhalt des Bürgerbeutels ab.

Nach Auskunft von Anke kleine Siemer findet das Willkommensgeschenk reißenden Absatz – nach einem verhaltenen Start im Jahr 2013. Ursprünglich wurden die Bürgerbeutel von den Ortsvorstehern an der Haustür überreicht, doch das Verfahren war umständlich, das Info-Schreiben wurde von vielen Zugezogenen offenbar zunächst beiseite gelegt und dann vergessen.
Mittlerweile sieht das anders aus. 2019 erhielten 140 Haushalte die grüne Tasche, 2020 waren es 100, und aktuell liegt die Zahl bereits bei 40. (www.hille.de)

Sanierung oder Abriss?

Die Mietwohnung im Obergeschoss des früheren Sportlerheims in Oberlübbe ist marode. Foto: Gemeinde Hille

Wohnung im früheren Sportlerheim in Oberlübbe ist marode / Gemeinderat vertagt Entscheidung

Der TuS Eintracht Oberlübbe will in Kürze die Sanitäranlagen im alten Sportlerheim am Oberlübber Sportplatz, das der Gemeinde Hille gehört, sanieren. Doch was passiert mit der Mietwohnung im Obergeschoss? Sie ist stark sanierungsbedürftig und kann in diesem Zustand nicht mehr vermietet werden; die jetzigen Bewohner ziehen demnächst aus. Abriss oder Instandsetzung – über dieses Thema wurde nun in der Sitzung des Gemeinderats diskutiert. Ein Beschluss wurde noch nicht gefasst. Zunächst wollen sich die Mitglieder des Bauausschusses im April bei einem Ortstermin über die Situation informieren.
Die Verwaltung stellte beide Alternativen vor. Fachbereichsleiter Gerhard Uphoff gab dazu entsprechende Erläuterungen. Eine komplette Sanierung wäre teuer. Die Verwaltung schätzt die Kosten auf insgesamt 274.100 Euro, von denen knapp 110.000 Euro aus einem Förderprogramm für energetische Sanierung (40 Prozent Tilgungszuschuss) stammen würden. Für die Gemeinde verbliebe ein Eigenanteil in Höhe von 164.460 Euro.
Die Sanierung würde nicht nur die einzelnen Räume betreffen. Hinzu kämen unter anderem der Bau einer außen liegenden Stahltreppe, ein Wärmeverbundsystem für das gesamte Gebäude, eine Dachsanierung und neue Fenster sowie eine neue Elektroinstallation und die Instandsetzung der Sanitäranlagen inklusive Versorgungsleitungen.
Sehr viel günstiger wären dagegen der Abriss der maroden Wohnung und ein neues Dach mit Pfanneneindeckung. Hier liegen die geschätzten Kosten bei 62.000 Euro.
Unabhängig davon müssen einige Regenwasserkanäle erneuert werden. Geschätzte Kosten: 15.000 Euro. (www.hille.de)

Hille – Glasfaseranschlüsse für 2 weitere Schulen

Sonderförderprogramm für Schulen ermöglicht digitales Lernen.
Verträge mit GREENFIBER geschlossen

Seit einigen Monaten läuft in der Gemeinde Hille
der Glasfaserausbau im Rahmen des kreisweiten
Masterplanes.
Für die Verbundschule Hille, die Grundschule Hille
und die Grundschule Nordhemmern werden
entsprechende Glasfaseranschlüsse errichtet, die
Mitte 2022 verfügbar sein sollen.

In Kürze beginnen nun die Ausbauarbeiten
für modernste Glasfaseranschlüsse an zwei
weiteren Schulen in Hille.
In der Grundschule An der Bergkante am
Hauptstandort Oberlübbe und an der
Förderschule Mindenerwald des Kreises
Minden-Lübbecke können die Schüler*innen
bald in ihren Klassenzimmern mit Europas
schnellsten Internetleitungen ins Netz gehen.

Den Zuschlag für das Ausbau-Projekt erhielt
der Internetanbieter GREENFIBER.
Bürgermeister Michael Schweiß begrüßt die
Entscheidung für die Schüler*innen in Hille sehr:
„Die Glasfaseranschlüsse bieten auf viele
Jahrzehnte die technischen Voraussetzungen
für ein modernes Lernangebot.
Dank des Sonderprogramms für Schulen
können wir hier zwei weitere Standorte versorgen.“

Der Ausbau der Schulen ist Teil eines
umfangreichen Netzausbaus in Hille und Umgebung.
Auch wenn coronabedingt auf eine gemeinsame
Vertragsunterzeichnung verzichtet wurde, freut
sich auch Paul Gummert, Geschäftsführer von
GREENFIBER, über den Ausbau.

„Schulen als Teil des glasfaserschnellen
Internets in der Region sind sicherlich die
strukturell nachhaltigsten Investitionen, die
man derzeit in die Bildung tätigen kann.“
Investiert werden insgesamt rund 99.000 €,
von denen 90% von Bund und Land gefördert
werden.

Im ganzen Kreis aktiv

GREENFIBER ist auf dem Gebiet modernster Glasfaserleitungen in der Region keine
unbekannte Größe. Derzeit verlegt das Unternehmen ein eigenes Glasfasernetz im
Kreis Minden-Lübbecke.
In den kommenden Monaten werden bis zu 21.000 Haushalte von GREENFIBER an
das glasfaserschnelle Netz angeschlossen.
Mit den Glasfaseranschlüssen ist eine NGA-Bandbreite zuverlässig sichergestellt. Eine
Datenübertragung von dann 10 GigaBit pro Sekunde ist bis zu 100mal schneller, als die
veralteten Kupferleitungen. Hille wird so Teil des schnellsten Internets Europas.
Zwar ist der Aufwand, der durch das Verlegen der Glasfaserkabel entsteht, nicht
gering, doch er lohnt sich. Die so entstandene Infrastruktur ist auf Jahrzehnte
nutzbar. Viele Möglichkeiten, die das glasfaserschnelle Internet bietet, werden
erst von kommenden Gerätegenerationen abrufbar sein

Wasser sprudelt wieder ab Ostern

Brunnen auf dem Hartumer Dorfplatz instand gesetzt

Der Brunnen auf dem Dorfplatz in Hartum war in die Jahre gekommen: Die Pumpentechnik funktionierte nicht mehr, Wasser versickerte im Boden, Mühlsteine hatten sich verschoben. Ein Jahr lang war dem Brunnen im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgedreht. Das war 2020. Jetzt, im Jahr 2021, wird es ab Ostern wieder sprudeln. Das verspricht Ortsvorsteher Heinz Becker, der zusammen mit der Dorfgemeinschaft Hartum im vergangenen Jahr Geld aus dem NRW-Förderprogramm „Heimat-Scheck“, in dem Mittel für kleinere Projekte eines Vereins oder einer Ortschaft bereit stehen, beantragte. Und auch erhielt. Mit diesen Mitteln und einer zusätzlichen finanziellen Eigenbeteiligung der Dorfgemeinschaft sowie Eigenleistungen in Form von Muskelhypothek wurde der Brunnen im Spätherbst rundum saniert.
Pumpentechnik, Schläuche und Sprudel wurden ausgetauscht, die Bodensteine frisch und damit wasserdicht verfugt, die Mühlsteine gerade gerückt. Ostern will Heinz Becker in einer kleinen Feierstunde dann den Wasserhahn wieder aufdrehen – damit erhält der Dorfplatz an der Mindener Straße seine kleine Attraktion zurück. (www.hille.de)

Der Hartumer Ortsvorsteher Heinz Becker kümmerte sich um die Sanierung des Brunnens auf dem Dorfplatz. Foto: Gemeinde Hille

Foto: Gemeinde Hille

Der Hartumer Ortsvorsteher Heinz Becker kümmerte sich um die Sanierung des Brunnens auf dem Dorfplatz.

Obstbaumallee am Dannenkamp

Helfer pflanzen 40 Birnen-, Apfel- und Zwetschgenbäume

Eine Obstbaumallee wächst in den nächsten Jahren auf einem Teilstück des Dannenkamps in Holzhausen II heran. Dafür pflanzten rund 20 große und kleine Helfer*innen kürzlich 40 Bäume am Straßenrand: Birnen, Äpfel und Zwetschgen.
Der 1. Vorsitzende des landwirtschaftlichen Ortsvereins Holzhausen II, Michael Koch und die Holzhauser Ortsvorsteherin Kirsten Gardini sind glücklich, dass die Anpflanzung der Obstbaumallee trotz der Corona-Einschränkungen am Samstag, den 06. März möglich war. Die Bäume wurden im Herbst 2020 nach Beantragung des landwirtschaftlichen Ortsvereins vom Umweltamt des Kreises zur Verfügung gestellt und geliefert und mussten nun im Frühjahr dringend gepflanzt werden. Die Ortsvorsteherin kümmerte sich um freiwillige Helfer, die dann in 2er- oder Familienteams die Einzelbäume pflanzten. Dagmar Meinert, Baubetriebshofleiterin der Gemeinde und Landschaftsgärtner Dirk Prothmann unterstützten aktiv mit eigenen Familienmitgliedern sowie Mitarbeitern die Aktion.
Unter fachkundiger Anleitung von Dirk Prothmann wurden Löcher in die Straßenbankette gegraben und die Bäume eingesetzt. Ein Kunststoffmantel sichert sie vor Wildverbiss, zwei Holzpflöcke geben ihnen Standfestigkeit, ein Gießrand sorgt dafür, dass das lebenswichtige Wasser nicht abfließen kann.
Vereinsvorsitzender Michael Koch freute sich über das Bürgerengagement und den Spaß und Elan, mit dem Alt und Jung bei der Sache waren – natürlich unter Einhaltung der Coronaregeln mit Abstand und Mundschutz. „Am Dannenkamp standen schon früher Obstbäume. Diese Ersatzpflanzung lässt das alte Straßenbild wieder aufleben. Zudem tun wir etwas für den Natur- und Insektenschutz.“
Das Obst kann später kostenlos von den Bürgern geerntet werden, eine kurze Information an Dagmar Meinert, Telefon 0571/ 4044162, reicht aus.

Fotos: Gemeinde Hille

Angebote der Kinder- und Jugendförderung

Angebote der Kinder- und Jugendförderung in den Osterferien

Die für die Osterferien geplanten analogen Angebote der Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde Hille können leider nicht unter den aktuellen Bedingungen im Rahmen der Corona- Schutzverordnung stattfinden. Für die Ferien steht ein Online-Angebot zur Verfügung, welches gemeinsam mit der Jugendförderung der Stadt Espelkamp angeboten wird. Die Informationen hierfür sind unter www.hille.de/Leben-Lernen/Familie-Jugend-Senioren/Jugendförderung zu finden. Die Anmeldung für dieses Angebot erfolgt direkt beim Anbieter.

Alle übrigen ursprünglich geplanten Aktivitäten werden im Rahmen des diesjährigen Sommerangebots nachgeholt.

Pressetext:Attraktive Heimat für junge Familien und JugendlicheBüro Moduldrei stellt Kommunikationskonzept für die Gemeinde Hille vor

19.03.21 - Aussetzung Beiträge Ganztagsschule

Kommunikationskonzept

Jungen Familien und jungen Menschen eine lebenswerte Heimat bieten, das möchte die Gemeinde Hille. Dafür müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, und dafür müssen Rat und Verwaltung die Stärken und Schwächen der Kommune kennen. Das Büro Moduldrei aus Dortmund erhielt den Auftrag, diese zu analysieren und zu dokumentieren sowie ein Kommunikationskonzept zu erarbeiten, das nun dem Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt wurde. Die Entwicklung eines entsprechenden Konzeptes war ein Ergebnis des Prozesses der strategischen Haushalts-konsolidierung, an dem Rat und Verwaltung vor einigen Jahren aktiv gearbeitet haben und in dem als Ergebnis verschiedene strategische Ziele für die Zukunft der Gemeinde definiert wurden.
In ländlichen Regionen sinkt die Bevölkerungszahl: Der Wegzug in die Städte ist größer als der Zuzug. Das gilt auch für die Gemeinde Hille. Ihr erklärtes Ziel heißt daher: Eine attraktive Wahl sein für jene, die ein Haus bauen, eine Wohnung mieten und/oder einen Ausbildungsplatz suchen.
Punkten kann die Kommune unter anderem mit bezahlbaren Grundstücken, der Verbundschule mit ihren Schulformen Gymnasium und Gesamtschule, vielfältigen Kultur- und Sportangeboten, einer abwechslungsreichen Landschaft mit Moor und Wiehengebirge, acht Kindertagesstätten sowie funktionierenden Dorfgemeinschaften. Es fehlen dagegen ausreichend Mietwohnungen zwischen 60 und 80 Quadratmeter, Gastronomie, Arztpraxen, Wohlfühlorte wie kleine Parks, Sitzbänke und öffentliche Grünflächen als Treffpunkt für Alt und Jung; auch die Busanbindungen wären verbesserungswürdig.
Rhena Schuck und Charlotte Holthausen von Moduldrei empfehlen als Logo und Markenkern, unter dem die Gemeinde alle Projekte und Aktivitäten zusammenfassen und vermarkten soll, „Gemeinde Hille. Freiraum zum Wachsen“. Es impliziere Entfaltungsmöglichkeiten, Unterstützung durch Verwaltung und Einwohner, eine starke Gemeinschaft, Platz fürs Wohnen und Arbeiten, Erholung und Freizeitangebote vor der Haustür.

Zielgruppen sind junge Familien aus der Gemeinde und von außerhalb, Jugendliche und Schulabgänger der Verbundschule sowie Studienabbrecher. Für diese könnte eine speziell konzipierte Broschüre in den umliegenden Universitäten und Fachhochschulen ausliegen, die über Ausbildungsplätze in der Gemeinde Hille informiert. Moduldrei schlägt eine gemeinsame Veranstaltung von Schulabgängern und örtlichen Betrieben vor, in der sich die Firmen präsentieren und die Jugendlichen über ihren Betrieb informieren. Und jungen Familien könnte man einen Paten zur Seite stellen, der bei Behördengängen, der Jobsuche oder der Suche nach einem Kita-Platz hilft.
Alle Angebote und Informationen werden dann auf der Website der Gemeinde Hille übersichtlich und umfassend dargestellt. Damit steht die erste Aufgabe für die Verwaltung fest: Neugestaltung und Erweiterung der Homepage, beispielsweise mit einem virtuellen Rathaus, einer lokalen Jobbörse, einer interaktiven Karte mit Kitas, Schulen, Spielplätzen und Geschäften sowie einem Veranstaltungskalender. Hinzu kommt der Auftritt auf Instagram und mit Videos, die das vielfältige Leben in der Kommune zeigen und auch von Einwohnern eingestellt werden können.
Das Maskottchen der Gemeinde, Storch Hillerich, könnte als menschengroße Figur auf einem frequentierten Platz aufgestellt und zu einem Instagram Hotspot werden: Wer möchte, fotografiert sich mit Hillerich und postet das Bild. Ein auf regionalen Baumessen von Hillerich verteiltes Kinderbuch inklusive Info-Broschüre für die Eltern ist eine weitere Idee in dem Kommunikationskonzept (www.hille.de).
Nun gilt es, die Ergebnisse und vielen Ideen auszuwerten und ein umsetzbares „Paket“ für die Gemeinde Hille zu schnüren.

VCD bringt das freie Lastenrad milla.bike im Mühlenkreis an den Start:

Ab März läuft die kostenlose Ausleihe in Hille, Rahden,
Preußisch Oldendorf und Petershagen

Anfang März ist es soweit: Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bringt je ein Lastenrad
in Hille, Rahden, Preußisch Oldendorf und Petershagen an den Start. Die Ausleihe ist
kostenlos bzw. gegen eine kleine Spende zu reservieren. Die Reservierung kann
unkompliziert über das web bzw. eine webApp www.milla.bike gebucht werden. VCDProjektleiter Thomas Dippert ist stolz: „Nach nur vier Monaten Vorlaufzeit können wir
nun je ein leistungsfähiges E-bike Lastenrad vom Typ Urban Arrow Family an vier verschiedenen Stationen im Kreis Minden-Lübbecke zur Verfügung stellen. Die Buchung
kann stundenweise, tageweise oder auch wochenweise erfolgen. Bis zu sieben Tage bzw.
168 Stunden pro Monat kann eine angemeldete Person über das Buchungsportal sich
eines der vier Lastenräder reservieren. Einzige Buchungsvoraussetzung ist ein gültiger
Personalausweis.“ Viel Wert hat der VCD-Projektleiter darauf gelegt, dass die Ausleihe
unkompliziert und für alle ab 18 Jahren zugänglich ist. Vier Ausleihstellen haben sich
bereiterklärt, unentgeltlich die Räder auszugeben und wieder zurückzunehmen.

Frisch aufgeladen und dann mit 50 bis 80 Kilometern Reichweite leistet das
E-Lastenrad seinen Dienst bei einem Kurztrip zum Einkauf genauso wie bei
einem Wochenendausflug als Kinderkutsche oder für den Transport von
Picknickkorb samt Sonnenschirm.
Bei Edeka WEZ in Hille und Rahden, im REHA-Shop Fuchs in Preußisch
Oldendorf sowie im Kulturzentrum Altes Amtsgericht in Petershagen steht
jeweils ein milla.bikeLastenrad nach entsprechender Buchung abholbereit.

Der VCD hat das Projekt gut vorbereitet. Bei ähnlichen Initiativen in Detmold
(dela) und Bielefeld (bisela) wurden diverse Typen Lastenräder Probe gefahren.
Die Wahl für das milla.bike ist auf ein Einspur-Lastenrad vom Typ Family des
Amsterdamer Herstellers Urban Arrow gefallen.
„Der E-Antrieb liefert einen eingebauten Rückenwind, so dass bis zu zwei Kinder
oder auch problemlos Waren und Stückgut bis 100 kg Zuladung in der Transportbox
befördert werden“, erklärt VCD-Projektleiter Thomas Dippert.
„Beste Vorgabe für die erste Nutzung: Schaue fünf Meter nach vorne und nicht auf
das Vorderrad, so kommt man sicher und zügig ans Ziel. Alles weitere ist kinderleicht.
Aber Vorsicht: Je schwerer die Zuladung, desto länger der Bremsweg!“

Zur Eröffnung der Verleihstation bei Edeka WEZ Hille, Mindener Straße 71-75, in Hille
übergibt VCD-Projektleiter Thomas Dippert am 4. März den Akku und die Schlüssel für
milla.bike an WEZ-Marktleiter Stefan Schellhase. Mit dabei ist auch Iris Niermeyer,
Vorstandsmitglied im Verein Bündnis Ländlicher Raum, der die Förderung des Landes
NRW für den Kreis Minden-Lübbecke koordiniert und auch milla.bike mit knapp zwei
Dritteln der notwendigen Aufwendungen unterstützt: „Wir freuen uns, dass wir mit
dem milla.bike einen Baustein für klimafreundliche Mobilität nach Hille gebracht haben.
Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern viel Spaß bei der Nutzung und allzeit gute
Fahrt!“
Marktleiter Schellhase betont, dass er gerne das kostenlose VCD-Angebot mit der
Ausgabe und Rücknahme des Lastenrades unterstützt. Die optimale Lage in Hille, zudem
die umfassenden Öffnungszeiten des Marktes werktäglich von 7 bis 22 Uhr böten zudem
beste Voraussetzungen dafür, dass das tolle Angebot auch rege nachgefragt wird.

Nähere Information: www.milla.bike , Start der Ausleihe ab 5. März 2021 ab 7 Uhr.

Arztbesuch für den alten Feldahorn

Baumkontrolleurin Sibylle Michels erstellt und pflegt Baumkataster der Gemeinde

Könnte er sprechen, hätte er sicherlich viel zu erzählen: Der Feldahorn auf dem Hartumer Friedhof ist zwischen 80 und 120 Jahre alt und mit rund 19 Metern einer der höchsten Bäume auf dem Gelände. Dass es ihm auch im hohen Alter gut geht, er fest im Erdreich steht und ein Pilzbefall früh entdeckt wird, darum kümmert sich Sibylle Michels. Sie ist Sachverständige für die Verkehrssicherheit von Bäumen, kurz gesagt eine Baumkontrolleurin, die im Auftrag der Gemeinde Hille das Baumkataster der Gemeinde erstellt und pflegt.

Die Forstwirtin, die nach ihrer Ausbildung Forstwissenschaft studierte, sich 2004 selbstständig machte und dann auf Baumkartierung spezialisierte, arbeitet seit Dezember 2013 für die Kommune. „Ich erfasse alle auf gemeindlichen Flächen wachsenden Bäume, dokumentiere unter anderem Art, Höhe und Stammdurchmesser und schaue, ob sie verkehrssicher sind.“ Beeinträchtigen beispielsweise Pilze die Standfestigkeit oder hat ein Sturm die Krone erheblich beschädigt, muss ein Ast entfernt oder gar der komplette Baum gefällt werden, informiert sie Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert, die entsprechende Maßnahmen einleitet. 

Aktuell sind 6.385 Bäume im Kataster dargestellt. Sie stehen an Straßen, im Kurpark Rothenuffeln, an Kitas und Schulen, auf Friedhöfen und an Feuerwehrgerätehäusern. Meist handelt es sich um Linden, Obstgehölze, Eichen, Buchen, Ahorn und Hainbuchen, selten ist die Esskastanie mit nur drei Vertretern in Nordhemmern, Oberlübbe und Hartum. In Hartum ist sie der Nachbarbaum vom Feldahorn und wird bewohnt von einem Ameisenvolk, das in einer Höhlung im Stammfuß haust. Ist darum die Standfestigkeit des gewaltigen Baums gefährdet? Sibylle Michels greift zu ihrem Schonhammer und klopft die Rinde ab. „Hohl klingt es nicht, da ist also keine Gefahr im Verzug.“

Alte Exemplare wie der Feldahorn und die Esskastanie werden einmal jährlich kontrolliert, junge Bäume alle drei Jahre und stark geschädigte Bäume wie die Eiche am WEZ in Hille alle sechs Monate. Welcher Baum und wie viele pro Monat zu überprüfen sind, legt Sibylle Michels in einem Arbeitsplan Anfang eines Jahres fest. Mal nimmt sie einen im Frühjahr unter die Lupe, um die Krone zu begutachten, mal im Sommer, wenn er voll belaubt ist, mal im Herbst, wenn sich die Pilze zeigen – so erhält sie einen Gesamteindruck vom Zustand. Den Stammumfang misst sie mit dem Messband, mit dem Schonhammer sucht sie nach Hohlräumen, Stammfuß und Krone bewertet sie nach Augenmaß, mit ihrem Schraubenzieher stochert sie in Höhlungen auf der Suche nach Fäulnis, und alle Daten trägt sie in den Laptop ein. Und immer arbeitet sie eng mit dem Baubetriebshof zusammen.

Seit einigen Jahren machen ihr nicht so sehr Baumkrankheiten und stürmische Wetterkapriolen Sorgen, sondern der Klimawandel. „Der Stammumfang des Feldahorns liegt wie bereits bei der letztjährigen Kontrolle bei 2,60 Meter, dabei hätte er etwas zunehmen müssen. Die langen Trockenphasen der Hitzesommer setzen ihm zu.“ Der Wassermangel mache Bäume krankheitsanfällig oder lasse sie absterben. Umso mehr bedauert sie es, wenn kerngesunde Laubbäume auf Privatgrundstücken abgeholzt werden. „Sie zu erhalten, muss Priorität haben, denn durch den Klimawandel werden noch unzählige Bäume verloren gehen.“

Bildunterschrift:


Sibylle Michels misst den Stammumfang des Feldahorns auf dem Hartumer Friedhof.
Foto: Gemeinde Hille

Arztbesuch für den alten Feldahorn

Baumkontrolleurin Sibylle Michels erstellt und pflegt Baumkataster der Gemeinde

Könnte er sprechen, hätte er sicherlich viel zu erzählen: Der Feldahorn auf dem Hartumer Friedhof ist zwischen 80 und 120 Jahre alt und mit rund 19 Metern einer der höchsten Bäume auf dem Gelände. Dass es ihm auch im hohen Alter gut geht, er fest im Erdreich steht und ein Pilzbefall früh entdeckt wird, darum kümmert sich Sibylle Michels. Sie ist Sachverständige für die Verkehrssicherheit von Bäumen, kurz gesagt eine Baumkontrolleurin, die im Auftrag der Gemeinde Hille das Baumkataster der Gemeinde erstellt und pflegt.

Die Forstwirtin, die nach ihrer Ausbildung Forstwissenschaft studierte, sich 2004 selbstständig machte und dann auf Baumkartierung spezialisierte, arbeitet seit Dezember 2013 für die Kommune. „Ich erfasse alle auf gemeindlichen Flächen wachsenden Bäume, dokumentiere unter anderem Art, Höhe und Stammdurchmesser und schaue, ob sie verkehrssicher sind.“ Beeinträchtigen beispielsweise Pilze die Standfestigkeit oder hat ein Sturm die Krone erheblich beschädigt, muss ein Ast entfernt oder gar der komplette Baum gefällt werden, informiert sie Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert, die entsprechende Maßnahmen einleitet. 

Aktuell sind 6.385 Bäume im Kataster dargestellt. Sie stehen an Straßen, im Kurpark Rothenuffeln, an Kitas und Schulen, auf Friedhöfen und an Feuerwehrgerätehäusern. Meist handelt es sich um Linden, Obstgehölze, Eichen, Buchen, Ahorn und Hainbuchen, selten ist die Esskastanie mit nur drei Vertretern in Nordhemmern, Oberlübbe und Hartum. In Hartum ist sie der Nachbarbaum vom Feldahorn und wird bewohnt von einem Ameisenvolk, das in einer Höhlung im Stammfuß haust. Ist darum die Standfestigkeit des gewaltigen Baums gefährdet? Sibylle Michels greift zu ihrem Schonhammer und klopft die Rinde ab. „Hohl klingt es nicht, da ist also keine Gefahr im Verzug.“

Alte Exemplare wie der Feldahorn und die Esskastanie werden einmal jährlich kontrolliert, junge Bäume alle drei Jahre und stark geschädigte Bäume wie die Eiche am WEZ in Hille alle sechs Monate. Welcher Baum und wie viele pro Monat zu überprüfen sind, legt Sibylle Michels in einem Arbeitsplan Anfang eines Jahres fest. Mal nimmt sie einen im Frühjahr unter die Lupe, um die Krone zu begutachten, mal im Sommer, wenn er voll belaubt ist, mal im Herbst, wenn sich die Pilze zeigen – so erhält sie einen Gesamteindruck vom Zustand. Den Stammumfang misst sie mit dem Messband, mit dem Schonhammer sucht sie nach Hohlräumen, Stammfuß und Krone bewertet sie nach Augenmaß, mit ihrem Schraubenzieher stochert sie in Höhlungen auf der Suche nach Fäulnis, und alle Daten trägt sie in den Laptop ein. Und immer arbeitet sie eng mit dem Baubetriebshof zusammen.

Seit einigen Jahren machen ihr nicht so sehr Baumkrankheiten und stürmische Wetterkapriolen Sorgen, sondern der Klimawandel. „Der Stammumfang des Feldahorns liegt wie bereits bei der letztjährigen Kontrolle bei 2,60 Meter, dabei hätte er etwas zunehmen müssen. Die langen Trockenphasen der Hitzesommer setzen ihm zu.“ Der Wassermangel mache Bäume krankheitsanfällig oder lasse sie absterben. Umso mehr bedauert sie es, wenn kerngesunde Laubbäume auf Privatgrundstücken abgeholzt werden. „Sie zu erhalten, muss Priorität haben, denn durch den Klimawandel werden noch unzählige Bäume verloren gehen.“

Bildunterschrift:


Sibylle Michels misst den Stammumfang des Feldahorns auf dem Hartumer Friedhof.
Foto: Gemeinde Hille

Arztbesuch für den alten Feldahorn

Baumkontrolleurin Sibylle Michels erstellt und pflegt Baumkataster der Gemeinde

Könnte er sprechen, hätte er sicherlich viel zu erzählen: Der Feldahorn auf dem Hartumer Friedhof ist zwischen 80 und 120 Jahre alt und mit rund 19 Metern einer der höchsten Bäume auf dem Gelände. Dass es ihm auch im hohen Alter gut geht, er fest im Erdreich steht und ein Pilzbefall früh entdeckt wird, darum kümmert sich Sibylle Michels. Sie ist Sachverständige für die Verkehrssicherheit von Bäumen, kurz gesagt eine Baumkontrolleurin, die im Auftrag der Gemeinde Hille das Baumkataster der Gemeinde erstellt und pflegt.

Die Forstwirtin, die nach ihrer Ausbildung Forstwissenschaft studierte, sich 2004 selbstständig machte und dann auf Baumkartierung spezialisierte, arbeitet seit Dezember 2013 für die Kommune. „Ich erfasse alle auf gemeindlichen Flächen wachsenden Bäume, dokumentiere unter anderem Art, Höhe und Stammdurchmesser und schaue, ob sie verkehrssicher sind.“ Beeinträchtigen beispielsweise Pilze die Standfestigkeit oder hat ein Sturm die Krone erheblich beschädigt, muss ein Ast entfernt oder gar der komplette Baum gefällt werden, informiert sie Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert, die entsprechende Maßnahmen einleitet. 

Aktuell sind 6.385 Bäume im Kataster dargestellt. Sie stehen an Straßen, im Kurpark Rothenuffeln, an Kitas und Schulen, auf Friedhöfen und an Feuerwehrgerätehäusern. Meist handelt es sich um Linden, Obstgehölze, Eichen, Buchen, Ahorn und Hainbuchen, selten ist die Esskastanie mit nur drei Vertretern in Nordhemmern, Oberlübbe und Hartum. In Hartum ist sie der Nachbarbaum vom Feldahorn und wird bewohnt von einem Ameisenvolk, das in einer Höhlung im Stammfuß haust. Ist darum die Standfestigkeit des gewaltigen Baums gefährdet? Sibylle Michels greift zu ihrem Schonhammer und klopft die Rinde ab. „Hohl klingt es nicht, da ist also keine Gefahr im Verzug.“

Alte Exemplare wie der Feldahorn und die Esskastanie werden einmal jährlich kontrolliert, junge Bäume alle drei Jahre und stark geschädigte Bäume wie die Eiche am WEZ in Hille alle sechs Monate. Welcher Baum und wie viele pro Monat zu überprüfen sind, legt Sibylle Michels in einem Arbeitsplan Anfang eines Jahres fest. Mal nimmt sie einen im Frühjahr unter die Lupe, um die Krone zu begutachten, mal im Sommer, wenn er voll belaubt ist, mal im Herbst, wenn sich die Pilze zeigen – so erhält sie einen Gesamteindruck vom Zustand. Den Stammumfang misst sie mit dem Messband, mit dem Schonhammer sucht sie nach Hohlräumen, Stammfuß und Krone bewertet sie nach Augenmaß, mit ihrem Schraubenzieher stochert sie in Höhlungen auf der Suche nach Fäulnis, und alle Daten trägt sie in den Laptop ein. Und immer arbeitet sie eng mit dem Baubetriebshof zusammen.

Seit einigen Jahren machen ihr nicht so sehr Baumkrankheiten und stürmische Wetterkapriolen Sorgen, sondern der Klimawandel. „Der Stammumfang des Feldahorns liegt wie bereits bei der letztjährigen Kontrolle bei 2,60 Meter, dabei hätte er etwas zunehmen müssen. Die langen Trockenphasen der Hitzesommer setzen ihm zu.“ Der Wassermangel mache Bäume krankheitsanfällig oder lasse sie absterben. Umso mehr bedauert sie es, wenn kerngesunde Laubbäume auf Privatgrundstücken abgeholzt werden. „Sie zu erhalten, muss Priorität haben, denn durch den Klimawandel werden noch unzählige Bäume verloren gehen.“

Bildunterschrift:


Sibylle Michels misst den Stammumfang des Feldahorns auf dem Hartumer Friedhof.
Foto: Gemeinde Hille

Gemeinde-News (Fördermittel-Verwendung)

(25.01.21) Naherholung vor der Haustür
Reimlers Teich in Hille wird ökologisch saniert

Die Naherholungsanlage „Reimlers Teich“ im Hiller Dorfkern wird in diesem Jahr naturnah umgestaltet und saniert – dank eines Förderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen. 313.000 Euro erhält die Gemeinde Hille, die das Gewässer seit April 1987 von den jeweiligen Eigentümern des benachbarten Von-Oeynhausen-Hofs gepachtet hat, aus dem Topf „Grüne Infrastruktur“. Es ist ein kurzfristig aufgelegtes Konjunkturprogramm mit einem Volumen von 5 Millionen Euro. „Die hohe Fördersumme hat uns überrascht“, freut sich Dagmar Meinert, Leiterin des Baubetriebshofs der Gemeinde Hille. Sie musste den Antrag „Naturnahe Gestaltung der Grünanlage Reimlers Teich“ in Windeseile stellen, denn die Frist betrug gerade einmal vier Wochen. Maßgeblich unterstützt wurde sie dabei von Dirk Esplör von der Biologischen Station.

Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Und: Die Maßnahme wird zu 100 Prozent gefördert, für die Gemeinde fallen keine Kosten an. Bedingung für die Bewilligung war, dass die Entschlammung des Teichs von der Gemeinde außerhalb des Förderprogramms erledigt wird.

Als „optisch zurückhaltenden Zustand“ beschreibt die Baubetriebshofchefin das Aussehen der Grünanlage an der Dorfstraße. Und meint: Es wachsen dort nur Rasen und Schilf, es fehlt an Attraktivität, um ein gern besuchtes Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür zu sein. „Schön ist nur der teilweise alte Baumbestand aus Eichen, Birken, Hainbuchen und Rotbuchen.“ Einige von ihnen müssten allerdings gefällt werden. „Der Teich braucht Luft, Licht und Wind, was mehrere Bäume mit ihrer großen Krone und dem im Herbst fallenden Laub erschweren.“

Der Mittelpunkt der Anlage ist natürlich der 1200 Quadratmeter große Teich – und damit zugleich das Sorgenkind. Die wasserundurchlässige Schicht scheine, sagt Dagmar Meinert, undicht zu sein, die Hitzesommer sorgten für eine übermäßige Verdunstung. Unterm Strich sei der Wasserstand dauerhaft zu niedrig.
Das konnten auch nicht die alte Grundwasserpumpe und das Regenwasser, das über den Gully an der Bushaltestelle an der Dorfstraße eingeleitet wurde, ausgleichen. Die Pumpe muss durch ein leistungsstärkeres Gerät ersetzt oder saniert werden, und Oberflächenwasser soll - geht es nach Dagmar Meinert - wegen der Verschmutzungsgefahr überhaupt nicht mehr in den Teich fließen, auch wenn die Zuleitung in der Vergangenheit das ökologische System nicht gefährdet hat.
Um zu sehen, wie die Teichsohle aussieht, hat der Baubetriebshof in der Weihnachtszeit das Wasser abgepumpt. Bei niedrigem Wasserstand fischte der Fischereiverein Lübbecke, der den Teich betreut, das Gewässer leer. Allein an einem Tag wurden 100 Kilogramm Karpfen, Karauschen und andere Fischarten gefangen. Sie alle fanden eine neue Heimat im Fischteich am Badesee in Mindenerwald.

Der Bauhof wird spätestens ab Anfang März – das hängt vom Wetter ab – den Schlamm ausbaggern. Leerpumpen, Entschlammung und Abfischen müssen in Eigenleistung erbracht werden, die anderen Arbeiten werden ausgeschrieben.
Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Anfang Februar beginnende Ausschreibung für die Lehmabdichtung des Teichs. Gemäß der Planung soll damit im April begonnen werden.

Bilder-Zoom

  ... mit der Maus kann hier nach den letzten Pfützen Wasser geklickt werden!

Im August 2021 soll die Umgestaltung beendet sein. Dann liegt ein ökologisches Kleinod mitten im Dorf, das Lebensraum für Fauna und Flora bietet und wo Erholungssuchende jede Menge erleben und sehen können: Eine naturnah gestaltete Uferzone, ein Grünes Klassenzimmer inmitten einer Blumenwiese, Staudenbeete, Wildgehölzhecken und der Blick von einem Holzpodest auf die Wasserfläche. Installiert werden zwei Sitzbänke und Schautafeln, ein Weg führt westlich am Teich vorbei. (www.hille.de)

Gemeinde-News (Energie)

(21.01.21) Strom statt Diesel / alternativ: Getankt wird Strom
Baubetriebshof der Gemeinde Hille erhält E-Kastenwagen

Der Baubetriebshof der Gemeinde Hille hat ein neues Fahrzeug erhalten: Einen Mercedes Benz eVito, ein Elektrofahrzeug. Am Lenkrad des extralangen Kastenwagens sitzt Elektriker Florian Rohlfing, der sich um die elektrischen Anlagen in den gemeindeeigenen Gebäuden wie Schulen, Bürgerhäuser und Friedhofskapellen kümmert. Sein bisheriges Fahrzeug musste altersbedingt ersetzt werden.
Der eVito wurde nach Auskunft von Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert im Sommer 2020 bestellt und nun ausgeliefert. Sein zulässiges Gesamtgewicht beträgt 3,2 Tonnen, seine elektrische Reichweite 144 Kilometer. „Aufgetankt“ mit Strom wird das E-Auto nachts am Bauhof an der Holzhauser Straße in Hartum, wo ein entsprechendes Modul, eine sogenannte Wallbox, errichtet wurde.
Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 45.300 Euro. 60 Prozent davon finanziert die Gemeinde Hille, 40 Prozent (18.140 Euro) stammen aus dem Förderprogramm „Progres.NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen.
(www.hille.de)

Gemeinde-News (Landschaftspflege)

(19.01.21) Sträucher werden geschnitten, tote Bäume gefällt
Gehölzpflege des Baubetriebshofs bis 28. Februar

Rund 20 Pappeln fällen Mitarbeiter des Baubetriebshofs der Gemeinde Hille zurzeit an Wegen im Naturschutzgebiet Bastauwiesen südlich des Hartumer Sportplatzes. Pappeln wachsen schnell und altern auch schnell und sind dann anfällig für Windbruch. „Diese Bäume sind überaltert und werden gefällt“, sagt Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert. Nur eine Pappel werde nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde lediglich geköpft. „Hier verweist ein Loch auf einen zeitweisen Fledermausbesatz.“ Eine Neuanpflanzung von Bäumen werde es nicht geben. Denn die sind später ein perfekter Ansitz für Krähen und Greifvögel, die es auf Bodenbrüter wie Kiebitz und Brachvogel abgesehen haben. „Wir werden dort einen Blühstreifen aus einer regionalen Saatgutmischung mit gebietsheimischen Pflanzenarten anlegen.“

Vom 1. Oktober bis 28. Februar dürfen Gehölzschnitt und Baumpflege- und Fällarbeiten auch in Naturschutzgebieten ausgeführt werden. Daher gehört dies zu den Hauptarbeiten des Baubetriebshofs in den Wintermonaten. Auch Gehölzpflegearbeiten auf gemeindeeigenen Flächen gehören dazu. Dabei geht es um die Verkehrssicherungspflicht, für die die Gemeinde Hille im öffentlichen Bereich zuständig ist, sowie um die Unter- und Erhaltung von Bäumen und Sträuchern an Gemeindestraßen und innerörtlichen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, an Wegeseitengräben, öffentlichen Grünflächen wie u.a. auf den Dorfplätzen und im Kurpark.
Nach Auskunft von Dagmar Meinert laufen übers Jahr von den eigenen Mitarbeitern und auch den Bürger*innen Informationen über die Sicht behindernde Äste, auf Fahrbahnen wuchernde Büsche und andere potenzielle pflanzliche Hindernisse im Baubetriebshof an der Holzhauser Straße in Hartum ein.
Zudem prüft Baumkontrolleurin Sibylle Michels die Bäume im öffentlichen Bereich regelmäßig. Ihre Auswertung ergab, dass diesmal 36 Bäume nicht mehr standfest waren und gefällt werden mussten. Hinzu kommen aktuell jene Pappeln im Moor und viele durch die Hitzesommer vertrocknete Birken.

Acht Mitarbeiter des Baubetriebshofs sind täglich in drei Kolonnen in der Gemeinde unterwegs. Zu ihrer Schnittschutzkleidung gehören Hose, Jacke und Helm, als Arbeitsgeräte stehen ihnen unter anderem Motorsägen und Hoch-entaster zur Verfügung. Um in großer Höhe arbeiten zu können, mietet sich der Baubetriebshof einen Teleskopradlader mit Arbeitskorb – für den der Mitarbeiter den Nachweis „Arbeitssicherheit Baum II“ haben muss – und ein Anbaugerät für den Bagger, namens Schnittgriffy.

Sein Name ist Programm: Er hält mit dem Greifarm einen Stamm fest und schneidet dann Äste und Zweige ab. „Gerade bei Totholz ist schwer einzuschätzen, wohin alles fällt. Der Arbeiter bedient die Technik aus einiger Entfernung und steht somit außerhalb des Gefahrenbereichs“, erklärt Dagmar Meinert. So hat die Baumkontrolleurin festgestellt, dass 167 Bäume, vor allen Dingen Eichen und Ahornbäume, wegen ihres Totholzanteils nicht mehr sicher für Autofahrer und Passanten sind, sie werden ausgeschnitten. Apropos Passanten: Immer wieder ignorieren Spaziergänger, Fahrradfahrer und Freizeitsportler die Absperrungen, die die Kolonnen gerade zum Schutz derselben auf den Wegen aufgestellt haben. Das sei, warnt Ralf Kolanowski, Vorarbeiter der Straßenbaukolonne, verboten und lebensgefährlich.
Im Laufe der Monate werden zudem Sträucher auf den Stock gesetzt. Haselnuss, Schlehe, Weißdorn, Holunder und all die anderen Büsche treiben im Frühjahr neu aus und verdichten sich durch den Verjüngungsschnitt. Damit das Gewicht der langen Äste sie nicht auseinanderbrechen lässt, werden Kopfweiden geschneitelt. „Die gekappten Kronen bieten Lebensraum für Vögel und Insekten“, berichtet Dagmar Meinert.
Ein anderes großes Thema ist das Lichtraumprofil an Straßen und Gehwegen. Laubbäume wie Ahorn, Eichen und Linden werden aufgeastet, das heißt: Alle Äste werden bis zu einer bestimmten Höhe zurückgeschnitten. Bei Straßen liegt die Grenze bei 4,50 Metern, bei Gehwegen bei 2,50 Metern. Auch Obstbäume an Straßen sind zu pflegen, gerade wurden die am Bliewnißweg und an der Westerholzstraße in Nordhemmern beschnitten.
Der gesamte Grünschnitt werde, sagt Dagmar Meinert, gehäckselt und verkauft.
(www.hille.de)

Gemeinde-News (Dienste)

Arztbesuch für den alten Feldahorn

Baumkontrolleurin Sibylle Michels erstellt und pflegt Baumkataster der Gemeinde

Könnte er sprechen, hätte er sicherlich viel zu erzählen: Der Feldahorn auf dem Hartumer Friedhof ist zwischen 80 und 120 Jahre alt und mit rund 19 Metern einer der höchsten Bäume auf dem Gelände. Dass es ihm auch im hohen Alter gut geht, er fest im Erdreich steht und ein Pilzbefall früh entdeckt wird, darum kümmert sich Sibylle Michels. Sie ist Sachverständige für die Verkehrssicherheit von Bäumen, kurz gesagt eine Baumkontrolleurin, die im Auftrag der Gemeinde Hille das Baumkataster der Gemeinde erstellt und pflegt.

Die Forstwirtin, die nach ihrer Ausbildung Forstwissenschaft studierte, sich 2004 selbstständig machte und dann auf Baumkartierung spezialisierte, arbeitet seit Dezember 2013 für die Kommune. „Ich erfasse alle auf gemeindlichen Flächen wachsenden Bäume, dokumentiere unter anderem Art, Höhe und Stammdurchmesser und schaue, ob sie verkehrssicher sind.“ Beeinträchtigen beispielsweise Pilze die Standfestigkeit oder hat ein Sturm die Krone erheblich beschädigt, muss ein Ast entfernt oder gar der komplette Baum gefällt werden, informiert sie Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert, die entsprechende Maßnahmen einleitet. 

Aktuell sind 6.385 Bäume im Kataster dargestellt. Sie stehen an Straßen, im Kurpark Rothenuffeln, an Kitas und Schulen, auf Friedhöfen und an Feuerwehrgerätehäusern. Meist handelt es sich um Linden, Obstgehölze, Eichen, Buchen, Ahorn und Hainbuchen, selten ist die Esskastanie mit nur drei Vertretern in Nordhemmern, Oberlübbe und Hartum. In Hartum ist sie der Nachbarbaum vom Feldahorn und wird bewohnt von einem Ameisenvolk, das in einer Höhlung im Stammfuß haust. Ist darum die Standfestigkeit des gewaltigen Baums gefährdet? Sibylle Michels greift zu ihrem Schonhammer und klopft die Rinde ab. „Hohl klingt es nicht, da ist also keine Gefahr im Verzug.“

Alte Exemplare wie der Feldahorn und die Esskastanie werden einmal jährlich kontrolliert, junge Bäume alle drei Jahre und stark geschädigte Bäume wie die Eiche am WEZ in Hille alle sechs Monate. Welcher Baum und wie viele pro Monat zu überprüfen sind, legt Sibylle Michels in einem Arbeitsplan Anfang eines Jahres fest. Mal nimmt sie einen im Frühjahr unter die Lupe, um die Krone zu begutachten, mal im Sommer, wenn er voll belaubt ist, mal im Herbst, wenn sich die Pilze zeigen – so erhält sie einen Gesamteindruck vom Zustand. Den Stammumfang misst sie mit dem Messband, mit dem Schonhammer sucht sie nach Hohlräumen, Stammfuß und Krone bewertet sie nach Augenmaß, mit ihrem Schraubenzieher stochert sie in Höhlungen auf der Suche nach Fäulnis, und alle Daten trägt sie in den Laptop ein. Und immer arbeitet sie eng mit dem Baubetriebshof zusammen.

Seit einigen Jahren machen ihr nicht so sehr Baumkrankheiten und stürmische Wetterkapriolen Sorgen, sondern der Klimawandel. „Der Stammumfang des Feldahorns liegt wie bereits bei der letztjährigen Kontrolle bei 2,60 Meter, dabei hätte er etwas zunehmen müssen. Die langen Trockenphasen der Hitzesommer setzen ihm zu.“ Der Wassermangel mache Bäume krankheitsanfällig oder lasse sie absterben. Umso mehr bedauert sie es, wenn kerngesunde Laubbäume auf Privatgrundstücken abgeholzt werden. „Sie zu erhalten, muss Priorität haben, denn durch den Klimawandel werden noch unzählige Bäume verloren gehen.“

Bildunterschrift:


Sibylle Michels misst den Stammumfang des Feldahorns auf dem Hartumer Friedhof.
Foto: Gemeinde Hille

Gemeinde-News (intern)

Arztbesuch für den alten Feldahorn

Baumkontrolleurin Sibylle Michels erstellt und pflegt Baumkataster der Gemeinde

Könnte er sprechen, hätte er sicherlich viel zu erzählen: Der Feldahorn auf dem Hartumer Friedhof ist zwischen 80 und 120 Jahre alt und mit rund 19 Metern einer der höchsten Bäume auf dem Gelände. Dass es ihm auch im hohen Alter gut geht, er fest im Erdreich steht und ein Pilzbefall früh entdeckt wird, darum kümmert sich Sibylle Michels. Sie ist Sachverständige für die Verkehrssicherheit von Bäumen, kurz gesagt eine Baumkontrolleurin, die im Auftrag der Gemeinde Hille das Baumkataster der Gemeinde erstellt und pflegt.

Die Forstwirtin, die nach ihrer Ausbildung Forstwissenschaft studierte, sich 2004 selbstständig machte und dann auf Baumkartierung spezialisierte, arbeitet seit Dezember 2013 für die Kommune. „Ich erfasse alle auf gemeindlichen Flächen wachsenden Bäume, dokumentiere unter anderem Art, Höhe und Stammdurchmesser und schaue, ob sie verkehrssicher sind.“ Beeinträchtigen beispielsweise Pilze die Standfestigkeit oder hat ein Sturm die Krone erheblich beschädigt, muss ein Ast entfernt oder gar der komplette Baum gefällt werden, informiert sie Baubetriebshofleiterin Dagmar Meinert, die entsprechende Maßnahmen einleitet. 

Aktuell sind 6.385 Bäume im Kataster dargestellt. Sie stehen an Straßen, im Kurpark Rothenuffeln, an Kitas und Schulen, auf Friedhöfen und an Feuerwehrgerätehäusern. Meist handelt es sich um Linden, Obstgehölze, Eichen, Buchen, Ahorn und Hainbuchen, selten ist die Esskastanie mit nur drei Vertretern in Nordhemmern, Oberlübbe und Hartum. In Hartum ist sie der Nachbarbaum vom Feldahorn und wird bewohnt von einem Ameisenvolk, das in einer Höhlung im Stammfuß haust. Ist darum die Standfestigkeit des gewaltigen Baums gefährdet? Sibylle Michels greift zu ihrem Schonhammer und klopft die Rinde ab. „Hohl klingt es nicht, da ist also keine Gefahr im Verzug.“

Alte Exemplare wie der Feldahorn und die Esskastanie werden einmal jährlich kontrolliert, junge Bäume alle drei Jahre und stark geschädigte Bäume wie die Eiche am WEZ in Hille alle sechs Monate. Welcher Baum und wie viele pro Monat zu überprüfen sind, legt Sibylle Michels in einem Arbeitsplan Anfang eines Jahres fest. Mal nimmt sie einen im Frühjahr unter die Lupe, um die Krone zu begutachten, mal im Sommer, wenn er voll belaubt ist, mal im Herbst, wenn sich die Pilze zeigen – so erhält sie einen Gesamteindruck vom Zustand. Den Stammumfang misst sie mit dem Messband, mit dem Schonhammer sucht sie nach Hohlräumen, Stammfuß und Krone bewertet sie nach Augenmaß, mit ihrem Schraubenzieher stochert sie in Höhlungen auf der Suche nach Fäulnis, und alle Daten trägt sie in den Laptop ein. Und immer arbeitet sie eng mit dem Baubetriebshof zusammen.

Seit einigen Jahren machen ihr nicht so sehr Baumkrankheiten und stürmische Wetterkapriolen Sorgen, sondern der Klimawandel. „Der Stammumfang des Feldahorns liegt wie bereits bei der letztjährigen Kontrolle bei 2,60 Meter, dabei hätte er etwas zunehmen müssen. Die langen Trockenphasen der Hitzesommer setzen ihm zu.“ Der Wassermangel mache Bäume krankheitsanfällig oder lasse sie absterben. Umso mehr bedauert sie es, wenn kerngesunde Laubbäume auf Privatgrundstücken abgeholzt werden. „Sie zu erhalten, muss Priorität haben, denn durch den Klimawandel werden noch unzählige Bäume verloren gehen.“

Bildunterschrift:


Sibylle Michels misst den Stammumfang des Feldahorns auf dem Hartumer Friedhof.
Foto: Gemeinde Hille

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