Lokales

12.01.2021 (Text und Fotos WW)

Rezepte gegen den Corona – Blues

Hille-Holzhausen. Die nun seit einem Jahr andauernde Corona – Pandemie verlangt uns allen viel ab. Man hat Mühe, die ganzen Verbote und Einschränkungen im Blick zu behalten. Was uns durch Corona am meisten fehlt, sind die menschlichen Kontakte und die körperlichen Betätigungen in der Freizeit. Sport und Kultur sind das, was uns absolut fehlt!

Fitness für Körper, Geist und Seele sollte für jeden das Ziel sein, um nicht in eine traurige oder depressive Stimmungslage zu geraten. Nachfolgend einige Anregungen für eine positive Grundeinstellung für die Zukunft:

Struktur:

Feste Zeiten und Rituale helfen sehr dabei, uns einen Tagesablauf zu erstellen. Ob geregelte Arbeit, Home – Office oder Freizeit, man kommt auf jeden Fall besser durch den Tag.

Sport:

An frischer Luft oder zu Hause, gymnastische Übungen, Cross – Trainer,  Spaziergänge, Jogging, Reiten, Radfahren und alles was einzeln oder mit der Partnerin, dem Partner  erlaubt ist.

Am Mittellandkanal: Die wohl beliebteste und schönste Lauf- Spaziergang-  und Radfahrstrecke in unserer Gemeinde.

Lesestunde:

Ob Krimi, Fachbuch oder Biographie, auffrischen oder neu zu erlernen einer Fremdsprache, alles belebt den Geist!

Wer erinnert sich  denn noch an den Song:"Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett"?

Kochabende:

Gemeinsames Kochen nach neuen Rezepten und Ideen.

Gesellschaftsspiele:

Romme, Kniffel, Mühle, Dame, Schach usw. 

Nachbarschaftspflege:

Kontakte über den Gartenzaun sind nicht zu bezahlen, sie nutzen mindestens zwei Familien zum Austausch. Eventuelle Hilfe kann geregelt werden.

Was ich schon immer mal machen wollte:

Werkzeuge aufräumen, Gartengeräte pflegen, Zimmer renovieren, Möbel umstellen, Fotos sortieren, Briefe schreiben, Kleidung sortieren, gute Dinge und Sachen, die nicht mehr gebraucht werden, sozialen Einrichtungen zur Verfügung stellen. 

Lassen Sie uns gemeinsam fit und gesund bleiben, damit wir sagen können:

„Corona – Blues, nein Danke!“  

  

10.11.2020 (CS)

Blutspenden in Zeiten von Covid-19

Blutspenden finden weiterhin statt und werden dringend benötigt! Chronisch Kranke und Krebspatienten sind auch jetzt auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen.

Beim Betreten des Spendelokals müssen die Hände desinfiziert werden und jeder, der Blut spenden möchte, muss eine geeignete Mund- und Nasenbedeckung tragen. Bei allen spendewilligen Personen wird vor der Anmeldung die Körpertemperatur gemessen. Sollte eine erhöhte Temperatur festgestellt werden (>37,5°), muss die spendewillige Person umgehend das Spendelokal verlassen.

Strenge Sicherheitsabstände zwischen den Blutspendern sind einzuhalten (min. 1,5m bis 2m), dadurch stehen zur Zeit sowohl weniger Liegen zur Blutentnahme als auch weniger Ruheliegen zur Verfügung.

Die Verantwortlichen haben in den Spendelokalen eine Einbahnstraße eingerichtet, damit sich so wenig Menschen wie möglich treffen.

Trotz allem wird sich auch noch um das leibliche Wohl gekümmert, in dem jeder Blutspender ein Lunchpaket mit Köstlichkeiten erhält. 

Spende Blut, rette Leben!

Die nächsten DRK-Blutspendetermine in unserer Gemeinde:

Montag, 23.11.2020 im Volkeninghaus, Dorfstraße 33, in Hille von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Mittwoch, 25.11.2020 im Bürgerhaus, Griepshop 3, in Rothenuffeln von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Montag, 07.12.2020 im Ev. Gemeindehaus, Lohhof 1a, in Hartum von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

26.08.2020 (CS) Blutspenden

Blutspenden werden auch in Zeiten von Covid-19 dringend gebraucht, denn Chronisch Kranke und Krebspatienten sind auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen!

Die nächsten DRK-Blutspendetermine in unserer Gemeinde:

Montag, 31.08.2020 im Volkeninghaus, Dorfstraße 33, in Hille von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Mittwoch, 02.09.2020 im Bürgerhaus, Griepshop 3, in Rothenuffeln von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Montag, 07.09.2020 im Ev. Gemeindehaus, Lohhof 1a, in Hartum von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

03.06.2020 (CS) Am 14. Juni ist Weltblutspendetag!

Der Weltblutspendetag soll auf die Relevanz von Blutspenden und Blutspendern aufmerksam machen und wird am 14. Juni 2020 begangen. Im Deutschen ist auch der Name Weltblutspendertag verbreitet und auf Englisch nennt sich der Tag World Blood Donor Day. Er fällt auf den Geburtstag von Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen.

Mit dem Weltblutspendertag wird dazu aufgerufen, als Blutspender zur Verfügung zu stehen.

Blutspenden werden auch in Zeiten von Covid-19 dringend gebraucht, denn Chronisch Kranke und Krebspatienten sind auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen!

Die nächsten DRK-Blutspendetermine in unserer Gemeinde:

Montag, 08.06.2020 im Volkeninghaus, Dorfstraße 33, in Hille von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Mittwoch, 10.06.2020 im Bürgerhaus, Griepshop 3, in Rothenuffeln von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Montag, 15.06.2020 im Ev. Gemeindehaus, Lohhof 1a, in Hartum von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Ansicht des Offenen Briefes im PDF-Format

16.03.2020 (CS) Offener Brief zum Erhalt der Kreisschwimmhalle [384 KB]

Bitte dazu auf den obigen Link oder Grafik klicken!

18.03.2020 (Gemeinde Hille,HH)

Karneval in der Sporthalle Nordhemmern zu Gast

Die seit Jahren bewährte und bekannte Karnevalsveranstaltung der Jugendförderung war wieder einmal ausgebucht und so stürmten 120 verkleidete Jecken die Sporthalle Nordhemmern.

Die gewählten Kostümierungen waren äußerst kreativ und vielfältig und die anwesenden Prinzessinnen, Cowboys und Zauberer - um nur einige zu nennen - wurden für ihr Kommen nicht enttäuscht. Es warteten 8 große Spielstationen, eine Tobe- und Spielecke, ein Kreativ- und Malbereich sowie eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft auf ihre Nutzung.

Ergänzend zu diesem Angebot hielten die Organisatoren noch Show-Aufführungen des Sauresani-Kindertheaters von und mit Jens Heuwinkel vor, die ebenfalls keinen Wunsch offenließen. In der Halbzeitpause gab es dann auch für die Jecken noch einen spontanen Kleinkunstworkshop.

Natürlich trug auch das bei allen beliebte Kids-Bistro mit kalten Getränken und einem leckeren Snack zum Wohlbefinden der Narren und Närrinnen bei, welches im liebevoll geschmückten Foyer der Sporthalle für die durstigen und hungrigen Gäste bereitstand.

Ein weiterer Höhepunkt des diesjährigen närrischen Treibens bildete der Auftritt des Kindertanzpaars Lena und Malynn der Kamipo mit ihren prachtvollen Karnevalskostümen.

Ihr Auftritt wurde mit einem riesigen Aplaus belohnt, sehr zur Freude des ebenfalls anwesenden 1. Präsidenten der Kamipo, der selbstverständlich auch im entsprechenden Outfit erschienen war.

Danach luden die beiden jungen Tänzerinnen die Anwesenden spontan noch zu einigen Tanzübungen ein. Hier ließ man sich nicht lange bitten.

Wieder einmal viel zu schnell ging dieser tolle Karnevalsnachmittag für die Teilnehmer zu Ende, deren Abholer sich ebenfalls von der tollen Stimmung überzeugen konnten.

Natürlich durfte auch die Kamelle nicht fehlen, die wie jedes Jahr zum Schluss an Eltern und Teilnehmer verteilt wurden.

Verantwortlich für diese gelungene Veranstaltung waren die Jugendförderung der Gemeinde Hille in Zusammenarbeit mit dem einem Team des Sportvereins TVG Nordhemmern, den FSJ’lern des TuS N-Lübbecke, der Musikschule der Gemeinde Hille und dem Offenen Ganztag der Grundschule Nordhemmern.

 

 

 

 

 14.03.2020 (Gemeinde Hille, HH)

Vorschläge willkommen – Gemeinde lobt Heimatpreis aus

 Die Gemeinde Hille vergibt in diesem Jahr erstmals den vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Heimat-Preis. Mit ihm werden ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise in Teilbereichen der Gemeinde Hille oder in der Gemeinde Hille insgesamt um Heimat und Gemeinschaft verdient machen.

 

Von jedermann vorgeschlagen werden können Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen oder örtliche Vereine.

 

Berücksichtigt werden begonnene, laufende oder bereits abgeschlossene Projekte zur Schaffung, Stärkung und zum Erhalt lokaler Identität und Gemeinschaft. Das Kulturgut muss dabei im Mittelpunkt stehen und das Projekt nachhaltig und nachahmenswert sein. Weitere Kriterien sind die allgemeine Zugänglichkeit und keine Gewinnerzielungsabsicht.

 

Der Antragsvordruck steht auf der Internetseite der Gemeinde Hille unter www.hille.de/Leben&Lernen/Heimatförderung/Heimatpreis zur Verfügung und liegt im Foyer des Rathauses in der Ortschaft Hartum aus.

Die Anträge können vom 15. April bis 31. Mai 2020 eingereicht werden.

 

Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Bei drei Platzierten werden 2.500,- Euro für den 1. Platz, 1.500,- Euro für den zweiten Platz und 1.000,- Euro für den 3. Platz vergeben. Bei zwei Platzierten sind es 3.000,- Euro und 2.000,- Euro. Auch ein einziger Preisträger ist möglich.

 

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury.

 

Historische Schmiede in Holzhausen II

27.02.2020 (WW)

 Corona – Virus

Ist das ein Thema für Hille? Wohl kaum – oder vielleicht doch schon bald?

Wenn man beginnt, darüber nachzudenken, kommt das Virus immer näher, denn viele kennen jemanden, der bei überregional tätigen Firmen beschäftigt ist. Die Mitarbeiter sind zum Teil in der ganzen Welt unterwegs. Als Beispiel nenne ich nur mal Wago, Harting und Melitta.  Von diesen Firmen sind häufig Personen in Asien oder Chinesen und andere Asiaten  sind in unserer Region

 

 

 

 

Corona Virus, zur Zeit in aller Munde

Ein einziger Fall würde ausreichen, um unser Leben schlagartig zu verändern. Fragen über Fragen kommen einen in den Sinn.:

 - Wo hat die Ansteckung stattgefunden?

 - Wie kann die Verbreitung gestoppt werden?

 - Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden?

 - Was bedeutet das für den Einzelnen?

Denken sie einmal darüber nach wenn, wie in Italien, ganze Dörfer abgeriegelt werden. Folgende Szenarien kamen mir dabei in den Sinn , wenn unser Dorf tatsächlich abgeriegelt wird. Order kann über das Internet abgedeckt werden. Aber ……

 - woher kommt die ärztliche Versorgung, woher kommen die Medikamente?

 - die Kinder freuen sich über Sonderferien

 - wie läuft es mit dem Essen und Trinken?

 - Wo landen alle Bestellungen?

 - stehen Container am Dorfrand, wo alles abgeholt werden muss?

 - vielleicht werden wir ja auch mit Drohnen beliefert?

 - Wie läuft es mit der Bezahlung?

 - Richtig ernst wird es bei großen Problemen

 - die Mich der Landwirte wird nicht abgeholt

 - Rohrbruch in der Straße

 - Stromausfall

 - Geburt oder Todesfall usw.

Schweißt so etwas die Dorfgemeinschaft zusammen, oder gibt es vermehrt Streitereien? Dies ist sicher nur ein kleiner Teil von allen möglichen Szenarien.  Vielleicht sollte jeder mal darüber nachdenken, wie er sich im Ernstfall verhalten würde.

 

 

 

 

27.02.2020 (CS) Blutspenden

Täglich werden in Deutschland ca. 15.000 Blutspenden benötigt. Für nur einen Tag etwa reichen die Reserven in der Blutbank und oft müssen geplante Operationen verschoben werden, um zuerst die akuten Notfälle mit Blut versorgen zu können.

Die nächsten DRK-Blutspendetermine in unserer Gemeinde:

Montag, 16.03.2020 im Volkeninghaus, Dorfstraße 33, in Hille von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Mittwoch, 18.03.2020 im Bürgerhaus, Griepshop 3, in Rothenuffeln von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Montag, 23.03.2020 im Ev. Gemeindehaus, Lohhof 1a, in Hartum von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Video-Schipsel

02.01.2020 (HH)

Neujahrsschwimmen der DLRG 2020 ein voller Erfolg

Auch Hiller waren beim 47. Neujahrsschwimmen 2020 mit dabei. Nicht nur Claudia Südmeyer aus Holzhausen II ist als aktive Sportlerin in das kalte Weserwasser gesprungen, sondern es mischten sich auch einige Hillerinnen und Hiller unter die Zuschauer.

Das Wetter spielte bei diesem Neujahrsschwimmen mit. Zwar lag der Start im Nebel, aber als die Schwimmerinnen und Schwimmer ins Ziel kamen, war blauer Himmel und Sonne pur angesagt.

Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich viele Schaulustige am Weserufer versammelt und warteten auf die Neujahrsschwimmer

Mehr als 86 Schwimmerinnen und Schwimmer nahmen am diesjährigen Neujahrsschwimmen teil. Gestartet wurde um 11.00 Uhr am rechten Weserufer in Porta Westfalica (unterhalb der ehemaligen Weserbrücke). Ziel war das Bootshaus der DLRG Minden an der Weserpromenade 22.

Hier hatten sich auch inzwischen rund 200 (geschätzt) Besucher eingefunden und nahmen nicht nur die Schwimmerinnen und Schwimmer, sondern auch die Begleitboote nebst Besatzung mit Applaus in Empfang. Drei DLRG Rettungsboote haben die Schwimmer begleitet. So war gleich Hilfe zur Stelle, wenn es mal zu einem Zwischenfall kommen sollte.

Die ersten Schwimmer treffen in Minden ein

In einem kurzen Gespräch mit der Schwimmteilnehmerin Claudia Südmeyer sagte sie: „Ich habe heute als Hillerin zum 19. Mal an dem Neujahrsschwimmen teilgenommen. Es hat mir viel Spaß gemacht und die äußeren Bedingungen, wie z.B. das Wetter, waren bestens.“

Nach der herzlichen Begrüßung durch die Zuschauer, ging es ins Bootshaus. Hier konnten sich Sportler und Gäste mit kalten und heißen Getränken, sowie mit einer leckeren Erbsensuppe stärken.

Vor dem Bootshaus wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer von den vielen Zuschauern herzlich empfangen. Auch Gäste aus Hille waren dabei. Darunter auch die Landratskandidatin der CDU, Anna Katharina Bölling (2.v.r.) und Bürgermeisterkandidat der Hiller CDU, Henning Grinke (1.v.r.)

Am runden Tisch im Bootshaus wurde noch über das 47. Neujahrsschwimmen gefachsimpelt. Auf der Urkunde, die allen Schwimmteilnehmern ausgehändigt wurde, war zu lesen:

Strecke: 4,525 feuchte Kilometer

Luft: 2,0 Grad, Wasser: 4,8 Grad

Die Geschichte zu dieser Veranstaltung konnte Claudia Südmeyer liefern. Vor 47 Jahren haben fünf Herren das Neujahrsschwimmen ins Leben gerufen: Klaus Deppner, Hans Mattern, Peter Adam, Heiner Adam und Andreas Adam. Seitdem fand jedes Jahr das Neujahrsschwimmen statt, in manchen Jahren auch bei Eis und Schnee.

Claudia Südmeyer (1.v.l.) aktive Teilnehmerin des Neujahrsschwimmen 2020 mit der Urkunde.

24.12.2019 (HH)

Hille trauert um Bürgermeister Günter Grannemann

Hille. Am Sonntag, den 08.12.2019 ist der ehemalige Bürgermeister Günter Grannemann im Alter von 85 Jahren gestorben. Er hat die Gemeinde Hille über viele Jahre mitgestaltet und sich in besonderer Weise für Eickhorst, das kleine Dorf am Wiehen, eingesetzt.

Der ehemalige Bürgermeister Günter Grannemann, hier ganz offiziel bei einer Ansprache

Grannemann war 23 Jahre Ortsvorsteher in Eickhorst, 27 Jahre hat er sich im Gemeinderat engagiert und 10 Jahre hat er als ehrenamtlicher Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde geleitet. Im Hauptberuf war er Lehrer. Als 1999 die Doppelspitze abgeschafft wurde, übernahm der damalige Gemeindedirektor Reinhard Jasper das Bürgermeisteramt hauptberuflich.

Wie von Gerhard Storck, einem Eickhorster Bürger und Freund des Verstorbenen zu erfahren war, hat Grannemann viel für Eickhorst getan. Er war im Turnverein „Grüne Linde“, im Heimatverein und in der Mühlengruppe aktiv. Die Pflege der Plattdeutschen Sprache lag ihm am Herzen, gern spielte er in Plattdeutschen Theaterstücken mit und hat auch die Rad- und Wandergruppe mitgegründet.

Er war immer im Einsatz, wenn es um den Turnverein "Grüne Linde Eickhorst" ging. Schließlich hatte er diesen Verein neun jahre geführt. 

Für sein ehrenamtliches Engagement wurde ihm 2004 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Am 24.10.2019 wurden alle Träger des Bundesverdienstkreuzes, die in der Gemeinde Hille leben, vom Bürgermeister Michael Schweiß zu einem Gedankenaustausch in das Rathaus eingeladen. Leider konnte Günter Grannemann aus gesundheitlichen Gründen schon nicht mehr daran teilnehmen.

Grannemann war SPD Mitglied und 2009 wurde er mit der Willy-Brandt- Medaille für besondere Verdienste um die Parteiarbeit ausgezeichnet.

Der ehemalige Bürgermeister  war ein humorvoller Mensch. Mit seinem Humor hat er so manche kommunalpolitische Klippe umfahren und so manchen Streit entschärft oder sogar beigelegt.

Viele Ratsmitglieder, die mit Grannemann als Bürgermeister im Rat zusammengearbeitet haben, werden sich noch an die jeweils letzte Ratssitzung im Jahr, die immer kurz vor Weihnachten stattfand, erinnern. Nach der Sitzung trafen sich die Ratsmitglieder in einem Lokal zum Weihnachtsessen. Höhepunkt des Weihnachtsessen war Jahr für Jahr der Auftritt von Gerhard Storck, der mit seinem fiktiven Freund Hermann telefonierte und besondere Ereignisse der kommunalpolitischen Arbeit des Jahres auf humorvolle Art und Weise zum Besten gab.

Gerhard Storck mit seinem legendären schwarzen Telefon. Hier wurden kommunalpoltische Ereignisse und Entscheidungen auf humorvolle Weise noch einmal erörtert.

Hatten sich die Ratsmitglieder über den einen oder anderen Tagesordnungspunkt erbittert gestritten, so wurden diese Punkte in dem Telefonat  locker und witzig erörtert, dass sich  manch einer fragte: „Waren diese harten Worte nötig, hat sich der Streit überhaupt gelohnt?“ Diese Telefonate hat der Bürgermeister Jahr für Jahr in Zusammenarbeit mit Gerhard Storck organisiert, um das kommunalpolitische Jahr mit allen Ratsmitgliedern friedlich und versöhnlich ausklingen zu lassen.

Die Hiller Bürgerinnen und Bürger danken Günter Grannemann für seinen Einsatz für die Gemeinde, für seinen Humor und seine Bemühungen, ein gutes und friedliches Miteinander der Menschen herbeizuführen.

 Dieses Foto zeigt die Mühle Eickhorst, ein Wahrzeichen des Ortes, das Grannemann besonders schätzte. Es wurde am Tag seiner Beerdigung daufgenommen und  soll  die Erinnerung an einen aktiven Hiller Bürger und Bürgermeister wachhalten und die jungen Menschen einladen, sich wie Grannemann, für das Wohl der Gemeinde einzusetzen. 

20.11.2019 (HH) 

Ehre wem Ehre gebührt

Träger des Bundesverdienstkreuzes trafen sich

Hille-Hartum. Auch in unserer Gemeinde Hille leben Bürgerinnen und Bürger denen das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde. Bürgermeister Michael Schweiß hatte die Damen und Herren kürzlich zu einem Gedankenaustausch ins Rathaus eingeladen.

 Acht Geehrte waren der Einladung gefolgt, Helma Meier aus Nordhemmern, Karin Ressel aus Südhemmern, Edith Bohnenberg aus Holzhausen, Hanna Hartmann aus Holzhausen, Herman Peithmann aus Südhemmern, Reinhard Neuhaus aus Oberlübbe, Heinrich Hüsener aus Rothenuffeln und Klaus Reimler aus  Hartum. Der ehemalige Bürgermeister Günter Grannemann war auch eingeladen, konnte jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei sein

Die Trägerinnen und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Band: Klaus Reimler, Herman Peithmann, Heinrich Hüsener,Karin Ressel, Helma Meier, Reinhard Neuhaus, Edith Bohnenberg, Hanna Hartmann und Bürgermeister Michael Schweiß (v.l.)

Die Gäste hatten sich im kommunalpolitischen und im gesellschaftlichen Bereich auf besonderer Art und Weise engagiert. Der Bürgermeister dankte den Geehrten noch einmal für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten auch wenn die Verleihung des Verdienstkreuzes inzwischen einige Jahre zurück liege. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer.

Der Bürgermeister möchte das ehrenamtliche Engagement mehr in den Mittelpunkt rücken, denn auch junge Menschen sollen animiert werden, sich ehrenamtlich mit einzubringen. Aus diesem Grunde möchte er demnächst Schülerinnen und Schüler der Verbundschule und Träger des Bundesverdienstordens zu einen Gesprächskreis einladen.

Die Gäste konnten sich noch gut an den Tag der Verleihung erinnern. In den Festreden klang viel Dank und Anerkennung mit und die Anwesenden meinten, dass ein großer Teil davon dem Partner und der Familie gebühre, denn sie hätten das Engagement unterstützt und mitgetragen.

Im Jahrbuch der Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlands kann man nachlesen, dass 1951 der damalige Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss den Verdienstorden gestiftet hat in dem Wunsche, „ verdienten Männer und Frauen des deutschen Volkes und des Auslandes Anerkennung und Dank sichtbar zum Ausdruck zu bringen“. Weiter wird in dem Buch über die Verleihungspraxis und Trageweise des Bundesverdienstordens am Bande informiert.

 

 

11.11.2019 (Heinrich Schafmeier HH)

CDU-Frauenunion Hille besucht das Veneto

Ziel der diesjährigen einwöchigen Bildungsreise der CDU Frauenunion (FU) war das Veneto unter dem Motto: „Veneto – Begegnung mit Italien“ oder „Reise in ein geschätztes Land“.

Die Reisegruppe zu Gast bei den Alpini

Bereits mit weitem Vorlauf war den Interessierten ein umfangreiches Programmangebot unterbreitet worden, indem die Teilnehmer aber ihre Wünsche über Reiseziele noch im Programm integrieren konnten. Axel Detert, der auch diesmal die Fahrt in Zusammenarbeit mit dem ESTA Bildungswerk durchführte war es dann auch gelungen, die meisten Vorstellungen im Programm unterzubringen.

Die Fahrt ging über Rohrdorf, wo man nach 700 km im schönen Hotel „Zur Post“ eine Zwischenübernachtung machte. Am zweiten Tag führte die Fahrt über die Brennerautobahn mit ihrem Kernstück, der Europabrücke, zum Zielort Bardolino am Gardasee.

Am nächsten Tag stand Verona auf dem Programm. Über die Ponte Scaligero, deren größter Bogen mit 48,7 m Spannweite bei seiner Erbauung der größte Brückenbogen der Welt war, ging es über die Etsch ins Castelveccio mit seiner wechselvollen Geschichte. Ein weiteres Ziel war die Kirche San Zeno, die als eine der bedeutendsten in Verona gilt. Im angrenzenden Kloster hat Karl der Große bei seinen Langobarden-Kriegen während seines Aufenthaltes in Verona gewohnt. 

San Zeno, eine bekannte Kirche in Verona  

Das Amphitheater wurde nur von außen besichtigt, da es über die Piazza die Signori mit seinem 3 Meter hohen Dante-Denkmal zu den Grabmälern der Scaliger ging. Der Familie, die die Stadt vom 13. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts regierte. Für Romantiker war das Haus der Julia (Romeo und Julia) natürlich Pflicht. Aber auch ein Blick auf den Hügel San Pietro mit dem Teatro Romano di Verona, dem ehemaligen Kloster des Hl. Hieronymus und dem Castel San Pietro hat sich gelohnt.

Das Amphitheater in Verona

Am vierten Tag ging es dann nach Sona, einem italienischen Kleinod, das aus mehreren Ortschaften besteht. Auf den Hügeln wird Wein angebaut und in der Ebene Pfirsichplantagen angelegt. Während eines Rundganges hatte die Gruppe dabei die Gelegenheit, Park und Villa der Villa Dei Cipressi, die zu einem Weingut gehört, zu besuchen, da die Begleiterin der Gruppe, Frau Antonella Dal Forno, mit dem Eigentümer bekannt war. Sie war es dann auch, die als Stadträtin ein Gespräch mit dem Bürgermeister Gianluigi Mazz und dem Vorsitzenden des Stadtrates ermöglichte. Dabei wurde schnell klar, dass die finanziellen Probleme in Italien und Deutschland ähnlich sind – für die anstehenden Aufgaben gibt es zu wenig finanzielle Mittel.

Villa Dei Cipressi

Aber es durfte auch ein Besuch der Kirche Santa Giustina, die schon 966 erwähnt wurde und außerhalb der Ortschaft Palazzolo steht, nicht fehlen. Die tausend Jahre alten Fresken in der Kirche wurden erst kürzlich wieder entdeckt, da sie nach den Pestkatastrophen im Mittelalter, als die Kirche als Hospital verwendet wurde, mit Kalk wiederholt überstrichen wurden.

Ein weiterer Besuch galt einer Gruppe von Alpini und ihrem Museum in Lugagnano. Die Gastfreundschaft dieser Männer wird allen sicherlich noch lange – nicht nur wegen des Nachtisches: Keks mit reichlich Grappa - in Erinnerung bleiben!

Am folgenden Tag stand Padova (Padua) auf dem Programm. Über den „Prato della Valle“ mit seinen 9 ha Grundfläche, der mit 78 Steinfiguren aus Padua und der Welt eingerahmt ist, und damit einer der größten innerstädtischen Plätze Europas ist, ging es am Palazzo della Ragione vorbei. In dessen Erdgeschoss gab es auf ganzer Länge Marktstände. Auf den ersten Blick wurden dabei Erinnerungen an die Tuchhallen in Krakau wach. Ein „Hingucker“ war sicherlich auch der Turm des Palazzo dell Orologio mit seiner astronomischen Uhr und den Sternzeichen, von denen die Waage fehlt, da im vorrömischen Tierkreis die Sternbilder Skorpion und Waage zusammengefasst waren. Der Besuch der Basilika des Heiligen Antonius mit seinem Grabmal durfte nicht fehlen. Egal ob Hochaltar, Reliquienkapelle oder Grabkapelle. Die Fresken und die gesamte Ausstattung beeindruckten die Besucher ungemein.

Sie wird immer wieder bewundert, die astronomische Uhr in Padova. (Padua)

Die Bootsfahrt auf den alten Kanälen der Stadt, die früher die Stadt mit Venedig verbanden, bot den Besuchern nicht nur eine andere Sicht auf die Stadt, sondern auch Erholung. Auf dieser Fahrt wurde man auch Zeuge, wie Familie und Freunde einen „frischen“ Doktoranten in dieser alten Universitätsstadt traditionell feiert.

Am sechsten Tag gab es dann die Möglichkeit in Garda auf dem Wochenmarkt zu stöbern und shoppen. Diese Gelegenheit ließen sich nicht viele nehmen.

Am Nachmittag stand dann der Besuch des Gymnasium Marie Curie in Bussolengo an. Auch diesen Kontakt mit jungen Menschen, die die deutsche Sprache als zweite Fremdsprache lernen, wurde durch Antonella Dal Forno ermöglicht, da sie selbst Lehrerin an dieser Schule ist.

Nach anfänglichen Unsicherheiten halfen schnell Mimik, Gestik oder Antonella weiter, wenn die Vokabeln fehlten. Dadurch erhielt die Reisegruppe eine angenehme Möglichkeit, die Jugendlichen kennenzulernen, denn es wurde auch viel gelacht.

Am Abend stand dann der Besuch des Restaurants Borsa in Villaggio sul Mincio auf dem Programm. Hier wurde der Gruppe durch die Inhaberin Nadia Pasquali und ihrem Team die Produktion der Tortellini von Hand gezeigt. Diese örtliche Spezialität der Tortellini, der Liebesknoten,  wurde dann bei dem folgenden Menü mit unterschiedlichen Füllungen, darunter einem speziellen Kürbis, serviert. Es war für viele kulinarisch ein absoluter Gaumenschmaus.

Hier wird die örtliche Spezialität, der Liebesknoten, hergestellt.

Am nächsten Tag war dann schon wieder Heimreisetag. Nach einem weiteren ausgiebigen Frühstück wurde das Hotel Capri mit seinem netten und aufmerksamen Personal verlassen.

Diesmal wurde bei einer Rast auf der Brennerautobahn das Plessi-Museum an der ehemaligen Zollstelle zwischen Italien und Österreich besucht. Die große Skulptur „Die Seele der Natur“ hat Fabrizio Plessi anlässlich der Expo 2000 in Hannover für den gemeinsamen Auftritt der Euregio, Tirol, Südtirol und Trentino, gefertigt. Das Kunstwerk besteht aus drei Dreiecken, welche diese drei Länder der Euregio symbolisieren, und aus einer Reihe von Bildschirmen, die ein Eintauchen ins Wasser simulieren.

Im Museum des Fabrizio Plessi

Mit einem Zwischenstopp mit Übernachtung wieder in Rohrdorf, wurde dann Hille erreicht.

Einig waren sich nach der Ankunft in Hille alle: Die Reise war anstrengend, aber sie hat sich gelohnt. Bei der nächsten Fahrt sind wir wieder mit dabei!

01.07.2019 (HH)

Sommerfest der Ateliergemeinschaft „Die Bildner“

Minderheide. Die Künstlergruppe „Die Bildner“ hatten am Wochenende zu einem Sommerfest und zu einer Kunstausstellung eingeladen. Die Veranstaltung fand in dem Domizil der Bildner in Minden-Minderheide, Otto-Lilienthal-Weg 7, statt.

13 Künstlerinnen und Künstler haben sich schon vor Jahren zu dieser Ateliergemeinschaft zusammengeschlossen und zeigten Skulpturen, Plastiken, Bilder und Radierungen. Die Themenvorgaben dieser Ausstellung lauteten: „Schuhleisten und Hüte“ Es war erstaunlich, wie die Künstlerinnen und Künstler mit diesen sachbezogenen Themen umgegangen sind. So wurden sie nicht nur elegant und geschmückt dargestellt, sondern eine Prise Humor war auch dabei. Gudrun Wentz verlieh den Schuhleisten Gesichter und Frisuren.

Schuhleisten, elegant und phantasievoll geschmückt 

Schuhleisten zum Schmunzeln

Zum Thema Hüte hatte Renetta Braatz eine besondere Idee. Sie erstellte eine Schildkröte mit Hut und nannte das Kunstwerk „Behütet“. Seit Jahren befasst sich Gudrun Wentz mit dem Thema „Charakterköpfe“. Vor ihrem Atelier ist die Künstlerin mit der Gruppe „Sängerinnen und Sänger“ zu sehen

Auch das parkähnliche Außengelände wurde in die Ausstellung mit einbezogen. Die dreiteilige Außenskulptur der Holzbildhauerin Waltraud Binöder zog die Blicke auf sich. Auch die Charakterköpfe von Gudrun Wentz, hier mal im Park ausgestellt, hinterließen beim Betrachter besondere Eindrücke. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Besucher das Gesehene auf sich wirken lassen.

Charakterköpfe im Park, ein besonderer Blickfang 

Das war eine Ausstellung, die viel Liebe zum Detail erkennen ließ und mit mir wünschen sich sicher auch viele andere Besucherinnen und Besucher, dass dies nicht das letzte Sommerfest mit einer so vielseitigen Ausstellung gewesen ist.   

 

14.06.2019 (CS) Heute ist Weltblutspendetag!

Der Weltblutspendetag soll auf die Relevanz von Blutspenden und Blutspendern aufmerksam machen.

Das Datum ist nicht zufällig gewählt:
Heute vor 118 Jahren entdeckte der Medizinier Karl Landsteiner erstmals, dass unterschiedliche Blutgruppen existieren. Mit seiner Entdeckung legte er nicht nur den Grundstein für die moderne Transfusionsmedizin, sondern bereitete auch den Weg für eine weltweite Bewegung, die bis heute Bestand hat: Die Blutspende.

Menschen aus allen Lebenslagen sind jeden Tag auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen - und Menschen aus ebenso diversen Lebenslagen und -situationen treffen sich regelmäßig, um gemeinsam einen Teil ihrer selbst zu spenden, damit Herzen weiter schlagen können.

Mit dem Weltblutspendertag wird dazu aufgerufen, als Blutspender zur Verfügung zu stehen.

Die nächsten DRK-Blutspendetermine in unserer Gemeinde:

Montag, 19.08.2019 im Volkeninghaus, Dorfstraße 33, in Hille von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Montag, 26.08.2019 im Ev. Gemeindehaus, Lohhof 1a, in Hartum von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Donnerstag, 29.08.2019 im Bürgerhaus, Griepshop 3, in Rothenuffeln von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

12.03.2019  ( Friedrich Klanke, HH)

Heimatpflege muss sich stärker den aktuellen Fragen widmen

Kresheimatbund tagte in der alten Kornbrennerei 

Hille. Erstmalig trafen sich die Stadt- und Gemeindeheimatpfleger aus dem Kreisgebiet sowie deren Stellvertreter und weitere Vorstandsmitglieder des Kreisheimatbundes Minden Lübbecke in Hille. Verbunden war die Tagung mit der Besichtigung der ehemaligen Brennerei Meyer.

Die Heimatpfleger aus dem Kreisgebiet tagten erstmalig in der Gemeinde Hille. Das markante Gebäude enthält noch die komplette Fabrikationsanlage. 

Kreisheimatpfleger Friedrich Klanke aus Stemwede, zugleich auch Vorsitzender des Kreisheimatbundes, freute sich darüber, dass die stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Buhre die Heimatpfleger persönlich willkommen hieß und die Grüße von Rat und Verwaltung überbrachte.

Der Ehrenvorsitzende des Hiller Heimat- und Gartenbauvereins Hermann Böhne stellte zu Beginn der Tagung den Werdegang des Museums vor und ging auf aktuelle Fragen des Museumsbetriebes und die Trägerschaft des Museums ein.

Als sehr sachkundiger Führer beim Rundgang erwies sich Rainer Eschedor.

Beschlossen wurde vom Vorstand, dass die bereits bei der Gründungsversammlung im vergangenen Jahr anvisierte Mitgliedschaft des Kreisheimatbundes im Westfälischen Heimatbund als Dachverband der Heimatvereine in Westfalen jetzt vollzogen werden soll.

Sachkundiger Führer durch die mehrgeschossigen Räumlichkeiten des Museums war Rainer Eschedorn (Bildmitte)

Nach einem Rückblick auf den Kreisheimattages in Barkhausen wurde über die inhaltlichen Schwerpunkte der Vereinsarbeit für 2019 und 2012 beraten. So will man sich mit der Gr. Aue, dem größten Vorfluter im Altkreis Lübbecke, beschäftigen. Hier gibt es bereits Initiativen und Vorarbeiten von Ortsheimatpflegern aus den Bereichen Preußisch Oldendorf, Espelkamp und Rahden sowie eine Arbeit von Studenten der Uni Hannover. Weiteres Schwerpunktthema soll die Museumslandschaft im Kreis Minden-Lübbecke sein.

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass der Kreis Minden-Lübbecke bereits im Jahr 2006 Partner im Bündnis für regionale Baukultur geworden ist. Nach der Auftaktveranstaltung im Kreissaal und weiteren Aktivitäten sei es an dieser Stelle aber inzwischen recht “ruhig“ geworden, bedauerte der Kreisheimatpfleger.

Einige Städte und Gemeinden seien dem Beispiel des Kreises gefolgt und ebenfalls dem vom LWL initierten „Bündis für regionaler Baukultur“ beigetreten. Allerdings gebe es inzwischen Beispiele von Neubauten in kommunaler Trägerschaft. bei deren Ausführung fachliche Empfehlungen des Bündnisses keinerlei Beachtung gefunden hätten, stellte Klanke fest.

Die Stadt- und Gemeindeheimatpfleger informierten über die in ihren Bereichen laufenden Vorhaben und über geplante Projekte und Veranstaltungen in diesem Jahr. Dabei wurde deutlich, dass inzwischen die neuen Landesförderprogramme neue Aktivitäten zur Realisierung von Projekten und Planungen ausgelöst haben.

Karl-Heinz Dress (Minden) vertrat nachdrücklich die Meinung, dass die Ortsheimatpfleger und die Heimatvereine sich stärker mit dem „hier und heute“ beschäftigen müssten. Bei aller Bedeutung von historischen Entwicklungen und deren Dokumentation und Aufarbeitung solle der Blick stärker auf die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen gerichtet werden.

Als neuer Stadtheimatpfleger in Petershagen stellte sich Hermann Kleinebenne dem Gremium vor. Der Kreisheimatpfleger wünschte ihm Glück und Erfolg bei der neuen Aufgabe, die bei der Größe des Stadtgebietes mit 212 qkm und 29 Ortschaften nicht gerade eine kleine sei. Hermann Kleinebenne bringe dafür fundierte Kenntnisse und viel Erfahrung mit.

Der Vorsitzende bedauerte, dass der Vorgänger Heinrich Rötger seine Teilnahme kurzfristig absagen musste. Heinrich Rötger habe rund drei Jahrzehnte lang diese Aufgabe in dankenswerter Weise mit viel Engagement wahrgenommen. Seit der Bildung des Rates der Heimatpfleger auf Kreisebene habe er dort seine Heimatstadt vertreten.

17.02.2019 (CS) Blutspenden

Ein halber Liter Blut reicht aus, um bis zu drei Menschen das Leben zu retten! Täglich werden in Deutschland 15.000 Blutspenden benötigt, damit Krebspatienten, Herzkranken und Unfallopfern geholfen werden kann.
Danke, dass Sie darüber nachdenken, Blut zu spenden!

Die nächsten DRK-Blutspendetermine in unserer Gemeinde:

Montag, 25.02.2019 im Volkeninghaus, Dorfstraße 33, in Hille von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Donnerstag, 28.02.2019 im Bürgerhaus, Griepshop 3, in Rothenuffeln von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

Montag, 04.03.2019 im Ev. Gemeindehaus, Lohhof 1a, in Hartum von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr

17.01.2019 (CS) Neujahrsschwimmen bei Niedrigwasser, Regen, Wind und Sonnenschein

Vor dem Start an der Einstiegstelle in Porta.

Beim 46. Neujahrsschwimmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Minden stürzten sich 89 mutige Schwimmerinnen und Schwimmer freiwillig in die kalte Weser. Pünktlich um 11 Uhr ging es nach einem dreifach donnernden "Pitschnass" in Porta los. Zunächst gab es bei 8,0 Grad Luft- und 5,8 Grad Wassertemperatur einen leichten, aber hartnäckigen Nieselregen. Das trübte die Stimmung im Wasser kein bisschen. Lediglich die zehn Einsatzkräfte und Helfer auf den drei Begleitbooten "Weseradler", "Ping" und "Taucher" rüsteten mit wasserdichter Einsatzkleidung auf. Zum Glück, denn auf einmal gab es einen Platzregen. Die Schwimmer waren weiterhin gut gelaunt und schwammen, teilweise mit ihren selbstgebauten Floßen, flußabwärts Richtung Minden. Zur Freude aller kam nach dem Schauer dann tatsächlich noch die Sonne heraus.

Das Neujahrsschwimmen wurde 1972 von einst acht Mindener Rettungstauchern ins Leben gerufen, um die Kameradschaft und den unbändigen Einsatzwillen zu zeigen. Ziel war und ist es, die Leistungsfähigkeit und Personalstärke der Tauchergruppe zu zeigen. Bei einer Wassertemperatur von knapp sechs Grad über eine Stunde im Wasser zu schwimmen, erfordert eine gute Grundkondition.

18.12.2018 (HH)

Hermann Buhrmester - sein Werdegang

Die CDU-Ortsunion Hille hatte am 30.11. 2018 zu einer Versammlung bei dem Vors. Heinz Krietemeier eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Erinnerung an Hermann Buhrmester sen., der im diesem Sommer im Alter von 87 Jahren verstorben war. Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Hucke hielt dazu den Vortrag "Werdegang -  Hernann Buhrmester".

An dieser Stelle dankt der CDU Gemeindeverband Hille Hermann Buhrmester für seinen besonderen Einsatz  für die CDU, die Gemeinde Hille und ihre Bürgerinnen und Bürger.

Hermann Buhrmester mit Urenkel Malte

Werdegang Hermann Buhrmester

 

Heinz hat mich gebeten in unserem Kreis ein paar Worte zu unserem verstorbenen langjährigem Mitglied Hermann Buhrmester zu sagen und uns noch einmal seinen Lebensweg im Hinblick auf sein öffentliches Wirken vor Augen zu führen.

Ich habe Hermann natürlich auch aus meiner Tätigkeit bei der Gemeinde Hille gekannt und mit ihm dienstlich bei den gemeindlichen Altenfeiern und beim Hiller Markt viel zu tun gehabt.

Als Mitte der neunziger Jahr ein neuer Ortsheimatpfleger gesucht wurde habe ich mich sozusagen bei ihm beworben.

In den letzten Jahren hat er auch sein Interesse für die Vergangenheit entdeckt und auf diesem Gebiet intensiv geforscht. Zu Gute kam ihm dabei der Nachlass von dem ehemaligen Auktionator Borgmann, „Döpkens Lütens“ ist vielen hier sicher noch ein Begriff. Dort waren wohl noch umfangreiche Dokumente und Aufzeichnungen vorhanden, die er sich zu Nutze gemacht hat und ist dann langsam immer tiefer in die Thematik eingestiegen.

Auch hat er in den letzten Jahren wieder Kontakt zu dem ehemaligen Gemeindeheimatpfleger Gerhard Finke aufgenommen und sich mit ihm über die Hiller Hofstätten ausgetauscht. Gerhard Finke hat ja zu dem Thema auch in verschiedenen Archiven geforscht und zahlreiche Aufzeichnungen gehabt, die auch bei der Gemeinde teilweise aufbewahrt werden.

Hermann Buhrmester hat sich in seinen letzten Lebensjahren besonders intensiv mit Johann Friedrich Brüggemann befasst, Vors. des Landwirtschaftlichen Ortsverein Hille-Südhemmern. Ein Denkmal in Hille-Minderwald erinnert heute noch an ihn. 

Leider ist es für Aussenstehende sehr schwierig den Wissensschatz zu heben, d. h. durch die Unterlagen durchzufinden. Hermann ist dies zumindest in Teilen gelungen.

Des Weiteren hat Hermann natürlich auch selbst die Archive in Minden und Detmold aufgesucht und dort aufbewahrte Dokumente und Schriftstücke eingesehen.

Einige Chroniken und Stammbäume hat er für Hiller Familien erstellt. Im kirchlichen Gemeindebüro war er oft gern gesehener Gast, um die Hiller Kirchenbücher zu studieren. Bei meinem letzten Besuch beim ihm haben wir uns unterhalten und er erwähnte: Nen Computer den mott es auck nau hemm. Et gäht nich mer ohne.“

Ob er das noch verwirklichen konnte weiß ich allerdings nicht.

Der elterliche Hof, Hille, Ritterbruch 4

Aber ich habe das Pferd von hinten aufgezäumt. Hermann hat sich ja eher in seinen letzten Jahren mit der Heimatforschung beschäftigt.

Er hat sich in den Jahrzehnten davor in der Kommunalpolitik, im Vereinswesen zum Wohl der Allgemeinheit, nein man muss sagen, zum Wohl seines Heimatortes Hille engagiert. Dabei, und das weiß ich aus eigener Erfahrung ging es ihm nie nur um das Dorf Hille, sondern er hat sich auch intensiv um die anderen Ortsteile gekümmert.

Nach der Wahl in den Gemeinderat 1975 wurde er 1979 auch zum Ortsvorsteher für die Ortschaft Hille gewählt. Davor war er auch seit 1975 im Hauptausschuss, Finanzausschuss und im Wahlprüfungsausschuss der Gemeinde tätig. Seit 1984 war dann auch im Bauausschuss und im Planungs- und Umweltausschuss tätig.

1989 wurde er dann auch zum stellvertretenden ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Hille gewählt. Dies Amt hat er dann bis 1999 ausgeübt. Darüber hinaus blieb er weiter im Gemeinderat bis zum Jahr 2008 tätig. Im Februar gab er sein Ratsmandat ab und im Mai d. J. auch den Ortsvorsteher.

In dieser langen Ratstätigkeit war er natürlich nicht nur in den genannten Ausschüssen tätig, sondern in vielen anderen, so im Schulausschuss, im Sozialausschuss, im Werksausschuss, im Schulbauausschuss, im Ausschuss für Angelegenheiten der Zivilverteidigung aber auch in anderen gemeindlichen und regionalen Gremien und Arbeitskreisen, wie Personalausschuss, Müllkommission, Arbeitskreis Abfall und vieles mehr.

In der Hiller Kirche wurde Hermann Buhrmester getauft, konfirmiert und hier wurde er auch mit seiner Frau  Else geb. Schlinger getraut.

Euch ist sicherlich klar, dass man für seinen Heimatort viel bewirken kann, wenn man ein offizielles Amt ausübt. Hermann konnte auch ein Lied davon singen, wie es unter den Ortschaften der heutigen Gemeinde immer wieder auch zu Verteilungskämpfen kam. In diesem Fall musste man auch durchsetzungsfähig sein.

Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1996 sagte der damalige Bürgermeister der Gemeinde Hille Günter Grannemann aus Eickhorst:

Hermann Buhrmester zeichnet ein gründliches Streben nach umfassender Information aus. Hat er sie gefunden, dann ist er auf seinen Kurs ausgerichtet, von dem ihm weder Blitz und Donner noch schwerer Seegang abhalten können.

Das heißt nicht, dass Hermann nicht kompromissfähig war. Er hat m. W. immer den Ausgleich mit anderen gesucht. Demokratie besteht eben größtenteils aus Kompromissen.

Aber in diese Ämter gelangt man nicht, wenn man keine starke Rückendeckung hat.

Und damit sind wir bei dem heute hier versammelten Kreis angelangt, dem CDU-Ortsverband Hille und seinen Sympathisanten.

Hermann war seit 1961 Mitglied in der CDU. 1973 wurde er zum Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Hille und zum Beisitzer im Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes gewählt.

Ich bin ja schon lange CDU-Mitglied und kann mich noch sehr gut an unsere Sitzungen im Vereinszimmer der Gaststätte Hartmann, Zum goldenen Stern, erinnern.

Hermann hat oft davon gesprochen, dass die 60 er und frühen 70er Jahre für die CDU in Hille bei starker FDP-Präsens nicht leicht waren. Sein Betreben war immer, dass die Ortschaft Hille stark im Gemeinderat vertreten war. Dabei hat er auch mit den Ratsvertretern der anderen Parteien aus Hille eng zusammengearbeitet, wenn es um Hiller Interessen ging. 

Im Rathaus in Hartum hat Hermann, zum Wohle seiner Gemeinde, in zahlreichen Sitzungen, mache Stunde verbracht.  

Insbesondere vor Kommunalwahlen hatte er es nicht leicht, geeignete Kandidaten für die 4 Hiller Wahlbezirke zu finden, die bereit waren, und das muss man ja auch mal erwähnen, sich dem Votum der Wähler zu stellen,

einen mehr oder weniger intensiven Wahlkampf zu führen (und das geht nicht ohne persönliche Ansprache der Wähler) und Verantwortung in der Ratsarbeit zu übernehmen.

Ihr wisst ja, dass in der Ortsunion nicht alle gleich hier geschrieen, wenn es darum ging, die Kandidaten aufzustellen. Es bedurfte in einigen Fällen langwieriger Überzeugungsarbeit.

Aber Hermanns Engagement galt nicht nur der Rats- und Parteiarbeit. Sie war nur Mittel zum Zweck.

Hermann war, ich denke ich kann das so sagen, mit Leib- und Seele Landwirt. Daher haben ihm die Interessen seiner Berufsgruppe natürlich immer besonders am Herzen gelegen. Er konnte sich sicher als Landwirt seine Arbeitszeit etwas besser einteilen, sonst wäre seine umfangreiche Rats- und Vereinsarbeit schwer möglich gewesen. Er hatte das Glück, dass seine Familie ihn hier sehr unterstützt hat.

Seit 1970 wirkte Hermann als Ortslandwirt der Ortschaft Hille mit über 44 km² Fläche und mit noch mehr landwirtschaftlichen Betrieben als heute.

Von 1967 bis 1969 war er Mitglied der damaligen Ortsstelle Hille der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe.

Seit 1969 war er Ernteberichterstatter im Auftrag des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (heute heißt das IT-NRW). 1993 wurde er für 25 Jahre Ernteberichterstattung vom Landesminister für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft geehrt.

Seit 1964 setzte er sich im Vorstand und von 1971 bis 1987 als Vorsitzender der ehemaligen Molkereigenossenschaft Nordhemmern-Hille für die Belange der milcherzeugenden Betriebe ein.

Seit Gründung des Wasserverbandes „Weserniederung“ 1977 gehörte Hermann dem Vorstand an, seit 1990 als 2. stellvertretender Verbandsvorsteher.

Mitglied im Beirat der unteren Landschaftsbehörde war er von 1980 bis 1985. Außerdem engagierte er sich seit 1985 als Vorstandsmitglied für die Durchführung des Flurbereinigungsverfahrens „Großes Torfmoor“. Hier hat er durch sein ortsbezogenes Wissen vor allem den erforderlichen Landerwerb gefördert. Dank seiner Mithilfe konnten Grundstückseigentümer für den Verkauf bzw. Tausch der benötigten Grundstücke gewonnen werden.

Hermann war auch, wie schon erwähnt, im Vereinsleben aktiv. Er war Gründungsmitglied des Reit- und Fahrvereins Hille im Jahr 1947 und war seit 1950 dort Vorstandsmitglied. Auf seine Initiative wurde 1971 mit dem Bau der Reithalle auf Südhemmer Gebiet begonnen. Für die Entwicklung des Reitsports in Hille war die Reithalle mit den angrenzenden Freiflächen nach der Fertigstellung 1974 richtungsweisend.

Seit 1973 war er noch im Vorstand des Gemeindesportverbandes Hille tätig.

Außerdem war er Vorsitzender des Heimatvereins Hille. M. W. hat er den Vorsitz vom Heimatpfleger Wesemann übernommen. Seinerzeit habe ich noch einmal versucht den Heimatverein mit ihm zusammen neu aufleben zu lassen. Leider war das Interesse sehr gering, so dass die restlichen Mitglieder den Verein aufgelöst haben. Das Vereinsvermögen wurde an den Förderverein „Alte Brennerei“ übertragen. Der Obst- und Gartenbauverein hat sich dann in Heimat- und Gartenbauverein umbenannt und seine Tätigkeit auf heimatliche Belange ausgedehnt. Außerdem hat Hermann Buhrmester in jungen Jahren die Landjugend in Hille mit begründet und war später auch als Schöffe tätig.

Ich weiß nicht ob ich alle Aktivitäten von Hermann hier erfasst habe. Sicherlich sind hat er nicht nur uneingeschränkte Zustimmung im Laufe seines öffentlichen Lebens erfahren, sondern musste auch Kritik einstecken.

Ich glaube aber, dass Hermann sich nie entmutigen ließ und es ihm immer darum gegangen ist, etwas Positives für die Menschen und für Hille zu tun. Daraus hat er seine innere Befriedigung bezogen und ich glaube er war mit seinem Leben bis zuletzt, auch aufgrund seiner christlichen Einstellung, zufrieden.

Daher sollten wir in diesem Rahmen Hermann mit einer Gedenkminute ehren und ich bitte, dass ich Euch dazu von euren Plätzen erhebt.

Auf dem Hof Hille, Ritterbruch 22, verlebten Hermann Buhrmester und seine Frau Else ihre letzten Lebensjahre. 

17.12.2018 (HH)

Heimat-Scheck für das HillerWebBlatt

Hille-Holzhausen. Die Mitglieder des Vereins HillerWebBlatt e.V. freuen sich über den Heimat-Scheck. Er wurde kürzlich der Vorsitzenden Hanna Hartmann zugesandt. 

Der Heimat-Scheck ist eine Förderung des Landes Nordrhein- Westfalen und mit 2000 Euro dotiert. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat dieses Förderprogramm aufgelegt. Die Ministerin Ina Scharrenbach und Staatssekretär Dr. Jan Heinisch schrieben dazu: “ Heimat, Zukunft, Nordrhein-Westfalen, unter diesem Motto fördert das Ministerium Initiativen und Projekte, die Menschen miteinander verbinden. Mit dem Heimat-Scheck wollen wir Ihr Engagement unterstützen, Menschen für die lokalen und regionalen Besonderheiten unserer gemeinsamen Heimat zu begeistern. Sie tragen dazu bei, die gelebte Vielfalt in unserem Land sichtbar zu machen. Dafür danken wir Ihnen herzlich.

Hanna Hartmann führte aus: „Wir haben uns als HillerWebBlatt beim Ministerium und der Bezirksregierung um diese Förderung beworben, denn wir sind ein junger Verein und können diese finanzielle Unterstützung für den weiteren Ausbau des Internetmagazins gut gebrauchen. Für uns ist mit dem Heimat – Scheck auch eine Anerkennung unserer Arbeit verbunden..

Heute werden wir von Nachrichten aus der großen weiten Welt fast überschüttet, aber Informationen aus unserer Gemeinde, unserem Ortsteil, fließen nicht so üppig. Hier schafft das HillerWebBlatt einen Ausgleich. Wir berichten über Ereignisse, Veranstaltungen und Meinungsbilder aus der Gemeinde Hille. Es ist eine Plattform zur Information und Kommunikation aller Hillerinnen und Hiller, eingebunden Senioren, Menschen mit Handicaps, Flüchtlinge und Neubürger.

Ein kleines Redaktionsteam, das ehrenamtlich arbeitet, stellt laufend Texte und Fotos ein, darüber hinaus ist es wünschenswert, dass viele Hillerinnen und Hiller selbst etwas einstellen. Erst durch die Vielfalt der Beiträge wird das Internetmagazin interessant und bunt. Wer gern kleine Berichte oder humorvolle Geschichten schreibt, seine Meinung kundtun möchte oder gern fotografiert, ist beim HillerWebBlatt herzlich willkommen. (Kontakt Hanna Hartmann, Telefon: 1571/41203).

10.01.2018 (CS) Auch Hiller nehmen am Neujahrsschwimmen teil

Traditionell beginnt das neue Jahr mit dem Neujahrsschwimmen in der Weser. Bereits zum 45. Mal hatte die DLRG Minden zum Neujahrsschwimmen eingeladen. Pünktlich um 11 Uhr stürzten sich 86 Schwimmerinnen und Schwimmer nach einem dreifachen "Pitschnass" in das 8,2 Grad kalte Wasser. Nachdem die Weser am letzten Neujahrsmorgen sehr wenig Wasser führte, lag der Pegel Porta in diesem Jahr bei 4,02 m, gegenüber dem Normalstand mit 1,80 m. Durch die starke Strömung waren die Schwimmer schnell unterwegs und legten die Strecke von 4,525 km in knapp 45 Minuten zurück.

Normalerweise kann in Porta eine Betontreppe benutzt werden, um in die Weser zu gelangen, doch auch diese war durch den weit über die Ufer getretenen Fluss überschwemmt und man musste sich vorsichtig dem Wasserrand nähern.

Begleitet wurden die Schwimmer von den Rettungskräften der DLRG auf zwei Motorrettungsbegleitbooten, die die Schwimmer insbesondere beim Ein- und Ausstieg nicht aus den Augen ließen. Zur Freude der DLRG gab es auch in diesem Jahr keine Notfälle und niemand musste vorzeitig aus dem Wasser geholt werden.

16.07.2017 (HH)

Kunst und Kultur im Grenzbereich

Kurz hinter der Grenze zwischen Hille-Holzhausen und Minden, bekannt unter dem Namen „ Minderheide“, veranstaltete die Künstlergruppe „Die Bildner“ im Rahmen der LandArt  kürzlich ein Sommerfest

Bei herrlichen Sommerwetter wurden die Kunstwerke nicht nur in den Ateliers, sondern auch im Garten ausgestellt.

Dreizehn Künstlerinnen und Künstler haben sich zu dieser Ateliersgemeinschaft zusammengefunden, die ihren Sitz am Otto-Lilienthal – Weg 7, in Minden-Minderheide, hat. Diese Künstlergruppe, zu der Maler, Bildhauer, Keramiker und Radiere zählen, stellten bei diesem Sommerfest einige ihrer Werke aus.

Die unterschiedlichen Stil- und Kunstrichtungen bereicherten diese Ausstellung. Zu den bevorzugten Materialen zählten Keramik, Stein, Holz Leinwand und Papier.

Eingebunden in diese Künstlergemeinschaft ist auch die Künstlerin Gudrun Wentz aus Minden. Sie arbeitet mit Terrakotta, Ton und Beton. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich „Charakterköpfe“ aber ein weiterer Schwerpunkt der passionierten Fossiliensammlerin  sind organische Formen.

 

Im Garten ausgestellt das Kunstwerk „Der Sieger“ von Gudrun Wentz

 

Weitere Arbeiten von Gudrun Wentz, die in ihrem Atelier zu bewundern waren , sind die Charakterköpfe mit Farbe,   die Köpfe in Bezug  auf die Zwölftonmusik und  als ganz besonderer Hingucker die "Tangotänzer".

Es waren  auch viele Gemälde zu bewundern, z.B. "Das Stretgespräch" von Ulrike Voegele.  

Es waren bei diesem Sommfest auch viele wertvolle Gemälde zu bewundern, unter anderem das "Steitgespräch" geschaffen von der Künstlerin Ulrike Voegele aus Minden.

Neben Kunst und Kultur wurden auch Kaffee und Kuchen angeboten und ermöglichten  vertiefende Gespräche zwischen Künstler und Besuchern.

 

Ein Leben für den Mühlenkreis

Hille. Die Hiller CDU nimmt Abschied von Wilhelm Krömer, dem ehemaligen Kreisvorsitzenden der CDU im Mühlenkreis, Bürgermeister von Petershagen, Landtagabgeordneter und Landrat.     

Er starb am Sonntag, den 23. Juni 2017, im Alter von 78 Jahren im Johannes Wesling Klinikum in Porta Westfalica. Er hinterlässt drei Kinder, drei Schwiegerkinder und 6 Enkel.

Mit ihm hat der Mühlenkreis einen großen Kommunalpolitiker verloren. Er hat sich stets mit Herz und Verstand für seine Heimat Petershagen und den Mühlenkreis eingesetzt. Dabei war er stets allen Menschen offenherzig zugewandt. Sein christliches Menschenbild hat seine Arbeit geprägt.

Mit ihm hat der Mühlenkreis einen großen Kommunalpolitiker verloren. Er hat sich stets mit Herz und Verstand für seine Heimat Petershagen und den Mühlenkreis eingesetzt. Dabei war er stets allen Menschen offenherzig zugewandt. Sein christliches Menschenbild hat seine Arbeit geprägt.

 Nicht durch Zufall gründete er die CDA im Altkreis Minden und fand daher seinen beruflichen Schwerpunkt beim Diakonischen Werk. Er konnte auf Menschen zugehen, sie für seine Ideen begeistern und hat in seiner Amtszeit als Landrat den Bau des Johannes Wesling- Klinikum auf den Weg gebracht. Um so ein großes Projekt zu verwirklichen, bedarf es eines großen Netzwerkes und viele Unterstützer.

Trotz seiner schweren Krankheit, die ihn vor fünf Jahren ereilte, nahm er unentwegt am politischen Leben teil und bereicherte weiter die CDU Veranstaltungen im Mühlenkreis durch seine Anwesenheit.

Wilhelm Krömer erblickte am 30 April 1939 auf dem elterlichen Hof in Jössen das Licht der Welt. Hier wuchs er mit seiner Schwester Marianne auf. Nach dem Besuch des Aufbaugymnasiums, erlernte er den Beruf des Landwirtes und übernahm die Geschäftsführung der Ein- und Verkaufsgenossenschaft Jössen. Von 1974 bis 1990 war Krömer stellvertretender Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Minden.  

 

Seine politische Karriere begann 1956 mit dem Eintritt in die Junge Union. 1957 wurde er Mitglied der CDU und arbeitet in der CDU vor Ort aktiv mit. Der Höhepunkt seines politischen Schaffens war die Wahl 1975 zum CDU Kreisvorsitzenden. Bis 1999 hat er den CDU Kreisverband geführt und seine  persönlichen Überzeugung mit einfließen lassen: „Der Mensch ist wichtiger als die Sache“.

Das Bürgermeisteramt lag ihm, Verantwortung übernehmen für die Menschen vor Ort, war ihm wichtig. So war er viele Jahre Bürgermeister in seinem Heimatdorf Jössen und der Stadt Petershagen.

Auch im Landtag NRW hat Wilhelm Krömer sich von 1990 bis 1999 für seinen Heimatkreis eingesetzt . Scherzhaft sagte er: „Viele Landtagsabgeordnete müssen erst einmal lernen, dass NRW nicht gleich hinter Bielefeld endet“.

Der Höhepunkt seiner politischen Laufbahn war die Wahl 1999 zum Landrat. In dieser Position hat er sich voll für den Mühlenkreis und seine Menschen eingesetzt. Auch wir Hiller haben davon profitiert und sagen : „Danke, lieber Wilhelm“.

Wilhelm Krömer war heimatverbunden und hat sich in vielen Vereinen und Organisationen engagiert. So hatte er auch einen besonderen Bezug zur Kirche in Windheim. Hier wurde er getauft und konfirmiert, hier gab er seiner Frau Ursula sein Ja Wort, in dieser Kirche besuchte er oft den Gottesdienst und hier fand auch seine Trauerfeier statt. In der Kirche zu Windheim schließt sich der Lebenskreis eines großen Kommunalpolitikers und liebenswerten Menschen. 

StartseiteRedaktionssystemImpressumDatenschutz