BwT-19-1 Bürgerbewegung

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Zeigen Sie Verständnis, für die Proteste gegen den Truppenübungsplatz?

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Ja - aber mit Abstrichen
Nein - die Bundeswehr hat Bedarf und Recht
Jein - bin mir nicht sicher

19.09.2020

Unser Leserbrief

wurde im Mindener Tageblatt leider nicht veröffentlicht. Deshalb machen wir ihn auf unserer Seite öffentlich

Artikel „Nur Platzpatronen“ vom 12.09.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

Platzpatronen oder scharfe Munition??

Uns stört der Lärm, der das Wohnen im Hiller Norden stark beeinträchtigt.

Das Problem ist, dass hier mehrere Lärmquellen geballt aufeinandertreffen. Zum einen der Schießstand der Kreisjägerschaft mit seinen besonders lauten 300 m Bahnen, der Sportschützen aus der ganzen Republik anzieht, und zum anderen die Aktivitäten der Bundeswehr. Hierbei insbesondere die lärmenden Hubschrauber aus Bückeburg. Im Reigen der Lärmverursacher ist die Bundeswehr mit ihren Übungen das kleinste Übel. Der Eindruck, dass sich unser Protest auf die Pioniere aus Minden fixiert ist falsch. Wir befürchten aber, dass hier die Infrastruktur auf dem Gelände der Wickriede für einen Hubschrauber Außenlandeplatz geschaffen wird. Das wiederum hat zur Folge, dass die Flugaktivitäten, die sehr oft auch in der Nacht erfolgen, in Zukunft noch weiter zunehmen werden. Da sich die Heeresflieger in Sachen Luftverkehr selber die Genehmigungen erteilen, ist nichts Gutes zu erwarten, wenn diese Infrastruktur erst einmal steht.

Ein noch größeres Ärgernis ist die Kreisjägerschaft mit ihrem Vorsitzenden Dr. Jäcker, die eine Erweiterung der Anlage um 2 Tontaubenschießstände planen. Die Lärmbelastung ist völlig unabsehbar; zumal schon ihre jetzige Anlage nicht auf dem aktuellen lärmschutztechnischen Stand ist. Gespräche mit Dr. Jäcker waren in der Vergangenheit leider dahin gehend ergebnislos, dass eine Nachbesserung des Schallschutzes der 300/200 m Bahnen, die überwiegend nicht von den Jägern, sondern von (Scharf)-Schützen genutzt werden, unterblieben ist. Da geht deutlich mehr!!

Wir, als Bürgerinitiative, möchten in dieser komplexen Gemengelage hier auch so genau wie möglich differenzieren, uns stören nicht die „gewöhnlichen“ Jäger, sondern genau die Schützen, die hier Schießtourismus betreiben und von den Erweiterungsplänen geradezu angelockt werden.

Wir differenzieren hier sehr wohl; berücksichtigen Sie das bitte in Ihrer Berichterstattung genauso feinfühlig

Mit freundlichen Grüßen 

Hans Fink und Martin Eisberg für die Bürgerinitiative "Kein Kriegslärm in Hille"

Nachgefragt - Bitte um Stellungnahme der Parteien

Der Text des Schreibens ... kann per Mausklick vergrößert werden!

Aktuelle Aktion der Bürgerbewegung "Kein Kriegslärm in Hille" ist ein Schreiben an alle politschen Parteien, im Vorfeld der kommenden Kommunalwahl, in dem um deren Stellungnahme zum Gegenstand des Protestes gebeten wird!

Antworten der Parteien zum Thema Kriegslärm

... hier finden sich als PDF-Dokument [31 KB] die von der Bürgerbewegung kommentierten Antworten zur Ansicht!

Die Antworten - siehe auch die Interentpräsenz der Bewegung - bleiben abzuwarten!

03.05.2020 (Fotos Bürgerinitiative, Text HH)

Corona sorgt für Ruhe im Hiller Norden

Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hille“ sind überrascht, dass so schnell Ruhe in Hille - Wittloge eingekehrt ist. Hatten sie noch am Sonntag, den 08.03. 2020 , vor dem Eingangstor zum Schießstand „Wittloge Range“ für die Reduzierung der Lärmbelästigung durch die Kreisjägerschaft und Sportschützen demonstriert, so hat die Corona – Pandemie im Handumdrehen für Ruhe gesorgt.

Das bisherige Schild am Eingang des Schießstandes mit der Aufschrift "Wittloge Range" wurde kürzlich abgenommen. Jetzt hat die Kreisjägerschaft ein neues Schild aufgestellt.   

Das HillerWebBlatt sprach mit Uli Tiebach, Mitglied der Bürgerinitiative, und erfuhr, dass aufgrund von COVID - 19 alle Schießstände der Kreisjägerschaft des Kreises Minden-Lübbecke bis auf weiteres geschlossen wurden. Das heißt auch, dass die Sportschützen, die bisher auf diesem Gelände trainierten, ihre Aktivitäten einstellen mussten.

Hier steht es schwarz auf weiß: Alle Schießstände bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Bei soviel neuen Schildern durfte auch die Bürgerinitiative nicht untätig sein und hat ihrerseits ein neues Banner gespannt mit der Aufschrift “Schön, dass ihr nicht da seid“. Hier sollen sich die Jäger und Sportschützen angesprochen fühlen.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative freuen sich zwar, dass Ruhe eingekehrt ist, sie erachten es jedoch für viel wichtiger, dass die Corona – Pandemie abklingt und im Land wieder normale Verhältnisse einkehren, so Uli Tiebach. Dann ist zwar die gewohnte und störende Lärmbelästigung wieder da und wir werden unsere Bemühungen für mehr Lärmschutz fortsetzen. Es ist den Menschen, die im Hiller Norden leben, nicht zumutbar, die Belastungen von gleich drei Lärmquellen zu ertragen.

Die Mindener Pioniere wollen ihr Übungsgelände erweitern. Auch das Hubschrauber Ausbildungszentrum in Bückeburg hat beantragt, seine Übungen in Hille Wickriede zu erweitern. Die Kreisjägerschaft setzt darauf, auf dem Gelände einen Tontaubenschießstand zu errichten. Dadurch bekämen auch die Sportschützen, die auf diesem Gelände trainieren, bessere Bedingungen.

 Die Mitglieder der Bürgerinitiative haben Verständnis dafür, dass die Soldaten, Jäger und Hubschrauberpiloten trainieren müssen, aber sie fragen auch: „Muss das alles in Hille - Wickriede stattfinden“, so Uli Tiebach. 

Das neue Banner im bekannten Stil der Bürgerinitiative 

12.03.2020 (HH)

Demo vor dem Schießstand in Hille Wickriede

Hille. Am Sonntagvormittag (08.03.2020) hatte die Bürgerinitiative vor dem Schießstand der „Wittloge Range“ eine Demo organisiert. Mehrere gelb schwarze Banner hatten die Aktivisten aufgestellt. Sie trugen Aufschriften wie „ KEIN KRIEGSLÄRM IN HILLE“, KEIN JAGDTOURISMUS IN HILLE“ oder „SONNTAG IST RUHETAG IN HILLE“.

Es war eine friedliche Demo, sie hatte fast Vollksfestcharakter, aber die Forderungen der Bürgerinitiative "mehr Lärmschutz" muss sehr ernst genommen werden.

Zwei Polizeiautos standen bereit, jedoch nicht um Auseinandersetzungen zu schlichten, sondern um den Verkehr zu regeln. Es kamen viele PKWs, auch von außerhalb der Gemeinde Hille, die dann zum Schießstand abbogen. Rund 50 Mitglieder der Bürgerinitiative hatten sich eingefunden, um der Kreisjägerschaft und den Sportschützen ihre Forderung nach mehr Lärmschutz näher zu bringen. Am Sonntagvormittag wird hier am Schießstand trainiert und dann sind Jäger wie Schützen am besten anzutreffen. Es wurden Handzettel verteilt, auf denen die Forderungen der Bürgerinitiative abgedruckt sind.

Auf den Handzetteln konnten  die Forderungen der Bürgerinitiative "schwarz auf gelb" noch einmal nachgelesen werden.

Die Menschen, die in der Nähe des Schießstandes leben, haben drei Lärmquellen zu ertragen, das Truppenübungsgelände der Bundeswehr, den Hubschrauberlandeplatz und den Schießstand der Wittloge Range. Eine Lärmquelle wäre ja noch zu ertragen, aber gleich drei Krachmacher, das ist einfach zu viel, stellen die Demonstranten heraus.

In einem Gespräch mit dem Sprecher der Bürgerinitiative, Hans Jürgen Fink, erfuhr das HillerWebBlatt, dass sie vor allem befürchten, dass der Lärm noch weiter zunimmt, denn die Pioniere haben eine Ausweitung ihrer Übungseinheiten beantragt, die Ausbildung der Hubschrauberpiloten soll ausgebaut werden und die Kreisjägerschaft und die Sportschützen wollen demnächst einen Tontaubenschießstand errichten. Dann werden auch noch mehr Sportschützen aus den Nachbarländern, wie z.B. aus Holland und Dänemark zum Schießtraining nach Hille kommen. 

„Wir fordern von den Jägern und Schützen mehr Lärmschutz auf den Langbahnen, den Verzicht auf den Bau eines Tontaubenschießstandes und die Benutzung von Schalldämpfern“, so der Sprecher der Initiative.

Auch die Kreisjägerschaft hatte sich vor dem Eingang des Schießstandes eingefunden. Das HillerWebBlatt sprach mit dem Schießstandsleiter.

Das HillerWebBlatt sprach auch mit der Jägern, die sich vor dem Eingangstor zur Schießanlage aufhielten und erfuhr vom Schießstandsleiter, dass die Jägerschaft und die Sportschützen Verständnis für die Anliegen der Bürgerinitiative haben, aber den Jägern wie den Sportschützen seien vom Gesetzgeber gewisse Trainingseinheiten vorgegeben, die eingehalten werden müssten. Da es hier aber weit und breit keinen weiteren Schießstand gebe, konzentriere sich das Training hier in Wickriede.

Dieser Konflikt zwischen Bürgerinitiative, Kreisjägerschaft und Sportschützen wird nicht so einfach zu lösen sein. Das Verständnis für die jeweils andere Seite ist ja schon vorhanden, es müssen jetzt Taten folgen.

16.01.2020 (HH)

Bürgerinitiative auch im neuen Jahr aktiv

Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hille“ trafen sich gleich am ersten Sonntag im neuen Jahr um die Gemeinschaft zu pflegen und Planungen für 2020 vorzunehmen. Es war ein besonderes Treffen, denn Familie Tiebach hatte zu einem Widerstandsbratwürstchen und einem Pils in ihre gepflegte Scheune eingeladen. Strohballen, Lichterketten, Stehtische und ein wärmender Grill sorgten für eine gemütliche Atmosphäre.

Einig waren sich die Anwesenden darin, dass sie sich auch im neuen Jahr gegen die Lärmbelästigungen wehren werden. Drei Lärmquellen, das Bundeswehrübungsgelände, die Übungen der Hubschrauber aus Bückeburg und der Schießstand der Kreisjägerschaft zusammen genommen seien einfach zu viel. Die Menschen, die im Bereich Wickriede leben, haben Angst vor der Lärmbelästigung und dem Werteverlust ihrer Immobilien. Außerdem sollte dem Naturschutz mehr Beachtung geschenkt werden.

Sorgen bereiten den Anwohnern auch, dass die Kreisjägerschaft einen Tontaubenschießstand bauen möchte, Sportschützen sogar aus Holland und Dänemark kommen, um hier ihr Hobby zu pflegen und die Heeresflieger ihre Ausbildungskapazitäten erweitern werden.

Das HillerWebBlatt sprach mit dem Sprecher der Bürgerinitiative, Hans -Jürgen Fink und erfuhr, dass die beiden Petitionen, die die Initiative im letzten Jahr an Land und Bund geschickt hatte, dort zwar eingegangen seien, aber noch nicht bearbeitet wurden.

Ein Gespräch mit der Kreisjägerschaft sei gut verlaufen, die Jäger hätten zwar Verständnis für die Situation der Anwohner gezeigt, aber auch durchblicken lassen, dass sie das, was bereits genehmigt wurde, auch umsetzen werden.

Weiter sagte Fink, dass der Kreis Minden-Lübbecke als untere Immissionsschutzbehörde den Antrag der Bundeswehr auf Nutzungserweiterung z. Z. noch prüfe.

Im neuen Jahr gibt es für die Bürgerinitiative noch einiges zu tun. Angedacht wurde u.a. das Gespräch mit den heimischen Politikern zu suchen und auch anwaltlichen Rat einzuholen.

Die Initiative hat neue Plakate besorgt, die demnächst an geeigneten Plätzen in Lavelsloh und im Hiller Norden aufgestellt werden. Sie sollen darauf hinweisen, dass das Problem der Lärmbelästigung noch nicht gelöst ist und das  sich die Menschen, die in der Nähes des Truppenübungsplatzes "Wickriede" leben,  weiter wehren werden.

12.08.2019(HH)

Die Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hille“ weiter aktiv

Hille. Auch wenn in den letzten Wochen wenig über die Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hille“ berichtet wurde, waren die Mitglieder aktiv. Sie trafen sich regelmäßig im Gasthaus „Zum Timpen“ und haben gemeinsam überlegt, wie die zusätzliche Lärmbelästigung im Hiller Norden verhindert oder wenigstens reduziert werden kann.

Seit zu Beginn des Jahres durchgesickert war, dass die Bundeswehr einen Antrag auf Nutzungserweiterung des Truppenübungsplatzes Wickriede beim Kreis Minden-Lübbecke gestellt hatte und dieser Antrag ohne Beteiligung der Öffentlichkeit genehmigt werden sollte, wurden die Menschen, die in der Nähe des Übungsplatzes leben, hellhörig.

Eins war ihnen klar, mit der Nutzungserweiterung kommen weitere Lärmbelästigungen auf uns zu. Dabei müssen wir jetzt schon viel Lärm durch den Truppenübungsplatz, die Heeresflieger aus Bückeburg und den Schießstand der Kreisjägerschaft hinnehmen. Unsere Lebensqualität wird jetzt schon sehr beeinträchtigt und deshalb setzen wir uns dafür ein, dass dieser Antrag negativ beschieden wird, so die Mitglieder der Bürgerinitiative.

Auch hier waren die Mitglieder der Bürgerinitiative aktiv. Mit Aufklebern "Kein Kriegslärm in Hille" auf dem Wegweiser zum Schießstand der Jägerschaft, machten sie auf die Lärmbelästigung der Anwohner aufmerksam.

Auf diesem Weg hatte die Initiative schon zwei Erfolge zu verbuchen. Zum einen hat sie erreicht, dass eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Aula der Gesamtschule zu den Erweiterungsplänen des Truppenübungsplatzes stattfand und zum anderen luden die Pioniere zu einer öffentlichen Vorführung ein. Sie zeigten auf dem Übungsplatz, was die Soldaten hier demnächst machen werden und wieviel Lärm durch diese Übungen entsteht. Den Lärm, den das Schulschießen und die Beseitigung von Kampfmitteln verbreiten, könne man hinnehmen, aber durch die Heeresflieger aus Bückeburg, die Kreisjägerschaft und die Sportschützen, die in Wickriede ihren Schießstand haben, wird die Lärmbelästigung unerträglich und dagegen werden wir uns weiter wehren, so die Anwohner. 

Während der Vorführung der Bundeswehr, stellten die Zuschauer fest, dass die Übungen der Soldaten, Schulschießen und Beseitigung von Kampfmitteln,  zu ertragen seien, dass jedoch der Lärm, der vom Schießstand der Jäger und von den Hubschraubern aus Bückeburg ausgeht, das Faß "Lärmbelästigung" zum Überlaufen bringt. (Foto: Schulschießen)

Die Initiative wird demnächst dem Landrat Dr. Niermann eine Unterschriftenliste gegen die Erweiterung des Truppenübungsplatzes überreichen, denn der Kreis Minden-Lübbecke ist Genehmigungsbehörde. Es wurde inzwischen auch eine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gerichtet. Weiter wurde die Kreisjägerschaft zu einem Gespräch eingeladen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative möchte gemeinsam mit den Jägern und Sportschützen nach Möglichkeiten suchen, wie die Lärmbelästigung reduziert werden kann.

17.07.2019 (HH)

                              Die Bundeswehr stellte ihr Vorhaben im Hiller Norden vor

                          Ausbildungsvorführung auf dem Truppenübungsplatz Wickriede

Hille. Das Panzerpionierbataillon 130 und Bürgermeister Michael Schweiß hatten kürzlich zu einer Veranstaltung auf den Truppenübungsplatz Wickriede eingeladen. Die Bundeswehr wollte den Bürgerrinnen und Bürgern, die in der Nähe des Übungsplatzes wohnen, vorführen, was sie demnächst auf dem Übungsplatz machen werden.

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die Bundeswehr einen Antrag auf Nutzungsänderung gestellt hatte und die Anwohner befürchteten, dass es dadurch zu weiteren Lärmbelästigungen kommen werde. Sie gründeten die Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hille“ und gaben eine Online Petition gegen die Änderungspläne der Bundeswehr auf den Weg. Nicht nur Bürger aus der Gemeinde Hille, sondern auch aus der Stadt Espelkamp und der Samtgemeinde Uchte beteiligten sich daran.

Am Mittwoch, den 10.07. 2019, trafen sich die Interessierten gegen 17.00 Uhr zunächst an der Schule Minderwald und wurden dann mit dem Bundeswehrbus zum Übungsgelände gefahren, da es hier nur wenig Parkplätze gab. Rund 150 Zuschauer hatten sich hier eingefunden, etliche waren auch mit dem Fahrrad gekommen. 

Oberstleutnant Helge Lammerschmidt begrüßte die Gäste und betonte, dass die Bundeswehr offen und ehrlich das zeige, was demnächst auf dem Gelände stattfinden werde. Es gehe um Schulschießen und die Entschärfung von Kampfmitteln. Weitere Lärmbelästigungen seien nicht zu erwarten. 

Obrstleutnant Helge Lammerschmidt begrüßte die Gäste und erklärte, was die Soldaten hier in Zukunft machen werden..

Die Vorführung begann mit dem Schulschießen, dann folgten das Schießen vom Fahrzeug und die Entschärfung von Kampfmitteln. Alle Übungen waren mit Lärm verbunden, aber die Schießereien waren nicht übermäßig laut. Jedoch hatte jeder Zuschauer ein andere Lärmwahrnehmung. Einige sagten, “diesen Lärm kann man hinnehmen“.

Das Schulschießen fand in 200 Metern Entfernung statt.

Hier wurden weitere Übungen zur Kampfmittelbeseitigung gezeigt.

Andere vertraten die Meinung, es sei zu laut, denn man müsse alle Lärmquellen zusammen sehen, die Bundeswehr, die Hubschrauber auf dem nahe gelegenen Landeplatz und den Schießstand der Jäger. Wir empfinden den Lärm als Belastung und die Pläne der Bundeswehr sollten gestoppt werden.

Wie es mit der Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm im Hiller Norden“ weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Ein Treffen ist für Montag, den 22.07. 2019 in der Gaststätte „Zum Timpen“ geplant.

Zum Schluss der Übungen gab es für die Bundeswehr Applaus und viele Zuschauer äußerten sich dahin gehend: „Jetzt wissen wir wenigstens, was auf uns zukommen wird“.

21.06.2019(HH)

Nachbesprechung der Informationsveranstaltung "Kein Kriegslärm in Hille"

„Genug ist genug“ -  sagen die Bürgerinnen und Bürger im Hiller Norden

Hille. Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hille“ hatten zu einer Nachbesprechung der Informationsveranstaltung, die am 11.06. 2019 in der Aula der Verbundschule stattfand, eingeladen. Die Mitglieder trafen sich  im Gasthof „Zum Timpen“ in Hille.

In der Informationsveranstaltung hatten Fachleute der Bundeswehr, Herresflieger aus Achum, Kreisjägerschaft und Kreisverwaltung Stellung bezogen zu dem Nutzungsänderungsvertrag des Truppenübungsplatzes Wickriede. Alle Referenten betonten, dass sich mit dem Änderungsvertrag im Hiller Norden nichts ändern werde, es bliebe alles so, wie es jetzt sei.

Das waren an dem Infoabend zwar beruhigende Worte, aber wie sich in der Nachbesprechung herausstellte, schenkten die Anwohner des Truppenübungsplatzes diesen Worten kein Vertrauen. Sie waren davon überzeugt, wer einen Änderungsantrag stellt, will auch was ändern und diese Änderungen wirken sich auf uns Anlieger als weitere Lärmbelästigungen aus.

Dabei sind wir hier im Hiller Norden schon durch die Mülldeponie, die L 770, den Truppenübungsplatz als Fahrgelände, den Hubschraubern aus Achum und dem Schießstand der Jäger stark belastet. Weitere Belastungen sind eine Zumutung für Mensch und Natur.

Die Anwesenden stellten heraus, dass sie keine Vorbehalte gegen die Bundeswehr oder die Jäger haben. Wir sehen ein, dass sie Übungsgelände brauchen, aber muss in Wickriede noch weiter draufgesattelt werden? Warum hält man nicht nach einem anderen Truppenübungsplatz Ausschau, in dessen Nähe es keine Wohnbebauung gibt und Menschen keiner Lärmbelastung ausgesetzt werden?

Die Mitglieder der Initiative wollen den Änderungsantrag stoppen. Es wurde beschlossen, in Kürze ein Gespräch mit dem Anwalt zu führen und sich mögliche Wege aufzeigen zu lassen. Außerdem soll eine Petition vorbereitet werden. Die Anwesenden waren sich einig in der Aussage: „Genug ist genug“.

Die Teilnehmer der Nachbesprechung waren trotz der beruhigenden Worte von Seiten der Bundeswehr davon überzeugt, dass mit den geplanten Nutzungsänderungen  des Truppenübungsplatzes  weitere Lärmbelästigungen auf sie zukommen werden. Hier müssen alle Lärmquellen Beachtung finden.

13.06.2019 (HH)

Viel Wind um nichts?

„Im Hiller Norden wird sich nichts ändern, es kommen keine weiteren Lärmbelastungen auf die Anwohner zu“, so die Botschaft, der Informationsveranstaltung, zu der der Bürgermeister der Gemeinde Hille, Michael Schweiß, in die Aula der Gesamtschule Hille eingeladen hatte.  

Bürgerinnen und Bürger aus Hille, Espelkamp und Lavelsloh, die in der Nähe des Truppenübungsplatzes der Bundeswehr Wickriede wohnen, waren beunruhigt. Es war durchgesickert, dass die Bundeswehr einen Antrag auf Nutzungsänderung des Truppenübungsplatzes gestellt hatte. Leider wurden sie nicht darüber informiert, was sich ändern würde. Sie machten sich Sorgen, dass weitere Lärmbelästigungen auf sie zukommen würden und hatten bereits die Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hille“ gegründet.

Vertreter der Bundeswehr stellten sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Rund 150 Bürgerinnen und Bürger hatten sich in der Aula eingefunden, um den Vertretern der Bundeswehr, des internationalen Hubschrauber - Ausbildungszentrums Achum, der Kreisjägerschaft und der Kreisverwaltung Fragen zu stellen. 

Die Kernaussage der Fachleute, die auch von der Moderatorin Nadine Haßlöver mehrere Male wiederholt wurde, lautete „Im Hiller Norden wird es keine großen Veränderungen geben“.

Oberst Helge Hammerschmidt, Oberstleutnant des Panzerbataillons 130 aus Minden,  erläuterte, dass sich zwar  eine kleine Nutzungsänderungen ergeben werde, das hier in Zukunft die Entschärfung von Kampfmitteln geübt werden soll. Es werde nur mit Attrappen geübt. „Weitere Änderungen sind nicht geplant“, so der Kommandeur. 

Auch der Leiter der Flugeinsatzzentrale in Achum, Oberstleutnant Steen Pfähler, sagte, dass sich auch bezüglich der Hubschrauber in Wickriede nichts ändern werde. 800 Starts und Landungen seien nach wie vor vorgesehen. Der Antrag sei von den Heeresfliegern nur gestellt worden, da das neu eingerichtete Luftfahrtsamt der Bundeswehr das vorgebe.

Die Moderatorin Nadine Haßlöwer im Gespräch mit Hans-Ludwig Fink, Sprecher der Bürgerinitiative "Kein Kriegslärm in Hille".

Kritische Fragen wurden auch an Dr. Walter Jäcker, Vors. der Kreisjägerschaft, gerichtet. Die Jäger betreiben schon seit einigen Jahre in Wittloge einen Schießstand (Wittloge Range). Demnächst wollen die Jäger da auch einen Tontaubenstand errichten, der 2016 genehmigt wurde. Die Anwohner befürchten, dass dieser Stand noch weitere Lärmbelästigungen mit sich bringen werde und erwarten, dass die Jäger mehr für den Schallschutz ihrer Schießbahnen tun, ehe sie einen Tontaubenstand errichten. Darauf ließ sich Dr. Jäcke jedoch nicht ein.

Auch viele  Schützen aus Niedersachsen besuchen den Schießstand Wittloge. Anlieger, die schon mal einen Blick auf die Autokennzeichen geworfen haben, sprechen von "Schießtourismus".

Lutz Freiberg, Dezernent für Bauen und Umwelt im Mühlenkreis, beruhigte die Anwesenden und führte aus, dass über den Antrag der Bundeswehr nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz entschieden werde. Auch in Wickriede dürfe das Lärmkontingent nicht überschritten werden.

Er sprach auch die Ausbaupläne der Mülldeponie Pohlsche Heide an und hob hervor, dass es hier kein Atommüllendlager, keine Zunahme der Anlieferungen und Immissionen geplant seien. 

An diesem Abend wurde sachlich diskutiert, die Gesprächspartner akzeptierten die Situation der Gegenseite. Aber die Bedenken der Mitglieder der Bürgerinitiative wurden nicht restlos ausgeräumt. Die Frage stand im Raum: „Wenn sich tatsächlich nichts ändert, warum hat man uns Anliegern das nicht von Anfang an mitgeteilt. Ein öffentliches Verfahren mit Einbeziehung der Anlieger, hätten Misstrauen und Ängste erst gar nicht aufkommen lassen.

 

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05.06.2019 (HH)

Aktivitäten der Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hiller“

Hille. Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Kein Kriegslärm in Hiller“ trafen sich kürzlich in der Gaststätte „Zum Timpen“ in Hille um einen Gedankenaustausch zum Thema „Nutzungsänderung des Truppenübungsplatzes Wickriede“ im Hiller Norden zu pflegen.

Das Gasthaus "Zum Timpen" in Hille, Treffpunkt der Bürgerinitiative

Seit der gut besuchten Infoveranstaltung am 15.05.2019, die auch in der Gaststätte „Zum Timpen“ stattfand, haben die Mitglieder der Initiative viel auf den Weg gebracht. Neben dem Sammeln von weiteren Unterschriften unter die Petition, wurden mehrere Banner zu den Plänen der Bundeswehr erstellt. Es wurde beraten, an welchen exponierten Plätzen sie in Kürze aufgehängt werden sollen.

Weiter befinden sich 5000 Flyer in Vorbereitung. Sie werden demnächst von den Mitgliedern der Initiative an die Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe des Truppenübungsplatzes wohnen, verteilt. Vorgesehen sind auch Infostände in Lavelsloh vor den großen Geschäften Gosewehr und Röthemeyer. Angedacht wurde auch ein Infostand vor dem WEZ - Markt in Hille, um die Menschen für das Thema „Erweiterung des Truppenübungsplatzes Wickriede“ zu sensibilisieren.

In einer lockeren Gesprächsrunde wurden gute Gedanken zusammengetragen

Diese Aktionen sind nicht zum Null-Tarif zu haben und deshalb hat die Bürgerinitiative einen Spendenkonto für ihre Arbeit eingerichtet. 

Spendenkonto: Kassenwartin Petra Tiebach - Schneider

IBAN: DE 50490501010045351509

Hanna Hartmann vom HillerWebBlatt (www. Hillerwebblatt.de) wies darauf hin, dass auch die Mitarbeiter des Internetmagazins in dieser Sache aktiv waren und auf der entsprechenden Seite eine Kommentarspalte eingestellt haben. Hier kann jede Bürgerrinn, jeder Bürger, ihre/seine Meinung zum Thema „Erweiterung des Truppenübungsplatzes“ äußern und darüber hinaus auch die Meinung anderer kommentieren. „Wir wollen mit dieser Kommentarspalte erreichen, dass das Thema „Erweiterung des Truppenübungsplatzes“ so lange im Gespräch bleibt, bis eine einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten gefunden wurde. 

Ein weiteres Thema des Abends war die Vorbereitung der Infoveranstaltung am 11.06. 2019 um 18.00 Uhr in der Aula der Gesamtschule, zu der der Bürgermeister der Gemeinde Hille eingeladen hat. Die Anwesenden äußerten sich dahin gehend, dass sie froh seien, endlich sachgerechte Informationen zu den Plänen der Bundeswehr zu bekommen und sie erhofften sich, Antworten auf die Fragen „Welche Maßnahmen sind angedacht, um die Anwohner vor weiteren Lärmbelästigungen zu schützen und wird das Gutachten des Naturschutzbundes Beachtung finden?“

Zum Schluss dieses Treffens lud der Sprecher der Initiative, Hans Fink, alle Interessierten zu einer Nachbesprechung der Infoveranstaltung der Gemeinde ein, die am 18.06. 2019 um 19.30 Uhr wieder hier in der Gaststätte „Zum Timpen“ stattfinden wird.

 

20.05.2019 (HH)

Fragen an Herbert Heuer, Ortsvorsteher von Hille, zum Truppenübungsplatz Wickriede

Hanna Hartmann vom HillerWebBlatt (HW) führte das Gespräch mit dem Ortsvorsteher

Die Menschen im Hiller Norden sind beunruhigt. Da durchgesickert ist, dass die Bundeswehr einen Antrag auf Nutzungsänderung des Truppenübungsplatzes gestellt hat, wissen sie nicht, was demnächst auf sie zukommen wird. Die Informationen zu dem Vorhaben fließen spärlich.

Der Ortsvorsteeher kennt sich im Hiller Norden gut aus.

HillerWebBlatt (HW) Kommen die Bürgerinnen mit ihren Fragen und Anliegen jetzt zu ihnen?

Herbert Heuer: Ja, sie wurden aufgeschreckt durch einen Bericht in der Tageszeitung. Sie befürchten durch die Nutzungsänderung zusätzliche Lärmbelastungen.

Im Raum stehen folgende Fragen: Wurde das Tontaubenschießen der Jägerschaft schon genehmigt? Was geschieht auf dem Truppenübungsplatz, das bis jetzt als Fahrgelände ausgewiesen ist? Sollen hier Schießübungen und Sprengungen vorgenommen werden? Wieviel Lärm bringen die zusätzlichen Hubschrauberaktivitäten mit sich. Von 800 Starts im Jahr ist die Rede. Gibt es tatsächlich eine ununterbrochene Lärmbelästigung?

Für die Spaziergänger im Hiller Norden ein bekanntes Schild

Leider kann ich auch als Ortsvorsteher dazu keine Aussagen treffen, da ich auch nur die Informationen aus der Tageszeitung kenne.

HW: Haben sie nicht auch an der Info-Versammlung teilgenommen, die am 19.02. 2019 in der Mindener Kaserne zu diesem Thema stattfand?

Herbert Heuer: Nein, es war nur ein kleiner Kreis eingeladen und ich zählte nicht zu den Gästen. Auch meine Anfrage in der Ratssitzung Mitte April wurde vom Bürgermeister abschlägig beschieden. Er teilte mit, dass er für das Verfahren nicht zuständig sei und dazu keine Informationen vorlägen. Nach meinem Kenntnisstand hätten jedoch schon seit Juli 2018 auch im Hiller Rathaus die Informationen vorhanden sein müssen. Für mich war völlig klar, dass ich den Anliegern Wege aufzeigen muss, wie sie an gesicherte Infos kommen können. Denn ich fühle mich für die Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft Hille verantwortlich und nehme ihre Sorgen ernst.

HW: Jetzt haben die Anlieger ja selbst die Initiative ergriffen und am 11.05. 2019 zu einer Informationsveranstaltung in das Gasthaus „Zum Timpen“ in Hille eingeladen. Es wurden u.a. zwei Fragen erörtert: Warum wurden wir Anlieger nicht umfassend über die Pläne der Bundeswehr informiert und können wir sie noch stoppen? Wie stehen sie zu dieser Initiative der Anlieger?

Herbert Heuer: Ich habe vollstes Verständnis für diese Initiative. Denn ursprünglich wollte der Bürgermeister kurz nach Ostern zu einer Info-Versammlung einladen. Aber bis heute hat sie noch nicht stattgefunden. Aber neuerdings lädt er am 11.06. 2019 um 18.00 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in die Aula der Gesamtschule ein. Ich bin froh, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger endlich gesicherte Informationen zu den Plänen der Bundeswehr zum Truppenübungsplatz Wickriede bekommen.

 

17.05.2019 (HH)

Kein Kriegslärm in Hille

Besorgte Anlieger laden zur Informationsversammlung ein

Im Hiller Norden brodelt es. Die Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe des Truppenübungsplatzes Wickriede wohnen, sind besorgt und fragen: „Was kommt auf uns zu, wenn die Bundeswehr ihre Planungen zur Nutzungserweiterung des Übungsplatzes in die Tat umsetzt?“

Die Anlieger stellten heraus, dass dieses Fleckchen Erde schon durch die Mülldeponie, die L770, den Truppenübungsplatz, den Schießstand der Jäger und die Nutzung des Geländes und des Luftraumes durch die Hubschrauber aus Bückeburg sehr belastet ist und geprüft werden muss, ob man den Menschen, die hier wohnen, noch weitere Belastungen zumuten kann.

Gut besucht war die Informationsveranstaltung im Gasthaus "Zum Timpen" in Hille

Da die Informationen zu den Plänen der Bundeswehr bisher nur spärlich geflossen sind, haben die Bürgerinnen und Bürger selbst die Initiative ergriffen und zu einer Informationsversammlung in das Gasthaus „Zum Timpen“ in Hille eingeladen.

Über 80 Bürgerinnen und Bürger aus Hille, Espelkamp und der Samtgemeinde Uchte waren der Einladung von Hans-Jürgen Fink aus Diepenau, Sprecher und Mitinitiator der Bürgerbewegung „Kein Kriegslärm in Hille“ gefolgt und erwarteten u.a. Antworten auf zwei Fragen: „Warum wurden wir Anlieger bisher nicht umfassend informiert und können wir die Pläne der Bundeswehr noch stoppen?“

Zum Informationsmangel hieß es, dass es sich hier um ein vereinfachtes Verfahren handelt, das die Beteiligung der Öffentlichkeit nicht erforderlich macht. Aber was empfinden die Anlieder bei dieser Geheimniskrämerei? Möchte nicht jeder wissen, was in Zukunft vor seiner Haustür passiert, so die Anwesenden.

Eingeladen waren auch Rechtsanwalt Willi Broshinski, der über die verwaltungsrechtliche Seite informierte, Lothar Meckling, Vors. des Naturschutzbundes des Mühlenkreises, der die Folgen der Erweiterung für Flora und Fauna vorstellte und Professor Dr. Johannes Weinig von der Fachhochschule Bielefeld, der die Veranstaltung moderierte.

Die Fachleute, die für die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung standen. (v.l.) Lothar Meckling, Vorsitzender des Naturschutzbundes des Kreises Minden-Lübbecke, Rechtsanwalt Willi Broshinski, Mitinitiator Hans-Jürgen Fink und Moderator Professor Dr. Johannes Weinig  

Hans-Jürgen Fink stellte als Anlieger seine Bedenken gegen die Erweiterung des Übungsplatzes vor. Er hatte bereits eine Homepage unter dem Namen „Kein Kriegslärm in Hille“ erstellt und eine online Petition vorbereitet.  

Auf die Frage: “Was können wir Bürgerinnen und Bürger jetzt tun“, riet der Rechtsanwalt u.a., möglichst viele Beschwerdebriefe an die Bewilligungsbehörde, den Kreis Minden-Lübbecke, zu schreiben. Lothar Meckling wies darauf hin, das Lärmgutachten der Bundeswehr überprüfen zu lassen. 

Da das Kosten verursache, wurde an diesem Abend spontan eine Geldsammlung durchgeführt und Hans-Jürgen Fink gab bekannt, ein Konto einzurichten, auf das man dann Geld überweisen könne. Die Anwesenden legten fest, dass man sich in 14 Tagen wieder treffen werde, um dann die weitere Entwicklung zu erörtern.

Friedlich und still ist es am Badesee im Hiller Norden. Aber die Menschen, die hier leben, fragen sich: "Was wird auf uns zukommen, wenn die Bundeswehr ihre Erweiterungspläne für den Truppenübungsplatz Wickriede umsetzen darf? " 

04.05.2019 (Bianca Winkelmann/HH) - Bürger äußern Bedenken wegen Truppenübungsplatz

Gelungene Sprechstunde von Bianca Winkelmann in Hille

Wenn Bianca Winkelmann zu ihren Bürgersprechstunden einlädt, sind die Anliegen der Menschen immer ganz unterschiedlich. Auch bei dem vergangenen Termin in Hille unterhielten sich die heimische Landtagsabgeordnete und die Bürgerinnen und Bürger über ganz verschiedene Themen.

„Politik muss im Alltag der Menschen zuhause sein“, erklärt Bianca Winkelmann die Motivation zu den Bürgersprechstunden. „Bei den Terminen können mir Bürgerinnen und Bürger in lockrerer Runde ihre Kritik, Fragen oder Anliegen mitteilen.“

Im Falle des Termins in Hille war dies unter anderem die Verärgerung über Funklöcher. Bianca Winkelmann lobte in diesem Zusammenhang den NRW-Mobilfunkpakt: „Um die Mobilfunkversorgung bis 2020 nachhaltig zu verbessern, haben wir mit den führenden Telekommunikationsunternehmen den Mobilfunkpakt abgeschlossen. Um spürbare Verbesserungen für die Bevölkerung zu erreichen, sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren 1.350 Basisstationen für den Mobilfunk neu errichtet und 5.500 ertüchtigt werden, um die bestehenden Frequenzauflagen erfüllen und weitere Funklücken schließen zu können.“

Weiteres Thema waren die Pläne der Bundeswehr, die Aktivitäten auf dem Truppenübungsplatz Wickriede zu erweitern. Einige Anwohner sind deshalb in Sorge und informierten darüber Bianca Winkelmann. Die äußerte Verständnis, machte aber auch deutlich, dass es sich um ein bundespolitisches Thema handle. „Ich gebe die Sorgen auf jeden Fall an meine Kollegen in Berlin weiter“, versprach die Landtagsabgeordnete.

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