Regionales

11.09.2020 (HH)

Offene Atleliers 2020

Kunst vom Feinsten fast vor der Haustür

Hille. Auch in diesem Jahr öffneten 23 Ateliers im Mühlenkreis ihre Pforten. Die Veranstaltung „Die offenen Ateliers“ fanden am 05. und 06. September zum dreizehnten Mal statt. Sie wurde vom Verein für aktuelle Kunst e.V. im Kreis Minden-Lübbecke ausgerichtet.

Es war schon etwas Besonderes, dass die Gäste auch mal einen Blick in die Werkstätten werfen durften, in denen die Kunstwerke entstanden waren. Wer hier reinschaut, ist an Kunst interessiert, sucht das Gespräch mit den Künstlern und wer sein Atelier öffnet, begrüßt einen Meinungsaustausch mit den Besuchern.

Sandra Arnts mit einen Objekt aus Weidenruten

Es war schon etwas Besonderes, dass die Gäste auch mal einen Blick in die Werkstätten werfen durften, in denen die Kunstwerke entstanden waren. Wer hier reinschaut, ist an Kunst interessiert, sucht das Gespräch mit den Künstlern und wer sein Atelier öffnet, begrüßt einen Meinungsaustausch mit den Besuchern.

Aufgrund der Corona-Pandemie galten auch bei diesen Veranstaltungen die aktuellen Sicherheitsregeln: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmasken tragen waren angesagt. 

Das HillerWebBlatt besuchte das Atelier von Sandra Arnts. Es befindet sich in Hille an der Schlandorfstraße 39. Die Künstlerin wohnt in der ehemaligen Hiller Zigarrenfabrik, ihre Werkstatt befindet sich in einem kleinen Nebengebäude. Die Gastgeberin berichtete, dass sie zum ersten Mal an dieser kreisweiten Veranstaltung teilnimmt. In vergangenen Jahren hatte sie im September andere Ausstellungstermine, die nun durch die Corona - Einschränkungen ausfallen.

Ein Stück Holz mit einem besonderen Innerleben.

Sandra Arnts arbeitet mit Holz. Neben Objekten aus Holz und Skulpturen aus Weidenruten stellt sie Vasen, Schmuckstücke und außergewöhnliche Schubladenknöpfe her.

Das Holz, das sie verarbeitet, so die Künstlerin, sucht sie sich selbst und die Weidenruten, die sie verwendet, schneidet sie auch selbst. Sie ist immer wieder begeistert von der Vielfalt der natürlichen Strukturen und den unterschiedlichen Rindenfarben.

Weidenruten in vielen natürlichen Farben. 

Das HillerWebBlatt besuchte auch die Ateliergemeinschaft „Die Bildner“ am Otto-Lilienthal-Weg 7 in Minden. In diesem Gebäude stellten mehrere Künstlerinnen Gemälde und Kunstobjekte aus. Gleich im Eingangsbereich hing ein Bild von Ulrike Voegele in wunderschönen Rottönen, das die Blicke auf sich zog.

Die Mindener Künstlerin Gudrun Wentz stellte Tonarbeiten aus, im Mittelpunkt stand die Gruppe  „Die Chorsänger“.   

Gudrun Wentz mit dem Objekt "Die Cohrsänger".

Ein besonderer Hingucker waren die Skulpturen der Künstlerin Manuela Johne-Sander mit den Titeln „Ziege“ und „Berti“. Die offenen Ateliers waren auch zu Corona- Zeiten eine gelungene Veranstaltung.

01.07.2020 (FO)

Wertstoffhof der KAVG in Lübbecke unter neuem Namen

Minden/Lübbecke: Die KreisAbfallVerwertungsGesellschaft mbH Minden-Lübbecke (KAVG) informiert: Zum 01.07.2020 ändert sich der Standortname ihres Wertstoffhofes in der Benzstraße 3 in Lübbecke in Wertstoffhof Lübbecke. Der bisher unter dem Namen Wertstoffhof Aussieker (ehemals Aussieker Entsorgung und Recycling) bekannte Standort gehört seit dem 01.07.2019 zur KAVG. Nach genau einem Jahr erfolgt nun die Namensänderung – schon im Hinblick auf die geplante Eröffnung eines weiteren KAVG-Wertstoffhofes in Hüllhorst. Öffnungszeiten und Dienstleistungen am Wertstoffhof Lübbecke bleiben unverändert. Auch steht den Bürger*Innen das bewährte Mitarbeiterteam vor Ort weiterhin wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite. Mehr Informationen zum Wertstoffhof Lübbecke unter: www.kavg-ml.de/luebbecke  

30.04.2020 - (FO)

Minden/Hille/: Die KAVG informiert, dass die mobile Schadstoffsammlung ab Montag, 04.05.2020 wieder durchgeführt wird. 

Das Schadstoffmobil steht den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Minden-Lübbecke dann wieder für die Abgabe schadstoffhaltiger Abfälle zur Verfügung. Die genauen Termine sind dem Abfallkalender, den Veröffentlichungen der Städte und Kommunen des Kreises und der Tagespresse zu entnehmen. 

Die KAVG bittet die Bürgerinnen und Bürger, 

die aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten sowie weitere Hinweise vor Ort zu beachten.

nur die Schadstoffsammlung ihrer eigenen, zuständigen Stadt/Kommune aufzusuchen, da sonst mit einer Abweisung der Anlieferung zu rechnen ist.

nicht dringende Anlieferungen möglichst auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, um lange Warteschlangen zu vermeiden.

Am Schadstoffmobil können schadstoffhaltige Gegenstände in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei abgegeben werden. Dazu gehören zum Beispiel Lacke, Säuren, Laugen und Chemikalien. Weitere Informationen hierzu unter www.kavg-ml.de/schadstoffe

KreisAbfallVerwertungsGesellschaft mbH Minden-Lübbecke Hinweis

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben die Wertstoffhöfe, die Grünabfallannahme des Entsorgungszentrums Pohlsche Heide sowie der Wertstoffhof Lübbecke (Aussieker) bis auf Weiteres geschlossen. Darüber hinaus fällt die Schadstoffsammlung auf unbestimmte Zeit aus.

Spatenstich für neuen Wertstoffhof der KAVG in Hüllhorst  

Noch ist hier auf der Baustelle nur „platte Erde“ zu sehen – doch mit dem symbolischen Spatenstich am 03. Juni 2020 ist der Anfang für die Errichtung des geplanten Wertstoffhofes der KreisAbfallVerwertungsGesellschaft (KAVG) in der Gemeinde Hüllhorst gemacht. Mehrere Grundstücke wurden seit dem Beschluss im Jahr 2018 geprüft –bis sich schließlich die Gemarkung im hinteren Bereich des Gewerbeparks „Am Wiehen – Teilbereich Hüllhorst“ in Tengern als besonders geeignet für den Wertstoffhof herausstellte. Angrenzend an die bestehende Kläranlage ist dieses ca. 9.000 m³ große Grundstück weit genug von Wohnbebauungen entfernt, sodass für die Anwohner keine Störungen durch Lärm oder Gerüche zu befürchten sind. 

Zum Spaten greifen hier (von links nach rechts): Dezernent Lutz Freiberg als Vertreter des Kreises MindenLübbecke, Bürgermeister Bernd Rührup, KAVG-Geschäftsführer Henning Schreiber und KAVGAufsichtsratsvorsitzender Matthias Specht. 

Bürgermeister Bernd Rührup beurteilt die Errichtung des Wertstoffhofes in der Gemeinde Hüllhorst als ein großes Serviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger „Die Gemeinde Hüllhorst verfügt bisher nicht über einen Wertstoffhof. Wer bisher seinen Müll abgeben möchte, muss entweder zu einer Einrichtung außerhalb von Hüllhorst fahren oder das zeitlich begrenzte Angebot der Gemeinde nutzen. Die Abgabe von Elektrogeräten und Grünschnitt etwa ist nur samstagvormittags möglich. Ein Wertstoffhof bietet die Möglichkeit, Wertstoffe ortsnah und zeitlich flexibel abzugeben.“ Spätestens im Frühjahr 2021 sollen die Bürger*innen am neuen Wertstoffhof der KAVG ihre Wertstoffe und Abfälle abgeben können. Darüber werden Gartenprodukte wie z.B. im Kompostwerk der Pohlschen Heide produzierter Kompost-Blumenerden, Mulchprodukte u.a. angeboten. Auch das Schadstoffmobil wird dann hier turnusmäßig Station machen.

Zum Hintergrund: Im heute noch aktuellen Abfallwirtschaftskonzept des Kreises Minden-Lübbecke 2015 hatte der Kreis Minden Lübbecke beschlossen, ein kreisweites Wertstoffhofkonzept zu entwickeln und mit den kommunalen und ggf. privatwirtschaftlichen Wertstoffhöfen zu realisieren. Ziel ist es, den privaten Haushalten und dem Kleingewerbe Entsorgungsmöglichkeiten in Heimatnähe zu bieten. Mit der Umsetzung des Kreisabfallwirtschaftskonzeptes beauftragt wurde die KAVG - 100%iges Tochterunternehmen des Kreises Minden-Lübbecke. Informationen zur KAVG unter www.kavg-ml.de 

29.01.2020 (HH)

Der Mindener Künstler Andreas Jackstien stellt seine neuen Bilder aus

Minden/ Hille. Das Internetmagazin HillerWebBlatt schaute über den Tellerrand und besuchte die Eröffnung der Ausstellung „Schein und Sein“. Sie fand kürzlich in der Galerie Spiegel in Minden, Hahler Str. 129 statt.

Der Künstler Andreas Jackstein und die Vertreterin des HillerWebBlattes Hanna Hartmann vor dem Bild "DurBlues" (v.r.)

Der Mindener Künstler stellte seine neuen Bilder aus. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, die Ausstellungsräume platzten fast aus ihren Nähten. Dr. Frank Duwe eröffnet die Ausstellung und sprach auch den künstlerischen Werdegang von Andreas Jackstien an. Zeigte der Hintergrund des Selbstbildnisses aus dem Jahre 1995 einen üppigen Garten, so werden in den jüngeren Werken überwiegend Umweltprobleme angesprochen. Der 52 jährige Künstler hat an der Fachhochschule Bielefeld Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt freie Zeichnung und Malerei studiert.

Selbstbildnis des Künstlers,  Frühwerk, 1995 entstanden 

Die Umwelt und auch den technischen Fortschritt sieht der Künstler kritisch. So tauchen in einigen Bildern Eisenbahnschienen auf, die auseinander laufen und jeden Zug zum Entgleisen bringen würden.

Die Vertreterin des HillerWebBlattes sprach mit dem Künstler und erfuhr, dass das Hasickel, ein Kaninchen mit Familienanschluss sei und sich fast auf jedem Bild irgend wo versteckt. Manchmal versteckt es sich hinter Gegenständen oder unter Tüchern und manchmal sitzt es auch ganz frei mitten im Bild.

MachtübERuntermacht, dieses Werk ist im letzten Jahr entstanden

Wertstoffhof Aussieker: Öffnungszeiten und tägliche Elektroschrott-Annahme ab 01.12.2019

 

Minden/Lübbecke: Die KAVG (KreisAbfallVerwertungsGesellschaft) mbH Minden-Lübbecke informiert über geänderte Öffnungs- und Elektroschrott-Annahmezeiten ihres Standortes Wertstoffhof Aussieker, Benzstraße 3 in Lübbecke ab 01.12.2019:

 

Öffnungszeiten ab 01.12.2019:

Montag-Freitag: 7:30 Uhr – 17:00 Uhr

Samstag:            7:30 Uhr – 13:00 Uhr

Elektroschrott-Annahme: Täglich

 

Übrigens können die hochwertigen, RAL-zertifizierten Humusprodukte aus dem Kompostwerk Pohlsche Heide der KAVG als Sackware auch auf dem Wertstoffhof Aussieker erworben werden.

 

Mehr Informationen unter : www.kavg-ml.de/aussieker

 

Annahme von Gewerbemüll durch Revisionen und Störungen in Heizkraftwerken unter Druck Minden/Hille (Pohlsche Heide): 

In der Kreislaufwirtschaft wird bei der Abfallbehandlung u.a. sogenannter Ersatzbrennstoff (EBS) hergestellt. Auch auf der Pohlschen Heide produziert die KreisAbfallVerwertungsGesellschaft mbH Minden-Lübbecke (KAVG) solche Ersatzbrennstoffe. Mit diesen Brennstoffen wird in speziellen Heizkraftwerken (HKW) Energie in Form von Dampf oder Strom erzeugt - Eine umweltfreundliche Energiequelle, denn fossile Brennstoffe werden hierdurch ersetzt. Im Herstellungsprozess werden zunächst Wertstoffe wie Papier, Kartonagen, Kunststoffe etc. unter maschinellem Einsatz abgetrennt. Der Rest, der nicht mehr zu verwerten ist, wird weiter behandelt - auf der Pohlschen Heide auf 15 cm zerkleinert, mineralische Fraktionen abgesiebt, biologisch aktive Fraktionen gesiebt und einer Biogasanlage zugeführt und der Rest dann metall- und steinfrei energetisch zu Ersatzbrennstoff (EBS) verwertet. Die KAVG produziert ca. 55.000 to EBS pro Jahr. Ursprungsmaterial sind ca. 34.000 Hausmüll und 40.000 to Gewerbemüll, Sperrmüll und Abfälle der Wertstoffhöfe Bad Oeynhausen, Minden und Pohlsche Heide. Das KAVG-eigene Heizkraftwerk in der Karlstraße in Minden kann unter günstigen Bedingungen ca. 32.000 to EBS in Dampf umwandeln und liefert Dampf direkt zur Firma Siegfried - im Übrigen eine sehr günstige CO2-neutrale Energie für das Unternehmen. Die Differenz zwischen der erzeugten und der vom eigenen HKW verarbeitbarer Menge muss am Markt untergebracht werden. Die KAVG hat hierzu Heizkraftwerke in Schleswig-Holstein, Hamburg Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen als Partner. Aktuell verläuft die gleiche Entwicklung wie im Jahre 2018: Der Markt ist durch geplante und ungeplante Revisionen der Heizkraftwerke stark unter Druck. Gleichzeitig sind die Heizwerte der Abfälle gestiegen, was ebenfalls zu verminderten Durchsätzen der Heizkraftwerke führt. Dies führt dazu, dass die produzierten EBS nicht zeitnah der Energieerzeugung zugeführt werden können und somit zunächst auf der Pohlschen Heide zwischengelagert werden müssten. Dieses bedeutet ein erhöhtes Brandrisiko, wie die Brände auf der Pohlschen Heide im Trocken- und Hitzejahr 2018 leider zeigten. Damals war die Lagerkapazitäten per Sondergenehmigung von 10.000 to auf 15.000 to erhöht worden. Die Brände aus dem Jahre 2018 sollen sich auf der Pohlschen Heide nicht wiederholen. Daher begrenzt die KAVG die Kapazität wieder auf die grundsätzlich genehmigten 10.000 to und kann aus Gründen der Brandlastminimierung und Genehmigung hier auch keine weiteren Mengen zwischenlagern. Insofern ist die KAVG gezwungen, sich den verminderten Absatzmöglichkeiten am Ersatzbrennstoffmarkt anzupassen und kann nicht die geplanten 150 to Gewerbemüll pro Tage annehmen. Um die Verwertung andienungspflichtiger Abfälle privater Herkunft nicht zu gefährden, ist aktuell die Anlieferung von Gewerbemüll auf 75 to pro Tag begrenzt. In enger Abstimmung mit den Heizkraftwerkbetreibern und hiesigen Containerdiensten wird die Situation stetig neu analysiert und Möglichkeiten der Ersatzbrennstoffanlieferungen abgesprochen. Sollten sich die Abnahmemengen wieder normalisieren, werden die Anlieferungen für Gewerbeabfälle am Entsorgungszentrum Pohlsche Heide umgehend wieder hochgesetzt. Darüber hinaus muss ganz konkret über eine Entkoppelung vom EBS-Markt nachgedacht werden. Es ist nicht einzusehen, dass bester aufbereiteter CO 2 neutraler Ersatzbrennstoff über Hunderte von Kilometern unter Energieeinsatz auf der Autobahn zur energetischen Verwertung gefahren wird. Viel besser wäre eine Lösung durch Kapazitätserweiterung vor Ort. 

21.06.2018 (Frau Aumann, KAVG, FO)

Annahme von Gewerbemüll durch Revisionen und Störungen in Heizkraftwerken unter Druck

Minden/Hille (Pohlsche Heide): In der Kreislaufwirtschaft wird bei der Abfallbehandlung u.a. sogenannter Ersatzbrennstoff (EBS) hergestellt. Auch auf der Pohlschen Heide produziert die KreisAbfallVerwertungsGesellschaft mbH Minden-Lübbecke (KAVG) solche Ersatzbrennstoffe. Mit diesen Brennstoffen wird in speziellen Heizkraftwerken (HKW) Energie in Form von Dampf oder Strom erzeugt -

Eine umweltfreundliche Energiequelle, denn fossile Brennstoffe werden hierdurch ersetzt. Im Herstellungsprozess werden zunächst Wertstoffe wie Papier, Kartonagen, Kunststoffe etc. unter maschinellem Einsatz abgetrennt. Der Rest, der nicht mehr zu verwerten ist, wird weiter behandelt - auf der Pohlschen Heide auf 15 cm zerkleinert, mineralische Fraktionen abgesiebt, biologisch aktive Fraktionen gesiebt und einer Biogasanlage zugeführt und der Rest dann metall- und steinfrei energetisch zu Ersatzbrennstoff (EBS) verwertet. Die KAVG produziert ca. 55.000 to EBS pro Jahr. Ursprungsmaterial sind ca. 34.000 Hausmüll und 40.000 to Gewerbemüll, Sperrmüll und Abfälle der Wertstoffhöfe Bad Oeynhausen, Minden und Pohlsche Heide. Das KAVG-eigene Heizkraftwerk in der Karlstraße in Minden kann unter günstigen Bedingungen ca. 32.000 to EBS in Dampf umwandeln und liefert Dampf direkt zur Firma Siegfried - im Übrigen eine sehr günstige CO2-neutrale Energie für das Unternehmen. Die Differenz zwischen der erzeugten und der vom eigenen HKW verarbeitbarer Menge muss am Markt untergebracht werden. Die KAVG hat hierzu Heizkraftwerke in Schleswig-Holstein, Hamburg Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen als Partner.

Aktuell verläuft die gleiche Entwicklung wie im Jahre 2018: Der Markt ist durch geplante und ungeplante Revisionen der Heizkraftwerke stark unter Druck. Gleichzeitig sind die Heizwerte der Abfälle gestiegen, was ebenfalls zu verminderten Durchsätzen der Heizkraftwerke führt. Dies führt dazu, dass die produzierten EBS nicht zeitnah der Energieerzeugung zugeführt werden können und somit zunächst auf der Pohlschen Heide zwischengelagert werden müssten. Dieses bedeutet ein erhöhtes Brandrisiko, wie die Brände auf der Pohlschen Heide im Trocken- und Hitzejahr 2018 leider zeigten. Damals war die Lagerkapazitäten per Sondergenehmigung von 10.000 to auf 15.000 to erhöht worden. Die Brände aus dem Jahre 2018 sollen sich auf der Pohlschen Heide nicht wiederholen. Daher begrenzt die KAVG die Kapazität wieder auf die grundsätzlich genehmigten 10.000 to und kann aus Gründen der Brandlastminimierung und Genehmigung hier auch keine weiteren Mengen zwischenlagern.

Insofern ist die KAVG gezwungen, sich den verminderten Absatzmöglichkeiten am Ersatzbrennstoffmarkt anzupassen und kann nicht die geplanten 150 to Gewerbemüll pro Tage annehmen. Um die Verwertung andienungspflichtiger Abfälle privater Herkunft nicht zu gefährden, ist aktuell die Anlieferung von Gewerbemüll auf 75 to pro Tag begrenzt. In enger Abstimmung mit den Heizkraftwerkbetreibern und hiesigen Containerdiensten wird die Situation stetig neu analysiert und Möglichkeiten der Ersatzbrennstoffanlieferungen abgesprochen. Sollten sich die Abnahmemengen wieder normalisieren, werden die Anlieferungen für Gewerbeabfälle am Entsorgungszentrum Pohlsche Heide umgehend wieder hochgesetzt. Darüber hinaus muss ganz konkret über eine Entkoppelung vom EBS-Markt nachgedacht werden. Es ist nicht einzusehen, dass bester aufbereiteter CO 2 neutraler Ersatzbrennstoff über Hunderte von Kilometern unter Energieeinsatz auf der Autobahn zur energetischen Verwertung gefahren wird. Viel besser wäre eine Lösung durch Kapazitätserweiterung vor Ort. 

06.03.2019 (Frau Aumann, KAVG,  HH)

Sieben Player gemeinsam gegen Plastik in der Biotonne

Kampagne #WIRFUERBIO in Westfalen nimmt Gestalt an

Minden/ Münster. „Kein Plastik in die Biotonne!“ – Was für viele selbstverständlich ist, bildet den Kern der deutschlandweiten Kampagne #WIRFUERBIO, der sich jetzt sieben kommunale Abfallwirtschaftsgesellschaften aus Westfalen gemeinsam angeschlossen haben. Auf den Münsteraner Abfallwirtschaftstagen haben sich die kommunalen Entsorger offiziell der Kampagne angeschlossen und wollen unter dem Slogan #WIRFUERBIO in Westfalen gemeinsam für mehr Sortenreinheit in der Biotonne sorgen. Zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung kamen auch die Initiatoren der #WIRFUERBIO-Kampagne: Jens Ohde, Geschäftsführer der GAB Umwelt Service, und Tanja Schweitzer von der Agentur schweitzer media. „20 Jahre nach der Einführung der Biotonne sind die Verbraucher nachlässiger bei der Befüllung der Biotonne geworden. Immer mehr Störstoffe, darunter vor allem Plastik und auch Plastiktüten, landen inzwischen in der Biotonne“, fasst Wilfried Buhre, Betriebsleiter Kompostwerk der KreisAbfallVerwertungsGesellschaft mbH Minden-Lübbecke (KAVG mbH), stellvertretend das Problem zusammen, vor dem alle Bioabfallverwerter stehen.

Die Menge des gesammelten Bio- und Grüngutes in Westfalen sei absolute Spitze (183 kg pro Person und Jahr), die spezifische Restmüllmenge ist durch die konsequente Mülltrennung sehr niedrig (143 kg pro Person und Jahr). Dennoch haben die sieben Entsorgungsgesellschaften in ihren kreiseigenen Kompostwerken die Beobachtung gemacht, dass immer häufiger Dinge in der Biotonne landen, die dort nicht hineingehören. Beispiel: Die Plastiktüte. Bioabfälle sollten im besten Fall lose in einem dafür vorgesehenen Behälter gesammelt und direkt - ohne Plastiktüte bzw. kompostierbarer Plastiktüte - in die Biotonne entleert werden. Wer seinen Bioabfall dennoch in einer Plastiktüte sammeln möchte, kann den Inhalt in der Biotonne entleeren und die Plastiktüte im Anschluss in den Restmüll geben. In den meisten Fällen steht die Restmülltonne direkt neben der Biotonne. Deutlich bequemer ist es, Zeitungspapier oder Papiertüten zu verwenden. Geeignet sind alle Papiertüten, die zu 100 Prozent aus Papier bestehen. Anderes Beispiel Kaffeekapseln: Auch wenn der Inhalt der Kapsel aus Kaffeemehl besteht, ist die Kaffeekapsel eindeutig ein Fall für die Restmülltonne. Küchen- und Lebensmittelabfälle, die noch in Kunststoffen, Glas oder Metallen verpackt sind, sind absolut tabu für die Biotonne! Wer seinen Abfall konsequent richtig trennt und den wertvollen Bioabfall von Störstoffen freihält, kann sich im eigenen Haushalt aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz engagieren. Westfalen räumt auf in der Biotonne, denn Plastik und andere Störstoffe verschwinden nicht von allein. Mit der Kampagne #WIRFUERBIO in Westfalen wollen die Beteiligten für eine sortenreine Bioabfallerfassung werben und sagen daher gemeinsam: „Kein Plastik in die Biotonne!“ 

Bildzeile: Auf den Münsteraner Abfallwirtschaftstagen wurde das Paket für #WIRFUERBIO in Westfalen geschnürt. Im Bild: Herr Pöschel (KAVG, Kreis Minden-Lübbecke), Frau Feldkamp (AWM, Stadt Münster), Herr Schrewe (ESG, Kreis Soest), Herr Grundmann (AWG/GEG Kreise Warendorf und Gütersloh) Herr Kleyboldt (EGW, Kreis Borken), Herr Boelte (WBC, Kreis Coesfeld) gemeinsam mit dem Begründer der Kampagne #WIRFUERBIO Herr Ohde (GAB-Umweltservice) und der Gestalterin der Kampagne Frau Schweitzer (schweitzer media)

Weitere Informationen auch auf den 11. Holztagen Mindenerwald am 06. und 07.April 2019 im Entsorgungszentrum KAVG mbH, Pohlsche Heide 1, 32479 Hille. 

22.02.2019 (WW)

Unternehmertage in Münster

Alle 2 Jahre ist die Halle Münsterland der Treffpunkt für Agrarunternehmer und landwirtschaftlicher Zulieferer. Banken, Versicherungen und Verlage komplettieren die immer gut besuchte Veranstaltung. Die heimischen Landwirte, in der Mehrzahl Nebenerwerbs - Landwirte, hatten durch das Sponsoring von 14 Hiller Unternehmen die Möglichkeit für einen geringen Kostenbeitrag einen mit Informationen vollgestopften Tag zu erleben.

Der Bus fuhr mit 47 Personen nach Münster, zunächst zum Landwirtschaftsverlag, speziell die Redaktion der Zeitschrift „Top Agra“ war das Ziel. Einen breiten Raum nahm die Präsentation der Produkte des landwirtschaftlichen Verlages ein. Auflagen, Umsätze, Print- und Online-  Ausgaben waren die Themen. In der abschließenden Diskussion konnte jeder Gast seine Wünsche und Kritiken gegenüber dem Redakteur (Riethart Rolink) vorbringen. Fast jeder hat ein Produkt des Verlages abonniert und so kamen viele Ideen und Meinungen auf den Wunschzettel. Ein Mittagessen in der Kantine beendeten den ersten Punkt der Fahrt.

Die Unternehmertage begannen mit dem Eintreffen gegen 14.00 Uhr in der Halle Münsterland. Bis 18.00 Uhr hatte jeder die Möglichkeit, die von ihm bevorzugten Stände zu besuchen und sich nach seinem Bedarf zu informieren. Die Meisten machten sich in Kleingruppen auf den Weg. Zwischendurch konnte man Gutscheine einlösen, einen Imbiss einnehmen oder auch das eine oder andere Getränk zu sich nehmen. Die Rückfahrt war weitgehend von den neuen Informationen in angeregten Gesprächsrunden geprägt.

Die wieder hauptsächlich von der Provinzial Riechmann & Gieseking oHG aus Hille organisierten Fahrt hat nur zufriedene Teilnehmer hinterlassen. In der einen oder anderen Absackerrunde haben sich die Teilnehmer bis zum nächsten Mal verabschiedet.

        

 

 

 

Sponsoren dieser Fahrt

- Provinzial - Geschäftsstelle Riechmann & Gieseking oHG, Mindener Str. 60,      32479 Hille

- Hiller Landtechnik GmbH, Volkeningstr. 66, 32479 Hille

- Capitalia Steuerberatungssozietät, Dieter Rüter, Mindener Str. 10, 32479 Hille

- Metallwerk Rösener, Cord Rösener, Lindenstr. 17, 32479 Hille

- Tiemann & Trölenberg, Steuerberatung, Fischerstadt 18, 32479 Hille

- Manfred Heidemeier Kraftfahrzeuge, Mindener Str,42, 32479

- Elektrik Partner Tappe & Barner, Rahdener Str.135, 32479 Hille

- Heitkamp Agrarservice, Bollacken 10, 32479 Hille

- Olm Bau GmbH, Kölkenweg 10, 32479 Hille

- Uwe Wittemeyer, Zweiräder und KFZ Meisterbetrieb, Brennhorster Str. 92, 32479 Hille

- Bauhaus Bedachungen, Andreas Bauhaus, Ritterbruch 24, 32479 Hille

- Zimmerei Haake, Heinrich Haake, Südhofsweg 5, 32479

- Sparkasse Minden – Lübbecke, Helge Frederking, Brennhorster Str. 2, 32479 Hille

03.02.2019 (HH)

„Mitten aus dem Leben“, Vernissage im Stöberparadies

Die Diakonie Stiftung Salem und der Mindener Künstler Hans-Joerg Deichholz hatten kürzlich zu einer Vernissage eingeladen. Sie fand im Stöberparadies, einem integrativen Secondhand – Kaufhaus der Diakonie – Stiftung in Minden, Gesellenweg 15, statt.

Der Geschäftsführer der Stiftung, Christian Schultz, begrüßte die zahlreichen Gäste und stellte das Stöberparadies vor. Hier werden Menschen mit und ohne Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt eingebunden. Am Eingang ist an der Hauswand zu lesen: "Stöberparadies, nachhaltig - integrativ - charmant". Diese drei Adjektive beschreiben die Arbeit dieser Einrichtung zutreffend. 

Titelbild der Ausstellung

Zwischen Möbel, Haushaltgeräten und Kleidung aus zweiter Hand, hatte der Künstler seine Bilder auf Staffeleien ausgestellt. Das Thema der Ausstellung „Mitten aus dem Leben“ und die Räumlichkeiten ergänzten sich bestens. In seinen Bildern hatte Hans - Joerg Deichholz gesellschaftspolitische Themen aufgegriffen, z.B. Klimawandel, Strandgut, Rassismus, Flucht, Vertreibung und Macht - Sex- Geld. Es sei ihm wichtig, die Bilder da zu zeigen, wo das Leben spielt, betonte der Künstler.

Hans-Joerg Deichholz stellte seine Bilder vor.

Die Bilder, es handelte sich um fotobasierte Collagen, wurden von Hans - Joerg  Deichholz einzeln vorgestellt. Er vertiefte die Aussagen der Kunstwerke indem er zu jedem Bild seine Gedankensplitter vortrug. Bilder und Texte ließen  Interpretationsspielräume zu und regten zum Nachdenken an.

Dieses Bild nannte der Künstler "Strandgut".

Hier die Gedankensplitter des Künstlers zu dem Bild:

Strandgut ist nicht gut für den Strand,aber ein guter Gedanke und Grund genug, für einen anderen, einen künstlerischen Blick auf die Güter, die in unserer Gesellschaft an den Strand gespült werden. 


Dieses Bild trägt den Titel: "Macht - Sex -  Geld".

Die Gedankensplitter des Künstlers  zu diesem Bild:

Macht, Sex und Geld, drei Dinge regieren die Welt. Hast du die Macht, kommst du an Sex und Geld, wie von allem in unserer Welt. Besitzt du Geld, bleibt es dir unbenommen, Macht und Sex gegen Bezahlung zu bekommen. Bleibt dir nur der Sex allein, kann er ein Mittel zum Zweck auf dem Weg zu Macht und Geld sein.

Dieses Bild nannte der Künstler "Klimawandel".

Seine Gedankensplitter zu diesem Bild:

Klima, prima Klima vor Ort, aber was ist dort, wo alle Hinfahren wollen doch nicht sollen, weil das Rollen des Verkehrs Herz, Nase und Gesundheit der Menschen stört - zerstört? Lasst uns weiter , aber sauberer rollen! Denn wir können, dürfen, müssen, sollen uns regen und fortbewegen, wenn auch nicht immer mit eurem Segen oder stehen dann künftig alle im Regen, schauen dem Fortschritt hinterher? 

Hille bekommt Autobahn-Ausfahrt

09.12.18 (FO) - Was die Nordumgehung in Bad Oeynhausen mit Hille zu tun hat ;-)

... was, im Zuge des obigen Autobahn-Bauvorhabens, wohl bislang die Wenigsten bedacht haben, wir in Hille bekommen damit eine eigene Autobahn-Ausfahrt ;-) 

06.09.2018 (Günter Obermeier)

Pflegeberufe verdienen gesellschaftliche Anerkennung

Minden. Großen Anklang fand die Sommerbereisung des Johannes-Wesling-Klinikums (JWK) bei der CDA Minden-Lübbecke. An der Besichtigung nahm auch der CDA Landesvorsitzende MdB Ralf Brauksiepe teil, der gleichzeitig Patientenbeauftragter der Bundesregierung ist sowie die CDA Bezirksvorsitzende Angelika Gemkow. Brauksiepe brachte die frohe Botschaft aus Berlin mit, dass alle zusätzlichen Pflegedienstplanstellen durch gesetzliche Regelungen refinanziert werden.

Johannes - Wessling - Klinikum

Die Gruppe wurde im Hörsaal des Campusgebäudes von JWK-Pflegedienstleiter Bernd Mühlenbruch und Jens Krümpelbeck, Leiter der zentralen Notfallaufnahme, begrüßt. Mühlenbruch sprach zunächst über die Historie und statistische Zahlen des JWKs. Schwerpunkte der Info-Veranstaltung waren anschließend die Zukunft der Pflege und die Arbeit der Notfallaufnahme. Mühlenbruch wies in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass es trotz aller Probleme Spaß mache, in der Pflege zu arbeiten. Die Pflegetätigkeit sei sehr abwechslungsreich und beinhalte den wichtigen Dienst am Menschen. Um den Pflegeberufen mehr Gewicht zu verschaffen, plädierte er für die Einführung von Pflegekammern. „Wir diskutieren erst seit zwei Jahren über diesen schönen Beruf. Er verdient mehr gesellschaftliche Anerkennung, zumal er auch auskömmliche Arbeitsplätze vor Ort bietet“, betonte Mühlenbruch. Gerade der demografische Wandel erfordere auch in Zukunft ausreichend Bewerber, um genügend Nachwuchskräfte ausbilden zu können. „Trotzdem brauchen wir keine dienstverpflichteten Jugendlichen, sondern motivierte Menschen, die gerne mit Patienten umgehen und dafür eine angemessene finanzielle Vergütung erhalten“.

Die Besuchergruppe im Klinikum

Die Gruppe wurde im Hörsaal des Campusgebäudes von JWK-Pflegedienstleiter Bernd Mühlenbruch und Jens Krümpelbeck, Leiter der zentralen Notfallaufnahme, begrüßt. Mühlenbruch sprach zunächst über die Historie und statistische Zahlen des JWKs. Schwerpunkte der Info-Veranstaltung waren anschließend die Zukunft der Pflege und die Arbeit der Notfallaufnahme. Mühlenbruch wies in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass es trotz aller Probleme Spaß mache, in der Pflege zu arbeiten. Die Pflegetätigkeit sei sehr abwechslungsreich und beinhalte den wichtigen Dienst am Menschen. Um den Pflegeberufen mehr Gewicht zu verschaffen, plädierte er für die Einführung von Pflegekammern. „Wir diskutieren erst seit zwei Jahren über diesen schönen Beruf. Er verdient mehr gesellschaftliche Anerkennung, zumal er auch auskömmliche Arbeitsplätze vor Ort bietet“, betonte Mühlenbruch. Gerade der demografische Wandel erfordere auch in Zukunft ausreichend Bewerber, um genügend Nachwuchskräfte ausbilden zu können. „Trotzdem brauchen wir keine dienstverpflichteten Jugendlichen, sondern motivierte Menschen, die gerne mit Patienten umgehen und dafür eine angemessene finanzielle Vergütung erhalten“.

07.02.2018 (HH)

Kunst, Kaffee und Kuchen

Die drei Ks, Kunst, Kaffee und Kuchen standen am Sonntagnachmittag in Viets-Dorfcafe in Frille, im Mittelpunkt. Der Verein „Dorfwerkstatt Frille“ möchte auch in diesem Jahr heimischen Hobbykünstlern eine Möglichkeit anbieten, ihre Werke öffentlich auszustellen.  Viets-Dorfcafe in Frille, Erstes Dorf 6, ist dafür bestens geeignet, Kaffee und Kuchen schmecken hier besonders gut.

Der Hobbykünstler Wilfried Frederich stellt in diesem Jahr als Erster aus. Er ist 71 Jahre und wohnt in Dankersen, Notthorn 55. Hier hat er auch sein Atelier. Bis zu seinem Ruhestand arbeitete er im Forschungs-  und Entwicklungszentrum der Bundesbahn in Minden.

 Erst als Ruheständler entdeckte er seine künstlerische Ader. „Ich arbeite gern mit Holz und Stein und finde meine Ausgangsmaterialien in der Natur“, führte der Künstler aus. Die Steine, Gneis und Granit, hat er an der dänischen Nordseeküste gefunden. Er bearbeitet die Steine, ohne ihre ursprüngliche Form gravierend zu verändern.

Als zusätzliche Gestaltungselemente verwendet er Stoff, Filz und Glas. In dieser Ausstellung sind vor allem Köpfe, Gesichter und Fische in verschiedenen Formen und Größen zu sehen. Wilfried Fredrich stellt hier noch bis zum 11. März 2018 aus. Das Cafe ist samstags von 14.00 bis 18.00 Uhr und sonntags von 13.30 bis 18.00 Uhr geöffnet.

In diesem Zusammenhang drängt sich die Frage auf:“ Könnte eine ähnliche Ausstellung auch in Hille angeboten werden? Gemütliche Cafes und Restaurants gibt es auch in unserer Gemeinde“. Vielleicht könnte diese Ausstellung ja eine Vorreiterrolle einnehmen

09.05.2018 (HH)

Zuhör-Tour der Generalsekretärin

Hiller CDU`ler mit dabei

Die Generalsekretärin der Bundes CDU, Annegret Kramp - Karrenbauer machte bei ihrer bundesweiten Zuhör – Tour auch in Minden Halt. Im Victoria Hotel sprach sie mit CDU Mitgliedern. Auch fünf Mitglieder des CDU Gemeindeverbandes Hille waren dabei und konnten ihre Anliegen, Ideen und Anregungen mit einbringen.

Gäste der Veranstaltung: (v.l.) Oliver Vogt, stellv. CDU Kreisvors., Bianca Wikelmann, MdL, Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalsekretärin und Elmar Brok, heimischer Europaabgeordneter

Ein Grundsatzprogramm darf nicht von oben diktiert, sondern muss von der Parteibasis mit entwickelt werden, so die Meinung der Generalsekretärin. “Was ist den Mitgliedern wichtig“, diese Frage stellte sie in den Mittelpunkt der Gespräche.

Die Gäste konnten ihr Fragen, Meinungen und Anregungen äußern. Viele Themen wurden angesprochen: Bildung, Verkehr, Familie, Digitalisierung, Finanzen, Steuern, Rente, Soziales, Innere Sicherheit und Integration, um einige Themen zu nennen. Alle Themen wurden intensiv und kontrovers, aber immer auf Augenhöhe, diskutiert.

Die Generalsekretärin wies darauf hin, dass auf Grundlage dieser Gespräche Leitfragen entwickelt, und mögliche Antworten anschließend auf allen Ebenen der Partei diskutiert würden.

Die Generalsekretärin wies darauf hin, dass auf Grundlage dieser Gespräche Leitfragen entwickelt, und mögliche Antworten anschließend auf allen Ebenen der Partei diskutiert würden.

 Der Weg zum neuen Grundsatzprogramm sieht drei Schritte vor: ZUHÖREN - DISKUTIEREN - ENTSCHEIDEN.

1. Die Anliegen der CDU Mitglieder werden aufgenommen und in Leitfragen zusammengefasst. 

2. In Programmklausuren und öffentlichen Debatten entsteht ein erster Entwurf des Grundsatzprogramms.

3. Der Entwurf wird mit den CDU Mitgliedern diskutiert und ein Parteitag beschließt das Grundsatzprogramm.

(Hinweis aus dem Flyer „Unser Weg zum neuen Grundsatzprogramm)

Einhellige Meinung der Hiller CDU Mitglieder zu dieser Veranstaltung: Nicht nur meckern, mitarbeiten ist angesagt!

26.05.2018 (HH)

Herbert Reul zu Gast im Mühlenkreis

Auch Gäste aus Hille nahmen am Jahresempfang der Kreis CDU teil

Der Innenminister der schwarz-gelben Landesregierung in NRW, Herbert Reul, sprach kürzlich im Ständersaal des Preußenmuseums zum Thema „Freiheit braucht Sicherheit“.

Die CDU des Kreises Minden-Lübbecke und die CDU Kreistagsfraktion hatten zum Jahresempfang 2018 eingeladen. Die Kreisvorsitzende Kirstin Korte, MdL, und der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Detlef Beckschewe, begrüßten die Gäste, unter anderem auch Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Elmar Brok, heimischer Europaabgeordneter aus Bielefeld.

Herbert Reul sagte in seinem Vortrag, dass er als Innenminister dem Sicherheitsgefühl der Menschen Rechnung trage. „Wenn die Menschen sich nicht mehr sicher fühlen, weil der Staat seine Aufgaben nicht richtig wahrnehme, dann bröckelt es.“  Er werde alles dafür tun, dass Polizei und Verfassungsschutz aufgestockt werden.

Sein Plan: Polizeibeamte von Verwaltungsarbeiten zu entlasten und die Polizei  durch technische Hilfsmittel unterstützen, z.B. durch eine bessere Ausstattung der Streifenwagen mit iPads und Smartphones,  aber auch durch moderne Ausstattungen der Polizeiwachen

Zur Bekämpfung der Straßenkriminalität sei eine verbesserte Videoüberwachung notwendig. Auch private Bemühungen um mehr Eigentumsschutz könne die Polizei entlasten. Sehr wichtig war dem Minister, dass die Polizeibeamten, aber auch Feuerwehrleute und Rettungssanitäter mehr Wertschätzung aus der Bevölkerung erfahren.

Auch Gäste aus Hille nahmen an diesem Jahresempfang teil und konnten am Rande der Veranstaltung mit dem Innenminister diskutieren. 

Pflegeberufe verdienen gesellschaftliche Anerkennung
Minden
Großen Anklang fand die Sommerbereisung des Johannes-Wesling-Klinikums (JWK) bei der CDA Minden-Lübbecke. An der Besichtigung nahm auch der CDA Landesvorsitzende MdB Ralf Brauksiepe teil, der gleichzeitig Patientenbeauftragter der Bundesregierung ist sowie die CDA Bezirksvorsitzende Angelika Gemkow. Brauksiepe brachte die frohe Botschaft aus Berlin mit, dass alle zusätzlichen Pflegedienstplanstellen durch gesetzliche Regelungen refinanziert werden.

31.10.2017 (HH)

Der Lutherstein in Stotternheim

Das Jahr 2017 wurde zum Luther - Jahr ausgerufen. Die evangelischen Christen erinnern daran, dass am 31.Oktober 1517 Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg schlug und die Reformation ihren Anfang nahm.

Hier stellt sich die Frage, begann die Reformation nicht schon ein paar Jahre früher, am 02.Juli 1505? In Stotternheim, in der Nähe von Erfurt, steht an einer schmalen Landstraße der sogenannte Lutherstein. Es ist ein roter Granit, auf dem auf der einen Seite zu lesen ist :

Geweihte Erde   - In einem Blitz vom Himmel wurde dem jungen Luther hier der Weg gewiesen -  Werdepunkt der Reformation. Auf der anderen Seite des Steins steht: Hilf  du Sankt Anna, ich will Mönch werden.

In der Nähe befindet sich eine Informationstafel, auf der Prof. Dr. Martin Seits aus Jena die Geschichte zu diesem Stein erzählt.

Martin Luther unterbrach sein Studium in Erfurt um zu Fuß - wie es damals üblich war – seine Eltern in Mansfeld zu besuchen. Als er Anfang Juli auf den Rückweg nach Erfurt war, sei er, so berichtete er später, durch einen Blitz , nahe Stotternheim so geängstigt worden, das er gesagt habe „Hilf du Sankt Anna, ich will Mönch werden“.

In der Nähe befindet sich eine Informationstafel, auf der Prof. Dr. Martin Seits aus Jena die Geschichte zu diesem Stein erzählt.

Martin Luther unterbrach sein Studium in Erfurt um zu Fuß - wie es damals üblich war – seine Eltern in Mansfeld zu besuchen. Als er Anfang Juli auf den Rückweg nach Erfurt war, sei er, so berichtete er später, durch einen Blitz , nahe Stotternheim so geängstigt worden, das er gesagt habe „Hilf du Sankt Anna, ich will Mönch werden“.

Als Ort dieses Ereignisses nahe Stotternheim liegt nicht genau fest. Erst spätere sorgfältige Studien über die Verkehrs- und Klimaverhältnisse haben die Stelle als wahrscheinlich ergeben, an der sich heute der Gedenkstein befindet.

Als Datum gibt Luther „kaum 14 Tage vor seinem Klostereintritt“ an. Nach einer alten Überlieferung war das der 02. Juli 1505. 

Wiewohl seine mitstudierenden Freunde versuchten, Luther von seinem Vorhaben abzubringen, hat er das Stotternheimer Gelübde treu gehalten. Am 17 Juli 1505 trat er in ein besonders strenges Mönchskloster, das Augustinerkloster in Erfurt ein.

Er suchte nichts anderes als eine sinnvolle und verantwortliche Lebensgestalt im Sinne der katholischen Kirche seiner Zeit. Aber er war nun auf einen Weg geführt worden, der ihn 12 Jahre später, im Jahre 1517, dann schon als Mönch, Priester und Theologieprofessor in Wittenberg, zum Reformator werden ließ.

Die Stotternheimer Lebenswende war der Anfang dafür.

Wie Kommunikation in der Politik gelingt

Rund 20 ehrenamtliche Politikerinnen und Politiker aus dem Kreis Minden-Lübbecke besuchten
den Workshop „Mandat & Kommunikation“ der KPV Minden-Lübbecke in der Hüllhorster Wiehen-Therme. Der Kommunikations-Profi Jörg Grabenschröer aus dem Münsterland gab
Einblicke in die Mechanismen der Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern – egal, ob in
der „großen Politik“ oder vor Ort auf der kommunalen Ebene. Der Referent vermittelte dabei
praxisnah die Grundlagen von Dialog und Information.

Hierbei wurden auch aktuelle Themen wie Lügenpresse oder alternative Fakten diskutiert.
„Viele dieser scheinbar neuen Themen sind gar nicht so neu,“ so Jörg Grabenschröer, „die Form der Verbreitung durch die sozialen Medien haben jedoch eine viel höhere Wirkung und Geschwindigkeit,
als noch vor einigen Jahren.“

Er gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Tipps, wie politische Kommunikation mit den Bürgern gelingen kann – unter Einsatz neuer und herkömmlicher Medien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen die Anregungen und Ideen gern für ihre politische Arbeit mit.
Eingeladen hatte dazu der Kreisverband der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU im Mühlenkreis, die sich das Ziel gesetzt hat, die Kommunal-Politiker/innen vor Ort zu vernetzen, zu stärken und weiterzubilden.

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