Wie es um die heimische Wirtschaft steht

Hille zu Coroan-Zeiten

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20.05.2020 (HH)

Rettungsschirm für Busunternehmen

In den Medien wird darauf hingewiesen, dass die Deutsche Wirtschaft wegen der Corona-Pandemie vor einer schweren Rezession steht. Nicht nur große Firmen, die weltweit agieren, sondern auch Betriebe vor unserer Haustür sind betroffen.

Bus- und Gruppentouristik sind besonders gebeutelt und machen auch vor dem Holzhauser Busunternehmen Monika Bremmert nicht halt. Das gut geführte Unternehmen ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und hat seinen Sitz in Hille-Holzhausen, Minderheider Str. 5.

Haupteingang

Das HillerWebBlatt sprach mit dem Firmenchef Dieter Bremmert, der das Unternehmen kurz vorstellte. Der Familienbetrieb wurde 1976 von Monika und Dieter Bremmert gegründet und die Zukunft des Unternehmens ist mit Sohn Michael, der schon seit einigen Jahren im Betreib mitarbeitet, gesichert. Zu dem Team gehören 8 feste Mitarbeiter und 10 Teilzeitkräfte. 15 Busse stehen in den großen Bushallen.

Zu den Angeboten zählen Schulbus- und Linienfahrten, Mannschaftsfahrten der Handball- und Fußballvereine, Städtetouren, z.B. nach Paris, Rom und Amsterdam, Kulturreisen sowie Komplettfahrten mit persönlicher Ausarbeitung. Die Fahrten werden jeweils auf die Wünsche der Gruppen und Vereine zugeschnitten. Zusätzlich werden seit 1976 Behindertenfahrten durchgeführt und seit 1980 ist die Firma Bremmert Subunternehmer der Mindener Kreisbahn.  

Auf die Frage „Wie wirkt sich die Krise konkret aus“, sagte Dieter Bremmert: „Das ist schnell auf den Punkt gebracht. Durch die Corona – Krise stehen unsere Busse still und die Kosten laufen weiter“.

Dieter Bremmert am Schreibtisch, Zentrale des Busunternehmens 

Der Geschäftseinbruch begann am 18.03. 2020 mit der Einführung des Ferienfahrplanes. Die Schulen wurden aus Vorsichtsmaßnahmen geschlossen, Schülerfahrten waren nicht mehr nötig. Die Sporthallen machten dicht und so brauchten auch keine Sportler weder zu Spielen noch zu sportlichen Events gefahren werden. Ausflugsfahrten von Gruppen und Vereinen zu Sehenswürdigkeiten oder kulturellen Veranstaltungen wurden seit der Pandemie nicht nachgefragt.

Wie lange diese Situation anhalten wird, ist ungewiss. Sicher ist jedoch, dass die Busunternehmen sie nicht mehr lange überstehen werden. Finanzielle Hilfen vom Staat sind gefragt. Der Verband für Bus- und Gruppentouristik (RDA) hat wiederholt darauf hingewiesen, dass Corona die Busunternehmen existenziell bedrohe und dass möglichst bald ein Rettungsschirm aufgespannt werden müsse. 

Blitzblank geputzte Busse stehen auf dem Hof Bremmert für die nächste Fahrt bereit. Wann geht es endlich wieder los?

25.04.2020(Text Friseurmeisterin Bianca Ullrich, HH)

Socken stricken satt Haare schneiden

Endlich ist es wieder soweit, am Dienstag, den 05.05. 2020, darf ich mein Haarstudio in Hille – Holzhausen, Breede 26, wieder öffnen. Ich freue mich auf meine Kundinnen und Kunden, denn die netten Gespräche, Scherze und das Lachen habe ich in der letzten Zeit vermisst.

"Herzlich willkommen", sagt Bianca Ullrich und öffnet die Tür zu ihrem Haarstudio.

In der ersten Woche der Corona – Schließung war es für mich wie Urlaub. Ich konnte Haus und Garten in Ordnung bringen und auch meine Freizeit genießen. Aber schon in der zweiten Woche fehlte mir die Arbeit. Ich bin dann angefangen und habe Socken in verschiedenen Größen, Stickmustern und Farben gestrickt. Da waren meiner Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich werde sie in meinem Geschäft zum Verkauf auslegen.

Ich bin voll motiviert, wenn es am 05. wieder losgeht. Selbstverständlich werden in meinem Studio die vorgeschriebenen Maßnahmen eingehalten. Es wird nur jeweils eine Kundin, ein Kunde im Geschäft bedient und deshalb kann nur auf Termin gearbeitet werden. So wird auch verhindert, dass sich zur gleichen Zeit mehrere Kunden im Laden aufhalten. Mundschutz ist für mich und für die Kundinnen und Kunden selbstverständlich und auch die anderen bekannten Hygienemaßnahmen werden strengstens eingehalten. Wer mein Studio betritt, kann sich sicher fühlen, denn auch ich möchte zur Eindämmung der Corona - Pandemie beitragen.

Ich bin gespannt, wie die eine oder andere Kundin nach der langen „friseurlosen Zeit“ wohl ausschauen mag und ich hoffe, dass möglichst wenig selbst daran herumgeschnippelt wurde. Ja, und wenn es denn mal so sein sollte, müsste eine Friseurmeisterin die Frisur doch noch retten können.  

Durch Socken stricken hat die Friseurmeisterin die arbeitsfreie Zeit bestens genutzt.

30.04.2020 (Text Heinz Schmidt, HH)

Friseur & Shop am 05.05. 2020 wieder geöffnet

Salon Schmidt, Minderheiderstr. 37. Der Salon Schmidt besteht schon seit 1933 und ist seit 1962 an der Minderheiderstr. 37. Friseurmeister Heinz Schmidt betreut seine Stammkundinnen und Kunden noch gerne Stundenweise. Einige seiner Kundinnen und Kunden lassen sich von ihm schon seit 40 bis 50Jahre die Haareschneiden. Da liegt es auf der Hand, dass sich da auch viele Freundschaften entwickelt haben. Das ist teilweise wie ein Familientreffen betont der Friseurmeister.

 Am 05. Mai kann ich meinen Salon wieder für meine Stammkundinnen Kunden öffnen.

Die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen werden selbstverständlich eingehalten, so das sich jeder sicher fühlen kann.

 

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