Hofladen Klostermeier

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09.02.2021 (HH)

Frische Produkte direkt vom Hof

Hille- Hartum . Wer durch den Hartumer Kreisel fährt, der entdeckt auch das bunte Hinweisschild auf den Hofladen Klostermeier

Das HillerWebBlatt erfuhr von Frederik Klostermeier, dass er am ersten Mai 2020 auf dem elterlichen Hof in Hartum, Mindener Straße 427, einen Hofladen eröffnet hatte. Nach seiner Ausbildung zum Agra -Betriebswirt war er einige Jahre als Betriebshelfer tätig und dabei hatte er viele landwirtschaftliche Betriebe und auch einige Hofläden kennengelernt. Wie es in einem bäuerlichen Familienbetrieb üblich ist, wird er bei diesem neuen Projekt von seiner Familie bestens unterstützt.

Frederik Klostermeier in seinem neuen Hofladen

In dem Hofladen werden Lebensmittel angeboten, die auf dem Hof erzeugt und zum Teil auch von Partnerbetrieben veredelt wurden. Qualität und Frische stehen im Mittelpunkt. Zu den Angeboten zählen täglich frische Eier von Hühnern aus Freilandhaltung und frische Milch aus der Milchtankstelle. Hier können sich die Kunden die frische Milch von den Klostermeierschen Kühen selbst in ein mitgebrachtes Gefäß abfüllen.

Kürbisse und Kartoffeln aus eigenem Anbau, Apfelsaft von den Äpfeln der eigenen Streuobstwiesen, selbsthergestellte Marmelade, Chutneys und Grillsaucen sowie Eierlikör und Nudeln aus den Eiern der eigenen Hühner gehören zum Angebot. Im Sommer gibt es auch Eis, das von der Eisdiele Venezia aus der hofeigenen Milch zubereitet wird.

Weiter werden Fleisch und Wurstwaren angeboten. Damit das Schweine- und Rindfleisch wirklich frisch ist, muss es zu den bekannten Schlachttagen vorbestellt werden. In Planung ist auch eine Käsezubereitung aus der hofeigenen Milch.

Im Hofladen ist Selbstbedienung angesagt. Alle Produckte sind mit Preisen versehen. Der Kunde wählt die Produkte aus, rechnet den Endpreis zusammen und legt das Geld in die bereit gestellte Kasse. Wechselgeld und Taschenrechner stehen ebenfalls zur Verfügung.

Auf die Frage des HillerWebBlattes: “ Stimmt die Kasse am Abend denn auch“, antwortete Kerstin Klostermeier, die für die Kasse zuständig ist: „Ich bin zufrieden und setze weiter auf die Ehrlichkeit der Kunden“.
Der Hof Klostermeier ist zwar kein klassischer „Biohof“, aber auch hier steht das Tierwohl an erster Stelle. Wie von Frederik Klostermeier zu erfahren war, beteiligt sich der Hof jetzt schon an dem Strohprogramm des Landes NRW.   Die  Ställe für die Mastbullen werden mit Stroh eingestreut, ab Sommer geschieht das auch in den Schweineställen  und die Hühner können jetzt schon in dem Hühnermobil, das auf der grünen Wiese steht, ein angenehmes Leben führen.  
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